Sauerteig-Cracker – Knuspriger Genuss statt Lebensmittelverschwendung

Wer regelmäßig mit Sauerteig backt, kennt das Problem: Immer wieder bleibt ein Rest übrig, den viele einfach entsorgen. Doch das muss nicht sein! Sauerteigreste lassen sich wunderbar weiterverwerten – und genau hier kommen knusprige Sauerteig-Cracker ins Spiel.

Für viele ist die Devise „Zero Waste“! Das ist auch gut so.

Sauerteig Cracker Rezept ©Marlies Schneider

Diese Cracker sind nicht nur eine nachhaltige Möglichkeit, den Sauerteig sinnvoll zu nutzen, sondern auch geschmacklich ein echtes Highlight. Durch die Fermentation bringt der Sauerteig eine angenehme, leicht säuerliche Note mit, die den Crackern eine besondere Tiefe verleiht. Kombiniert mit Gewürzen, Kräutern oder Saaten entstehen unglaublich aromatische Knabbereien, die perfekt zu Käse, Dips oder einfach pur als Snack passen.

Warum du das ausprobieren solltest:

  • Nachhaltig & ressourcenschonend – keine Lebensmittelverschwendung!
  • Aromatisch & knusprig – dank Sauerteig ein intensiver Geschmack
  • Individuell anpassbar – mit Kräutern, Saaten oder Gewürzen nach Wahl
  • Einfach gemacht – kein Kneten oder aufwendiges Gehenlassen nötig

Schnell und einfach und keine Zutaten werden vergeudet.

So kannst du wunderbar deinen übrigen Sauerteig zu Cracker oder Knäckebrot verarbeiten. Die Möglichkeiten des Toppings sind so vielseitig und du hast jedes Mal eine neue Variante parat.

Fermentiertes Brot oder Cracker ist zudem besonders bekömmlich. Außerdem weißt du was du drinnen hast. Versuche es doch einmal mit Samen von der Meisterwurz, Engelwurz, Nachtkerze, Echten Haarstrang, Fenchel, Anis, Kümmel oder eben was dein Herz begehrt.

Kräutersalz schmeckt auch besonders gut als Topping.

Sauerteig Cracker Rezept ©Marlies Schneider http://www.naturzumwohlfuehlen.com

Übrigens in die Jausenbox gepackt mit einem Dipp sind sie wunderbar. Ich habe solche Snacks immer gerne beim Wandern dabei.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Leckere Pão de Queijo: Glutenfreies Snack-Rezept aus Brasilien

Kennst du schon Pao de Queijo? Ich habe diese Leckerei in Brasilien kennen gelernt. Ich war eine Zeitlang dort unterwegs und konnte diesen Käsebällchen nie widerstehen. In Brasilien findet man sie wirklich überall, an jeder Theke werden sie verkauft. Es gibt auch Backmischungen dafür, aber solche sind nicht nötig. Das Rezept ist wirklich ganz einfach und es ist getreidefrei.

Leckere Pão de Queijo: Glutenfreies Snack-Rezept aus Brasilien ©Marlies Schneider

Rezept Pao de queijo:

400 g Maniokmehl (Tapioka Stärke) das bekommst du im Asia-Markt.

150 ml Heumilch
100 ml Wasser

100 g Bergkäse oder ähnliches fein gerieben (ich verwende richtigen Alpkäse)

100 g Parmesan fein gerieben (beste Qualität)

1-2 Bio-Eier in Gr M

5 El  Olivenöl kaltgepresst

1 Tl Salz
Die flüssigen Zutaten werden gemischt. Also Öl, Milch sowie Wasser mischen und das Salz gibt man auch gleich dazu.

Dann die Mischung unter rühren zum Kochen bringen.

Das Maniokmehl in eine große Schüssel geben und nach und nach die heiße Milch einarbeiten. Immer gut unterrühren.

Das dauert etwas.

Das ganze sollte ein fester Teig werden (ähnlich wie ein Brotteig). Nach und nach kannst du die Eier hinzu geben. Achtung: es muss ein fester Teig bleiben. 

Wird die Masse zu weich dann nimm  nur 1 Ei oder gib Mehl dazu. Am Schluss den geriebenen Käse unterkneten.

Mithilfe eines Teelöffels (gehäuft) formst du aus dem Teig kleine Kügelchen. Diese setzt du auf ein Blech  mit Backpapier.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ca.
25 Minuten backen, bis sie leicht golden sind.

Richtig sind sie, wenn sie außen knusprig und innen weich sind.

Pão de queijo, wörtlich „Käsebrot“, ist ein beliebter Snack aus Brasilien, der seinen Ursprung im Bundesstaat Minas Gerais hat. Obwohl das genaue Entstehungsdatum unklar ist, wird vermutet, dass das Rezept seit dem 18. Jahrhundert existiert.

In dieser Zeit begann Minas Gerais, sich auf die Produktion von Milch und deren Derivaten zu spezialisieren. Diese Spezialisierung führte zur Entwicklung dieses einzigartigen Gebäcks.

Weizenmehl war aufgrund der geografischen Lage von Minas Gerais knapp. Die Bewohner nutzten Maniokstärke (Polvilho) als Basis für ihre Backwaren. Diese Stärke ist ein Nebenprodukt der Maniokverarbeitung. Durch die Zugabe von Eiern, Milch und lokalem Käse entstand schließlich das Pão de queijo.

Trotz seiner langen Geschichte wurde es erst ab den 1950er Jahren landesweit populär. Heute ist es in ganz Brasilien ein unverzichtbarer Bestandteil der Küche.

Die Brötchen kommen auch bei Kindern gut an. Als Jause zwischen durch oder auf einer Party für Groß und Klein sind sie ein delikater Snack.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

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