Johanniskraut-Rosen Schüttellotion

Die Schüttellotion aus Johanniskrautöl und Rosenhydrolat ist ganz einfach und schnell selbstgemacht.

Du benötigst nur eine desinfizierte saubere Flasche mit Sprühkopf.

Ich destilliere mein Rosenhydrolat selber aber es gibt auch wunderbares Rosenhydrolat zu kaufen.

Weiters benötigst du Johanniskrautölmazerat welches du nach dieser Herstellungsmethode machen kannst: klick.

Nun kannst du die Flasche zur Hälfte mit Rosenhydrolat auffüllen und den Rest der Flasche füllst du mit Johanniskrautöl auf.

Wenn deine Haut etwas mehr Feuchtigkeit benötigt kannst du auch etwas mehr Hydrolat verwenden. Benötigt sie aber mehr Fett dann nimmst du weniger Hydrolat und dafür mehr Öl. Vor Gebrauch sehr gut schütteln damit sich das Öl und Hydrolat verbindet.

Deine Haut kannst du nun nach dem Duschen wunderbar damit pflegen und der Duft ist himmlisch. Als Erste-Hilfe kannst du diese Lotion nach dem Sonnenbaden auch verwenden. Als Wissen aus der Volksheilkunde kann damit schmerzender Sonnenbrand gut gelindert werden. Bei starken Verbrennungen oder anderen Erkrankungen ersetzt es nicht den Gang zum Arzt.

Beachte: Im oberen Bild links siehst du ein Mazerat, welches zweimal ausgezogen wurde. Wie du das machst kannst du hier nachlesen: klick

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

 

 

Johanniskraut-Öl selbstgemacht

Vergangenes Wochenende durfte ich wieder bei einem Top-Referenten der FNL-Kräuterakademie verbringen. Die Sonne war gnadenlos und die Kräuterwanderung war absolut genial mit besonders schönen Eindrücken und netten Menschen. Österreichs Vegetation ist so vielfältig und interessant und wir hatten einen Menge Spaß.

Leider hat mich die Sonne aber an den Beinen ein klein wenig erwischt. Da ich meine Johanniskraut-Schüttellotion dabeihatte, war das aber rasch kein Problem. Selbstverständlich sollte man erst keinen Sonnenbrand bekommen aber hin und wieder erwischt es einen dann doch.

Johanniskraut (Hypericum perforatum) als Ölauszug ist wunderbar für die Hautregeneration und auch besonders hilfreich nach einem Sonnenbad, zur Narbenpflege, bei Prellungen oder Verstauchungen. Da ich mir sowieso eine Schüttellotion für den Körper aus Johanniskrautöl und Rosenhydrolat gemacht hatte, hatte ich meine Erste-Hilfe gleich mit im Koffer. Ein Sonnenbrand ist zwar nicht weg nach dem Auftragen von Johanniskrautöl aber es lindert die Schmerzen sehr rasch.

Für ein Öl-Mazerat gibt es ganz verschiedene Ansätze.

Hier meine Variante:

Ich stoße die Blüten, mit dem oberen Kraut der Pflanze, mit etwas Öl im Mörser an. Beachte, dass ich Knospen, Blüten und verblühte Pflanzenteile für das Mazerat verwende. Die verblühten Pflanzenteile benötige ich, um auch das wertvolle Hyperforin auszuziehen welches der entzündungshemmende Stoff ist und genauso wichtig wie das bekannte Hypericin. Witzigerweise sprechen aber viele immer nur vom antiviralen Hypericin und vergessen oft, dass noch viel mehr aus der Pflanze zu holen ist.

Jetzt muss man wissen, dass Hyperforin sich in der Sonne rasch abbaut. Hyperforin ist oxidations- und lichtempfindlich. Darum macht es keinen Sinn den Ölauszug an die Sonne zu stellen. Es wird leider immer und immer wieder so publiziert. Aber da schrillen bei mir alle Alarmglocken, denn Sonne und Öl ist keine gute Kombination. Es kommt zur Oxidation, das Öl wird viel zu rasch ranzig. Es sei denn du hast deinen Ölauszug in einem dunklen Glas, denn die Wärme ist sehr wohl für einen guten Ölauszug wichtig. Schlussendlich musst du es aber selbst beurteilen, wie du dein Öl herstellen willst. Manchmal denkt man einfach nur nicht daran oder aber man wusste es nicht besser und ist froh, wenn man mehr über die Herstellung von Ölmazeraten erfährt. (Die Forschungsgruppe von Dr. Schempp / Freiburger Universitäts-Hautklinik empfiehlt die Extraktion im Dunklen vorzunehmen. Sogar im Mittelalter wurde das Johanniskrautöl dunkel ausgezogen, lt Ursel Bühring: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde)

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen es bedarf keine Sonne, um ein schönes Rotöl zu erhalten. Beachte aber, je nach verwendetem Öl wird das Mazerat heller oder dunkler. Klassisch wird Olivenöl verwendet, manche schwören sogar darauf. Das Öl selbst ist schon grünlich und das Rotöl wird eher dunkel. Verwendest du Sonnenblumenöl wird das Rotöl heller bleiben. Wie du auf meinem Foto sehen kannst. In meiner Heilpflanzenjahresausbildung, vor einigen Jahren, habe ich gelernt, dass ein Sonnenkraut auch mit einem Sonnenöl ausgezogen werden soll. Nun ich mache allerdings immer zwei Mazerate eins aus Olivenöl und eines aus Sonnenblumenöl und verwende sie unterschiedlich.

Wenn du das Pflanzenmaterial etwas im Mörser verrieben hast kannst du das Glas mit Öl aufgießen und das Ganze mit einem Tuch bedeckt ausziehen lassen. Ein Tuch sollte deshalb verwendet werden damit noch Feuchtigkeit entweichen kann und dies dauert ein paar Tage. Damit kein Staub ins Glas gelangt gibt man ein Tuch darüber. Nach ein paar Tagen kannst du das Glas verschließen, dann haben sich die Kräuter meist auch abgesenkt und nun lässt du sie für 4-6 Wochen ausziehen.

Wenn du ein noch stärkeres Öl möchtest kannst du das Pflanzenmaterial nach dieser Zeit abseihen und die Prozedur wiederholen nur, dass du als Menstruum dein fertiges Rotöl verwendest und nicht nochmal das Öl deiner Wahl. Du nimmst also neue Kräuter (zerstoßen) und übergießt diese mit dem Rotöl. Beachte, dass dies dann ein sehr starkes Mazerat ergibt.

Dein Rotöl kannst du nun für Salben, zur Narbenpflege oder was auch immer verwenden oder aber du machst eine Schüttellotion daraus.

Beachte: Johanniskraut fördert nicht wirklich die Lichtempfindlichkeit wie oft behauptet, wenn man von einem gesunden Menschen ausgeht. Dazu gibt es inzwischen seriöse Studien. Man würde schon höhere Dosen an Johanniskraut-Präparaten benötigen damit man von einer Lichtempfindlichkeit sprechen könnte. Es empfiehlt sich im Bedarfsfall Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten.

Hier geht es zum Rezept: Johanniskraut-Schüttellotion

Tipp: Wenn du unbedingt ein Sonnenauszug herstellen willst kannst du auch zusätzlich einen Dunkelauszug herstellen und die Öle anschließend mischen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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DIY Räucherwedel

© Marlies Schneider,

Räuchern ist ein schönes Hobby und so vielseitig. Dazu ist es hilfreich, wenn man eine Feder oder Räucherfeder besitzt, um den Rauch etwas besser zu verteilen. Aber auch um die Kohle oder Glut ein klein wenig anzufachen, wenn es nötig sein sollte. Natürlich kannst du solche Federn kaufen, aber ein Räucherwedel selbstgemacht noch dazu aus Federn, die du selbst gefunden hast, ist schon etwas ganz Besonderes. Du kannst so eine Bastelarbeit auch gut mit Kindern machen. Denn als erstes musst du Federn sammeln und das kann schon ein bisschen dauern. Du kannst auch Nachbarn oder Freunde fragen ob sie dir welche sammeln, sollten sie beim Wandern oder Spazieren gehen welche finden. Weiters brauchst du ein schönes Holz. Es sollte dir gefallen und dich ansprechen, wenn du es findest. Wir haben hier hin und wieder schönes Schwemmholz welches sich hervorragend dafür eignet. Beim Sattler habe ich mir ein paar Lederstücke geholt. Diese sind für alle möglichen Basteleien zu gebrauchen.

Nun brauchst du noch Basteldraht und eine Zange. Mit dem Draht wickelst du nun deine drapierten Federn fest um den Holzstab. Anschließend legst du ein Stück Leder über die Federenden/Holzstab und mit einer Schnur oder einem Draht bindest du das Leder fest. Wir haben noch schöne Halbedelsteine aufgeklebt. Du kannst auch eine Blume des Lebens oder sonst etwas Schönes verwenden. Und schon ist dein handgefertigter ganz persönlicher Räucherfächer fertig.

Er eignet sich wunderbar für eine Raumheilung, Hausräucherung etc.
Tipp: wir suchen den ganzen Sommer über Federn oder etwas Schwemmholz damit unser Räucherfächer im Herbst fertig ist.
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Trinkschokolade ganz einfach selber machen

Mein Kleiner hat im Winter das erste Mal eine heiße Schokolade getrunken. Er fand den Geschmack so himmlisch. Ich habe ihm darauf versprochen, dass wir mal welche kaufen würden. Ich habe es aber immer vergessen und wenn wir daran gedacht haben gab es keine.

Heute haben wir uns entschlossen, dass wir die Trinkschokolade einfach selber machen. Ich weiß eigentlich gar nicht warum ich dachte wir müssen eine kaufen, denn es ist keine Hexerei.

Da ich Pralinen selber mache, habe ich Kuvertüre immer daheim.

Trinkschokolade selbstgemacht ist sehr einfach und hier ist das Rezept:

50 g Kuvertüre zartbitter

100 g Kuvertüre vollmilch

etwas Kakaobutter

etwas weiße Kuvertüre

1 Prise Zimt gemahlen

1/2 Schote Vanille, ausgekratztes Mark

Holzlöffel

Ich verwende Callets und muss meine Kuvertüre nicht klein schneiden. Wenn du Schokoladenblöcke hast, dann schneide diese bitte klein.

Zuerst haben wir die dunkle Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen und in eine Silikonform gefüllt. Du kannst auch Becherchen oder Eiswürfelformen verwenden.

Anschließend haben wir die Vollmilchkuvertüre, die Kakaobutter und die Gewürze (gut in der Schokolade verrührt) im Wasserbad geschmolzen und auch in die Silikonform gefüllt. Weiters steckt man die Holzlöffel in die Schokolade, verziert haben wir mit weißer gehackter Kuvertüre und lässt das Ganze aushärten.

Wenn die Schokolade fest ist löst man die Löffel vorsichtig aus der Form.

Genieße deine Trinkschokolade in dem du den Schokolade-Löffel einfach in eine heiße Milch gibst.

Es ist auch ein ganz besonderes Geschenk oder Mitbringsel.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Nase-frei-Inhalator selbstgemacht

Es ist die typische Zeit für eine verstopfte Nase. Es ist total lästig und unangenehm. Ich habe mir darum einen Nasen-Inhalator gemacht. Nett schaut eine Inhalationshülse aus. So ein Stift ist total einfach hergestellt und du kannst wieder erleichtert atmen. Zudem kannst du ihn immer wieder nachfüllen. Du hast also so gut wie kein Wegwerf-Produkt wie zum Beispiel ein Plastikfläschchen. Du weißt auch ganz genau was du da einatmest. Ich empfehle dir hochqualitative ätherische Bio-Öle dafür zu verwenden, ein Geschenk unserer Pflanzenwelt in höchst konzentrierter Form.

Ich habe mir hier einen Inhalator für eine verstopfte Nase gemacht.

Auf den Wattestab werden:

2 Tropfen Speik Lavendel – Lavandula latifolia, beruhigt und fördert die Konzentration, schmerzlindernd

2 Tropfen Pfefferminze – Mentha x. piperita, schleimlösend, hilft bei Kopfschmerzen und erfrischt

2 Tropfen Eukalyptus – Corymbia citriodora, stark entzündungshemmend, antiallergisch

2 Tropfen Citronella – Cymbopogon winterianus, erheiternd und entkrampfend

anschließend gibst du den Wattestab in das vorgesehene Gläschen das mit dem Deckel verschlossen wird. Dann wir das Behältnis in die Hülle gesteckt. Schon kannst du an deinem Nase-frei-Inhalator schnuppern und befreit durchatmen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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FNL Bezirksleitung Bregenz

 

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Naturseifensieden

Naturseifensieden für Anfänger – AUSGEBUCHT

29.02.2020 14:00 Uhr ─ 18:00 Uhr

Der zweite Termin wird vor Ort ausgemacht.

Seestraße 5b, 6971 Hard

Ich möchte dich für dieses besondere Hobby begeistern. Du erfährst alles was du benötigst, um deine eigene Seife herzustellen. Wir werden an diesen Nachmittag verschiedene Seifen herstellen. Davon kannst du nach dem Ausformen ca. 800 g – 1000 g mitnehmen.

mit Marlies Schneider
Dipl. Kräuterexpertin

Info/Anmeldung: Tel 0680 2113129 oder

E-Mail: naturzumwohlfuehlen@a1.net

Räuchern auf Ton

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Heute möchte ich euch einfach mal meine Begeisterung kundtun. Ich Räuchere ja wirklich unheimlich gerne. Ich finde es sehr angenehm und ich mag diese Düfte von Kräutern und Harzen. Ich habe alle möglichen Räucherwerke und ganz verschieden Stövchen. Zu ganz unterschiedlichen Anlässen verwende ich diese.

Es hat alles seine Vor-, und Nachteile. Zu Anfangs habe ich nur Kohle verwendet. Jedoch war mir die kleinste Kohle oder ein viertel davon oft zu viel des Guten. Außerdem mach ich ja nicht jeden Tag eine Schutzräucherung oder ähnliches. Es kommt eben immer darauf an wie, was und warum ich Räuchern möchte. Um am Abend ein bisschen zu räuchern habe ich bisher das Sieb verwendet. Doch ist mir mit meiner empfindlichen Nase dies oft zu viel. Ich konnte es zwar sehr gut dosieren aber nun habe ich das noch bessere Räucherstövchen für „zwischendurch“ gefunden. Ich habe mir bei meinem Töpfer einen Salbenofen bestellt mit dazupassendem Räuchersieb.

Besonders am Abend wenn ich einfach ein bisschen Räucherwerk auflegen will, zur Entspannung, ist dieses Räucherstövchen ideal. Der Duft ist wunderbar zart nie zu stark. Ich liebe dieses Teil.

Ach ja dazu kommt noch, dass ich in Graz auf dem Weihnachtsmarkt einen schönen Stand mit besonderem Räucherwerk gefunden habe. Schau doch mal vorbei bei http://www.rauch-zeichen.at. Ich habe mich mit ein paar Besonderheiten eingedeckt und die Kräuter die bei uns wachsen sammle ich sowieso selbst. Die Damen die diesen Shop betreiben stecken wirklich ihr Herzblut hinein. (unverdiente Werbung)

Räuchern trägt dazu bei, dass wir abschalten können, entspanne können. Dann geht es uns gut und es ist eine wohltat für Körper und Seele. Wir schauen oft viel zu wenig auf uns.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

In meinem Lehrgang zum/zur Kräuterexperten/in erfährst auch du die Technik des Räucherns und dessen Möglichkeiten für Körper, Geist und Seele. Start 19.09.2020 in Hard/Vorarlberg.

Sweet dreams are made of this – Raumspray

Selten aber doch kann mein Kleiner am Abend nicht einschlafen. Dann kann es schon passieren, dass er sich im Dunkeln fürchtet. Dafür habe ich vor einer Zeit mal einen Schlafspray gemischt. Was soll ich sagen, es funktioniert so gut. Der Duft ist angenehm beruhigend und mein Sohn schläft so gut wie immer schnell ein. Es braucht nicht viel einfach ein oder zwei Sprühstöße sind ausreichend.

Nun ist unser Raumspray leider fast zur neige gegangen. Für meinen Sohn ist es aber ganz wichtig welchen zu haben. Man weiß ja nie.

Darum haben wir heute einen gemeinsam gemischt. Hier ist das Rezept:

95 ml Lavendel-Hydrolat welches vom Lavendel aus unserem Garten stammt

5 ml Vodka

1 Msp Natron

mischen und in eine Flasche füllen. Dann durfte er sich noch ätherische Öle aussuchen. Er hat sich für eine feine Mischung entschieden und ist ganz begeistert.

1 Tropfen ätherisches Öl Rose bulgarisch in 10% Jojoba

1 Tropfen ätherisches Öl Zirbe

1 Tropfen ätherisches Öl Melisse

1 Tropfen Bergamotte

Vor dem Gebrauch wird die Mischung einfach gut geschüttelt. Der Duft ist entspannend und angenehm. Wenn wir dann den Spray benötigen holen wir den „Zauberspray“. Kindern gefällt sowas sehr, denn zugegeben, wer hat denn schon einen „Zauberspray“ daheim?

Du kannst auf diese Weise diverse Raumsprays mischen. Es muss ja nicht unbedingt ein Schlafspray sein. Manchmal möchte man einen Erfrischungsduft haben. Zitrusöle sind da meine Favoriten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Lippenpflege für kalte Tage


Ich habe schon oft Lippenbalsam gerührt aber so wirklich zu 100% glücklich war ich bis jetzt noch mit keinem Rezept. Schon länger habe ich somit geplant eine feine Lippenpflege zu rühren. Ganz besonders eine, für kalte Wintertage, die sich leicht auftragen lässt und ein angenehmes Gefühl verleiht.

Ich habe mir sagen lassen, dass Lanolin ganz besonders gut sein soll. Nun habe ich Lanolin eigentlich nicht in Verwendung. Allerdings habe ich vor einer Weile von einer FNL-Kollegin ein Döschen bekommen. Es ist von ihren eigenen Schafen gewonnenes Lanolin. Ich finde es wunderbar, wenn man Menschen kennt, die solche Produkte selbst erzeugen und man diese von ihnen beziehen kann. So weiß man doch zumindest was man hat und kann es ohne schlechten Gewissen nutzten.

Weiters habe ich in meinem Vorrat Hanfsamenbutter gefunden. Hanfsamenbutter ist ideal bei trockener, reifer oder empfindlicher Haut. Sie liefert uns essentielle Fettsäuren zudem sind sie reich an Omega 3,6 und 9 sowie Vitamin E. Überrascht bin ich auch über den angenehmen Geruch der Hanfsamenbutter, ist er doch anders als beim Öl. Ringelblumen- und Nachtkerzenöl sprechen fast schon für sich und dürfen in meinem Rezept nicht fehlen.

Folgendes Rezept ist nun entstanden:

8 g Lanolin

4 g Hanfsamenbutter

2 g Jojobaöl

4 g Ringelblumen – Mazerat (Ringelblume in Olive)

3 g Nachtkerzenöl

2 g reines Bienenwachs

2 g Honig vom Imker des Vertrauens

1 Tr. Vitamin E (optional)

2 Tr. D-Panthenol (optional)

5 Tr. ätherisches Öl, Lavendel fein

Lanolin, Hanfsamenbutter, Bienenwachs und die Öle über dem Stövchen zum Schmelzen bringen. Wenn alles verflüssigt ist, vom Stövchen nehmen und Honig, Vitamin E, D-Panthenol und das ätherische Öl dazu geben.

Alles sehr gut verrühren und schnell arbeiten damit du die Masse noch flüssig in die Tiegel abfüllen kannst. Abkühlen lassen und erst dann verschließen.

Dieser Lippenbalsam ist bewusst nicht sehr fest und eignet sich nicht als Lippenpflegestift.

Wunderbar lässt sich diese Lippenpflege auch mit Kindern herstellen. Es macht Spaß und sie ist schnell gemacht.

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Serum für Augenbrauen und Wimpern


Ich habe in meinen Büchern geschmökert und sehr viele schöne Rezepte zum Nachmachen gefunden. Durch das Zupfen der Augenbrauen werden sie mit der Zeit einfach spärlich.  Im Buch „The Glow Code“ habe ich einen Rezept gefunden, um das Wachstum der Augenbrauen wieder anzuregen. Das Geheimnis ist Rizinusöl da es reich an Vitamin E ist und das Haarwachstum stimuliert.

Man mischt einfach 1/3 Rizinusöl mit 2/3 Öl nach Wahl. Schüttelt das Ganze gut durch und trägt das Öl mit Wattestäbchen auf. Ich habe es in einen Roll-On gefüllt und kann es so einfach mit diesem auftragen. Um auch das Wimmernwachstum anzuregen trägt man es vorsichtig mit dem Roll-On auf das Ober- und Unterlied auf. Das Öl darf nicht in das Auge gelangen. Mit einem Roll-On klappt das auftragen wunderbar. Über Nacht einwirken lassen und am Morgen wie gewohnt das Gesicht waschen.

Rizinusöl hat eine hautstraffende Wirkung und unterstützt die Kollagenproduktion.

Nun ja ein Versuch ist es wert.

Beide Bücher von Anita Bechloch finde ich richtig gut. Du findest sie im Handel unter „The Glow“ und „The Glow Code“. Das genaue Rezept kannst du im Buch „The Glow Code“ nachlesen.

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Shampoo Bar selbstgemacht


Im Urlaub war ich wieder mal bei der Rührwerkstatt zu Besuch. Was für ein verhängnisvolles Geschäft.  Ich habe mir eine Liste geschrieben welche kosmetischen Rohstoffe ich haben möchte. Es ist schön mal direkt in ein Geschäft zu gehen und nicht alles Online zu bestellen. Man findet doch noch meistens etwas, dass nicht auf der Liste steht. Leider gibt es keinen Händler in unserer Nähe. So nütze ich immer die Chance und statte der Rührwerkstatt einen Besuch ab. Es ist ein schönes sehr liebevoll eingerichtetes Geschäft mit allen möglichen Produkten.

Wieder daheim habe ich mir Shampoon Bars gemacht. Ich habe mir schön aufgeschrieben was ich alles rein packen möchte doch die Hälfte davon habe ich vergessen. So ist nun folgendes Rezept entstanden:

70g SLSA (Tensid)

25g Lavaerde

30g Ziegenmilchpulver

10g Jojobaöl

10g Kokosöl

10g Sheabutter

1g Kurquat

2g Cetylalkohol

Rosenwurzwurzeltinktur

Kastanienblütentinktur

Perlglanz (optional)

dazu kamen je ein Spritzer von selbstgemachten Tinkturen.

Ich habe mein Rezept mit etwas Kastanienblütentinktur und Rosenwurztinktur ergänzt. Für die Farbe habe ich etwas Kupfer Perlglanz genommen. Diesen kann man aber auch weg lassen.

Zuerst muss man Kurquat und den Cetylalkohol in den Ölen auflösen (im Wasserbad). Anschließend die Sheabutter dazu geben und auch schmelzen lassen. Die trockenen Zutaten habe ich in einer Schüssel vermischt. Ich habe einen Mundschutz getragen da das Tensid SLSA sehr fein ist und nicht in die Atemwege gelangen sollte. Hat man das gemacht kann man ganz langsam die Öle untermischen. Dabei ständig kneten bis eine Masse entsteht die nicht auseinander bröselt aber auch nicht zu nass ist. In Formen drücken und im Backrohr bei 50° ca. 1,5 h trocknen lassen. Anschließend gibt man die Formen in den Tiefkühlschrank für eine Zeit. Ich glaube meine waren ca. 1 h darin. Ich konnte meine Bars anschließend gut auslösen.

Ich habe sie natürlich rasch getestet und ich muss sagen sie sind einfach nur hervorragend geworden.

SLSA – Sodium Lauryl Sulfoacetate ist ein pflanzliches Tensid. Kurquat unterstützt die Kämmbarkeit der Haare und hat auch eine konservierende Eigenschaft. Cehtylalkohol ist glättend und rückfettend und ein Feuchthaltefaktor.

Es hat so Spaß gemacht, dass ich in dieser Richtung sicher noch etliche Rezepte kreieren werde.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

 

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Alpines Häuserl


Auf dem Weg zum Bielerkopf! Was sagt man dazu?