Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight

Die Herstellung von Kräutersalzen ist eine wunderbare Möglichkeit. Sie konserviert die Aromen frischer Kräuter. Außerdem verleihen sie Gerichten eine besondere Note. Eine besonders raffinierte Variante ist die Kräutersalzpaste, die durch ihre intensive Würze und Vielseitigkeit überzeugt.

Ich möchte dir heute zeigen, wie du eine solche Paste selbst herstellen kannst. Diese Salzpaste eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Fisch-, Fleisch- und Suppengerichten. Sie bringt den vollen Geschmack frischer Kräuter in Ihre Küche.

Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight ©Marlies Schneider

So wird es gemacht:

frisch 10 g Bohnenkraut, nur die Blätter,
frisch 10 g Thymian, nur die Blätter,
frisch 6 Blätter Liebstöckel,
frisch wenig Beifuß,
frisch wenig Pfefferminze,
frisch wenig Zitronenmelisse,
frisch wenig Weinraute,
frisch 10 g Oregano,
frisch 10 g Basilikum,
frisch 10 g Salbei,

1 TL Fenchelkörner, ganz (oder weniger) im Mörser verrieben

2 Nelken im Mörser verrieben

300 g Meersalz, grob

4 frische Lorbeerblätter
Die Kräuter und Gewürze im Mixer fein hacken.

Dann das Meersalz (grob) dazu mischen.

Mixen, bis ein feines Kräutersalz entsteht.

Auf 100g Kräuter sollte ca. 300g Salz kommen.

In einem gut verschließbaren Glas aufbewahren.

Das Salz konserviert und hält auf jeden Fall über Jahre.

Wenn du die Paste im Backofen bei ca 50°C trocknest bedarf es auch viel weniger Salz und sie wird streufähig.
Man kann im Grunde an Kräutern nehmen was einem schmeckt, d. h. was anderes dazu oder weglassen. Es wird ein richtiges Salz, also auch so benutzen. Streufähig ist es nicht.Ich verwende das Salz zum Nachwürzen in Suppen. Aber auch als Fischwürze oder sogar auf Fleisch schmeckt es köstlich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.