Tomaten Sauce Basic

Eine Tomaten Sauce darf in meinem Haushalt auch nicht fehlen. Darum wurde diese auch noch gleich mit eingekocht. Diese eignet sich sehr gut zum Würzen von Aufläufen aber auch als Pizzasauce ist sie gut geeignet.

Ich habe hier nicht zu viele Kräuter ran gegeben damit sie eher neutral bleibt.

6 Kg Tomaten  gevierteilt

5 Zwiebeln klein gehackt

ca 6-7 Knoblauchzehen

200g Tomatenmark

Von den Kräutern habe ich Basilikum, Jamaica-Thymian und etwas Quendel benutzt.

Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten und das Tomatenmark hinzu geben und etwas anrösten. Dann die Tomaten dazu geben und alles langsam köcheln lassen. Den Deckel nicht benutzen damit die Flüssigkeit verdampfen kann. Sobald die Tomaten weich gekocht sind habe ich alles püriert. Nun die Sauce reduzieren lassen. Das dauert mindestens 1,5 h. Immer umrühren damit nichts anbrennt. Gegen Schluss kommen die gehackten Kräuter dazu und Nachgeschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Danach wird alles nochmals gründlich püriert. In sterile Flaschen füllen und für ca 30 Minuten bei 100° einkochen. Die Sauce eignet sich als Ketchup, Pizzasauce oder Saucenbasis für Sugo usw.

Tipp: Tomaten kannst du übrigens wunderbar trocken einkochen. So hast du das ganze Jahr eigene Tomaten aus dem Glas und musst nie Dosentomaten kaufen. Einfach würfeln und in sterile Gläser füllen und auch ca. bei 100° 30 Minuten lange einkochen.

Übrigens habe ich vor Jahren meinen Jamica-Thymian als mexikanischen Oregano geschenkt bekommen. In Mexiko wird er wohl so genannt. Denn ich habe ihn von Mexikanern bekommen die ihn sehr gerne für ihre Speisen benutzen. Inzwischen weiß ich, dass es sich dabei aber botanisch um Jamaica-Thymian – Plectrantus Coleus amboinicus handelt aus der Familie der Lippenblütler. Er ist sehr unkompliziert als Topfpflanze zu halten. Das Aroma ist sehr intensiv und er bereichert deine italienischen Rezepte ungemein. Allerdings sollte er so spät wie möglich zu warmen Speisen gegeben werden. Trocknen lässt er sich nicht gut. Ich habe es versucht aber die fleischigen Blätter werden nur braun. Allerdings in meine Suppenwürze de Luxe passt er prima.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Curry mit Rindfleisch und Ananas

curry

Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder Vorsätze. Meiner ist wieder eine bessere Ernährung. Ich habe schon vor einer Weile Paleo ausprobiert, ich war aber in letzter Zeit nicht sehr konsequent. Nun versuche ich es wieder. Ich ernähre mich zwar nicht streng danach, denn hin und wieder darf es auch mal Käse sein.

Heute gab es Reste-Essen. Ich hatte noch Rinderfilet von meiner Bäuerin im Kühlschrank zum Aufbrauchen. Fleisch gibt es nicht so oft, aber wenn dann muss es aus artgerechter Haltung kommen. Ich habe  das Glück einen Bauern aus der Region zu haben der mir so ein Fleisch liefern kann. Hat man dies erst kennengelernt dann möchte man kein Anderes mehr haben. Der Qualitätsunterschied ist enorm. Ansonsten verzichte ich lieber auf Fleisch. Es gibt ja so viele vegetarische und vegane Gerichte die sehr gut sind.

So wird’s gemacht:

Ich habe also ganz einfach eine halbe Zwiebel, eine Knoblauchzehe und eine Chilischote klein gehakt. Das Fleisch habe ich in einem großen Topf mit Kokosöl scharf angebraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili mit dünsten. Danach habe ich ca. 250 g Weißkohl dazu gegeben und auch diesen mit gedünstet. Weiters habe ich einen halben Liter Wasser und 4 EL Kokosmilch dazu gegeben . Das ganze wird dann weich gekocht. Currypulver nach Gusto und als Würze habe ich ca. ein Esslöffel Suppengrün (nach diesem Rezept) hinzugegeben.

Ananasscheiben nach Lust und Laune klein schneiden und dazu mengen. Eine halbe Paprika in Stifte schneiden und untermengen. Vor dem Servieren kommt noch ein klein geschnittenes Blatt australisches Zitronenblatt – Plectranthus species „Mount Carbine“ dazu. Sie liefert noch das Tüpfelchen auf dem I. Als Garnitur noch etwas Mexikanischer Oregano – Plectranthus Coleus amboinicus.

Dazu gab es Süßkartoffel Pommes.

Diese kannst du auch ganz einfach Selbermachen. Am knusprigsten werden sie wenn du die Stifte fein schneidest. Dann werden sie mit Tapiokamehl bestäubt. Ich habe sie anschließend auf ein Backblech gegeben. Mit etwas Olivenöl bepinselt und beträufelt. Und dann bei 200 °C (Umluft) im Ofen gebacken. Bis sie eine schöne Farbe annehmen und leicht gebräunt sind.

Irgendwann stelle ich noch meine Currywürzmischung ein. Das kann aber noch etwas dauern.

Das australische Zitronenblatt ist eine recht unkomplizierte Pflanze. Sie besitzt einen intensiven fruchtig-zitronigen Duft. Die Herkunft ist der tropische Teil von Queensland, in Australien. Diese Art ist eigentlich botanisch noch nicht mal bekannt. Ihr kulinarisches Potenzial hat man somit noch  nicht erfasst. So sucht man vergeblich nach Rezepten. Aber die größere Freude bereitet doch sowieso das Experimentieren. Sie ist auch ideal in einen fruchtigen Salat oder peppt pikante Gerichte auf.

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australisches Zitronenblatt

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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