Herkunft
Abelmoschus moschatus, auch bekannt als Moschuseibisch, gehört zur Familie der Malvaceae. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus den tropischen Gebieten Asiens, insbesondere aus Indien. Sie wächst jedoch mittlerweile in vielen anderen Teilen der Welt, da sie sich gut an verschiedene Klimazonen anpassen kann.
Verwendungsmöglichkeiten
Abelmoschus moschatus hat eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten. Die Pflanze wird oft in der Volksheilkunde eingesetzt, da sie verschiedene medizinische Eigenschaften besitzt. Ihre Blüten und Blätter werden zur Herstellung von Tee oder Tinkturen verwendet, die bei Verdauungsproblemen und Erkältungen helfen können.
Darüber hinaus wird Abelmoschus auch in der Parfümherstellung eingesetzt. Die Samen dieser Pflanze enthalten einen starken Moschusduft, der in der Parfümindustrie sehr begehrt ist. Das ätherische Öl, das aus den Samen gewonnen wird, wird häufig als Duftstoff in den verschiedenen Parfüms verwendet.
Inhaltsstoffe
Die Pflanze enthält verschiedene Inhaltsstoffe, die für ihre heilenden Eigenschaften verantwortlich sein können. Dazu gehören ätherische Öle, Flavonoide und Schleimstoffe. Diese Stoffe wirken entzündungshemmend und beruhigend auf den Körper.
Volksheilkunde
In der Heilkunde werden Abelmoschus -Präparate manchmal bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis und Ekzemen eingesetzt. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze können dazu beitragen, den Juckreiz zu lindern und die Haut zu beruhigen. Es wird jedoch empfohlen, vor der Anwendung solcher Präparate einen Arzt zu konsultieren.
Darüber hinaus wird Abelmoschus auch in einigen traditionellen asiatischen Arzneimitteln verwendet, um die Verdauung zu fördern und Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Diese Präparate können in Form von Kapseln, Tabletten oder Tinkturen erhältlich sein. Diese Pflanze wird traditionell zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Verdauungsstörungen eingesetzt.
Insgesamt bietet Abelmoschus eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten in der Volksheilkunde, Parfümherstellung und Heilkunde. Die Pflanze hat aufgrund seines α-Santalol entzündungshemmende Eigenschaften und einen angenehmen Moschusduft, der die Samen vielseitig einsetzbar macht.
Rezepte
Es gibt verschiedene Rezepte, bei denen Abelmoschus als Zutat verwendet wird. Ein beliebtes Rezept ist die Zubereitung eines Moschustees. Dafür werden getrocknete zerstoßene Samen, Blüten oder Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen und für einige Minuten ziehen gelassen. Dieser Tee kann bei Erkältungen und zur Förderung der Verdauung getrunken werden.
Räuchern mit Abelmoschus
Eine andere Möglichkeit, Abelmoschus zu verwenden, ist das Räuchern. Das Räuchern mit Abelmoschus wird oft zur Entspannung und zur Schaffung einer harmonischen Atmosphäre eingesetzt. Es erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund seines angenehmen Duftes. Um diese Pflanze zum Räuchern zu verwenden, werden die Samen zuerst getrocknet und dann auf einer Kohle oder einem Räucherstövchen langsam verbrannt oder sie werden in Räucherkugeln oder Kegel verarbeitet.
- So wird der Duft freigesetzt und breitet sich im Raum aus
- Es entsteht eine angenehme und beruhigende Atmosphäre
- Der Moschusduft kann Stress abbauen und die Sinne stimulieren und aphrodisierend
- Unterstützt einen Neuanfang
Der Duft ist moschusartig wie der Name schon verrät aber auch betörend und angenehm aromatisch.
Achtung: Blüten und Blätter verbrennen viel zu schnell auf Kohle und eignen sich nicht dafür.
Fazit
Abelmoschus , die Moschusmalve, ist eine faszinierende Pflanze mit einer Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten. Ob beim Räuchern, in der Parfümherstellung oder als Heilmittel, ihr moschusartiger Duft und ihre aktiven Wirkstoffe machen sie zu einer interessanten Option. Entdecke die vielfältigen Eigenschaften von Abelmoschus und lass dich von ihrem betörenden Aroma verzaubern!
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz
Haftungsausschluss/Disclaimer
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
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FNL Referentin: Marlies Schneider