Curry mit Rindfleisch und Ananas

curry

Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder Vorsätze. Meiner ist wieder eine bessere Ernährung. Ich habe schon vor einer Weile Paleo ausprobiert, ich war aber in letzter Zeit nicht sehr konsequent. Nun versuche ich es wieder. Ich ernähre mich zwar nicht streng danach, denn hin und wieder darf es auch mal Käse sein.

Heute gab es Reste-Essen. Ich hatte noch Rinderfilet von meiner Bäuerin im Kühlschrank zum Aufbrauchen. Fleisch gibt es nicht so oft, aber wenn dann muss es aus artgerechter Haltung kommen. Ich habe  das Glück einen Bauern aus der Region zu haben der mir so ein Fleisch liefern kann. Hat man dies erst kennengelernt dann möchte man kein Anderes mehr haben. Der Qualitätsunterschied ist enorm. Ansonsten verzichte ich lieber auf Fleisch. Es gibt ja so viele vegetarische und vegane Gerichte die sehr gut sind.

So wird’s gemacht:

Ich habe also ganz einfach eine halbe Zwiebel, eine Knoblauchzehe und eine Chilischote klein gehakt. Das Fleisch habe ich in einem großen Topf mit Kokosöl scharf angebraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili mit dünsten. Danach habe ich ca. 250 g Weißkohl dazu gegeben und auch diesen mit gedünstet. Weiters habe ich einen halben Liter Wasser und 4 EL Kokosmilch dazu gegeben . Das ganze wird dann weich gekocht. Currypulver nach Gusto und als Würze habe ich ca. ein Esslöffel Suppengrün (nach diesem Rezept) hinzugegeben.

Ananasscheiben nach Lust und Laune klein schneiden und dazu mengen. Eine halbe Paprika in Stifte schneiden und untermengen. Vor dem Servieren kommt noch ein klein geschnittenes Blatt australisches Zitronenblatt – Plectranthus species „Mount Carbine“ dazu. Sie liefert noch das Tüpfelchen auf dem I. Als Garnitur noch etwas Mexikanischer Oregano – Plectranthus Coleus amboinicus.

Dazu gab es Süßkartoffel Pommes.

Diese kannst du auch ganz einfach Selbermachen. Am knusprigsten werden sie wenn du die Stifte fein schneidest. Dann werden sie mit Tapiokamehl bestäubt. Ich habe sie anschließend auf ein Backblech gegeben. Mit etwas Olivenöl bepinselt und beträufelt. Und dann bei 200 °C (Umluft) im Ofen gebacken. Bis sie eine schöne Farbe annehmen und leicht gebräunt sind.

Irgendwann stelle ich noch meine Currywürzmischung ein. Das kann aber noch etwas dauern.

Das australische Zitronenblatt ist eine recht unkomplizierte Pflanze. Sie besitzt einen intensiven fruchtig-zitronigen Duft. Die Herkunft ist der tropische Teil von Queensland, in Australien. Diese Art ist eigentlich botanisch noch nicht mal bekannt. Ihr kulinarisches Potenzial hat man somit noch  nicht erfasst. So sucht man vergeblich nach Rezepten. Aber die größere Freude bereitet doch sowieso das Experimentieren. Sie ist auch ideal in einen fruchtigen Salat oder peppt pikante Gerichte auf.

p1100173

australisches Zitronenblatt

© Marlies Schneider