Rote Beete Eis mit Kamtschatkabeere

Heute habe ich wieder ein ausgefallenes Rezept für euch. Es hört sich vielleicht komisch an, schmeckt aber überraschend gut. Ich habe von dieser Idee in einem exklusiven Kochmagazin gelesen. Ich dachte mir immer, dass ich so ein Rezept auch mal machen möchte. Da ich meine Ernährung ordentlich auf den Kopf gestellt habe, habe ich mir  eben ein eigenes Rezept kreiert. Ich habe mich für eine vegane Variante entschieden und es ist wirklich gut geworden. Selbstverständlich alle Zutaten in Bioqualität.

Rote Beete Eis mit Kamtschatkabeeren:

350 g gegarte Rote Beete (Randig) gewürfelt

ca. 150g Katschatkabeeren (hier könnt ihr natürlich auch andere Beeren verwenden)

2 EL Cashwemus oder ein anderes Nussmus

2 El Honig (mehr oder weniger nach Gusto)

etwas Mandelmilch

Die Rote Beete klein schneiden und mit allen Zutaten fein mixen. Dann über Nacht in den Kühlschrank geben. Ich habe eine KitchenAid und dazu eine passende Schüssel zum Eis herstellen. Die Eisbereiter-Schüssel habe ich über Nacht in den Tiefkühler gestellt (mindestens 15 h). Am nächsten Tag kann die Masse bei laufender Maschine langsam in die gekühlte Schüssel gegeben werden und zu Eiscreme verarbeitet werden. Das war vielleicht eine Sauerei. Also wie man das besser macht ist mir ein Rätsel. Denn man kann die Masse kaum in die Schüssel geben. Die Öffnung ist recht klein und die Maschine läuft ja. Dies ist leider wirklich wichtig, macht man das nicht, gefriert die Masse zu schnell und lässt sich mit dem Rührwerk nicht mehr bearbeiten. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft und konnte die Masse in eine Glasbox streichen. Die Masse ist wunderbar cremig und frei von Eiskristallen.

 

Das Eis ist eigentlich servierfertig. Dazu etwas Obst und / oder ein Beerenkompott serviert, schmeckt sehr gut.

Die Kamtschatkabeere , Maibeere oder auch Honigbeere  –  Lonicera kamtschatica genannt, ist eine der ersten Beeren im Frühjahr. Es ist das einzige Geißblattgewächs das Essbar ist. Die Beeren sind der Heidelbeere sehr ähnlich aber etwas säuerlicher. Sie lässt sich gut kultivieren und ist recht unkompliziert. Ich konnte zwar nichts in Erfahrung bringen aber ich denke, dass diese Pflanze ein starkzehrer ist. Bei mir steht sie in der nähe vom Kompost und das scheint sie zu lieben. Ideal ist wenn man mindestens zwei Stöcke pflanzt für die Befruchtung. Auch einen Kuchen kannst du wunderbar damit belegen.

© Marlies Schneider