Kartoffel Wedges mit Rosmarin

Ich habe noch Kartoffeln von unserem Bauern daheim. Diese müssen jetzt noch verspeist werden bevor es dann schon wieder neue gibt. Ich kaufe gerne Regional und am liebsten direkt beim Bauern. Bei uns in Vorarlberg machen sehr viele einen richtig guten Job und man sollte sie unterstützten.

Nachdem mein Rosmarin wunderbar am austreiben ist, habe ich die bei uns besonders beliebten Kartoffel-Wedges gemacht.

Einfacher geht es kaum und man muss wirklich kein Fertigprodukt kaufen.

Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit Olivenöl beträufeln. Ich würze die Kartoffeln mit meiner Universalwürze die ich mir immer selbst mische. Anschließend gebe ich noch reichlich junge Rosmarinspitzen dazu. Ab in den Ofen bei 200°C backen bis sie eine Farbe bekommen. Um zu sehen ob sie gar sind einfach mit einer Gabel in eine Kartoffelspalte stechen. Beachte, dass sie so ca. 40 Minuten benötigen. Als Beilage zum Grillen eignen sie sich wunderbar. Auch bei Kindern sind sie sehr beliebt.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Universal Gewürz

Ich mache ja schon seit vielen Jahren meine Würzmischungen selber. Heute möchte ich euch gerne meine Universalwürze vorstellen. Ob für Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse ist es verwendbar.

Meine Universalwürze mache ich meist in größeren Mengen, damit ich immer genug Vorrätig habe. Die nächste Grillsaison kommt bestimmt und eine Gewürzmischung muss man nun wirklich nicht kaufen. Diese Mischung kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus.

Rezept:

42 g grobes Meersalz

110 g feines Meersalz

25 g Rohrzucker

20 g Knoblauchgranulat

25 g Paprikapulver

5 g Japanischer Pfeffer (gemahlener bunter Pfeffer gemischt mit Sesam und Chiliflocken)

5 g Kümmel

5 g Selleriepulver

5 g Galgant gemahlen

5 g Kardamom Kapseln grün oder schwarz

5 g Thymian Blätter

5 g Oregano Blätter

1g Pfefferkörner bunt

2 g Meisterwurz Samen (optional)

5 g Quendel (ich verwende den Gebirgs-Quendel) optional

1 g Mutterwurz Blätter (optional)

Den Kardamom aufbrechen und die Samen in einen Mörser geben.

Den Kümmel, Kardamomsamen, Thymian und Oregano, Meisterwurz, Mutterwurz, Gebirgs-Quendel, Pfefferkörner bunt, im Mörser verreiben. Achtung den Japanischen Pfeffer gebe ich nicht in den Mörser.

Im Grunde musst du nur noch alle Zutaten gut vermengen und abfüllen. Ich gebe immer einen Teil in einen Gewürzstreuer und den Rest in ein luftdichtes Glas. Ich achte auch immer im Herbst darauf genügend Kräuter zu trocknen damit ich einen Vorrat davon habe.

Würzen kannst du alles mögliche damit. Ob Fleisch aber genauso vegane oder vegetarische Gerichte. Für Ofenkartoffeln verwende ich es auch unheimlich gerne.

Das Paprikapulver und das Selleriepulver stelle ich für gewöhnlich im Herbst her. Dabei werden einfach die kleingeschnittenen Gemüse im Dörrapparat gedörrt und dann zu Pulver verarbeitet.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
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Giersch Chips

Ich mag meinen Giersch im Garten gerne für meinen Salat. Für gewöhnlich hole ich mir da immer feine junge Blätter. Die kann ich bis in den Herbst immer ernten. Heuer habe ich mir gedacht ich könnte doch auch einmal ausprobieren wie diese als Chips schmecken. Ich habe ja schon alle möglichen Kräuter als Chips verarbeitet. Am liebsten haben wir Bärlauch mit seinem Knoblauchgeschmack. Ich habe auch schon Brennnesseln ausprobiert aber die sind mir eindeutig zu fettig. Brennnesselblätter saugen das Öl regelrecht auf. Zumindest kommt es mir so vor. Knoblauchsrauke verliert leider total an Geschmack. Sie eignet sich schon auch, aber man sollte sie gut würzen.

Diverse Gemüsechips habe ich natürlich auch schon hergestellt. Wie Grünkohl, dieser schmeckt absolut hervorragend. Aber auch Pastinak, Rote Bete, Karotten, Zucchini habe ich schon zu Chips verarbeitet.

Heuer war also Giersch auf dem Programm. Dafür habe ich einfach saubere junge Gierschblätter verwendet. Diese in eine große Schüssel gegeben. Ganz vorsichtig etwas Olivenöl darüber geträufelt und mit Kräutersalz gewürzt. Mit behandschuhten Händen wird das Öl und das Salz vorsichtig untergemischt. Verwende lieber zuerst weniger Öl und gib noch dazu wenn du meinst es ist nötig. Das Öl ist gut damit das Salz besser an den Blättern haften bleibt. Auch das Kräutersalz solltest du vorsichtig dosieren, denn die Blätter verlieren an Feuchtigkeit und sie können schnell versalzen werden.

Nun gibt man die Blätter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Möglichst so, dass nicht zu viele übereinander liegen. Dann kannst du die Gierschblätter bei ca. 100°C im Backofen bei Heißluft trocknen lassen. Je nach dem wie viele Bleche du auf einmal machst, bracht es seine Zeit. Ich schau einfach hin und wieder in das Backrohr. Wenn die Blätter schön grün und trocken sind kannst du sie raus nehmen. In einer luftdichten verschließbaren Schüssel halten sie sich lange. Vorausgesetzt du isst sie nicht gleich alle auf.

Beachte, dass du nicht zu alte Blätter verwendest, denn der Geschmack kann recht intensiv und eigen werden.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
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Shower Steamers – Duschbomben Selbermachen

Hin und wieder sollte ein bisschen Self-Care gemacht werden. Verwöhnt euch ab und zu, um einen klaren Kopf zu bekommen, gut einschlafen zu können oder um sich einfach gut zu fühlen.

Viele Menschen legen sich dafür einfach in ihre Badewanne und entspannen dann wunderbar. Aber was tun, wenn man so eine nicht im Badezimmer hat? Nun dafür gibt es einen einfachen Trick wie wir schnell und einfach aus unserem Badezimmer eine Wellnessoase schaffen. Duschbomben sind da eine gute und sehr wirksame Möglichkeit.

Duschbomben kannst du aus wenigen Zutaten rasch herstellen. Mit ätherischen Ölen ergänzt verwandelst du dein Badezimmer in einen Spa-Bereich.

Rezept:

250 g Natron

150 g Zitronensäure

30 g Milchzucker

20 g Pfeilwurzelstärke oder eine andere Stärke

optional kannst du auch eine Lavaerde/Heilerde verwenden

ätherisches Öl nach Wahl

etwas Öl

Pflanzenfarben optional wie Matcha, Spirulina, Fruchtpulver, usw…

Ich verwende möglichst keine Lebensmittelfarbe aber wenn du nichts anderes zu hause hast, geht das natürlich auch.

Die Shower Steamer oder Duschbomben sind etwas heikel in der Herstellung und benötigen etwas Fingerspitzengefühl und Geduld.

Die trockenen Zutaten werden sehr gut in einer Schüssel durchmischt. Du kannst das Pflanzenpulver auch gleich untermischen. Nun gibst du ganz vorsichtig etwas fettes Öl hinzu. Würdest du Wasser oder Hydrolat verwenden würde es eine Reaktion zwischen dem Natron und der Zitronensäure geben. Diese wollen wir unbedingt vermeiden, denn diese Reaktion (schäumen) wollen wir in der Dusche erst entfachen. Darum verwenden wir für Shower Steamers oder Duschbomben fettes Öl. Es darf nur so viel hinzu gegeben werden, bis die Masse die Konsistenz von feuchtem Sand erreicht hat. Jetzt kommen die ätherischen Öle dazu und diese werden nochmals sehr gut untergeknetet. Die Masse hält nicht so gut wie bei Badebomben, also wundere dich nicht. Nun kannst du die Masse in Silikonformen füllen und gut aushärten lassen. Ich gebe sie dafür in den Kühlschrank.

Für meine Shower Steamers oder Duschbomben habe ich verschiedene Düfte verwendet.

Ich habe die Menge in vier Teile aufgeteilt und unterschiedlich gefärbt und auch verschiedene Düfte verarbeitet.

15 Tr. Patschuli, 10 Tr. Ylang Ylang, 5 Tr. Vanille (roten Duschbomben)

10 Tr. Eucalyptus, 15 Tr. Pfefferminze (nicht Kindertauglich, grüne Duschbomben)

15 Tr. Lavendel, 15 Tr. Orange (blaue Duschbomben)

15 Tr. Rosmarin, 15 Tr. Bergamotte (weiße Duschbomben)

Diese Menge an ätherischen Ölen benötigst du damit der Duft sich in der Dusche so richtig entfalten kann. Ist es dir zu stark, verwende einfach etwas weniger. Bei der ersten, dritten und letzten Mischung kannst du die ätherischen Öle auch gerne etwas erhöhen, damit der Duft besser zur Geltung kommt.

Angewendet werden die Shower Steamer oder Duschbomben in dem sie einfach in der Dusche auf den Boden gesetzt werden. Im Kontakt mit Wasser fangen sie an zu schäumen und lösen sich langsam auf und setzen die ätherischen Öle frei.

Ich gebe meine Shower Steamer in ein Gläschen in denen mal Kerzen waren. Diese Gläser sind stabil und eignen sich hervorragend für unsere Duschbomben. Zudem hast du dann auch gleich ein schönes Geschenk parat. Wichtig ist, dass du die Shower Steamer bzw. Duschbomben gut verpackst. Damit die ätherischen Öle nicht entweichen.

Ausbildung zum/zur Dipl. Kräuterexperte/in in Hard, Vorarlberg in Kleingruppen

ACHTUNG: AUSGEBUCHT

Hier weitere Infos:



Die FNL Kräuterakademie bietet in ganz Österreich „Volksheilkundliche Kräuterkurse nach Ignaz Schlifni“ an.

Ignaz Schlifni ist der Gründer des Kräutervereins FNL (Freunde naturgemäßer Lebensweise). Es ist der größte und älteste Kräutervereins Österreichs.
Ziel dieses Kurses ist es, altes Wissen der Volksheilkunde und das besondere Kräuterwissen und den Erfahrungsschatz von Ignaz Schlifni zu erlernen. Zudem möchten wir mit diesem Lehrgang die Menschen unsere heimische Natur näherbringen.
Es werden ca. 400 Kräuter/Wildpflanzen durchgenommen. Ihr erfahrt vieles über deren Gebrauch und die Volksheilkunde und die Kräuterkunde des Ignaz Schlifni.
Als qualifizierte Kursleiterin freue ich mich ganz besonders, dir einen Exklusivkurs mit nur 8 Teilnehmern anbieten zu können.
Nach Kursabschluss hast du die Möglichkeit eine Prüfung zu machen zum/zur „FNL Kräuterexperten / FNL Kräuterexpertin“.
Weitere Informationen/Anmeldung bekommst du direkt auf der Seite der Kräuterakademie.
In Vorarlberg beginne ich mit meinem Kurs am Samstag, 19.09.2020
Der Kurs endet mit einer freiwilligen Prüfung Ende August 2022.
Für weiter Informationen kannst du mich gerne kontaktieren unter
E-Mail: naturzumwohlfuehlen@a1.net oder
Tel.: 0043 (0) 680 2113129
Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Dipl. Knospenpädagogin, geprüfte Wanderführerin
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg

 

„DIE VOLKSHEILKUNDLICHEN KRÄUTERKURSE NACH IGNAZ SCHLIFNI“ BEINHALTEN FOLGENDE AUSBILDUNGSBEREICHE:

HEILPFLANZEN

Vorstellen und Bestimmen von mind. 400 heimischen Heilkräutern sowie die jeweilige Anwendungsmöglichkeit laut „volksheilkundlicher Überlieferung und Kräuterlehre nach Ignaz Schlifni“, Einführung in die Pflanzensystematik und Botanik, Erlernen der wichtigsten Pflanzenfamilien inkl. ihrer Besonderheiten, Erkennungsmerkmale, Inhaltsstoffe und deren wichtigste Vertreter, botanische Bezeichnung in Deutsch und Latein.

BIOLOGIE & ÖKOLOGIE

Fotosynthese, Inhaltsstoffe und wirksame Pflanzenstoffe, Giftpflanzen, Alpenpflanzen, Bäume & Sträucher, essbare Wildkräuter, Lebensräume und Pflanzengemeinschaften, Grundsätzliches zum Bestimmen und Anwenden von Heil- & Wildpflanzen, Grundsätzliches zum Sammeln und zum Naturschutz.

VOLKSHEILKUNDE

Heilpflanzen und ihre Verwendung in der Volksheilkunde, Ernte, Lagerung und Verarbeitung von Heilkräutern, Wurzeln, Beeren, Früchten und Samen sowie deren Verwendung, Kräuterwissen unserer Vorfahren, Homöopathische Hausapotheke, Einführung und Kennenlernen von Blütenessenzen, Räuchern.

NATURHAUSMITTEL

Herstellen von Hausmitteln volksheilkundlicher Überlieferung (Tees, Cremen, Ansätze, Bäder, Wickel etc.), Frühjahrs- und Entschlackungskur, Gebrauch von Pflanzen in der Küche.

SONSTIGES

Grundbegriffe der Anatomie, Informationen über den Verein FNL, Ausarbeiten & Vortragen eines Referates, Durchführen einer selbstständigen Kräuterführung und Erstellen eines Herbariums.

Weiters werde ich auch noch zusätzlich Alpenpflanzen, Naturkosmetik, Gemmotherapie, mit euch durchnehmen.

Darum setzte ich auf Kleingruppen da man wesentlich leichter gemeinsam diverse Produkte herstellen kann und auch auf Wünsche der Teilnehmer eingehen kann. Auch die Theorie Stunden können so wesentlich angenehmer und abwechslungsreicher gestaltet werden.

Aber ganz klar liegt das Augenmerk des volksheilkundlichen Kräuterkurses nach Ignaz Schlifni auf dem Pflanzenbestimmen. Denn wer die Pflanzen nicht kennt tut sich auch schwer mit der Anwendung und den Möglichkeiten die eine Pflanze bietet. Wir werden also ganz sicher um die 400 Pflanzen kennenlernen. Eine ganz große Leidenschaft von mir sind die Alpenpflanzen und diese werden auch nicht zu kurz kommen da sie einfach zu unserer Region dazu gehören.

Wir werden die Winterarbeit bei mir in Hard machen. Da können wir dann auch gleich ein paar Dinge herstellen. Ansonsten werden wir viel im Freien sein und das in ganz Vorarlberg da je nach Region verschiedene Pflanzen wachsen. Es wird also auch gewandert.

ACHTUNG: Kurskosten ab Herbst 2020!

Die Kurskosten sind bei: EUR 1.600,00

Bei Anmeldung werden zuzüglich EUR 131,00 als Anzahlung geleistet. Dies sichert den Kursplatz und die Unterlagen (Prüfungskatalog, Ordner) und das Lexikon nach Ignaz Schlifni.

Zuzüglich einer Vereinsmitgliedschaft des FNL für das Jahr für Österreich: EUR 32,00

Wer eine Prüfung machen möchte kann das freiwillig tun. Die Prüfungsgebühr ist bei : EUR 60,00

Diese findet in St Veit an der Glan statt (Kosten für die Unterkunft/Anfahrt sind separat zu entrichten).

Hier findest du alles wissenswerte über Kosten und Gebühren: KURS KOSTEN

Weiters fallen wenige Materialkosten an, für die Extra-Themen oder Fahrkosten für Zug oder Seilbahn.

Um zur Prüfung anzutreten besteht eine 75% Anwesenheitspflicht.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Wenn du noch Fragen hast kannst du mich gerne wieder kontaktieren.

Eine Anmeldung erfolgt direkt über die Webseite der Akademie: ANMELDUNG

oder am besten direkt anrufen:

Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise

FNL-Zentrale

Hunnenbrunn / Schlossweg 2

9300 St. Veit an der Glan

Telefon: +43 4212 33 461

E-Mail: info@fnl-kraeuterakademie.at

Glycerite aus Echter Katzenminze

Die Echte Katzenminze habe ich dir ja schon vorgestellt. Nun habe ich dazu ein Rezept welches eine alkoholfreie Tinktur darstellt und gut für Kinder geeignet ist oder Menschen die auf Alkohol verzichten möchten.

Katzenminze hat eine schweißtreibende Eigenschaft ohne die Körpertemperatur zu erhöhen. Weiters hilft sie bei nervösem Stress, Ängsten oder schlechtem Schlaf.

Eine Tinktur aus frischen Blätter oder Trieben ist besonders hilfreich bei Magen-, Darmbeschwerden und Krämpfen. Allerdings verliert sie im getrockneten Zustand viele dieser positiven Eigenschaften und sollte besser frisch verarbeitet werden.

Sie gilt allgemein in der Volksmedizin als eine sichere Pflanze für Kinder. Trotzdem sei erwähnt, dass in großen Dosen Erbrechen auftreten kann. Zudem sollte sie nicht in der Schwangerschaft verwendet werden.

Für Kinder eignet sich eine alkoholische Tinktur nicht und darum gibt es diese wunderbare alternative eines Glycerin-Auszuges. Beachte, dass du unbedingt rein pflanzliches Bio-Glycerin verwendest.

Für mein Glycerite habe ich die Simmermethode verwendet, da ich die Tinktur möglichst rasch haben wollte. Glycerin ist natürlich kein so gutes Menstruum als Alkohol aber nach wie vor die beste Alternative. Zudem gewinnt diese Methode mehr an Bekanntheit und Beliebtheit. Einen Artikel über Glycerite habe ich ja schon hier: Klick

Glycerin hat eine lange Haltbarkeit und ist im Geschmack süßlich, welches Kindern sympathisch ist. Wenn du dein Glycerite sauber herstellst, hast du eine Haltbarkeit von drei Jahren ohne Probleme. Bei sorgfältiger Lagerung und Herstellung können sie sogar über Jahre haltbar und wirksam sein.

Damit dein Glycerite gut gelingt benötigst du bei der Herstellung Hitze. Im Grunde klappt ein Glycerite gut mit 50% Glycerin und 50% Wasser. Ich erhöhe für gewöhnlich den Glycerinanteil auf 70% und verwende nur 30% Wasser.

Rezept:

1 Teil Pflanzenmaterial

5 Teile Glycerin, pflanzlich Bio

Mische beide Zutaten und mixe sie mit dem Stabmixer klein. Anschließend sollte man die Mischung für mindestens 30 Minuten bei 60°C ziehen lassen. Umso länger umso besser. Ganz gut klappt es im Salbenstövchen. Ich habe den Auszug für 2-3 h ziehen lassen und am nächsten Tag gleich nochmal.

Danach kann das Glycerite abgefiltert werden und in saubere Flaschen abgefüllt werden. Ich habe Flaschen mit einem Sprayaufsatz verwendet. Das Glycerite kommt bei mir in den Kühlschrank da es kühl eingenommen von meinem Sohn lieber eingenommen wird.

In der Regel geht man davon aus, dass man einen Teelöffel davon einnehmen sollte, da diese Art der Tinktur nicht so stark ist wie eine alkoholische Tinktur.

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

 

 

 

Liqueur de Verveine feiner Kräuterlikör aus Zitronenverbene

 

Schon seit längerem habe ich eine Zitronenverbene (Loislkraut oder Zitronenstrauch) – Aloysia triphylla (Aloysia citrodora) im Garten. Sie gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse – Verbenaceae. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und ist erst seit dem 18. Jahrhundert nach Europa gekommen. Sie ist bei uns nur begrenzt winterhart und benötigt einen guten Winterschutz damit sie überlebt. Ich packe sie immer ordentlich ein und mein Stock ist inzwischen wirklich groß.

Getrocknet im Tee sind die Blätter extrem mild obwohl die frische Pflanze viel ätherisches Öl enthält, welches sehr nach Zitronen duftet. Die Pflanze wird auch in der Parfumherstellung verwendet aber auch in der Kräuterküche findet sie besonders bei Feinschmeckern und Gourmets Anwendung. Der Duft der Zitronenverbene ist erfrischend, beruhigend und sehr angenehm. Auch in der Volksheilkunde findet sie Verwendung. Ignaz Schlifni empfiehlt die Pflanze bei Husten, Blähungen, Säuremangel und bei Nervenproblemen.

Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für den bekannten französischen Liqueur de Verveine gefunden und dachte mir, dass ich so gerne einen Likör herstellen würde. Meine Pflanze war aber einfach zu klein und hatte nie genug zu ernten. Heuer jedoch ist sie wunderbar groß geworden und ich hatte reichlich Blätter, um diesen Likör anzusetzen. Es ist sogar reichlich davon entstanden.

Ich habe zwei Varianten gemacht und so habe ich ihn hergestellt:

Saubere und schöne Blätter der Zitronenverbene werden in ein Glas bis zu 2/3 vollgefüllt.

Dann mit 80% Ansatzkorn aufgießen und ca. zwei Wochen ausziehen lassen. Die Blätter verlieren komplett ihre Farbe und werden blass – gelblich.

Wichtig: Der Ansatz muss unbedingt dunkel stehen damit er die grüne Farbe nicht verliert. Durch Einfluss von Licht würde er bräunlich werden.

Nach ca. zwei Wochen wird abgefiltert. Die Menge abmessen und mit gleichen Teilen Wasser verdünnt. Wenn du noch weniger Alkoholgehalt haben möchtest kannst du mehr Wasser hinzugeben.

Ich habe zu 800 ml Ansatz 800 ml Wasser hinzugegeben.

Anschließend habe ich 300 gr. weißen Kandiszucker angereichert und stehen gelassen bis er sich aufgelöst hat. Durch tägliches Schütteln oder Umrühren geht dies recht rasch. 

Variante II:

Für die zweite Variante gibt man gleich am Anfang zum Ansatz den Abrieb einer Zitrone hinzu.

Beachte: Bei der Zugabe des Zitronen-Abriebes wird der Likör etwas heller. Zudem kannst du mehr oder weniger Zucker verwenden. Lass deinen Ideen freien Lauf.

An sich ist der Likör trinkfertig. Aber ich empfehle dir den Liqueur de Verveine noch ein paar Wochen oder Monate reifen zu lassen. Meiner Erfahrung nach schmecken Liköre dann einfach besser.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch

 

Im Garten ist Erntezeit. Leider waren die Schnecken heuer auch sehr fleißig und so gewaltig wird die Ernte wohl nicht werden. Langsam werden bei mir die Tomaten reif. Da ich diese in Trögen auf der Terrasse stehen habe kommen die Schnecken nicht so schnell ran.

Knoblauch und Zwiebeln habe ich schon geerntet und zum Trocknen ausgelegt. Mein Basilikum gedeiht auch prächtig und so habe ich wieder einmal Bruschetta gemacht. Ich habe diese Brötchen in Italien kennen und lieben gelernt. Sie sind einfach und schnell gemacht.

Ich verwende

3 gewürfelte Tomaten

1/2 rote Zwiebel klein gewürfelt

3 Knoblauchzehen gepresst

etwas Olivenöl (ca. 1 El)

etwas Balsamico Essig (ca. 1 El)

Pfeffer

Kräutersalz

Basilikum + etwas für die Garnitur

Parmesan gerieben

Brotscheiben

Nun mischt man die Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und den klein geschnittenen Basilikum samt Olivenöl und Essig zusammen. Ich messe das Olivenöl und den Essig nicht ab aber es dürfte so ca. ein Esslöffel davon sein. Alles vermengen und ein bisschen durchziehen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brotscheiben ob weiß oder dunkel, Vollkornbrot oder Paleo Cracker, es eignet sich alles dafür. Wenn du frisches Brot verwendest empfehle ich dir es zu toasten. Denn die Masse ist recht feucht und das Brot würde zu schnell aufweichen.

Anschließend gibst du die Tomaten auf das noch warme Brot, streust den Parmesan darüber und garnierst das Ganze mit ein paar Blättchen frischem Basilikum.

Es schmeckt fantastisch frisch. Einfache Küche kann so gut sein. Lass es dir schmecken!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Kräutersalz Kreationen

 

Kräutersalze sind so einfach selbst gemacht und du kannst deinen Ideen freien Lauf lassen. Ein paar sind aber ganz besonders gut. Ich habe hierfür die frischen Kräuter verwendet.

Kräutersalz aus dem Gemeinen Frauenmantel – Alchemilla xantochlora. Verwendet werden die frischen Blätter welche du mit dem Salz verreibst und anschließend trocknen lässt. Es ergibt ein sehr geschmackvolles und besonderes Kräutersalz für allerlei Speisen.

Weiters hervorragend ist das Salz aus der Europäischen Lärche – Larix decidua. Verwendet werden die frischen jungen Triebspitzen welche du mit dem Salz verreibst und auch trocknen lässt. Es ergibt ein Salz welches du für Salate oder auch deftigere Speisen verwenden kannst, wie für Wildgerichte.

Besonders gut finde ich das Kräutersalz aus Schnittlauch – Allium schoenoprasum. Verwendet werden die frischen Blüten welche ich zerkleinert unter das Salz mische und anschließend trocknen lasse. Es ist sehr gut auf dem Frühstücksei.

Lass deiner Fantasie freien lauf und probier doch einfach selbst ein paar wunderbare Kräuter oder essbare Blüten zu einem köstlichen Salz zu verarbeiten. Du wirst überrascht sein wie einfach es geht und wie gut diese schmecken.

Tipp: Ich verreibe die Kräutersalze nach dem Trocknen immer noch einmal damit das Salz streufähig ist und nicht verklumpt ist. Zumindest wenn ich mit frischen Kräutern arbeite.

Schön verpackt hast du auch immer ein nettes Geschenk parat.

Kräuter lassen sich auch gut mit Kindern sammeln und das Salz herstellen macht ihnen richtig Spaß.

Der Gemeine Frauenmantel ist die Kräuterpflanze des Jahres, des größten und ältesten Kräuterverein Österreichs, der Freunde naturgemäßer Lebensweise. 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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DIY Räucherwedel

© Marlies Schneider,

Räuchern ist ein schönes Hobby und so vielseitig. Dazu ist es hilfreich, wenn man eine Feder oder Räucherfeder besitzt, um den Rauch etwas besser zu verteilen. Aber auch um die Kohle oder Glut ein klein wenig anzufachen, wenn es nötig sein sollte. Natürlich kannst du solche Federn kaufen, aber ein Räucherwedel selbstgemacht noch dazu aus Federn, die du selbst gefunden hast, ist schon etwas ganz Besonderes. Du kannst so eine Bastelarbeit auch gut mit Kindern machen. Denn als erstes musst du Federn sammeln und das kann schon ein bisschen dauern. Du kannst auch Nachbarn oder Freunde fragen ob sie dir welche sammeln, sollten sie beim Wandern oder Spazieren gehen welche finden. Weiters brauchst du ein schönes Holz. Es sollte dir gefallen und dich ansprechen, wenn du es findest. Wir haben hier hin und wieder schönes Schwemmholz welches sich hervorragend dafür eignet. Beim Sattler habe ich mir ein paar Lederstücke geholt. Diese sind für alle möglichen Basteleien zu gebrauchen.

Nun brauchst du noch Basteldraht und eine Zange. Mit dem Draht wickelst du nun deine drapierten Federn fest um den Holzstab. Anschließend legst du ein Stück Leder über die Federenden/Holzstab und mit einer Schnur oder einem Draht bindest du das Leder fest. Wir haben noch schöne Halbedelsteine aufgeklebt. Du kannst auch eine Blume des Lebens oder sonst etwas Schönes verwenden. Und schon ist dein handgefertigter ganz persönlicher Räucherfächer fertig.

Er eignet sich wunderbar für eine Raumheilung, Hausräucherung etc.
Tipp: wir suchen den ganzen Sommer über Federn oder etwas Schwemmholz damit unser Räucherfächer im Herbst fertig ist.
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Lila Sirup – Veilchen Sirup

Jetzt ist die Zeit der Veilchen und sie blühen jeden Tag wie verrückt. Ganz besonders interessant ist Viola odorata – das Duft Veilchen. Es verströmt einen wunderbaren lieblichen Duft. Die Pflanze stammt aus der Familie der Veilchengewächse – Violaceae.

Stell dir vor diese Pflanze wurde schon in der Antike kultiviert. Was für eine fantastische Geschichte, oder? Sie spielte bei Ritualen aber auch in der Heilkunde eine zentrale Rolle. Sie ist eine ausdauernde und unkomplizierte Pflanze. Zudem ist sie gut an ihrem Duft zu erkennen. Weiters enthält Viola odorata ätherische Öle, Schleimstoffe und Flavonoide. Früher war sie sehr bekannt und besonders beliebt für kostbarstes Parfum.

Sie wird kulinarisch aber auch in der Volksheilkunde genutzt. Ich mache gerne verschiedene Produkte daraus. Kandierte Veilchen sind wunderbar auf Gebäck. Auch ein Veilchen-Zucker zum Backen ist ein Genuss. Veilchen-Salz auf den Salat ist etwas ganz besonders und was feines für einen Gourmet.

Wundervoll finde ich den Sirup der bei Husten auch von Kindern gerne eingenommen wird. Durch die enthaltenen Saponine ist die Pflanze besonders bei Husten sehr hilfreich. Aber auch bei Heiserkeit oder Bronchitis, denn die enthaltenen Schleimstoffe lindern Reizhusten und bilden einen schützenden Film auf den Schleimhäuten. Allerdings schmeckt der Sirup auch so richtig gut.

Die Blüten werden auch sehr gerne zu verschiedenen Mazeraten verarbeitet welche sich für Kosmetika eignen wie Veilchenöl, Veilchentinktur oder Veilchenessig. Viola odorata ist wunderbar bei Hautleiden. Auch hier wird sie in der Volksheilkunde gerne zum Beispiel auch für Waschungen verwendet. Ganz besonders hilfreich ist die Pflanze in Form von Salbe bei Menstruationsbeschwerden für eine Massage im Unterbauchbereich.

Ich habe ein Glycerit von den Blüten angesetzt und werde euch berichten sobald es fertig gestellt ist. Dies ist eine weitere andere Art eines Pflanzenauszuges den ich für selbstgemachte Kosmetika verwenden werde. Also du siehst die Ideen sind fast Grenzenlos.

Heute möchte ich euch aber mein Sirup Rezept vorstellen:

1 l Wasser

1 kg Zucker

2 Handvoll Veilchen wären ideal wenn du hast

2 Zitronen in Scheiben geschnitten

Weinsäure oder Zitronensäure optional

Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Veilchen, Weinsäure und Zitronen dazu geben. Ich lasse den Ansatz eine Woche im Kühlschrank ziehen. Jeden Tag umrühren. Nach dieser Zeit wird abgeseiht durch ein Tuch oder sehr feines Sieb. Anschließend erwärme ich den Sirup kurz, achte darauf, dass sich die Weinsäure oder Zitronensäure gut gelöst hat und fülle ihn in sterile Flaschen ab. 

Beachte: Wenn du Zitronensäure verwendest wird die Farbe schwächer. Wenn du auch nicht so viele Veilchen hast, kann der Sirup sogar recht hell sein. Keine Sorge er schmeckt trotzdem da du ihn lange ziehen lässt.

So ein Sirup ist ein kostbares Geschenk. Ich habe selbst mal einen bekommen und war total entzückt. Mach doch auch mal jemanden eine Freude damit.

Tipp: Setzt doch auch einmal einen Veilechen-Essig an. Du wirst überrascht sein wie wundervoll dieser schmeckt!

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Bärlauchknospen als Kapern einlegen

© Marlies Schneider,

Ich mag eingelegte Bärlauchknospen total gerne. Zum Jausenbrot oder auf dem Salat sind sie einfach ein Genuss. Als Geschenk aus der Küche sind sie etwas besonderes und schnell hergestellt.

Ich mach immer zwei Varianten einmal in Essig eingelegt und einmal in Öl eingelegt.

Rezept mit Essig:

Bärlauchknospen

150 ml Apfelessig naturtrüb

1 Tl Honig

1 Tl Salz

Lorbeerblätter, Pfeffer weiss, Senfkörner, Piment oder was du sonst noch so dabei haben möchtest.

Gereinigte Gläser vorbereiten und zu 3/4 mit Knospen auffüllen.

Den Essig mit dem Honig, Gewürze und Salz aufkochen und über die Bärlauchknospen gießen und die Gläser gleich verschließen.

Nun sollten sie ca. einen Monat durchziehen. Danach kannst du sie schon verzehren.

Beachte: Die Menge vom Sud variiert natürlich zu der Menge der Bärlauchspitzen die du hast. Ich hatte ca. 50 ml Gläser und es hat für 3 Stück gereicht.

Rezept mit Öl:

Bärlauchknospen in vorbereitete Gläser (idealerweise vorher blanchieren) füllen und dann

Rosa Pfeffer

Chilischoten, getrocknet 

dazu geben und mit Olivenöl auffüllen. Du kannst auch andere Gewürze verwenden. Nun lässt du auch diese Gläser für eine Zeit stehen. Mindestens 3 Wochen. Danach kannst du sie genießen.

Bitte beachte: dass du die Kapern in Öl eingelegt zuerst ein paar Tage offen stehen lässt damit dir das Öl nicht gärt und Feuchtigkeit entweichen kann, gleich wie wenn du ein Ölmazerat herstellst. Wenn du sie vorher blanchierst passiert nichts. Einfach in etwas Salzwasser kurz blanchieren und gut abtropfen lassen. Anschließend mit den Gewürzen in Gläser schichten und mit Öl aufgießen.

Ich habe auch schon jede einzelne Kaper mit einem Zahnstocker ein bisschen durchlöchert damit sie sich schneller mit Öl oder Essig vollsaugen. Das ist aber viel Arbeit.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Beide Rezepte sind Paleo tauglich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.