Anleitung für hypertonische Salzlösung als Nasenspray

Letztens hatte ich einen Schnupfen und keinen Nasenspray mehr daheim. Also habe ich mir einen Meersalzspray selbst gemacht. Aufsätze und Flaschen habe ich mir vor einer Weile schon angeschafft. Aber bis jetzt habe ich sie nie benötigt. Da ich wie immer genau aufs Wochenende krank wurde, konnte ich auf keinen kaufen. Also habe ich mir einfach einen Salzspray selbst gemacht.

Eine hypertonische Salzlösung als Nasenspray kann bei Schnupfen eine wunderbare wirksame Behandlung sein. Diese Lösung enthält eine höhere Konzentration an Salz als eine normale Kochsalzlösung und hilft Schleim aus der Nase zu entfernen und die Nasenwege zu öffnen.

Wenn man nun eine hypertonische Salzlösung als Nasenspray verwendet, wird das Salz in der Lösung Wasser aus den Schleimhäuten in der Nase ziehen. Dadurch wird der Schleim verdünnt und kann somit viel leichter aus der Nase entfernt werden. Schwellungen in den Nasenwegen werden reduziert, was zu einer besseren Atmung führt und verbessert somit auch den Schlaf.

Eine hypertonische Salzlösung ist allerdings recht stark und sollte wirklich nur kurzzeitig verwendet werden damit die Schleimhäute nicht austrocknen.

Rezept für eine hypertonische Salzlösung:

  • 100 ml destilliertes Wasser
  • 0,18 g Meersalz oder Steinsalz
  • ein saubere desinfizierte Glasflasche mit Sprühaufsatz

Das Salz wird im Wasser gelöst und in die Flasche gefüllt. Diese hypertonische Lösung ist ideal bei wirklich festsitzendem Schleim. Ich verwende sie sehr gerne vor dem Schlafengehen damit die Atemwege frei werden und ich ein paar Stunden Schlaf bekomme. Schlaf ist ja bekanntlich die beste Medizin bei Krankheit.

Die schonendere Variante ist der Meersalznasenspray. Hierbei wird die halbe Salzmenge verwendet.

Rezept für ein Nasenspray:

  • 100 ml destilliertes Wasser
  • 0,9 g Meersalz oder Steinsalz
  • eine saubere desinfizierte Glasflasche mit Sprühaufsatz

Deinen Spray kannst du kühl stellen und möglichst rasch verbrauchen. Aber ca. 5 Tage hält er sich schon.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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FNL Referentin: Marlies Schneider

11. Orient trifft auf Alpen

Inspiriert durch Zatar eine wunderbare Gewürzmischung aus dem Orient!

Ich glaube es gibt keine Küche die mehr Gewürze verwendet als die orientalische Küche. Früher war Nahrung oft auch Heilnahrung, da recht viele verschiedene Gewürze verwendet wurden. Schauen wir heute in unsere Küchenschublade, finden wir meistens typische Standardgewürze wieder. An Abwechslung oder Ideenreichtum mangelt es oft. In der orientalischen Küche spielen vielerlei Gewürze aber noch entscheidende und wichtige Rollen. Auch hier steht uns der Zugang offen um in diese Welt einzutauchen.

Ich kombiniere gerne klassische Gewürze mit meinen eigenen Ideen und es kommen fast immer unheimlich gute Mischungen heraus. So wie diese Orientalische-trifft-auf-Alpen-Mischung.

Halitsalz in Kombination mit unseren Alpenkräuter machen diese Gewürzmischung zu einem Hochgenuss.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt. Pflanzen findet man in guten Kräutergärtnereien. In meinen Kräuterkursen lernst du auch die Welt der Alpenkräuter kennen.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
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10. Türchen Pizzagewürz mit Kampot Pfeffer rot

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Nun hast du schon einen Einblick in die Welt der Gewürze erhalten. Heute geht es weiter mit einem hervorragenden Pizzagewürz. Diese Mischung alleine hat schon einen unheimlich guten Pizzaduft.

Um das potential dieser Würzmischung auszuschöpfen, mörsere die Mischung vor Verwendung noch einmal an. So verströmt sich der Duft noch besser.

Wenn du keinen Kreta Majoran hast, verwende einfach normalen Thymian stattdessen. Es hat allerdings Vorteile einen Kreta Majoran zu verwenden. Diese Pflanze dient als Stabilisierungsdroge (genau gleich wie bei Teemischungen). Eine Stabilisierungsdroge sorgt dafür, dass eine Mischung gut durchmischt bleibt. Ansonsten fallen kleine Teile wie die granulierten Kräuter auf den Glasboden. Man müsste die Mischung vor Verwendung immer durchmischen. Damit das nicht nötig wird, verwenden wir eben solche behaarten Pflanzen. Diese verhindern, dass kleinste Gewürze sich am Boden wieder finden sondern halten die Mischung stabil. Es eignen sich auch Kräuter wie Salbei, Australisches Zitronenblatt oder Mexikanischer Oregano.

Kampot Pfeffer gilt unter den Gourmets als der beste Pfeffer der Welt. Er stammt aus Kambodscha und ist recht selten. Kampot Pfeffer wird üblicherweise direkt auf die Speisen gestreut. Das Aroma ist süßlich-scharf aber auch fruchtig. Trau dich einfach zu experimentieren so wie wir.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt. Pflanzen findet man in guten Kräutergärtnereien.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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9. Türchen Blütensalz

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Die Welt der Gewürze und Kräuter liegt uns zu Füßen wie noch nie zuvor. Wir haben Zugang zu allen möglichen Gewürzen, Kräutern und Salzen dieser Erde. Ich möchte dich animieren zu experimentieren und dich dieser wunderbaren Welt zu öffnen.

In diesem Rezept verwenden wir Pyramidensalz oder auch Schneeflockensalz genannt wird durch ein aufwändiges Verfahren aus Meerwasser hergestellt. Das Salz weist oftmals eine pyramidenartige Form auf welches ihm den Namen verliehen hat. Es ist ein Gourmetsalz welches ganz zart auf der Zunge zergeht.

Ich schau, das ich das Salz möglichst nicht zerkleinere oder du hebst einfach noch 1 Tl Pyramidensalz unter die Mischung damit der Charakter nicht verloren geht.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight

Die Herstellung von Kräutersalzen ist eine wunderbare Möglichkeit. Sie konserviert die Aromen frischer Kräuter. Außerdem verleihen sie Gerichten eine besondere Note. Eine besonders raffinierte Variante ist die Kräutersalzpaste, die durch ihre intensive Würze und Vielseitigkeit überzeugt.

Ich möchte dir heute zeigen, wie du eine solche Paste selbst herstellen kannst. Diese Salzpaste eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Fisch-, Fleisch- und Suppengerichten. Sie bringt den vollen Geschmack frischer Kräuter in Ihre Küche.

Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight ©Marlies Schneider

So wird es gemacht:

frisch 10 g Bohnenkraut, nur die Blätter,
frisch 10 g Thymian, nur die Blätter,
frisch 6 Blätter Liebstöckel,
frisch wenig Beifuß,
frisch wenig Pfefferminze,
frisch wenig Zitronenmelisse,
frisch wenig Weinraute,
frisch 10 g Oregano,
frisch 10 g Basilikum,
frisch 10 g Salbei,

1 TL Fenchelkörner, ganz (oder weniger) im Mörser verrieben

2 Nelken im Mörser verrieben

300 g Meersalz, grob

4 frische Lorbeerblätter
Die Kräuter und Gewürze im Mixer fein hacken.

Dann das Meersalz (grob) dazu mischen.

Mixen, bis ein feines Kräutersalz entsteht.

Auf 100g Kräuter sollte ca. 300g Salz kommen.

In einem gut verschließbaren Glas aufbewahren.

Das Salz konserviert und hält auf jeden Fall über Jahre.

Wenn du die Paste im Backofen bei ca 50°C trocknest bedarf es auch viel weniger Salz und sie wird streufähig.
Man kann im Grunde an Kräutern nehmen was einem schmeckt, d. h. was anderes dazu oder weglassen. Es wird ein richtiges Salz, also auch so benutzen. Streufähig ist es nicht.Ich verwende das Salz zum Nachwürzen in Suppen. Aber auch als Fischwürze oder sogar auf Fleisch schmeckt es köstlich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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