Ingwer Shot

Die Erkältungszeit ist schon wieder da. Rundherum sind viele krank. Dem möchte ich unbedingt vorbeugen. Darum möchte ich euch heute einen Ingwer Shot vorstellen. Aber Achtung dieser hat es ordentlich in sich.

Rezept:

Alle Zutaten in Bio-Qualität verwenden.

70g ungeschälten Ingwer, ein saftiges frisches Rhizom

3 Äpfel ohne Gehäuse aber samt Schale

1 Mango

2 Orangen, davon den Saft und es darf auch das Fruchtfleisch sein.

1 Chili

1 El Curcuma oder etwas frischen davon

50 ml Olivenöl

200 ml Wasser

Alle Zutaten klein schneiden und in einen Hochleistungsmixer geben. Dann gebe ich alles in einen großen Topf und erhitze die Masse und lass sie kurz aufwallen. Vom Herd nehmen und in sehr saubere Flaschen abfüllen. Jeden Tag davon ein Shot trinken. Du wirst schnell die wohltuende Wirkung spüren. Trink ihn doch am frühen Morgen statt Kaffee. Es weckt die Lebensgeister und wärmt von innen. Das Immunsystem wird unterstützt und du fühlst dich gut.

Durch das Erhitzen wird der Shot recht scharf, möchtest du das nicht, dann fülle die Masse kalt ab. Die Meinungen gehen auseinander ob Ingwer erhitz werden darf oder nicht. Viele meinen nicht, allerdings findet man in ayurvedischen Kochbüchern Rezepte bei denen Ingwer auch erhitzt wird. Da Meinungen auch oft nur nachgesagt werden, finde ich es immer noch gut selbst zu experimentieren.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich ca. 4 Tage.

Wenn du den Drink gerne süßer möchtest kannst du noch etwas Honig hinzu geben. Ich finde aber das die Mango genug süße liefert. Wenn dir der Drink zu scharf ist, nimm weniger Chili und / oder weniger Ingwer denn Ingwer enthält sehr viele Scharfstoffe.

 

Ingwer – Zingiberis officinale wird in allen tropischen Gegenden angebaut. Die Herkunft ist oft aus China, Indien, Brasilien oder Westafrika. Er wird in Indien und China schon seit dem Altertum angebaut. Bei uns wurde die Droge seit dem 9. Jahrhundert eingeführt. Verwendet wird das Rhizom. Die wichtigen Inhaltsstoffe sitzen in der Korkschicht, das wären Harze und ätherische Öle. Darum solltest du ungeschälten Ingwer verwenden ansonsten würdest du die wertvollen Wirkstoffe weg schälen.

Inhaltsstoffe: rotes Weichharz, mehr als 50% Stärke, eine komplexe Zusammensetzung ätherische Öle (wie Geranial, Neral und Linalool uvm), Fett weiters enthalten sind Gingerole das den scharfen Geschmack des Ingwers ausmacht.

Ingwer hilft bei Übelkeit und soll magenstärkend, verdauungsanregend, und appetitanregend sein.

Sehr gute Erfahrung habe ich mit Ingwertee bei Reizhusten gemacht. Hierbei wird Ingwer in kaltes Wasser geben und kurz aufgekocht. Von der Herdplatte nehmen und dann lässt du ihn ca. 10 Minuten ziehen. Ich verwende 4-5 Scheiben für eine Tasse Wasser. Bist du empfindlich auf die Schärfe dann nimm weniger Ingwer. Jeder Mensch empfindet das anders und sollte sich nach seinem empfinden auch richten. Dieses Hausmittel ersetzt auch keinen Arzt.

Ingwer ist auch ein beliebtes Gewürz in der Küche. Besonders schmackhaft ist zudem auch kandierter Ingwer. Dieser wird gerne als Magenmittel verwendet. Allerdings ist er auch sehr wohltuend bei Halsschmerzen. Kandierter Ingwer hat aber sehr viele Kalorien. Man sollte also nicht mehr davon verwenden als man Hustenbonbons zu sich nehmen würde.

Ein Rezept gibt es auch bald dazu.

Ach ja du kannst dir deine eigene Ingwerpflanze auch wunderbar im Topf ziehen und davon ernten.

© Marlies Schneider

 

 

 

 

 

Tomaten-Sugo auf Vorrat

Im Garten gibt es immer genug zu ernten. So viel Gemüse wie meist zur selben Zeit reif wird können wir gar nicht essen. Darum Koche ich schon seit Jahren ein. Ich finde es herrlich wenn ich einfach im Keller einige Vorräte zur Verfügung habe. Kocht man richtig ein halten sich die Lebensmittel eigentlich unbegrenzt.

Sugo habe ich immer auf Vorrat und es schmeckt vorzüglich zu Gemüsenudeln aller Art oder selbstverständlich zu Pasta. Ich mach meistens verschiedene Rezepte. Dieses ist ein Basis-Rezept das sich individuell verwenden lässt.

Tomaten sind eigentlich recht unkomplizierte Pflanzen vorausgesetzt sie haben einen geschützten Platz und bekommen Dünger. Tomaten sind Starkzehrer und damit sie lange schön bleiben brauchen sie Nahrung. Ich kaufe meinen Dünger von meinem Bio-Gärtner vor Ort. Aber ein Tipp möchte ich dir gerne geben. Gib den Pflanzen ab und zu mal ein bisschen Bittersalz. Deine Setzlinge werden nur so strotzen vor Kraft.

Starke Pflanzen geben auch schöne Früchte. Die Tomate – Solanum lycopersicum gehört zu den Nachtschattengewächsen. Diese Pflanzen sind nicht ganz ungefährlich und es gibt viele Menschen die sie nicht vertragen. Zudem sollten sie immer nur Vollreif verzehrt werden. Tomatidin heißt das Alkaloid der Tomaten dies kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Mit der Reifung baut es sich aber ab und die Tomaten sind genießbar. Ein nachreifen von grünen Tomaten ist nicht ideal da sich der Tomatidingehalt nicht gut abbaut. Wer also empfindlich ist sollte das lieber bleiben lassen. Auch Rezepte mit grünen Tomaten sind mit äußerster Vorsicht zu genießen, es sei denn es handelt sich um eine grüne Sorte.

Die Tomate ist bei uns nicht heimisch und darum auch meist nur einjährig zu kultivieren.  Wusstest du das die Tomate eigentlich eine Beere ist? Inzwischen gibt es sehr viele Formen und Farben dieser Beere und manche sind bei Hobbygärtnern noch gänzlich unbekannt.

Das wohl bekannteste Produkt aus Tomaten ist das Ketchup. Aber auch sonst kann man daraus einen Hochgenuss zaubern.

Mein Tomaten-Sugo ist ganz einfach:

6 Kg Tomaten aus dem Garten optional Bio-Tomaten aus dem Bioladen

12 Zwiebeln, Bio

1 Knoblauchknolle, Bio, (ja eine Ganze)

2 -3 EL Suppenwürze de Luxe

etwas Olivenöl

verschiedene italienische Kräuter wie: Thymian, Oregano, Majoran und eine ganze Handvoll Basilikum und ein paar nicht zu scharfe Chiliflocken (oder eben nach Gusto) und Pfeffer.

Zwiebeln und Knoblauch werden klein geschnitten und glasig gedünstet. Die Suppenwürze hinzu geben und mitdünsten. Die Tomaten waschen und vom Kelch befreien.Die Tomaten habe ich geviertelt und in den Mixer gegeben. Anschließend zu den Zwiebeln und dem Knoblauch hinzu geben. Ca. 1-1,5h einköcheln lassen und immer wieder umrühren damit nichts anbrennt, dann pürieren. Abschmecken und dann in sterile Flaschen abfüllen.

Ich habe die Flaschen bei 100° für ca. 30 Minuten eingekocht.

Wer möchte kann zu dem Rezept noch etwas Zucker und ein Schuss Essig hinzufügen. Das habe ich auch schon gemacht, aber ich denke es ist eigentlich nicht nötig. Es ist ein Basis-Rezept das du immer noch bei Bedarf verfeinern kannst. Ich finde es ganz praktisch denn so kann ich es für verschiedene Rezepte verwenden.

 Verschenke doch mal ein Glas selbstgemachtes Tomaten-Sugo und vielleicht noch ein paar selbstgemachte Nudeln dazu. Deine Freunde werden staunen!

© Marlies Schneider

 

 

 

Suppenwürze Deluxe für das ganze Jahr!

Ich habe euch ja schon in einem anderen Beitrag mein Rezept für das Suppengemüse eingestellt.

Das Rezept ist hier : Suppengrün

Es ist eigentlich ganz genau gleich zu verwenden wie ein Brühwürfel. Das Salz konserviert das Gemüse und es ist eigentlich sogar Jahre haltbar. Wenn du möchtest kannst du die Masse übrigens auch im Backrohr trocknen lassen um eine Instant-Brühe zu erhalten. Ich finde es ist nicht notwendig und ich mag frisches Gemüse lieber in meiner Suppe als welches das getrocknet war. Aber wenn dir das lieber ist, ist es natürlich kein Problem. Das ist einfach eine Geschmacksache.

Heuer habe ich wieder eine richtige Großproduktion gestartet.

Ich kann nicht mal sagen wie viel ich gemacht habe. Die Waage zeigt über 6 Kg ein Error an. Also ich schätze das es so ca 7-10 Kg Gemüse waren.

Ich mach es nie strikt nach Rezept, dies wäre ja auch absolut langweilig.

Heuer habe ich folgendes zusammen geschnippelt:

1 Blumenkohl

1 Weißkohl der hatte alleine schon ca 2,5 Kg.

mehrer Karotten

mehrer Pastinaken

mehrere Paprika

eine riesen Zucchini, die sind recht fest und wässern kaum mehr.

2 Sellerieknollen

2 Kohlrabi, groß

3-4 Stangen Lauch

einige Zwiebeln, Knoblauch ca eine Knolle

1/2 Kürbis Hokkaido

1 ganze Ingwerwurzel

ca 1-2 Kg Salz

und Kräuter was der Garten hergab.

und viel Zeit für das Kleinschneiden und durch den Fleischwolf jagen.

Ich habe also alles klein geschnitten und durch den Fleischwolf gedreht. Am besten mischt man die verschiedenen Gemüsewürfel  zusammen, denn Lauch und Weißkohl hat der Fleischwolf nicht so gerne. Ist es aber durchmischt schneidet er alles Problemlos klein.

Nun war ich noch auf der Kräutersuche im Garten. Von Galgantblättern, mexikanischem Oregano, australischen Zitronenblatt bis brasilianischer Spinat kam alles rein. Natürlich die Klassiker wie Gundermann, Ysop, Thymian, Rosmarin, Beifuß, Weinraute, Majoran, Basilikum, Quendel, Liebstöckel. Verrückt wie ich bin kam sogar ein klein wenig Eberraute dazu. Die Kräuter so klein wie möglich hacken.

Fantastisch! So ein geniales Suppengemüse hatte ich noch nie. Ich habe die Würze in Gläser abgefüllt und tatsächlich noch eingeweckt. Sicher ist sicher. Bei so großen Mengen verliere ich gerne den Überblick und hoffe, dass die Salzmenge ausreicht. So kann aber nichts mehr schiefgehen. Natürlich musste die Würze gleich getestet werden und was soll ich sagen, sie ist einfach genial geworden!

Es ist in der Tat viel Arbeit. Aber es lohnt sich und da so viele Sorten an Gemüse enthalten sind bedarf es keinen Geschmacksverstärker wie bei Fertigsuppen. Zudem hast du einen ganzen Jahresvorrat und die Arbeit muss also nur einmal gemacht werden.

Warum ich das so mache? Ich finde ja das herkömmliches Suppengemüse recht fade Gemüsesuppen gibt. Es sei denn man macht eine Fleischsuppe dann reicht es schon. So finde ich hat die Gemüsesuppe einfach einen genialen Geschmack.

Dies Würzpaste kannst du für alle möglichen Speisen zum Würzen verwenden. Es muss also nicht rein für Suppe benutzt werden.

Ich lager die Gläser im Keller und ein angebrochenes Glas kommt bei mir in den Kühlschrank.

Viel Spaß beim nachmachen! Ach übrigens ist es eine gute Idee um die restliche Gartenernte zu verarbeiten. Gibst du Rotkohl mit rein wird das Ganze etwas bräunlich.

© Marlies Schneider

 

 

Rote Beete Eis mit Kamtschatkabeere

Heute habe ich wieder ein ausgefallenes Rezept für euch. Es hört sich vielleicht komisch an, schmeckt aber überraschend gut. Ich habe von dieser Idee in einem exklusiven Kochmagazin gelesen. Ich dachte mir immer, dass ich so ein Rezept auch mal machen möchte. Da ich meine Ernährung ordentlich auf den Kopf gestellt habe, habe ich mir  eben ein eigenes Rezept kreiert. Ich habe mich für eine vegane Variante entschieden und es ist wirklich gut geworden. Selbstverständlich alle Zutaten in Bioqualität.

Rote Beete Eis mit Kamtschatkabeeren:

350 g gegarte Rote Beete (Randig) gewürfelt

ca. 150g Katschatkabeeren (hier könnt ihr natürlich auch andere Beeren verwenden)

2 EL Cashwemus oder ein anderes Nussmus

2 El Honig (mehr oder weniger nach Gusto)

etwas Mandelmilch

Die Rote Beete klein schneiden und mit allen Zutaten fein mixen. Dann über Nacht in den Kühlschrank geben. Ich habe eine KitchenAid und dazu eine passende Schüssel zum Eis herstellen. Die Eisbereiter-Schüssel habe ich über Nacht in den Tiefkühler gestellt (mindestens 15 h). Am nächsten Tag kann die Masse bei laufender Maschine langsam in die gekühlte Schüssel gegeben werden und zu Eiscreme verarbeitet werden. Das war vielleicht eine Sauerei. Also wie man das besser macht ist mir ein Rätsel. Denn man kann die Masse kaum in die Schüssel geben. Die Öffnung ist recht klein und die Maschine läuft ja. Dies ist leider wirklich wichtig, macht man das nicht, gefriert die Masse zu schnell und lässt sich mit dem Rührwerk nicht mehr bearbeiten. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft und konnte die Masse in eine Glasbox streichen. Die Masse ist wunderbar cremig und frei von Eiskristallen.

 

Das Eis ist eigentlich servierfertig. Dazu etwas Obst und / oder ein Beerenkompott serviert, schmeckt sehr gut.

Die Kamtschatkabeere , Maibeere oder auch Honigbeere  –  Lonicera kamtschatica genannt, ist eine der ersten Beeren im Frühjahr. Es ist das einzige Geißblattgewächs das Essbar ist. Die Beeren sind der Heidelbeere sehr ähnlich aber etwas säuerlicher. Sie lässt sich gut kultivieren und ist recht unkompliziert. Ich konnte zwar nichts in Erfahrung bringen aber ich denke, dass diese Pflanze ein starkzehrer ist. Bei mir steht sie in der nähe vom Kompost und das scheint sie zu lieben. Ideal ist wenn man mindestens zwei Stöcke pflanzt für die Befruchtung. Auch einen Kuchen kannst du wunderbar damit belegen.

© Marlies Schneider

 

Blütenbutter selbstgemacht

© Marlies Schneider

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Gestern war der Termin für meine Kräuterführung bei der Villa Jenny im Bildungszentrum Hard. Leider hatten wir Schnee bis in die Tallagen und konnten die Führung nicht machen. Der harte Kern hat sich trotzdem angekündigt und wir hatten einen gemütlichen Hock. Ein netter Kräutertreff und mittels Herbarium haben wir die Pflanzen besprochen, die wir leider nicht sehen konnten, alles begleitet mit einer feinen Kräuterjause.

 

© Marlies Schneider

Bei unserer Kräuterjause hatten wir eine Blütenweidebutter. Diese ist ganz einfach gemacht und sie lässt sich sehr gut vorbereiten. Sammle einfach ein paar essbare Blüten aus deinem Garten. Dabei kannst du folgende nehmen: Lungenkraut, Schlüsselblume, Schlangenknöterich, Kresse, Knoblauchsrauke, Bärlauch, Löwenzahn, kriechender Günsel, Gundermann, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Bellis (Gänseblümchen), Rosmarinblüten uvm. Ein paar Kräuter wie ein Blatt Bärlauch, Giersch und Gundermann sowie Knoblauchsrauke und Pfefferkraut runden die Blütenbutter ab. Stiefmütterchen und die Kräuter werden gehackt und samt den Blüten mit der weichen Butter aufgeschlagen. Ein bisschen Salz darf dazu. Fertig ist die Blütenbutter. Auf ein Stück gebackene Süßkartoffel oder zu einer Ofenkartoffel gegessen schmeckt sie hervorragend. Oder zu Spargel und Auberginen serviert ist sie ein Traum. Alle Brot-Fans haben einen schmackhaften Aufstrich.

© Marlies Schneider

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Tipp: Versuch doch mal ein Blütenghee herzustellen. Man nimmt einfach statt Weidebutter ein Ghee.

Bio-Huhn mit Ofengemüse

© Marlies Schneider

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Ich habe schon seit sehr langem kein Huhn mehr gemacht. Ich mag diesen intensiven Geschmack nicht sonderlich gerne. Vor ca. einem Monat aber habe ich ein Bio-Huhn gekauft. Dieses kam bei der ganzen Familie sehr gut an. Nun haben meine Lieben wieder eines bestellt und das Fleisch ist einfach kein Vergleich zu herkömmlichen Hühnerfleisch. Es hat auch keinen seltsamen und strengen Geschmack. Ich weiß nun genau von welchem Bauern ich mein Huhn  kaufen kann. Wenn erst mal den Unterschied kennt, möchte man nichts anderes mehr. Ich für meinen Teil lass es sonst lieber bleiben.

© Marlies Schneider

Das Huhn habe ich von den Innereien befreit und gewaschen anschließend trocken getupft.

Natürlich mache ich meine Gewürzmischung selber: Meistens stehe ich vor meinen Gewürzen und entscheide spontan was ich verwenden möchte.

Mein Gewürzboard ist selbst gebastelt und lässt wirklich keine Wünsche an Aromen offen.

© Marlies Schneider

© Marlies Schneider

© Marlies Schneider

3 grüne Kardamomkapseln (Elettaria cardamomum aus der Familie der Ingwergewächse) werden aufgebrochen und die Kerne in einen Mörser gegeben. Kardamom verleiht ein süßlich-scharfes Aroma

1/2 Tl Koriandersamen (Coriandrum sativum aus der Familie der Doldengewächse), erst nach der Trocknung der Samen kommen mache ätherischen Öle erst zur Geltung. Die Samen von Koriander werden am besten zuerst geröstet um Bitterstoffe zu vermeiden. Koriander ist herb  würzig

2 Stk Knoblauch frisch, klein geschnitten

ca 1 Tl Paprikapulver

ca 1 Tl Curry Pulver (selbst gemischt)

ca 1/2 Tl Curcuma

ca 1/2 Tl Galgant (Alpinia officinarum aus der Familie der Ingwergewächse) fein würzig und sehr aromatisch.

etwas Pfeffer

Thymian, Rosmarin, Oregano frisch oder getrocknet.

Alles im Mörser gut vermörsern. Salz nach Gusto dazu geben und etwas Olivenöl hinzu geben. Dann das Huhn mit der Paste einreiben.

© Marlies Schneider

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Ich habe noch Rosmarin und Thymian in das Huhn gegeben. Das ganze wird verschnürt. Du kannst das Fleisch am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Man kann es aber auch gleich zubereiten.

Das Backrohr auf 180° Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit das Ofengemüse vorbereiten. Sobald das Backrohr heiß ist kann man das Huhn rein schieben. Ich habe es noch mit Olivenöl beträufelt und eine Tasse Wasser auf das Backblech gekippt. Unser Huhn war recht groß so durfte es gesamt  für ca 1 1/2h im Rohr bleiben.

© Marlies Schneider

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Nach ca 3/4 h Backzeit habe ich das Ofengemüse dazu gegeben. Für meine Jungs gab es ein paar Kartoffelspalten noch dazu und für mich Süßkartoffel. Alles aber nach ca 30 Minuten wieder entfernt. Damit das Huhn nun auch schön knusprig wird, kann man für die nächsten 30 Minuten die Grillfunktion hinzuschalten. Das Huhn ab und  zu mit dem Bratensaft bepinseln und auch wenden.  Für die letzten 10 Minuten gibt man das Gemüse nochmal in den Ofen.

© Marlies Schneider

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Mein Ofengemüse war:

Blumenkohl gelb (aus der Familie der Kreuzblütler)

Die Urpflanze stammt aus Kleinasien und ist seit dem 16. Jahrhundert bei uns zu finden. Die Urform heißt Brassica oleracea var. Silvestris und ist bei uns als Brokkoli bekannt. Brokkoli und Blumenkohl sind also eng verwandt.

Blumenkohl gibt es als Wildform eigentlich gar nicht. Blumenkohl gilt somit als Zuchtform des Gemüsekohls. Verwendet wird eigentlich der Blütenspross. Allerdings wurde die weiße Zuchtform Jahrelang bevorzugt. Nun kommen immer mehr die farbigen Varianten dazu. Diese farbigen Sorten sind auf verschiedene Pigmente in der Pflanze zurückzuführen. Chlorophyll welches grün ist, ist in allen grünen Pflanzen enthalten. Die violette Variante enthält Anthocyan, das auch unseren Rotkohl färbt. Die orange-gelben Farbtöne enthält Carotin. Carotin kennen wir von der Karotte.

 

 

© Marlies Schneider

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Weiters hatte ich noch Karotten, Zwiebeln, Paprika, Lauch und Grünkohl im Ofen.

© Marlies Schneider