Goldene Milch

Hast du schon einmal von Electuaries oder Latwergen gehört? Im Grunde ist es ein Honig der mit Kräutern zu einer dicken Paste angerührt wird. Electuarium ist lateinisch und bedeutet so viel wie Leckmittel. Diese Technik der Medizinherstellung ist tatsächlich sehr alt und war besonders im Mittelalter weit verbreitet. Ich bin mir auch sicher, dass der Begriff „Goldene Milch“ geläufig ist und du zumindest diesen schon irgendwo aufgeschnappt hast. Für die Herstellung der Goldenen Milch wird nichts anderes verwendet als ein Electuary oder Latwerg. Auch Theriak welcher früher oft opiumhaltig und mit vielen Zutaten gemischt wurde, war nichts anderes als ein Electuary oder Latwerg. Heute kommt Theriak in abgewandelter Form vor. Naja ohne Opium eben. Theriak ist eine der Zutaten in Maria Trebens Schwedenbitter. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es sich beim Schwedenbitter, bei den fertigen Mischungen, in der Regel nur um Kräutermischungen handelt. Von Theriak, also einem Latwerg, ist da keine Spur mehr vorhanden.

Wenn du nach dem Begriff Latwerg im Internet suchst findest du auch nicht sonderlich viel. Meistens scheinen nur Rezepte für Pflaumenmus auf.

Übrigens ist das Birnenmus mit Bärwurz nach Hildegard von Bingen nichts anderes als ein Latwerg.

Warum allerdings diese Methode der Medizinherstellung kaum noch bekannt ist, erschließt sich mir nicht. Mein amerikanischer Kräuterlehrer Thomas verwendet nach wie vor Electuaries. In Amerika ist diese Methode viel geläufiger als bei uns in Europa.

Für die Herstellung einer Goldenen Milch wird auch ein Latwerg verwendet. Da ich meinen Kaffeekonsum etwas einschränken wollte, trotzdem gerne ein Heißgetränk trinken möchte habe ich mich neben dem Matcha Latte auch für Goldene Milch entschieden.

Als erstes stellen wir unser Pulver her für die Goldene Milch.

Rezept:

3 Tl Curcuma

1 Tl Ingwer

1 Tl Zimt

1/4 Tl schwarzer Pfeffer

1/4 Tl Cardamom

Prise Nelken

Prise Muskat

Prise Cyenpfeffer

Alle Zutaten in Pulverform gut durchmischen. In ein sauberes Glas füllen.

Anschließend nimmst du von deinem Pulvermix ca. 2 Esslöffel und gibst sie zu ca. 1/4 l Tasse Honig. Sehr gut vermengen. Es soll eine nicht zu flüssige Honigpaste entstehen. Diese kannst du auch in ein sauberes Glas füllen.

Für deine Goldene Milch verwendest du nun je nach Gusto ca. 1 Tl auf eine Tasse heiße Kokosmilch. Gut umrühren und genießen.

Es schmeckt auch gut wenn du 1 Tl auf eine Tasse heißes Wasser gibst und ca. 1 El Kokoscreme hinzu gibst.

Mit dem Stabmixer lässt sich das Ganze gut aufschäumen.

Wenn du lieber eine andere Milch verwenden möchtest steht es dir frei zu experimentieren.

Goldene Milch unterstützt unser komplettes Verdauungssystem. Der Pfeffer im Rezept ist ein Synergist damit Kurkuma ideal aufgenommen werden kann. Goldene Milch hält dich fit und macht Kaffee überflüssig. So kannst du den Konsum gut reduzieren. Außerdem wird die Durchblutung angeregt und an besonders kalten Tagen wärmt sie dich wunderbar.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Weitere Ideen für Salz und Zucker

Zucker verwende ich eher weniger aber zum Backen ist auch Kräuterzucker ein Genuss. In diesem Artikel: Vegetarische Schokolade habe ich schon geschrieben wie ich meinen Vanillezucker selber mache. Ich finde ihn nach wie vor unschlagbar.

Auch ein Lärchenzucker schmeckt fantastisch. Bald ist es soweit und du bekommst frische Lärchenspitzen. Einfach mit Zucker verreiben und trocknen lassen. Die Lärche hat einen sehr frischen und ansprechenden Geschmack ich bin mir sicher, dass es dir schmecken wird.

Du kannst ebenso im Frühjahr Veilchen oder Lavendel verwenden. Aber Löwenzahn eignet sich auch fantastisch.

Ich brauche oft Zitronen und da ich Bioqualität kaufe verwende ich die Schalen für alles mögliche. Ein Zitruszucker zum Backen ist somit sehr gut. Man kann sich wirklich austoben und neue Geschmacksrichtungen ausprobieren.

Mach doch mal ein Salz aus Hagebutten – Rosa canina. Verwendet werden die frischen entkernten Hagebutten welche zerkleinert werden und mit dem Salz vermischt werden. Trocknen lassen und und anschließend nochmal vermörsern oder feinmahlen. Du wirst überrascht sein wie gut das schmeckt. Allerdings musst du da auf den Herbst warten.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
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Unreife Feigen in Sirup

 

 

Eigentlich habe ich schon seit Jahren einen Feigenbaum.
Zuerst war er ein paar Jahre im Topf und nun habe ich im Garten einen Platz
gefunden, um ihn einzupflanzen. Wie das so ist, werden nicht immer alle Feigen
reif und im Spätherbst oder auch jetzt noch hängen noch viele unreife grüne Feigen auf dem Baum.

Diese unreifen grünen Feigen kann man aber wunderbar in Sirup einkochen und zu verschiedenen Speisen reichen. Ob zum Dessert oder zu einem Wildgericht ist ganz egal. Aber auch als Mitbringsel sind sie ein
absoluter Hit. Ein klein wenig Arbeit ist es schon die sich allerdings lohnt.

Zutaten:

1,7 Kg Zucker

1,230 L Wasser

1,230 g grüne unreife Feigen

2 Orangen, Saft

2 Zimtstangen

2 Sternanis

½ Vanilleschote

50 ml Feigenlikör, optional

Die unreifen Feigen müssen mit Handschuhen vorsichtig abgeerntet werden. Der Milchsaft reizt die Haut, also gut aufpassen. Anschließend werden die Feigen gründlich gewaschen und an der Spitze kreuzweise eingeschnitten. In einem Topf mit Wasser aufkochen lassen und ca. für 15 Minuten weiter köcheln
lassen und dann das Wasser abgießen. Den Vorgang wiederholen und anschließend die Feigen mit eiskaltem Wasser abschrecken.

Beachte: Wenn du zu reife Feigen verwendet hast zerfallen sie dir diese sind für das Rezept nicht geeignet.

Nun gibst du die Feigen in einen sauberen Topf und nun mit 1,7 Kg Zucker und 1,230 L Wasser aufkochen und mindestens für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze kannst du gleich mit dazu geben. Gegen Schluss gibst du den Orangensaft und den Likör hinein. Nun wird das Ganze für 12 h, am besten über die Nacht, ziehen gelassen.

Am nächsten Tag alles noch einmal kurz aufkochen und die Feigen in vorbereitete sterile heiße Gläser füllen. Den Sirup etwas einreduzieren lassen und über die Feigen geben, bis die Gläser bis zu 1,5 cm untere den Rand vollgefüllt sind. Ich habe die Feigen anschließend für 30 Minuten bei 90°C eingekocht.

Den restlichen Sirup habe ich in Flaschen gefüllt.

Die Feigen kann man wunderbar zu Desserts, Fleisch, Braten reichen. Selbstverständlich kannst du auch so davon naschen. Ein besonderes Weihnachtsgeschenk ist es allemal oder diese wunderbaren Feigen versüßen dir dein Weihnachtsessen.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

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Glycerite aus Echter Katzenminze

Die Echte Katzenminze habe ich dir ja schon vorgestellt. Nun habe ich dazu ein Rezept welches eine alkoholfreie Tinktur darstellt und gut für Kinder geeignet ist oder Menschen die auf Alkohol verzichten möchten.

Katzenminze hat eine schweißtreibende Eigenschaft ohne die Körpertemperatur zu erhöhen. Weiters hilft sie bei nervösem Stress, Ängsten oder schlechtem Schlaf.

Eine Tinktur aus frischen Blätter oder Trieben ist besonders hilfreich bei Magen-, Darmbeschwerden und Krämpfen. Allerdings verliert sie im getrockneten Zustand viele dieser positiven Eigenschaften und sollte besser frisch verarbeitet werden.

Sie gilt allgemein in der Volksmedizin als eine sichere Pflanze für Kinder. Trotzdem sei erwähnt, dass in großen Dosen Erbrechen auftreten kann. Zudem sollte sie nicht in der Schwangerschaft verwendet werden.

Für Kinder eignet sich eine alkoholische Tinktur nicht und darum gibt es diese wunderbare alternative eines Glycerin-Auszuges. Beachte, dass du unbedingt rein pflanzliches Bio-Glycerin verwendest.

Für mein Glycerite habe ich die Simmermethode verwendet, da ich die Tinktur möglichst rasch haben wollte. Glycerin ist natürlich kein so gutes Menstruum als Alkohol aber nach wie vor die beste Alternative. Zudem gewinnt diese Methode mehr an Bekanntheit und Beliebtheit. Einen Artikel über Glycerite habe ich ja schon hier: Klick

Glycerin hat eine lange Haltbarkeit und ist im Geschmack süßlich, welches Kindern sympathisch ist. Wenn du dein Glycerite sauber herstellst, hast du eine Haltbarkeit von drei Jahren ohne Probleme. Bei sorgfältiger Lagerung und Herstellung können sie sogar über Jahre haltbar und wirksam sein.

Damit dein Glycerite gut gelingt benötigst du bei der Herstellung Hitze. Im Grunde klappt ein Glycerite gut mit 50% Glycerin und 50% Wasser. Ich erhöhe für gewöhnlich den Glycerinanteil auf 70% und verwende nur 30% Wasser.

Rezept:

1 Teil Pflanzenmaterial

5 Teile Glycerin, pflanzlich Bio

Mische beide Zutaten und mixe sie mit dem Stabmixer klein. Anschließend sollte man die Mischung für mindestens 30 Minuten bei 60°C ziehen lassen. Umso länger umso besser. Ganz gut klappt es im Salbenstövchen. Ich habe den Auszug für 2-3 h ziehen lassen und am nächsten Tag gleich nochmal.

Danach kann das Glycerite abgefiltert werden und in saubere Flaschen abgefüllt werden. Ich habe Flaschen mit einem Sprayaufsatz verwendet. Das Glycerite kommt bei mir in den Kühlschrank da es kühl eingenommen von meinem Sohn lieber eingenommen wird.

In der Regel geht man davon aus, dass man einen Teelöffel davon einnehmen sollte, da diese Art der Tinktur nicht so stark ist wie eine alkoholische Tinktur.

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Liqueur de Verveine feiner Kräuterlikör aus Zitronenverbene

 

Schon seit längerem habe ich eine Zitronenverbene (Loislkraut oder Zitronenstrauch) – Aloysia triphylla (Aloysia citrodora) im Garten. Sie gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse – Verbenaceae. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und ist erst seit dem 18. Jahrhundert nach Europa gekommen. Sie ist bei uns nur begrenzt winterhart und benötigt einen guten Winterschutz damit sie überlebt. Ich packe sie immer ordentlich ein und mein Stock ist inzwischen wirklich groß.

Getrocknet im Tee sind die Blätter extrem mild obwohl die frische Pflanze viel ätherisches Öl enthält, welches sehr nach Zitronen duftet. Die Pflanze wird auch in der Parfumherstellung verwendet aber auch in der Kräuterküche findet sie besonders bei Feinschmeckern und Gourmets Anwendung. Der Duft der Zitronenverbene ist erfrischend, beruhigend und sehr angenehm. Auch in der Volksheilkunde findet sie Verwendung. Ignaz Schlifni empfiehlt die Pflanze bei Husten, Blähungen, Säuremangel und bei Nervenproblemen.

Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für den bekannten französischen Liqueur de Verveine gefunden und dachte mir, dass ich so gerne einen Likör herstellen würde. Meine Pflanze war aber einfach zu klein und hatte nie genug zu ernten. Heuer jedoch ist sie wunderbar groß geworden und ich hatte reichlich Blätter, um diesen Likör anzusetzen. Es ist sogar reichlich davon entstanden.

Ich habe zwei Varianten gemacht und so habe ich ihn hergestellt:

Saubere und schöne Blätter der Zitronenverbene werden in ein Glas bis zu 2/3 vollgefüllt.

Dann mit 80% Ansatzkorn aufgießen und ca. zwei Wochen ausziehen lassen. Die Blätter verlieren komplett ihre Farbe und werden blass – gelblich.

Wichtig: Der Ansatz muss unbedingt dunkel stehen damit er die grüne Farbe nicht verliert. Durch Einfluss von Licht würde er bräunlich werden.

Nach ca. zwei Wochen wird abgefiltert. Die Menge abmessen und mit gleichen Teilen Wasser verdünnt. Wenn du noch weniger Alkoholgehalt haben möchtest kannst du mehr Wasser hinzugeben.

Ich habe zu 800 ml Ansatz 800 ml Wasser hinzugegeben.

Anschließend habe ich 300 gr. weißen Kandiszucker angereichert und stehen gelassen bis er sich aufgelöst hat. Durch tägliches Schütteln oder Umrühren geht dies recht rasch. 

Variante II:

Für die zweite Variante gibt man gleich am Anfang zum Ansatz den Abrieb einer Zitrone hinzu.

Beachte: Bei der Zugabe des Zitronen-Abriebes wird der Likör etwas heller. Zudem kannst du mehr oder weniger Zucker verwenden. Lass deinen Ideen freien Lauf.

An sich ist der Likör trinkfertig. Aber ich empfehle dir den Liqueur de Verveine noch ein paar Wochen oder Monate reifen zu lassen. Meiner Erfahrung nach schmecken Liköre dann einfach besser.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Lila Sirup – Veilchen Sirup

Jetzt ist die Zeit der Veilchen und sie blühen jeden Tag wie verrückt. Ganz besonders interessant ist Viola odorata – das Duft Veilchen. Es verströmt einen wunderbaren lieblichen Duft. Die Pflanze stammt aus der Familie der Veilchengewächse – Violaceae.

Stell dir vor diese Pflanze wurde schon in der Antike kultiviert. Was für eine fantastische Geschichte, oder? Sie spielte bei Ritualen aber auch in der Heilkunde eine zentrale Rolle. Sie ist eine ausdauernde und unkomplizierte Pflanze. Zudem ist sie gut an ihrem Duft zu erkennen. Weiters enthält Viola odorata ätherische Öle, Schleimstoffe und Flavonoide. Früher war sie sehr bekannt und besonders beliebt für kostbarstes Parfum.

Sie wird kulinarisch aber auch in der Volksheilkunde genutzt. Ich mache gerne verschiedene Produkte daraus. Kandierte Veilchen sind wunderbar auf Gebäck. Auch ein Veilchen-Zucker zum Backen ist ein Genuss. Veilchen-Salz auf den Salat ist etwas ganz besonders und was feines für einen Gourmet.

Wundervoll finde ich den Sirup der bei Husten auch von Kindern gerne eingenommen wird. Durch die enthaltenen Saponine ist die Pflanze besonders bei Husten sehr hilfreich. Aber auch bei Heiserkeit oder Bronchitis, denn die enthaltenen Schleimstoffe lindern Reizhusten und bilden einen schützenden Film auf den Schleimhäuten. Allerdings schmeckt der Sirup auch so richtig gut.

Die Blüten werden auch sehr gerne zu verschiedenen Mazeraten verarbeitet welche sich für Kosmetika eignen wie Veilchenöl, Veilchentinktur oder Veilchenessig. Viola odorata ist wunderbar bei Hautleiden. Auch hier wird sie in der Volksheilkunde gerne zum Beispiel auch für Waschungen verwendet. Ganz besonders hilfreich ist die Pflanze in Form von Salbe bei Menstruationsbeschwerden für eine Massage im Unterbauchbereich.

Ich habe ein Glycerit von den Blüten angesetzt und werde euch berichten sobald es fertig gestellt ist. Dies ist eine weitere andere Art eines Pflanzenauszuges den ich für selbstgemachte Kosmetika verwenden werde. Also du siehst die Ideen sind fast Grenzenlos.

Heute möchte ich euch aber mein Sirup Rezept vorstellen:

1 l Wasser

1 kg Zucker

2 Handvoll Veilchen wären ideal wenn du hast

2 Zitronen in Scheiben geschnitten

Weinsäure oder Zitronensäure optional

Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Veilchen, Weinsäure und Zitronen dazu geben. Ich lasse den Ansatz eine Woche im Kühlschrank ziehen. Jeden Tag umrühren. Nach dieser Zeit wird abgeseiht durch ein Tuch oder sehr feines Sieb. Anschließend erwärme ich den Sirup kurz, achte darauf, dass sich die Weinsäure oder Zitronensäure gut gelöst hat und fülle ihn in sterile Flaschen ab. 

Beachte: Wenn du Zitronensäure verwendest wird die Farbe schwächer. Wenn du auch nicht so viele Veilchen hast, kann der Sirup sogar recht hell sein. Keine Sorge er schmeckt trotzdem da du ihn lange ziehen lässt.

So ein Sirup ist ein kostbares Geschenk. Ich habe selbst mal einen bekommen und war total entzückt. Mach doch auch mal jemanden eine Freude damit.

Tipp: Setzt doch auch einmal einen Veilechen-Essig an. Du wirst überrascht sein wie wundervoll dieser schmeckt!

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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BBQ Sauce selbstgemacht

Es ist höchste Zeit im neuen Jahr wieder zu starten. Der Winter lässt immer noch auf sich warten. Bei uns kann aber bis April oder sogar noch im Mai Schnee kommen. Im Moment schaut es nicht danach aus und darum fiebere ich schon dem Frühling entgegen. Ich kann es kaum erwarten die neue Kräutersaison zu eröffnen.

Ich möchte somit gleich mit einem Rezept beginnen welches für die Grillsaison bestimmt ist.

Ich hatte noch Brombeeren eingefroren und dachte ich mach eine gute Sauce daraus. Natürlich musst du nicht bis zur Grillsaison warten. Sie passt zur Gemüsepfanne oder zum Braten ganz genauso.

1 Kg Brombeeren

1 Kg Tomaten, gewürfelt

2  große Tassen Orangen-Saft oder ein anderer Fruchtsaft (eventuell etwas mehr)

1 El Suppenwürze deluxe

1/2 Cup braunen Zucker oder Honig (ca. 64 g)

3 – 4 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 Tl Zimt gemahlen

1 Tl Chili (nicht ganz fein gemahlen und je nach dem wie scharf du gerne isst)

1 Schuss Whiskey (Dimple zum Beispiel dieser hat einen rauchigen Geschmack)

1 Tl Senfkörner gemahlen

1 Tl Pektin, Pulver (du kannst auch Stachelbeeren verwenden oder eine Quitte, diese sollten gleich mitgekocht werden)

optional noch 1 Tl Rosensalz oder Rauchsalz

optional ein Schuss Essig

Tomaten würfeln und mit den Brombeeren in einen großen Topf geben. Die Suppenwürze, den Saft den Zucker und Knoblauch dazu geben. Alles gut weich kochen und die restlichen Zutaten hinzu geben. Gut rühren damit nichts anbrennt. Durch ein Haarsieb streichen und in sterile Flaschen füllen. Ich habe die Sauce anschließend noch im Einkochautomat eingekocht.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Tonic Water selfmade

Ich trinke meistens Wasser aber hin und wieder möchte ich ein Tonic Water haben. Auf der Suche ob noch welches im Haus war, meinte mein Mann „mich wundert es, dass du Tonic Water noch nicht selbst machst“. Natürlich bin ich sofort hellhörig geworden. Kann man Tonic Water selber machen?
Nach ein bisschen Recherche habe ich erfahren, dass dies möglich ist. So habe ich mir eins zusammen gebastelt in der Hoffnung, dass man es auch trinken kann.

Bittermittel gelten als tonisierend. Das Wort „Tonic“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie kräftigend oder stärkend. Es gibt unterschiedliche Bittermittel wie sogenannte „Amara adstringentia“ dh. es sind Bitter- und Gerbstoffe enthalten, dazu gehört die Chinarinde.
Die Pflanze des Chinarindenbaumes stammt ursprünglich aus Südamerika. In der Volksheilkunde hat man die Rinde bei Fieber, Schmerzen, Appetitlosigkeit und zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Man glaubte auch sie könne bei Malaria helfen. Der Wirkstoff ist Chinin dabei handelt es sich um ein Alkaloid. Hahnemann hat mit Chinarinde experimentiert und so das Ähnlichkeitsprinzip entdeckt. Das ist auch der Grund, warum vielen Menschen Chinarinde ein Begriff ist.  Es handelt sich um eine wirklich spannende Pflanze.

Aber nun zum Rezept!

Die Zutaten:

1 Bio Zitrone davon den Abrieb und deren Saft
1 Bio Limette davon den Abrieb und deren Saft
1 Bio Orange davon den Abrieb und den Saft von einer halben oder ganzen Orange
20 g Chinarinde geschnitten
7 g Pimentkörner
4 g Wacholderbeeren
5 Stk Kardamomkapseln, grün
2 cm Ingwer klein geschnitten oder geraspelt
5 Stängel Zitronengras (ca 120 g kann auch ruhig mehr sein) klein geschnitten
1 g Salz
1 Liter Wasser
1 kg Kräutersirupzucker

Da wir hier Chinarinde verarbeiten habe ich einen Kaltauszug gemacht. Ich habe 20 g Chinarinde mit 1 Liter kaltem Wasser übergossen und 36 h stehen lassen. Danach kam der Abrieb der Zitrusfrüchte hinzu und die gemörserten Gewürze sowie das Zitronengras, Saft der Zitrusfürchte und das Salz. Alles zusammen wird aufgekocht.  Abkühlen lassen und die Gewürze abseihen. Weiters durch einen Kaffeefilter abfiltern und wer hat,  zum Schluss durch die Nutsche abfiltern, damit möglichst alle Schwebeteile entfernt werden. So entsteht eine klare Flüssigkeit. Die klare Flüssigkeit mit dem Sirupzucker in einen Topf geben und aufkochen. In saubere Flaschenfüllen, fertig.

Etwas Sirup mit Mineralwasser aufgießen und fertig ist dein Tonic Water. Ich kann mir vorstellen, dass auch ein Gin-Tonic sehr gut damit schmeckt.

Achtung: Chinarinde zu hoch dosiert kann zu Fieber und allergischen Reaktionen führen. Nicht in der Schwangerschaft konsumieren.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

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Zirberl hausgemacht

Zirberl selbstgemacht ist denkbar einfach. Ich hatte ja so viele Zapfen und konnte viel Zirbenzapfen-Schnaps ansetzten. Ich habe nun einen Zirberl Vorrat auf längere Zeit.

Für einen Ansatz benötigst du:

5 Zapfen auf

1 L Korn 38-40%

ca. 50g Rohrzucker

2 Tl Waldhonig (optional) er verfeinert das Aroma

Die Zapfen werden in 5 mm dicke Scheiben geschnitten und in ein Glas geschichtet. Die restlichen Zutaten gibst du dazu und übergießt alles mit dem Korn. Ich habe alles mögliche gelesen wie lange der Ansatz stehen sollte. Von 1 Woche bis 5 Wochen war alles dabei. Wie es eben so ist, habe ich einfach selbst experimentiert.

Ich habe meinen Ansatz sicher 8 Wochen stehen lassen (am sonnigen Fenster). Nach der Stehzeit bekommt dein Schnaps eine schöne rote Farbe. Meiner ist recht dunkel geworden da ich nicht an Zapfen gespart habe. Das Aroma ist auch sehr intensiv. Viele benutzen auf 1 L Schnaps nur 2- 3 Zapfen. Damit wird er aber nicht so intensiv. Man könnte also mit meinen 5 Zapfen sogar 2 L Schnaps ansetzen. Mein Zirberl ist absolut spitze geworden.

Es gibt ein wichtiges Detail, dass man noch beachten sollte. Durch das Ausziehen an einem warmen Ort löst sich auch das Harz aus den Zapfen. Dieses setzt sich ganz unten im Glas ab. Man erkennt es sehr gut, es ist etwas trüb. Beim Abfiltern sollte man gut darauf achten diesen Satz nicht mit in die Falschen zu geben. Also bitte nicht schütteln. Denn sonst wäre dein Zirberl recht herb.

Die Zapfen die du für den Ansatz verwenden solltest sind noch unreif und geschlossen. Innen sollten sie schön violett gezeichnet sein. Es ist also wichtig, dass du sie sofort nach Erhalt verarbeitest. Liegen sie noch länger in deiner Küche würden sie reifen und sich öffnen.

Die Zirbe ist ein Nadelbaum, der in Österreich heimisch ist. Sie erreicht eine Höhe von ca. 25 m. Sie blüht erst nach ca. 50 -80 Jahren und erreicht ein alter von 1000 Jahren. Sie wächst eher im rauen Klima auf einer Höhe von 1500 bis 2000 m. Die Blütezeit ist alle 6-10 Jahre zwischen Mai  und Juli. Die Zirbenzapfen oder auch Zirbennüsse genannt sind die Früchte des Nadelbaumes. Verwendet wird das Holz für Möbel, da dieses eine beruhigende Eigenschaft auf uns hat. Das Zirbenbett ist da sehr bekannt. Durch eine wissenschaftliche Studie der Human Research GmbH in Graz konnte ein herzschonender Effekt des Zirbenholzes nachgewiesen werden. Der Duft der Zirbe in Zirbenstuben bleibt über Jahrzehnte erhalten.

Auch in der Volksheilkunde wird die Zirbe verwendet. Ein Zirbenkissen fördert und unterstütz den gesunden  und tiefen Schlaf. So hat natürlich auch das ätherische Öl aus der Zirbe einen beruhigenden, befreienden und reinigenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Ein Zirberl am Tag hält jede Erkältung fern. Dabei leistet auch der Zirbenhonig gute Dienste. Darüber habe ich euch schon berichtet.

Brotdosen aus Zirbenholz sollen die Schimmelbildung, dank dem enthaltenen Pinosylvins, beim Brot vermindern. Zudem ist das Holz antibakteriell. Aber ich muss zugeben, dass sie auch sehr schön in einer Küche ausschauen.

Die Zirbe ist wirklich ein Allroundtalent!

Hier habe ich dir die Quelle der Zapfen schon genannt: Zirbenhonig

Ich habe auch gelesen das man Zirbenzapfen bei Ebay kaufen könnte.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

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Zirbenhonig

Ich habe mir vor einem Jahr Zirbenzapfen bestellt. An Zirbenzapfen kommt man ja leider nicht so ohne weiteres ran. Davon abgesehen wachsen bei uns keine Zirben, aber in anderen Bundesländern Österreichs gibt es ganze Wälder davon. Auch dort ist es nicht erlaubt einfach welche zu sammeln. Muss man sie kaufen sind Zirbenzapfen ganz schön teuer, aber es hat sich gelohnt. Ahnungslos wie ich war, habe ich mir gleich mal 2 kg Zirbenzapfen bestellt. Mein Paket kam genau nach dem Urlaub an. Zirben müssen sofort nach der Lieferung verarbeitet werden. Es wurden genug geliefert damit defekte Zirben aussortiert werden konnten. Die Qualität war hervorragend und ich konnte einiges aus ihnen machen.

Unter anderem war ein Versuch Zirbenhonig selbst herzustellen:

Den Zirbenhonig habe ich ähnlich gemacht wie man Thymian-Sirup herstellt. Die Zirbenzapfen werden klein geschnitten und mit Rohzucker abwechslungsweise in ein Glas geschichtet. Mit der Zeit wird der Zucker flüssig. Der Glasinhalt sackt ab und diese Differenz habe ich mit Zucker wieder aufgefüllt. Nach einem halben Jahr habe ich den Inhalt des Glases in einen Topf gekippt und erhitzt. Das Glas mit sehr wenig Wasser ausgespült und zum Zucker-Zirben-Gemisch gegeben. Das Ganze wurde aufgekocht (damit sich auch der letzte Zucker löst) und in ein sauberes Glas gefüllt.

Ein Teelöffel davon kann man wunderbar in einen Erkältungstee geben. In der Volksheilkunde soll Zirbe bei Atemwegsproblemen und Erkältungen helfen. Ich gebe einen Teelöffel auf einen Liter Tee. Der Zirbenhonig ist sehr stark, es bedarf also sehr wenig davon. Ich bin fest überzeugt das ich meinen letzten Schnupfen dank Lindenblütentee und Zirbenhonig schnell in den Griff bekommen habe. Außerdem schmeckt der Zirbenhonig sehr gut. Allerdings würde ich den Honig nur als Hausmittel verwenden. Auf ein Brot gestrichen wäre er mir viel zu intensiv.

Zirbenzapfen kannst du übrigens hier bestellen: Zirben

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Ingwer-Bananen-Gelee mit Orange

Ich habe in der Zeit als ich den Ingwer Sirup hergestellt habe noch ein weiteres Rezept gebastelt.

Ein Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee.

Es ist denkbar einfach herzustellen!

Dafür nimmst du 550 ml von deinem Ingwer Sirup, den Saft von 3 Orangen in Bio-Qualität sowie 1 Bio Banane. Von einer Orange verwendest du auch die Zesten und das Fruchtfleisch darf ruhig auch dazu. Weiters benötigst du noch 250 g  2:1 Bio Gelierzucker.

Du gibst alles in einen Topf und kochst es zu Gelee ein. Abfüllen fertig. Es schmeckt vorzüglich zu Käse, gegrilltem oder auch Fleischspeisen und selbstverständlich lässt es sich auch mit vegetarischen Gerichten kombinieren. Das Gelee wartet mit einer feinen süß, -scharfen Note auf und gibt einer Speise den gewissen Kick.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Schöne Adventszeit

Bei mir gehört zum Advent immer ein bisschen basteln und Kekse backen mit dazu. Nun ist am Sonntag ja schon der erste Advent und ich wünsche euch eine schöne Zeit.

Aus Naturprodukten wie Moos oder Fichten-/Tannenzweige kannst du wunderbare Gestecke zaubern. Du benötigst dazu nur etwas Draht und ein bisschen Krimskrams und einen Kranz deiner Wahl, aus Styropor oder ähnlich, zum Umwickeln. Wir sammeln über das ganze Jahr immer Äste, Zapfen aller Art für unsere Basteleien. Werden die Zapfen mit etwas Gold oder Silberspray besprüht bekommt man eine festliche Stimmung hinzu.

Schon hast du einen schönen Kranz.

Kräuter lassen sich auch gut verarbeiten. Manchmal darf es dann schon etwas verrückter sein. Besonders gut eignet sich Rosmarin, Lavendel, Wacholder und Efeu.

Immer schön sind Mooskugeln als Dekoration. Hier wird eine Styroporkugel oder eine Kugel aus Zeitungspapier mit Moos umwickelt und festgesteckt dann mit Hilfe von Draht fixiert. Mit Perlen oder anderen Dingen kann man sie noch schön verzieren. Für meine Familie und auch für Besuch mach ich immer ein paar Weihnachtskekse. Spitzbuben stehen bei meinen Lieben ganz hoch im Kurs. Probiere doch mal statt der klassischen Marmelade etwas neues aus. Wie wäre es mit einer Erdbeer-Lavendel-Marmelade? Die Kekse sind ein Hochgenuss.

Die Erdbeermarmelade kochst du nach Anleitung 1 Kg Bio-Erdbeeren und 1 Kg Bio-Gelierzucker 1:1. Etwas Saft 1-2 Zitronen oder Orangen dazu (oder beides) und 1 gehäufter El Lavendelblüten rundet das Ganze ab. In sterile Gläser füllen.