Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten

Immer wieder habe ich davon gelesen man könne Kartoffeltürme bauen. Sie seien ideal für den Kleingarten und bringen einen hohen Ertrag. Nun da ich einen Kleingarten habe, dachte ich, dass ist genau das Richtige für mich. Ich habe mich schlau gemacht und mehrere Anleitungen davon studiert. Der Bau vom Kartoffelturm ist eigentlich wirklich einfach. Man braucht einen Maschendrahtzaun etwas Heu und Erde und ein paar Saatkartoffeln. Ich habe mir alles nötige besorgt und mich im Frühjahr daran gewagt zwei Kartoffeltürme zu bauen.

Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider

Ich hatte eine große Bauwannen noch herum stehen und das Gitter passend hinein gestellt. Dieses habe ich mit Kabelbinder fixiert. Danach schichtet man innen am Rand des Gitters Heu rundum.

Die Kartoffeln werden rundum gelegt und mit Erde bedeckt. So geht es weiter bis der Turm voll ist.

Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider

 

Nun habe ich noch eine Bambusmatte rundum gewickelt. Wie sich jedoch herausstellte war der Turm zu dicht und das Kraut der Kartoffel hatte mühe raus zu sprießen.

Tipp:

Man sollte unbedingt ein paar Bambus Röhrchen herausziehen. Dadurch wird die Matte nicht so dicht. So kann das Kraut gut sprießen.

Oder ich benutze diese erst gar nicht. Ich werde vermutlich auch den Turm mit mehr Heu füllen und mit weniger Erde.

Die Ausbeute war OK, könnte aber sicher noch besser sein. Die Idee ist aber wirklich gut und funktioniert soweit. Allerdings muss ich erst noch darauf kommen wie ich den Turm bauen muss damit auch der Ertrag besser wird.

Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider

Hier sieht man gut, dass die Ernte nicht so üppig ausfällt. Es ist anders als auf den Bildern, die man im Internet so findet. An sich muss ich sagen, ist ein Kartoffelturm eine fantastische Idee. Ich habe mich über meine eigenen paar Kilo Kartoffeln schon sehr gefreut.

Für einen Kleingarten ist die Ernte gar nicht schlecht. Natürlich kannst du in jedem Garten einen Kartoffelturm bauen. Er ist Platzsparend und schaut witzig aus.

Ein Kartoffelturm ist eine innovative Methode, um auf kleinem Raum Kartoffeln anzubauen. Durch das vertikale Stapeln von Erdschichten kann man den Ertrag maximieren und gleichzeitig Platz sparen. Diese Anbaumethode ist besonders für Gärten mit begrenzter Fläche geeignet und ermöglicht es, frische Kartoffeln direkt vor der Haustür zu ernten.

Vorteile des Kartoffelturms:

  • Platzsparend: Ideal für kleine Gärten oder städtische Bereiche, da der Anbau in die Höhe erfolgt.
  • Hoher Ertrag: Durch das Schichtenprinzip können mehr Kartoffeln auf kleiner Fläche geerntet werden.
  • Einfache Ernte: Die Kartoffeln können schichtweise geerntet werden, was den Prozess erleichtert.

Materialien für den Bau eines Kartoffelturms:

  • Einfassung: Kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Blech, Kunststoff oder Maschendraht bestehen.
  • Füllung: Eine Mischung aus Erde, Kompost und Heu sorgt für optimale Wachstumsbedingungen.
  • Saatkartoffeln: Vorgekeimte oder keimfähige Kartoffeln werden in die Erde der ersten Schicht gelegt.

Anleitung zum Bau eines Kartoffelturms:

  1. Grundgerüst erstellen: Bilden mit dem gewählten Material einen zylinderförmigen Rahmen.
  2. Erste Schicht füllen: Lege eine Schicht aus Erde und Kompost ein und pflanzen die Kartoffeln.
  3. Pflege: Regelmäßiges Gießen und gegebenenfalls Düngen fördern ein gesundes Wachstum.
  4. Ernte: Nach der Reifezeit können die Kartoffeln schichtweise geerntet werden, indem der Turm von oben nach unten abgetragen wird.

Der Kartoffelturm ist eine effiziente und platzsparende Methode, um eigene Kartoffeln anzubauen. Mit einfachen Materialien und etwas Geschick kann man den Garten bereichern und eine reiche Ernte erzielen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.