Wolkenbrötchen

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Lust auf ein Brötchen? Dann mach doch zur Abwechslung Wolkenbrötchen. Kennst du diese schon? Sie werden auch Oopsie oder Cloud Brötchen genannt. Dabei handelt es sich einfach um ein getreidefreies Eiweißbrot. Es schmeckt überraschend gut, es ist locker und fluffig. Herkömmlicherweise werden sie mit Frischkäse gemacht. Dieser fällt hier allerdings komplett weg, da ich möglichst auf Milchprodukte verzichten möchte.

So werden sie gemacht:

2 Eier in Dotter und Eiweiß trennen. Eiklar mit 1 Tl Weinsteinbackpulver steif schlagen. Dotter mit einer Prise Salz schaumig rühren. Dann ganz vorsichtig unter den Eischnee heben. Wenn du hier wirklich gut darauf achtest, dann fallen sie nicht zusammen. Ich gebe mit dem Suppenschöpfer ca. eine Kelle davon aufs Backpapier. Ich bemühe mich das sie schön rund bleiben. Ich kerbe sie noch ein wenig wie eine Semmel ein und dann ab in den Ofen. Bei 150° für ca. 20 min. backen, fertig.

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Nun kannst du deine Wolkenbrötchen, oder Oopsies, nach belieben belegen. Warum  nicht auch mal mit etwas süßem statt pikant?

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Übrigens kannst du in die Oopsies auch wunderbar Kräuter einarbeiten. Wenn du mal nicht weißt was du kochen sollst, dann versuch doch mal diese Brötchen. Sie sind wirklich sehr schnell gemacht und nur mit wenigen Zutaten hergestellt. Du kannst ein Ei für ca. zwei Brothälften rechnen. Wenn du also mehr machen möchtest dann rechen für einen Burger ein Ei.

Vorsichtig in Butterbrotpapier eingewickelt, kannst du die unbelegten Burgerhälften im Kühlschrank, auch für den nächsten Tag, noch aufbewahren.

 

© Marlies Schneider

 

 

 

Curry mit Rindfleisch und Ananas

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Mit dem neuen Jahr kommen auch wieder Vorsätze. Meiner ist wieder eine bessere Ernährung. Ich habe schon vor einer Weile Paleo ausprobiert, ich war aber in letzter Zeit nicht sehr konsequent. Nun versuche ich es wieder. Ich ernähre mich zwar nicht streng danach, denn hin und wieder darf es auch mal Käse sein.

Heute gab es Reste-Essen. Ich hatte noch Rinderfilet von meiner Bäuerin im Kühlschrank zum Aufbrauchen. Fleisch gibt es nicht so oft, aber wenn dann muss es aus artgerechter Haltung kommen. Ich habe  das Glück einen Bauern aus der Region zu haben der mir so ein Fleisch liefern kann. Hat man dies erst kennengelernt dann möchte man kein Anderes mehr haben. Der Qualitätsunterschied ist enorm. Ansonsten verzichte ich lieber auf Fleisch. Es gibt ja so viele vegetarische und vegane Gerichte die sehr gut sind.

So wird’s gemacht:

Ich habe also ganz einfach eine halbe Zwiebel, eine Knoblauchzehe und eine Chilischote klein gehakt. Das Fleisch habe ich in einem großen Topf mit Kokosöl scharf angebraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili mit dünsten. Danach habe ich ca. 250 g Weißkohl dazu gegeben und auch diesen mit gedünstet. Weiters habe ich einen halben Liter Wasser und 4 EL Kokosmilch dazu gegeben . Das ganze wird dann weich gekocht. Currypulver nach Gusto und als Würze habe ich ca. ein Esslöffel Suppengrün (nach diesem Rezept) hinzugegeben.

Ananasscheiben nach Lust und Laune klein schneiden und dazu mengen. Eine halbe Paprika in Stifte schneiden und untermengen. Vor dem Servieren kommt noch ein klein geschnittenes Blatt australisches Zitronenblatt – Plectranthus species „Mount Carbine“ dazu. Sie liefert noch das Tüpfelchen auf dem I. Als Garnitur noch etwas Mexikanischer Oregano – Plectranthus Coleus amboinicus.

Dazu gab es Süßkartoffel Pommes.

Diese kannst du auch ganz einfach Selbermachen. Am knusprigsten werden sie wenn du die Stifte fein schneidest. Dann werden sie mit Tapiokamehl bestäubt. Ich habe sie anschließend auf ein Backblech gegeben. Mit etwas Olivenöl bepinselt und beträufelt. Und dann bei 200 °C (Umluft) im Ofen gebacken. Bis sie eine schöne Farbe annehmen und leicht gebräunt sind.

Irgendwann stelle ich noch meine Currywürzmischung ein. Das kann aber noch etwas dauern.

Das australische Zitronenblatt ist eine recht unkomplizierte Pflanze. Sie besitzt einen intensiven fruchtig-zitronigen Duft. Die Herkunft ist der tropische Teil von Queensland, in Australien. Diese Art ist eigentlich botanisch noch nicht mal bekannt. Ihr kulinarisches Potenzial hat man somit noch  nicht erfasst. So sucht man vergeblich nach Rezepten. Aber die größere Freude bereitet doch sowieso das Experimentieren. Sie ist auch ideal in einen fruchtigen Salat oder peppt pikante Gerichte auf.

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© Marlies Schneider

Matcha Powerballs

Matcha Powerballs

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Wer kauft denn schon fertige Müsliriegel wenn es leckere Matcha Powerballs gibt? Hast du erst einmal gemerkt, wie einfach man Energiekugeln selber machen kann, dann machst du sie vermutlich nur noch selber.

Dazu habe ich folgende Zutaten verwendet:

150g Feigen, 100g Walnüsse, 100g Pistazien, 100g Cranberry, 2 EL Kakaopulver, 2-3 EL Honig, 1 EL Kokosfett, 2 EL Mandelmus und 1 TL Matcha Tee sowie Kokosflocken.

Die Feigen habe ich zuerst etwas klein geschnitten. Danach kannst du alles, außer die Kokosflocken,  in den Mixer geben und fein mixen. Es entsteht eine klebrige Masse, diese hab ich noch mit der Hand durchgeknetet. Ich habe daraus kleine Kugeln geformt und diese in den Kokosflocken gewälzt.

Du kannst an Trockenfrüchten verwenden was du gerade im Haus hast. Schön werden die Powerballs wenn du sie in Matcha Tee wälzt.  Sie haben dann allerdings einen herberen Geschmack. Du kannst übrigens auch weniger Honig verwenden. Denn die Früchte sind ja auch süß. Es kommt darauf an welche du verwendest. Wenn du willst kannst du auch größere Nusstücke und Fruchtstücke beimengen. matchakugeln-5

Wenn du Matcha Tee verwendest, kann ich dir den von RINGANA empfehlen.

RINGANA sagt da zu folgendes:

Die spezielle RINGANA-Mischung ist kompromisslos gut und die beste Qualität, die am Weltmarkt erhältlich ist. 100 % japanischer Bio-Matcha-Tee, der einen extrem hohen L-Theanin Gehalt aufweist. Das grüne RINGANA-Wunder wirkt antioxidativ, anregend und entspannend zugleich.

Übrigens habe ich aus dem Matcha Tee Kombucha gemacht. Er ist äußerst geschmackvoll geworden.

Hier kannst du nachlesen wie das geht: Kombucha selbst gemacht

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© Marlies Schneider

 

Erfrischender Gurken Likör

In manchen Jahren ist die Gurkenernte so groß, dass man einfach nicht weiß was man alles damit machen soll.

Vom eingeweckten Gurkensalat bis zur Gurkenmarmelade habe ich alles mögliche probiert. Eigentlich immer mit überraschendem Erfolg.

Darum möchte ich euch heute mein Gurkenlikör Rezept vorstellen. Eisgekühlt serviert ist es unglaublich lecker.

Gurken

 

 

 

 

Verwenden kannst du jede Art von Gurken. Das ist nicht so tragisch.

Man benötigt:

4 – 5 große Gurken, geschält und entkernt

1,5L Ansatzkorn 40%Gurkenlikör

800g brauner Kandiszucker

eine Stange Zimt optional oder ein Bund Bohnenkraut

Die Gurken nach dem schälen und entkernen klein schneiden. In ein Weitglas füllen und mit Zucker und Korn übergießen. Mindestens eine Woche oder etwas länger ziehen lassen und immer wieder schütteln. Durch den braunen Kandis bekommt der Likör eine schöne goldene Farbe.

Abfiltern und vor dem Genuss kühl stellen. Meine Gäste sind durchwegs fasziniert wie wohlschmeckend dieser Likör ist.

Dieser Likör ist auch immer ein hervorragendes Geschenk.

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© Marlies Schneider