Glycerite – Pflanzenauszug mit Glycerin

 

Pflanzliches Glycerin ist eine fast geruchlose und eine farblose dickflüssige Substanz. Es handelt sich dabei um eine natürliche Substanz und gehört zur Gruppe der Zuckeralkohole. Es wird unter anderem aus Palmen-, Soja-, oder Kokosöl gewonnen.

Pflanzliches Glycerin ist eine weitere Möglichkeit, um Pflanzenextrakte herzustellen. Im englischsprachigen Raum kennt man dieses Auszugsverfahren schon sehr lange. Warum dieses Auszugsverfahren bei uns noch nicht richtig bekannt ist, ist mir eigentlich schleierhaft.

Glycerin wurde so um 1789 entdeckt und wird schon seit ungefähr 1846 für Pflanzenauszüge gebraucht. Es ist nicht gleichzusetzen wie eine alkoholische Tinktur, ich glaube da kommt bis lang kein Auszugsverfahren hin. Aber Glycerin bietet immerhin eine Alternative zur alkoholischen Tinktur. Wasserlösliche Stoffe und auch Farbstoffe wie zum Beispiel Anthocyiane, welche zu den Flavonoiden zählen, lassen sich mit Glycerin wunderbar ausziehen.

Bei Glycerite handelt es sich also um pflanzliche Auszüge, bei denen das Lösungsmittel Glycerin ist. Um so einen Auszug zu machen, empfehle ich auf pflanzliches Bio-Glycerin zurück zugreifen. Diese Art eines Kräuterauszuges ist für all jene die gerne auf alkoholische Tinkturen oder Extrakte verzichten möchten aus welchen Gründen auch immer. Es ist eine Tinktur, die für Kinder tauglich ist und durch den süßen Geschmack gerne eingenommen wird. Zudem ist sie nicht so stark im Wirkstoffgehalt als eine alkoholische Tinktur, welches wir bei Kindern gerne bevorzugen. Auch bei den Gemmo-Mazeraten kommt pflanzliches Glycerin zum Einsatz. Jedoch ist in einem Gemmo-Mazerat nach der originalen Rezeptur von Dr. Pol Henry auch Alkohol enthalten.

Um Glycerite selbst herzustellen benötigt man trockene oder frische Kräuter/frische Lebensmittel wie Obst oder Gemüse fein zerhackt oder mit dem Stabmixer zerkleinert. Diese werden mit pflanzlichem Glycerin übergossen und für mindestens ca. 2 Woche ausgezogen besser sind ca. 4 Wochen. Jeden Tag werden diese Auszüge geschüttelt.

Glycerin wird öfters in der Kosmetik verwenden. Wir können somit ein Glycerit als Wirkstoff bis maximal 10% in unser Kosmetikprodkut hinzugeben. Wenn du Glycerin zu hoch dosierst, kann es die Haut austrocknen und diesen Effekt wollen wir vermeiden. Diese goldene Regel sollte man also besser beachten. Aber im Grunde kannst du das Glycerin bei jedem Kosmetikrezept durch Glycerite austauschen.

Um einen Pflanzenauszug mit Glycerin herzustellen benötigst du die Zugabe von Wasser.

Beachte, wenn man zu viel frisches Pflanzenmaterial verwendet, bekommt man zu viel Wasser in das Produkt. Damit das Glycerin konserviert und diese Eigenschaft nicht verliert sollte ein Anteil von idealerweise 60-80% Glycerin und ungefähr 20-40 % Wasser enthalten sein. Nun musst du berücksichtigen, dass eine Gurke wesentlich mehr Wasser enthält als eine Blüte.

Es gibt bei uns hauptsächlich zwei verschiedene Produkte von Glycerin zu kaufen. Ein Produkt enthält 99,5% Glycerin und 0,5% Wasser. Das zweite Produkt enthält 86,5% Glycerin und 13,5% Wasser.

Für getrocknetes Material benötigt man Wasser, um die Pflanzenstoffe besser auszuziehen. Es ist somit kein Problem, wenn du ein Glycerin von 86,5% verwendest und den Auszug mit getrocknetem pflanzlichem Material herstellst. du kannst also noch 6,5% – 26,5% Wasser dazu geben.

Machst du aber ein Gurken-Glycerit oder generell ein Glycerit aus frischem pflanzlichem Material kannst du durchwegs ein Glycerin von 99,5% verwenden. Die Gurke enthält, wie schon erwähnt, viel Wasser und es ist nicht nötig noch zusätzlich Wasser zu deinem Auszug zu geben. Bei frischen Lebensmitteln kannst du sehr schwer genau berechnen ob und wie viel zusätzliches Wasser du benötigst.

Das Glas sollte der herzustellenden Menge angepasst werden. Es wird bei frischem Material 1/2 – 3/4 voll gefüllt und mit Glycerin 99,5% übergossen. Eventuell benötigst du noch Wasser dazu.

Bei getrockneten Pflanzen wird 1/3 Pflanzenmaterial und mit 86,5% Glycerin übergossen. Selbstverständlich kannst du hierbei auch 99,5% Glycerin verwenden aber dann muss eben Wasser beigemengt werden. Die Kräuter sollten gut bedeckt sein. Jeden Tag durchmischen oder schütteln vermeiden. In den ersten Tagen öffne ich das Glas immer einmal kurz besonders wenn ich mit frischem Lebensmitteln arbeite.

Über die Haltbarkeit wird viel diskutiert. Ein Jahr ist bei ordentlicher Herstellung gegeben. Ich habe aber auch schon gelesen es solle bis zu 3 Jahren kein Problem darstellen. Ich denke es ist einfach besser kleine Mengen zu produzieren und lieber wieder frische Glycerite zu mazerieren. Glycerin fungiert ähnlich wie ein Konservierer. Nun ist es aber so, dass du trotz Abfiltern, dein Glycerit nie ganz schwebstofffrei bekommst. Stelle ich also ein Kosmetikprodukt her würde ich klassisch konservieren. Nun steht es dir frei für welchen Konservierer du dich entscheidest.

Für den kosmetischen Zweck kannst du deine Glycerite auch mit etwas Alkohol konservieren.

Als Ersatz für eine alkoholische Tinktur für die innere Einnahme  kannst du deine Tinktur in eine dunkle Flasche mit Tropfaufsatz füllen oder einfach einen Teelöffel davon einnehmen. Aber auch in den Tee kannst du einen Teelöffel geben, solltest du Schwierigkeiten mit der Einnahme haben.

Viel Spaß beim Experimentieren und Ausprobieren!

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung sowie aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Handwaschpaste für Gärtner oder Schrauber

Bei dem schönen Wetter zieht es viele hinaus in den Garten. Man werkelt, pflanzt, gestaltet oder macht sogar größere Arbeiten so wie wir.

Wenn man viel Erde schaufelt und Pflanzen umsetzt sind die Hände am Abend oft schwarz. Nicht immer lässt sich der Schmutz so leicht lösen. Dafür hilft aber eine Handwaschpaste.

Die meisten Zutaten wirst du daheim haben. Hier ist meine Variante:

100 g Seifenraspeln (ich habe immer vom Seifensieden Reste übrig), möglichst klein geraspelt, jede Naturseife geht auch dafür

50 g Gundermann Hydrolat (optional geht auch dest. Wasser)

25 g Heilerde

25 g Natron

50 g Kokosöl

5 g Weingeist

10 g Spitzwegerich Tinktur 40%, Plantago lanceolata

Ich destilliere mein Gundermann Hydrolat selbst. Gundermann – Glechoma hederaceae ist hautpflegend besonders für beanspruchte Hände. Natürlich kannst du destilliertes Wasser oder ein anderes Hydrolat benutzen.

Man gibt zu den Seifenflocken das Hydrolat und schmilzt die Seife bei kleiner Temperatur im Wasserbad.

Anschließend kannst du alle trockenen Zutaten samt Kokosöl dazu geben und gut verrühren. Zum Schluss gibst du die Spitzwegerich Tinktur dazu. Auch Spitzwegerich ist eine wunderbare Pflanze für die Haut. Auch bei Schrunden oder Wunden ist Spitzwegerich eine große Heilpflanze. Weingeist und Tinktur dienen aber auch der Konservierung. Wenn du keine Tinktur zur Hand hast kannst du auch nur Weingeist nehmen. Dann würde ich ca. 10 g dazu geben.

In ein sauberes Glas füllen und mit einem Löffel bei Bedarf entnehmen.

Beachte: Mein Rezept dient ausschließlich für intakte gesunde Haut.

Tipp: Wenn du kein Hydrolat oder keine Tinktur hast kannst du noch ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu geben.

Ich verwende Seifenraspeln von meinen selbst gesiedeten Seifen die zum Teil einen Duft haben. So riecht die Handwaschpaste total fein.

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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DIY Knetseife

© Marlies Schneider,

Obwohl mein Kleiner am Vormittag für die Schule lernt ist ihm dann am Nachmittag etwas fade. Immer nur in der Wohnung oder im Garten rum sitzen ist zäh, so ganz alleine. Für Kinder ist es besonders schwer im Moment und wenn dann noch die Nachbarskinder im Hof spielen erst recht. Aber wie heißt es so schön „Stay at Home“ und ich nehme das wirklich ernst. Auch wenn es andere Menschen nicht so sehen.

Also gab es heute Bastelrunde die Zweite. Wir haben Knetseife für Kinder selber gemacht. Es ist die Variante mit Stärke. Ich möchte noch eine sieden aber für Kinder ist diese nicht ideal.

Du benötigst folgendes für die Knetseife:

100 g Stärke (wir haben Maisstärke verwendet)

75 g Kastilienseife

1 El Kokosöl

1 El Kaolin (optional)

1 El Milchpulver (optional)

1 Prise Salz

Alle Zutaten werden vermengt und gut durchgeknetet. Danach kannst du die Masse aufteilen und mit Pigmenten oder Lebensmittelfarbe färben. Wir haben Micas verwendet. Die Farben gut unterkneten und dann in die gewünschte Form bringen.

Wir lassen die Stücke trocknen dann werden sie fest. Beim Anwaschen lösen sie sich viel schneller auf als normale Seife. Aber die Kinder haben ne menge Spaß mit dieser Seife und ein Zeitvertreib ist es auch.

Tipp: Wenn du die Zutaten nicht daheim hast, kannst du ganz einfach ein Duschbad und Stärke verwenden + ein wenig Öl. Lebensmittelfarbe dazu und gut ist. Da ich eben alle Zutaten hier habe gab es die Luxusvariante von Knetseife.

Wenn du möchtest, dass die Seife weich bleibt dann solltest du sie in luftdicht verpacken. Es ist ein Spaß wenn die Kinder beim Händewaschen die Seife kneten können.

Es ist nicht zu vergleichen mit herkömmlicher Seife. Es ist eher eine Gaudi mit Kindern etwas zu basteln.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Soap to go

Um euch bestmögliche Kurse anbieten zu können bilde ich mich in Sachen Kräuterkunde immer wieder weiter. Zur Zeit bin ich immer mal bei den besten Ausbildern die der Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise zu bieten hat zu besuch. Dadurch bin ich in ganz Österreich unterwegs. Da ich mit dem Auto unterwegs bin, muss man hin und wieder mal stehen bleiben. Ich mag Autobahntoiletten nicht sonderlich. Es gibt so gut wie nie eine Seife um sich die Hände zu waschen. Also wurde es längst überfällig eine „Seife to go“ zu basteln.

Ich habe vom Seifensieden immer Seifenraspeln übrig. Für alles mögliche kann man diese gebrauchen und somit auch für eine „Seife to go“. Es ist eine ideale Resteverwertung und total brauchbar.

In kleinen Döschen abgepackt ist die mobile Seife in der Tasche gut verstaut und schnell zur Hand. Wer keine Seifenreste übrig hat, kann natürlich auch von einer Naturseife ein paar Raspeln abreiben und diese so mitnehmen. Oder du verwendest Seifenstückchen die für eine Dusche schon recht klein sind und einem immer wieder aus der Hand fallen. Einfach trocknen lassen und dann klein schneiden.

Verwendet wird die Seife einfach in dem man, bevor die Hände nass sind, ein kleines Stückchen raus nimmt und sich die Hände damit wäscht.

Die Grundidee für diese Art der Seife habe ich übrigens das erste Mal von Wolfgang Frey. Ein wirklich guter Seifensieder mit tollen Produkten.  (unbezahlte Werbung)

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Sweet dreams are made of this – Raumspray

Selten aber doch kann mein Kleiner am Abend nicht einschlafen. Dann kann es schon passieren, dass er sich im Dunkeln fürchtet. Dafür habe ich vor einer Zeit mal einen Schlafspray gemischt. Was soll ich sagen, es funktioniert so gut. Der Duft ist angenehm beruhigend und mein Sohn schläft so gut wie immer schnell ein. Es braucht nicht viel einfach ein oder zwei Sprühstöße sind ausreichend.

Nun ist unser Raumspray leider fast zur neige gegangen. Für meinen Sohn ist es aber ganz wichtig welchen zu haben. Man weiß ja nie.

Darum haben wir heute einen gemeinsam gemischt. Hier ist das Rezept:

95 ml Lavendel-Hydrolat welches vom Lavendel aus unserem Garten stammt

5 ml Vodka

1 Msp Natron

mischen und in eine Flasche füllen. Dann durfte er sich noch ätherische Öle aussuchen. Er hat sich für eine feine Mischung entschieden und ist ganz begeistert.

1 Tropfen ätherisches Öl Rose bulgarisch in 10% Jojoba

1 Tropfen ätherisches Öl Zirbe

1 Tropfen ätherisches Öl Melisse

1 Tropfen Bergamotte

Vor dem Gebrauch wird die Mischung einfach gut geschüttelt. Der Duft ist entspannend und angenehm. Wenn wir dann den Spray benötigen holen wir den „Zauberspray“. Kindern gefällt sowas sehr, denn zugegeben, wer hat denn schon einen „Zauberspray“ daheim?

Du kannst auf diese Weise diverse Raumsprays mischen. Es muss ja nicht unbedingt ein Schlafspray sein. Manchmal möchte man einen Erfrischungsduft haben. Zitrusöle sind da meine Favoriten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Haarfestiger für coole Jungs

Ab einem gewissen Alter möchten auch die kleinen Jungs schon coole Frisuren haben. Urplötzlich heißt es Mama ich möchte meine Haare stylen. Wir haben so gut wie gar nichts für ein Styling daheim und das chemische Zeug möchte ich nicht verwenden. Natürlich hat mein Sohn kein Geduld sonder möchte seine neue Frisur sofort haben. Also musste ganz schnell ein Rezept hergestellt werden. Ich weiß das Bier öfters für die Haare verwendet wird. Es ist sehr pflegend und nährend.

Es ist ein Haarfestiger entstanden.

Das Rezept ist sehr einfach:

50 ml Bier

1 Pinch Honig (das ist ca. 1/16 Teelöffel) Du kannst auch eine Messerspitze voll Honig verwenden.

3 Spritzer Essig

Das Bier und den Honig aufkochen und vom Herd nehmen. Der Honig sollte sich auflösen. Anschließend den Essig dazu geben und in eine Flasche füllen. Vor dem Gebrauch schütteln.

Die Haare in die gewünschte Form stylen und mit dem Föhn antrocknen lassen. Der Haarfestiger funktioniert tadellos. Vielleicht ist er nicht ganz so stark wie ein Haarspray aber dennoch sehr gut.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Lippenpflege für kalte Tage


Ich habe schon oft Lippenbalsam gerührt aber so wirklich zu 100% glücklich war ich bis jetzt noch mit keinem Rezept. Schon länger habe ich somit geplant eine feine Lippenpflege zu rühren. Ganz besonders eine, für kalte Wintertage, die sich leicht auftragen lässt und ein angenehmes Gefühl verleiht.

Ich habe mir sagen lassen, dass Lanolin ganz besonders gut sein soll. Nun habe ich Lanolin eigentlich nicht in Verwendung. Allerdings habe ich vor einer Weile von einer FNL-Kollegin ein Döschen bekommen. Es ist von ihren eigenen Schafen gewonnenes Lanolin. Ich finde es wunderbar, wenn man Menschen kennt, die solche Produkte selbst erzeugen und man diese von ihnen beziehen kann. So weiß man doch zumindest was man hat und kann es ohne schlechten Gewissen nutzten.

Weiters habe ich in meinem Vorrat Hanfsamenbutter gefunden. Hanfsamenbutter ist ideal bei trockener, reifer oder empfindlicher Haut. Sie liefert uns essentielle Fettsäuren zudem sind sie reich an Omega 3,6 und 9 sowie Vitamin E. Überrascht bin ich auch über den angenehmen Geruch der Hanfsamenbutter, ist er doch anders als beim Öl. Ringelblumen- und Nachtkerzenöl sprechen fast schon für sich und dürfen in meinem Rezept nicht fehlen.

Folgendes Rezept ist nun entstanden:

8 g Lanolin

4 g Hanfsamenbutter

2 g Jojobaöl

4 g Ringelblumen – Mazerat (Ringelblume in Olive)

3 g Nachtkerzenöl

2 g reines Bienenwachs

2 g Honig vom Imker des Vertrauens

1 Tr. Vitamin E (optional)

2 Tr. D-Panthenol (optional)

5 Tr. ätherisches Öl, Lavendel fein

Lanolin, Hanfsamenbutter, Bienenwachs und die Öle über dem Stövchen zum Schmelzen bringen. Wenn alles verflüssigt ist, vom Stövchen nehmen und Honig, Vitamin E, D-Panthenol und das ätherische Öl dazu geben.

Alles sehr gut verrühren und schnell arbeiten damit du die Masse noch flüssig in die Tiegel abfüllen kannst. Abkühlen lassen und erst dann verschließen.

Dieser Lippenbalsam ist bewusst nicht sehr fest und eignet sich nicht als Lippenpflegestift.

Wunderbar lässt sich diese Lippenpflege auch mit Kindern herstellen. Es macht Spaß und sie ist schnell gemacht.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

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Serum für Augenbrauen und Wimpern


Ich habe in meinen Büchern geschmökert und sehr viele schöne Rezepte zum Nachmachen gefunden. Durch das Zupfen der Augenbrauen werden sie mit der Zeit einfach spärlich.  Im Buch „The Glow Code“ habe ich einen Rezept gefunden, um das Wachstum der Augenbrauen wieder anzuregen. Das Geheimnis ist Rizinusöl da es reich an Vitamin E ist und das Haarwachstum stimuliert.

Man mischt einfach 1/3 Rizinusöl mit 2/3 Öl nach Wahl. Schüttelt das Ganze gut durch und trägt das Öl mit Wattestäbchen auf. Ich habe es in einen Roll-On gefüllt und kann es so einfach mit diesem auftragen. Um auch das Wimmernwachstum anzuregen trägt man es vorsichtig mit dem Roll-On auf das Ober- und Unterlied auf. Das Öl darf nicht in das Auge gelangen. Mit einem Roll-On klappt das auftragen wunderbar. Über Nacht einwirken lassen und am Morgen wie gewohnt das Gesicht waschen.

Rizinusöl hat eine hautstraffende Wirkung und unterstützt die Kollagenproduktion.

Nun ja ein Versuch ist es wert.

Beide Bücher von Anita Bechloch finde ich richtig gut. Du findest sie im Handel unter „The Glow“ und „The Glow Code“. Das genaue Rezept kannst du im Buch „The Glow Code“ nachlesen.

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Shampoo Bar selbstgemacht


Im Urlaub war ich wieder mal bei der Rührwerkstatt zu Besuch. Was für ein verhängnisvolles Geschäft.  Ich habe mir eine Liste geschrieben welche kosmetischen Rohstoffe ich haben möchte. Es ist schön mal direkt in ein Geschäft zu gehen und nicht alles Online zu bestellen. Man findet doch noch meistens etwas, dass nicht auf der Liste steht. Leider gibt es keinen Händler in unserer Nähe. So nütze ich immer die Chance und statte der Rührwerkstatt einen Besuch ab. Es ist ein schönes sehr liebevoll eingerichtetes Geschäft mit allen möglichen Produkten.

Wieder daheim habe ich mir Shampoon Bars gemacht. Ich habe mir schön aufgeschrieben was ich alles rein packen möchte doch die Hälfte davon habe ich vergessen. So ist nun folgendes Rezept entstanden:

70g SLSA (Tensid)

25g Lavaerde

30g Ziegenmilchpulver

10g Jojobaöl

10g Kokosöl

10g Sheabutter

1g Kurquat

2g Cetylalkohol

Rosenwurzwurzeltinktur

Kastanienblütentinktur

Perlglanz (optional)

dazu kamen je ein Spritzer von selbstgemachten Tinkturen.

Ich habe mein Rezept mit etwas Kastanienblütentinktur und Rosenwurztinktur ergänzt. Für die Farbe habe ich etwas Kupfer Perlglanz genommen. Diesen kann man aber auch weg lassen.

Zuerst muss man Kurquat und den Cetylalkohol in den Ölen auflösen (im Wasserbad). Anschließend die Sheabutter dazu geben und auch schmelzen lassen. Die trockenen Zutaten habe ich in einer Schüssel vermischt. Ich habe einen Mundschutz getragen da das Tensid SLSA sehr fein ist und nicht in die Atemwege gelangen sollte. Hat man das gemacht kann man ganz langsam die Öle untermischen. Dabei ständig kneten bis eine Masse entsteht die nicht auseinander bröselt aber auch nicht zu nass ist. In Formen drücken und im Backrohr bei 50° ca. 1,5 h trocknen lassen. Anschließend gibt man die Formen in den Tiefkühlschrank für eine Zeit. Ich glaube meine waren ca. 1 h darin. Ich konnte meine Bars anschließend gut auslösen.

Ich habe sie natürlich rasch getestet und ich muss sagen sie sind einfach nur hervorragend geworden.

SLSA – Sodium Lauryl Sulfoacetate ist ein pflanzliches Tensid. Kurquat unterstützt die Kämmbarkeit der Haare und hat auch eine konservierende Eigenschaft. Cehtylalkohol ist glättend und rückfettend und ein Feuchthaltefaktor.

Es hat so Spaß gemacht, dass ich in dieser Richtung sicher noch etliche Rezepte kreieren werde.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

 

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Vanille-Immortelle Body Scrub

© Marlies Schneider

 

Ich habe ein wunderbares Körperpeeling-Rezept gebastelt. Ein Peeling ist eine ideale Pflege für unsere Haut. Es entfernt Hautschuppen und pflegt die Haut mit den enthaltenen Ölen zugleich. Ideal unter der Dusche angewandt und dann einfach mit Wasser abgespült. Anschließend wird die Haut nur trocken getupft. Ein zusätzliches Eincremen ist nicht nötig.

Vanille-Immortelle-Body Scrub

1 1/2 Cup Zucker

1 Cup Kokosöl

1 EL Aprikosenkernöl

1 EL Wildrosenöl

1  EL Mandelöl

1 El Sesamöl

1 EL Sonnenblumenöl

2 EL Kieselerde

1 EL Tonerde gelb

etwas Tocopherol

ätherische Öle:

Vanille absolue

Immortelle

Alle Zutaten in Bioqualität versteht sich von selbst.  Alles  gut zusammen verrühren und in Gläser füllen. Kühl stellen bis es etwas fester geworden ist.

Nicht nur als Körperpeeling sondern auch als Handpeeling  ist es ein absoluter Traum!

© Marlies Schneider

© Marlies Schneider

Ich finde alles selber zu machen immer noch am schönsten.

Ach ja und hier habe ich noch ein weiteres Rezept für alle Selbermacher: Kaffee Body Scrub

und dieses Rezept: Kokos-Bittersalz-Lippenpflege

© Marlies Schneider

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Haarspitzenbalsam

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Es gibt 350 Aloe Arten, aber nur ca. vier haben arzneiliche Eigenschaften. Das sind die Aloe Vera, Aloe arborescens und die Aloe barbadensis. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine Baum-Aloe – Aloe arborescens gekauft. Diese Art der Aloe soll am Heilkräftigsten sein. Sie stammt aus Südafrika, aber inzwischen findet man sie bei uns in den Kräutergärtnereien. Bei dieser Aloe-Sorte kann sogar das komplette Blatt verwendet werden, nicht wie üblich nur das Gel im Inneren der Pflanze. Im Vergleich zu meiner Aloe Vera macht die Aloe arborescens schmalere Blätter und wächst stark in die Höhe, ähnlich wie ein Strauch. Diese Sorte ist im Deutschen Arzneibuch eingetragen, im Gegensatz zur Aloe Vera, die nur für kosmetische Zwecke zugelassen ist. Sie besitzt eine starke antimikrobielle und antivirale Wirkung. Da sie aber im Vergleich zur Aloe Vera wenig Gel enthält, ist sie von geringem wirtschaftlichen Interesse. Allerdings ist sie aus therapeutischer Sicht der Aloe Vera überlegen.

Ein Blatt der Aloe Vera ist sehr ergiebig und nicht immer brauche ich so viel Gel.

Nun wollte ich eine Haarspitzenpflege zaubern. Inzwischen brauche ich ja nicht mehr viel für meine Haare, aber eine spezielle Pflege für die Spitzen wollte ich doch haben. In meinem Artikel „Alles über Haarpflege“ habe ich ja schon etliches zum Thema Haare waschen geschrieben. Allerdings ist Selbermachen für mich das Ziel.

Mein Rezept für den Haarspitzenbalsam:

10 g Sheabutter

15 ml Arganöl

ca. 10 ml Aloe arborescens Gelp1100868

1/2 Tl Vitamin E

Weingeist zum Konservieren

20 ml Jojobaöl

2 Tropfen ätherisches Ylang Ylang Öl naturrein

2 Tropfen ätherisches Bergamotten Öl naturrein

Da so eine kleine Menge Aloegel mit meinem Stabmixer nicht zerkleinert werden kann, habe ich alle Zutaten zusammen gemixt. Zuerst wird aber die Sheabutter langsam geschmolzen mit der möglichst niedrigsten Temperatur. Arganöl und Jojobaöl und die Aloe hinzugeben und gut mit dem Stabmixer mixen. Dann kommen die anderen Zutaten hinzu – nochmals gut mixen und abfüllen. Haarcreme (3).JPG

Mit einem Spatel eine kleine Menge entnehmen. Es reicht so ca. die Größe einer halben Erbse und diese Menge in die Haarspitzen massieren. Ist auch immer wieder ein schönes Geschenk aus der Küche.

Hier habe ich noch ein Rezept für ein Rosskastanienshampoo.

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Luxus Badesalz einfach selber machen

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Ein Vollbad ist nicht nur für die Reinigung da, sondern es dient auch noch als Wellness oder Entspannungsbad. Geht es uns schlecht kann so ein Vollbad wahre Wunder wirken. Es dient nicht nur gesundheitlichen Zwecken sondern kann auch das seelische Gleichgewicht in Balance halten. Seit Menschengedenken wurden Bäder genossen. Kleopatra war sich der wohlfühlenden Eigenschaften eines Bades bewusst. Die alten Römer haben ganze Badeanstalten errichtet. Heut zu Tage ist es so, dass sehr viele Menschen eine Badewanne zu hause haben. Warum soll man sich dann nicht etwas Gutes tun? In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig hin und wieder zu entspannen und für Wohlbefinden zu sorgen. Machst du deine Badezusätze selber, weißt du was enthalten ist. Düfte können auf das persönliche Wohlbefinden abgestimmt werden. Wir können für ein anregendes oder ein entspannendes Bad sorgen. Hilfreich sind ätherische Öle oder Kräuter. Als Grundlage können wir Totes Meersalz, Bittersalz (Epsom Salt), Natron, Milchpulver, fette Öle verwenden.

Mein Rezept für ein feines Luxus Badesalz:

2 Cup Totes Meersalz

6 Cup Bittersalz

2 Cup Natron

2 Cup Milchpulver

1 Cup Jojobaöl

1 Cup Olivenöl

etwas Hamameliswasser optional

etwas Lebensmittelfarbe optional

ätherische Öle

Alle trockenen Zutaten mischen. Dann fettes Öl hinzugeben und gut vermischen. Das Badesalz duftet durch die fetten Öle schon sehr fein. Man kann das Badesalz also auch schon so verwenden.

Ein bisschen eine Spielerei ist die Farbgebung. Dabei rühre ich etwas Lebensmittelfarbe mit Hamameliswasser an (sehr wenig). Ich teile meine Mischung in 4  Teile. Nun kann ich jeden Teil nach Wunsch einfärben. Es bedarf ca 1 Tl pro Teilmenge um die Masse zu färben. Gut untermischen! Den Duft kannst du nun auch hinzugeben. Dann schichtweise in Gläser füllen. 3 -4 El sind ausreichend für ein Vollbad. Du kannst aber auch mehr nehmen je nachdem welchen Zweck dein Bad erfüllen soll.

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Auch hier kommt wieder Epsom Salz zum Einsatz. Magnesiumsulfat – zwei wichtige Nährstoffe für unseren Körper – Magnesium und Schwefel. Auch nach dem Sport ist so ein Bad ein Genuss für unsere strapazierten Muskeln.

Noch ein Tipp: Du kannst die Farben auch noch kombinieren und mit Kräutern vermischen dann entsteht ein wunderschönes Badesalz!

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Hübsch verpackt ist es auch immer ein schönes Geschenk! Ich spare mir immer alte Gläser auf. Sie eignen sich hervorragend als Verpackung.

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Meine Duftmischungen waren: Kanuka-Grapefruit-Patschuli oder Bergamotte-Melisse und als anregendes Bad: Verbena-Rosmarin.

Kanuka wirkt entzündungshemmend, venenstärkend, lymphanregend und hilft dem hormonellen Ausgleich.

Grapefruit ist frisch und wirkt positiv auf unseren Organismus. Zudem ist es hilfreich bei Müdigkeit oder Antriebsschwäche und unterstützt die Durchblutung.

Patschuli ist sehr hautpflegend. Hilft und lindert irritierte Haut und unterstützt unser Nervensystem.

Bergamotte hat eine entspannende aber gleichzeitig erfrischende Wirkung auf uns. Bergamotte ist hautstraffend und adstringierend und antiseptisch.  Es ist sehr hautpflegend.

Melisse stärkt die Lebensgeister und fördert unser ganzes Nervensystem. Es ist beruhigend  und entspannt uns auch bei Kopfschmerz und Migräne.

Verbena sie fördert unsere Ausgeglichenheit und Harmonie. Dieses Öl ist hautregenerierend und Geistfördernd – es unterstütz unsere Konzentration.

Rosmarin ist stark durchblutungsfördernd. Es hilft uns bei unreiner oder fettender Haut. Erschöpfungszustand können gelindert werden und die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt.

 

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