Ein Vollbad ist nicht nur für die Reinigung da, sondern es dient auch noch als Wellness oder Entspannungsbad. Geht es uns schlecht kann so ein Vollbad wahre Wunder wirken. Es dient nicht nur gesundheitlichen Zwecken sondern kann auch das seelische Gleichgewicht in Balance halten. Seit Menschengedenken wurden Bäder genossen. Kleopatra war sich der wohlfühlenden Eigenschaften eines Bades bewusst. Und die alten Römer haben gleich ganze Badeanstalten errichtet.
Heut zu Tage ist es so, dass sehr viele Menschen eine Badewanne zu hause haben. Warum soll man sich dann nicht etwas Gutes tun? In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig hin und wieder zu entspannen und für Wohlbefinden zu sorgen. Machst du deine Badezusätze selber, weißt du was enthalten ist.
Düfte können auf das persönliche Wohlbefinden abgestimmt werden. Wir können für ein anregendes oder ein entspannendes Bad sorgen. Hilfreich sind ätherische Öle oder Kräuter.
Als Grundlage können wir Totes Meersalz, Bittersalz (Epsom Salt), Natron, Milchpulver und fette Öle verwenden.
Mein Rezept für ein feines Luxus Badesalz:
| 2 Cup Totes Meersalz 6 Cup Bittersalz 2 Cup Natron 2 Cup Milchpulver 1 Cup Jojobaöl 1 Cup Olivenöl Etwas Lebensmittelfarbe optional oder das Bittersalz mit frischen Kräutern verreiben. ätherische Öle | Alle trockenen Zutaten mischen. Dann fettes Öl hinzugeben und gut vermischen. Das Badesalz duftet durch die fetten Öle schon sehr fein. Man kann das Badesalz also auch schon so verwenden. Ein bisschen eine Spielerei ist die Farbgebung. Dabei kann man etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben oder verreibe das Bittersalz mit frischen Kräutern. Die Kräutervariante ist mir persönlich viel lieber. Ich teile meine Mischung in 4 Teile. Nun kann ich jeden Teil nach Wunsch einfärben. Den Duft kannst du nun auch hinzugeben. Dann schichtweise in Gläser füllen. |
| 3 -4 El sind ausreichend für ein Vollbad. Du kannst aber auch mehr nehmen je nachdem welchen Zweck dein Bad erfüllen soll. |
Magnesiumsulfat – zwei wichtige Nährstoffe für unseren Körper – Magnesium und Schwefel. Nach dem Sport ist so ein Bad ein Genuss für unsere strapazierten Muskeln.
Noch ein Tipp: Du kannst die Farben auch noch kombinieren und mit Kräutern vermischen dann entsteht ein wunderschönes Badesalz!
Hübsch verpackt ist es auch immer ein schönes Geschenk! Ich spare mir immer alte Gläser auf. Sie eignen sich hervorragend als Verpackung.
Meine Duftmischungen waren: Kanuka-Grapefruit-Patschuli oder Bergamotte-Melisse und als anregendes Bad: Verbena-Rosmarin.
Kanuka wirkt entzündungshemmend, venenstärkend, lymphanregend und hilft dem hormonellen Ausgleich.
Grapefruit ist frisch und wirkt positiv auf unseren Organismus. Zudem ist es hilfreich bei Müdigkeit oder Antriebsschwäche und unterstützt die Durchblutung.
Patschuli ist sehr hautpflegend. Hilft und lindert irritierte Haut und unterstützt unser Nervensystem.
Bergamotte hat eine entspannende aber gleichzeitig erfrischende Wirkung auf uns. Bergamotte ist hautstraffend und adstringierend und antiseptisch. Es ist sehr hautpflegend.
Melisse stärkt die Lebensgeister und fördert unser ganzes Nervensystem. Es ist beruhigend und entspannt uns auch bei Kopfschmerz und Migräne.
Verbena sie fördert unsere Ausgeglichenheit und Harmonie. Dieses Öl ist hautregenerierend und Geistfördernd – es unterstütz unsere Konzentration.
Rosmarin ist stark durchblutungsfördernd. Es hilft uns bei unreiner oder fettender Haut. Erschöpfungszustand können gelindert werden und die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt.
Tipp:
So ein Badesalz kann man auch wunderbar als Fußbad verwenden, wenn man keine Badewanne daheim hat.
Das Badesalz lässt sich ganz unkompliziert mit Kindern herstellen. Kinder haben meist eine große Freude, wenn sie für ihre Mutter ein Muttertagsgeschenk oder ähnliches zaubern dürfen.
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz
Haftungsausschluss/Disclaimer
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.