Kennst du schon Pao de Queijo? Ich habe diese Leckerei in Brasilien kennen gelernt. Ich war eine Zeitlang dort unterwegs und konnte diesen Käsebällchen nie widerstehen. In Brasilien findet man sie wirklich überall, an jeder Theke werden sie verkauft. Es gibt auch Backmischungen dafür, aber solche sind nicht nötig. Das Rezept ist wirklich ganz einfach und es ist getreidefrei.
Rezept Pao de queijo:
| 400 g Maniokmehl (Tapioka Stärke) das bekommst du im Asia-Markt. 150 ml Heumilch 100 ml Wasser 100 g Bergkäse oder ähnliches fein gerieben (ich verwende richtigen Alpkäse) 100 g Parmesan fein gerieben (beste Qualität) 1-2 Bio-Eier in Gr M 5 El Olivenöl kaltgepresst 1 Tl Salz | Die flüssigen Zutaten werden gemischt. Also Öl, Milch sowie Wasser mischen und das Salz gibt man auch gleich dazu. Dann die Mischung unter rühren zum Kochen bringen. Das Maniokmehl in eine große Schüssel geben und nach und nach die heiße Milch einarbeiten. Immer gut unterrühren. Das dauert etwas. Das ganze sollte ein fester Teig werden (ähnlich wie ein Brotteig). Nach und nach kannst du die Eier hinzu geben. Achtung: es muss ein fester Teig bleiben. Wird die Masse zu weich dann nimm nur 1 Ei oder gib Mehl dazu. Am Schluss den geriebenen Käse unterkneten. Mithilfe eines Teelöffels (gehäuft) formst du aus dem Teig kleine Kügelchen. Diese setzt du auf ein Blech mit Backpapier. Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ca. 25 Minuten backen, bis sie leicht golden sind. Richtig sind sie, wenn sie außen knusprig und innen weich sind. |
Pão de queijo, wörtlich „Käsebrot“, ist ein beliebter Snack aus Brasilien, der seinen Ursprung im Bundesstaat Minas Gerais hat. Obwohl das genaue Entstehungsdatum unklar ist, wird vermutet, dass das Rezept seit dem 18. Jahrhundert existiert.
In dieser Zeit begann Minas Gerais, sich auf die Produktion von Milch und deren Derivaten zu spezialisieren. Diese Spezialisierung führte zur Entwicklung dieses einzigartigen Gebäcks.
Weizenmehl war aufgrund der geografischen Lage von Minas Gerais knapp. Die Bewohner nutzten Maniokstärke (Polvilho) als Basis für ihre Backwaren. Diese Stärke ist ein Nebenprodukt der Maniokverarbeitung. Durch die Zugabe von Eiern, Milch und lokalem Käse entstand schließlich das Pão de queijo.
Trotz seiner langen Geschichte wurde es erst ab den 1950er Jahren landesweit populär. Heute ist es in ganz Brasilien ein unverzichtbarer Bestandteil der Küche.
Die Brötchen kommen auch bei Kindern gut an. Als Jause zwischen durch oder auf einer Party für Groß und Klein sind sie ein delikater Snack.
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz
Haftungsausschluss/Disclaimer
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Entdecke mehr von natur zum wohlfühlen
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.