Ephrasia officinalis – 7 faszinierende Fakten – Das Pflanzenportrait

1. Botanische Einordnung und Artenvielfalt

Die Gattung Euphrasia umfasst über 350 Arten weltweit, mit einem Schwerpunkt in Europa und Asien. Euphrasia officinalis, auch als Gemeiner Augentrost bekannt, ist eine der bekanntesten Arten dieser Gattung. Weitere Arten wie Euphrasia minima (Zwerg-Augentrost) unterscheiden sich in Größe, Blütenfarbe und Wuchsform.

Euphrasia officinalis – Das Pflanzenportrait

2. Erscheinungsbild und Wuchsform

Euphrasia officinalis erreicht eine Höhe von 10 bis 30 cm und zeichnet sich durch einen aufrechten, verzweigten Stängel aus. Die gegenständigen, eiförmigen Blätter sind gezähnt. Die Blüten sind weiß oder leicht violett mit violetten Streifen und einem markanten gelben Fleck, der an ein Auge erinnert.

Im Vergleich dazu ist Euphrasia minima deutlich kleiner (2 bis 10 cm), meist unverzweigt und besitzt kürzere, weniger auffällige Blüten. Euphrasia rostkoviana hingegen hat größere Blüten und ist in allen Pflanzenteilen drüsig behaart.


3. Verbreitung und Standort

Euphrasia officinalis ist in Europa weit verbreitet und bevorzugt frische, nährstoffarme Wiesen, Weiden und Magerrasen. Sie wächst in Höhenlagen bis zu 2.400 m. Euphrasia minima ist in den Alpen und den europäischen Gebirgen von den Pyrenäen bis zum Balkan heimisch. Euphrasia stricta kommt in höheren Lagen der Alpen vor.

Euphrasia officinalis – Das Pflanzenportrait

4. Blütezeit und Fortpflanzung

Die Blütezeit von Euphrasia officinalis erstreckt sich von Mai bis Oktober, wobei die Pflanze im Juli bis September am häufigsten blüht. Euphrasia minima blüht von Juli bis September. Alle Arten sind einjährige Pflanzen, die sich durch Samen fortpflanzen.


5. Ökologische Bedeutung

Alle Euphrasia-Arten sind Halbschmarotzer, die Nährstoffe von anderen Pflanzen aufnehmen, aber auch selbst Photosynthese betreiben. Sie tragen zur Biodiversität in ihren Lebensräumen bei und sind Indikatoren für gesunde, wenig gestörte Ökosysteme.


6. Historische und mystische Bedeutung

Bereits im Mittelalter wurde Euphrasia officinalis als Heilpflanze verwendet. Der Name „Augentrost“ deutet auf seine Anwendung bei Augenbeschwerden hin. In der Volksmedizin galt die Pflanze als Mittel gegen „böse Blicke“ und wurde in Zaubertränken verwendet.

In der Antike glaubte man, dass Euphrasia die Fähigkeit besaß, das „dritte Auge“ zu öffnen und spirituelle Wahrnehmungen zu fördern. Diese mystischen Zuschreibungen machten die Pflanze zu einem Symbol für Weisheit und Erkenntnis.


ArtHöhe (cm)Wuchs-formBlüten-farbeVor-kommenBesonder-heitenFeld-merkmale / Unter-scheidung
Euphrasia officinalis10–30Aufrecht, verzweigtWeiß bis violett mit gelbem FleckEuropa, Mager-rasen, Wiesen, bis 2400 mGrößte Blüten, häufigste Art in Mittel-europaRelativ groß, kräftige Pflanze, auffällige Blüten mit gelbem Fleck – „typischer Augentrost“
Euphrasia minima2–10Meist un-verzweigtWeiß mit gelbem FleckHochalpine Regionen, Pyrenäen bis BalkanZwergart, kurze BlütenSehr klein, fast un-scheinbar, kaum Verzweig-ungen – wächst oft dicht am Boden
Euphrasia pectinata5–20Aufrecht, buschigWeiß mit violetten StreifenMittel-europa, trockene WiesenBlätter stark gezähnt, auffällige ZeichnungLeicht an den stark fiederartig gezähnten Blättern zu erkennen („Kammform“)
Euphrasia hirtella10–25Aufrecht, drüsig behaartWeiß bis violettAlpen und VoralpenDichte Drüsen-haare, oft klebrig-aromatischWenn man die Pflanze anfasst: deutlich behaart, klebrig, fein aromatischer Geruch
Euphrasia salisburg-ensis8–20Aufrecht, verzweigtWeiß bis violettSalzburg und angrenzende GebieteSeltene, standort-
treue Endemitenart
Oft in Salzburg-Almen, nur lokal begrenzt – wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist der Standort
Euphrasia alpina5–15Klein, kompaktWeiß bis violettHochalpine Regionen der AlpenRobust, an Kälte angepasstKompakter Wuchs, eher „ge-drungene“ Pflanze, typisch in Höhen-lagen über 1800 m
Euphrasia officinalis – Das Pflanzenportrait

Dieser Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über Euphrasia officinalis und verwandte Arten. Für detaillierte Informationen zur historischen Verwendung, mystischen Bedeutungen und wissenschaftlichen Studien zu den Heilwirkungen von Euphrasia empfiehlt es sich, spezialisierte Literatur oder wissenschaftliche Datenbanken zu konsultieren.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches, diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst, dann auf Eigenverantwortung.

Bärlauch erkennen: Eine einfache Anleitung

Es ist vieler Orts schon der erste Bärlauch zu finden. Viele Kräuterbegeisterte sind schon fleißig unterwegs. Bei mir ist es einfach noch zu früh. Er ist zwar schon etwas sichtbar aber doch noch zu klein um ihn zu ernten.

Gerne möchte ich dich aber auf meine vielen Bärlauch Rezepte hier am Blog aufmerksam machen.

Bärlauch ist nämlich sehr vielseitig zu verwenden.

Bestimmungshilfe

Und heute habe ich ein paar Fakten zum Bestimmen des Bärlauches zusammen gestellt. Allerdings dient es nicht als Essensfreigabe. Man muss zu 100 % sicher sein die richtige Pflanze zu ernten.

Den Bärlauch sammle ich Blatt für Blatt um nicht ein falsches zu erwischen. Der Bärlauch ist an sich nicht so schwer zu erkennen.

Es handelt sich dabei um eine Zwiebelpflanze. Sie hat ein Blatt am Stiel. Der Stiel ist dreikantig bis rundlich und am Ansatz beblättert. Er kann zwei bis drei grundständige Blätter aufweisen aber alle haben einen deutlichen Blattstiel.

Weiters ist die Blattrückseite im Gegensatz zur Blattoberseite matt. Die Oberseite ist glänzend. Die Blattadern verlaufen parallel zur Blattspitze. Die Mittelrippe steht auf der Rückseite deutlich hervor.

Die Blüte ist lilienartig und weiß. Welche in der Regel zwischen April und Mai erscheint. Die Blüte ist perigon und gilt somit als dreizählig. Da wir es hier mit einer einkeimblättrigen Pflanze zu tun haben, wird nicht zwischen Kelch und Krone unterschieden. Diese erscheinen für uns gleich. Somit kann man auch sagen, die Blüte ist ein vielfaches von drei. Wenn man die Blüte also anschaut könnte man meinen man würde sechs Blütenblätter sehen.

Bei der Frucht handelt es sich um eine Kapsel die wenige Samen enthält.

Meistens hörst du „Bärlauch riecht deutlich nach Knoblauch“. Verlass dich nicht darauf, denn ist der Geruch erstmal an den Fingern, riecht alles nach Knoblauch.

Bärlauch findet man in schattigen, feuchten Auwäldern, also gerne in der Nähe eines Bachlaufes. Bärlauch gilt als Nährstoffanzeiger und die Erde sollte humose und locker sein und stetig feucht. Die Waldpartner wären typische Bäume wie Ahorn, Eschen, Eichen sowie Ulmen und Holunder.

Wenn man aber trotz allem unsicher ist, sollte man an einer Kräuterwanderung teilnehmen. Es ist ratsam, sich die Pflanze wirklich genau zeigen zu lassen. Gerne biete ich auch private Führungen an.

Bärlauch bestimmen
Bärlauch bestimmen

Wenn du es ganz genau wissen möchtest und zu 100 % sicher sein möchtest, dann komm doch zu mir in den Kurs und lass die zum/zur Kräuterexperte:in ausbilden.

Hier geht es nun zu den Rezepten und Artikel über Allium ursinum den Bärlauch:

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Schnittlauch-Blüten-Salz

Diese Rezept rentiert sich auf alle Fälle nachzumachen. Mit einem Doppelklick auf das Bild kannst du das Rezept vergrößern.

Du möchtest gerne lernen wie du Kräuter in der Küche verwenden kannst, dann bist du in meinem Volksheilkundlichen Kurs nach Ignaz Schlifni genau richtig.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Volksheilkundlicher Kurs Start:

28. Januar 2023|09:00 – 1. September 2024|17:00

30. Januar 2023|09:00 – 3. September 2024|17:00

AUSBILDUNG VORARLBERG: Volksheilkundlicher Kräuterkurs mit Marlies Schneider

Kandierte Haselkätzchen: Ein Frühlingserlebnis

Haselkätzchen sind die männlichen Blütenstände der Gemeinen Hasel (Corylus avellana). Sie erscheinen bereits früh im Jahr. Oft erscheinen sie noch, bevor die Blätter austreiben. Die Haselkätzchen hängen in langen, weichen Büscheln von den Zweigen. Diese Blüten sind für die Bestäubung verantwortlich und setzen große Mengen an Pollen frei, die vom Wind verbreitet werden.

Haselkätzchen kandieren für den gewissen Crunch ©Marlies Schneider

Wer sich ein klein wenig mit unseren Wildkräutern auskennt, kann sich im Handumdrehen einen Salat aus dem Garten holen. Dieser Salat stellt jeden gewöhnlichen Salatkopf aus dem Supermarkt in den Schatten. Wildkräuter liefern uns genau jetzt unheimlich viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Dies ist es was wir jetzt benötigen, um unser Immunsystem möglichst fit zu halten. Ein starkes Immunsystem schadet nie.

In meinem Garten ist im Moment etliches zu finden für einen Wildkräutersalat:

Giersch sprießt jetzt raus und die ganz jungen Blätter schmecken am allerbesten. Knoblauchrauke, Bärlauch und Fünf-Fingerkraut. Auch hiervon die ganz jungen Blätter verwenden. Blätter vom Kleinen Wiesenknopf, Odermennig die zarten Austriebe und Löwenzahnblätter. Wiesenknöterich, Vogelmiere und Stinkender Storchschnabel. Blätter von Schaumkräuter und ein paar Blüten vom Duft-Veilchen. Lungenkraut, Gänseblümchen und Gundermann runden so einen Wildkräutersalat wunderbar ab. Ich habe noch Rucola und Vogerlsalat im Garten die ich dazu gebe.

Wildkräutersalat mit kandierten Haselkätzchen ©Marlies Schneider

Das ist nur ein Auszug was möglich ist es gibt natürlich noch viel mehr wie Schafgarbe, Spitzwegerich, Barbarakresse uvm.

Mit einem wunderbaren Dressing aus einem fruchtigen Essig entsteht eine Geschmacksexplosion. Ich setzte diesen Essig jedes Jahr im Sommer an. Dazu kommen Olivenöl und etwas Honig.

Das Highlight für diesen Salat sind aber die kandierten Haselkätzchen.

Für das Rezept benötigst du:

1 Handvoll Haselkätzchen noch möglichst geschlossen

1 El Butter
2-3 El brauner Zucker
Butter schmelzen lassen und den Zucker dazu geben. Den Zucker langsam schmelzen bis eine karamellartige Masse entsteht.

Anschließend gibst du die Haselkätzchen dazu. Du vermengst das Ganze vorsichtig und gibst es auf ein Backpapier und lässt die Masse erkalten.

Danach kannst du sie vorsichtig auseinanderbrechen und in eine Aufbewahrungsbox füllen.

Übrigens stecken die Haselkätzchen voller wertvoller Pollen. Pollen sind die reinsten Kraftpakete.
Entweder gibst du davon etwas in dein Müsli, Salat oder zum Dessert.

Ich muss mich allerdings immer beherrschen nicht zu viel davon zu naschen. Sie schmecken wie Buttertoffee.
Bitte beachte, auch Wildkräuter können für den ein oder anderen unverträglich sein.

Auch wenn du eine Nussallergie hast, solltest du Abstand nehmen von kandierten Haselkätzchen.

Vorzüge der Haselkätzchen

  1. Frühjahrskraft & Nährstoffe
    Haselkätzchen sind eine oft übersehene, aber interessante Wildpflanzenzutat. Sie enthalten Pollen, Proteine und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Diese verleihen ihnen nicht nur ein mild-nussiges Aroma. Sie machen die Haselkätzchen auch gesundheitlich interessant.
  2. Kulinarische Vielseitigkeit
    Ihr leicht süßlich-nussiger Geschmack macht sie zu einer spannenden Zutat in der Küche. Neben dem Kandieren lassen sie sich z. B. in Teigen, Müslis oder als knuspriges Topping verwenden.
  3. Frühe Nascherei aus der Natur
    Viele essbare Wildpflanzen sprießen erst später im Jahr. Doch Haselkätzchen bieten bereits im zeitigen Frühjahr eine natürliche Leckerei. Sie sind perfekt für experimentierfreudige Genießer!

Dein Rezept für kandierte Haselkätzchen verbindet also Wildpflanzenküche mit süßer Raffinesse. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Natur auf eine ganz neue Weise zu entdecken! 😊

Besonders in meinen Kräuterkursen und im Lerhgang zum Dipl. FNL-Kräuterexperten:in, lernst du all diese Pflanzen genauestens kennen.

Der Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise ist der älteste und größte Kräuterverein Österreichs.

Kommt aber erst mal alle gut durch diese Zeit!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

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Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight

Die Herstellung von Kräutersalzen ist eine wunderbare Möglichkeit. Sie konserviert die Aromen frischer Kräuter. Außerdem verleihen sie Gerichten eine besondere Note. Eine besonders raffinierte Variante ist die Kräutersalzpaste, die durch ihre intensive Würze und Vielseitigkeit überzeugt.

Ich möchte dir heute zeigen, wie du eine solche Paste selbst herstellen kannst. Diese Salzpaste eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Fisch-, Fleisch- und Suppengerichten. Sie bringt den vollen Geschmack frischer Kräuter in Ihre Küche.

Kräutersalzpaste Selbstgemacht: Ein Küchenhighlight ©Marlies Schneider

So wird es gemacht:

frisch 10 g Bohnenkraut, nur die Blätter,
frisch 10 g Thymian, nur die Blätter,
frisch 6 Blätter Liebstöckel,
frisch wenig Beifuß,
frisch wenig Pfefferminze,
frisch wenig Zitronenmelisse,
frisch wenig Weinraute,
frisch 10 g Oregano,
frisch 10 g Basilikum,
frisch 10 g Salbei,

1 TL Fenchelkörner, ganz (oder weniger) im Mörser verrieben

2 Nelken im Mörser verrieben

300 g Meersalz, grob

4 frische Lorbeerblätter
Die Kräuter und Gewürze im Mixer fein hacken.

Dann das Meersalz (grob) dazu mischen.

Mixen, bis ein feines Kräutersalz entsteht.

Auf 100g Kräuter sollte ca. 300g Salz kommen.

In einem gut verschließbaren Glas aufbewahren.

Das Salz konserviert und hält auf jeden Fall über Jahre.

Wenn du die Paste im Backofen bei ca 50°C trocknest bedarf es auch viel weniger Salz und sie wird streufähig.
Man kann im Grunde an Kräutern nehmen was einem schmeckt, d. h. was anderes dazu oder weglassen. Es wird ein richtiges Salz, also auch so benutzen. Streufähig ist es nicht.Ich verwende das Salz zum Nachwürzen in Suppen. Aber auch als Fischwürze oder sogar auf Fleisch schmeckt es köstlich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Praktische Kräuterführung in Lustenau: Essbare Pflanzen entdecken

Warum du dir diese Kräuterführung nicht entgehen lassen solltest!

Die Natur hält einen wahren Schatz an Heil- und Würzkräutern für uns bereit – man muss nur wissen, wie man ihn nutzt! Bei meiner Kräuterführung im wunderschönen Kräutergarten Lustenau tauchen wir gemeinsam in die Welt der essbaren Wildpflanzen und Heilkräuter ein.

Kräutergarten Lustenau Führung mit Marlies Schneider, Referentin der FNL-Kräuterakademie nach Ignaz Schlifni

🌿 Lernen, erkennen, nutzen: Welche Kräuter sind essbar? Wie sammelt man sie richtig? Welche Methoden eignen sich am besten zum Trocknen und Konservieren? All das erfährst du praxisnah vor Ort.

🥗 Grüne Blätter als neue Lebensmittel: Viele heimische Pflanzen sind wahre Nährstoffbomben! Ich zeige dir, wie du sie ganz einfach in deine tägliche Ernährung integrieren kannst – für mehr Vitalität und Genuss.

Altes Wissen neu entdecken: Unsere Vorfahren kannten die Kraft der Kräuter. Lass dich inspirieren und lerne, wie du diese wertvolle Tradition in deinen Alltag bringst!

Sichere dir jetzt deinen Platz und erlebe die Kraft der Kräuter hautnah! 🌱💚

mit Marlies Schneider (in Vertretung von Marianne Fischer)
Dipl. Kräuterexpertin und geprüfte Wanderführerin

Thema: Vortrag „Auf den Spuren der Wild- und Gartenkräuter“

Wann: Samstag, 21. Mai 2016, 14:00 bis ca 17:00 Uhr

Ort: 6890 Lustenau, Schützengargenstraße 8, FNL Kräutergartenstüble

Kosten: € 12,00 pro Person, für Nichtmitglieder € 14,00 pro Person

Keine Anmeldung erforderlich!

Infos: bei Marlies Schneider, FNL-Bezirksleitung Bregenz

Tel. +43 680/2113129, E-Mail: naturzumwohlfuehlen@a1.net oder Tel. +43 650 232 86 78, E-Mail: hofer.margrit@outlook.com

Alle Termine im Überblick:

Workshops und Termine

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Kräuterspaziergang in Hard bei Bregenz, Vorarlberg

Kräuterspaziergang im Privatgarten des Bildungszentrums Hard – Ein Erlebnis für alle Sinne! 🌿✨

Tauche ein in die Welt der Heil- und Wildkräuter! Im wunderschönen Privatgarten des Bildungszentrums Hard erkunden wir gemeinsam, welche Schätze direkt vor unserer Haustür wachsen. Erfahre, wie du heimische Kräuter sicher erkennst, nachhaltig sammelst und vielseitig verwendest – sei es in der Küche, für die Hausapotheke oder zur Körperpflege.

Kräuterspaziergang beim Bildungszentrum Hard mit Marlies Schneider

🌱 Was erwartet dich?
✔ Spannendes Kräuterwissen aus erster Hand
✔ Praktische Tipps zum Sammeln, Konservieren und Anwenden
✔ Überraschende Geschmackserlebnisse mit essbaren Wildkräutern

Lass dich inspirieren und entdecke die Kraft der Natur! Dieser Spaziergang ist die perfekte Gelegenheit, dein Wissen zu erweitern und mit Gleichgesinnten in die Welt der Kräuter einzutauchen.

📅 Melde dich jetzt an – die Plätze sind begrenzt! 💚

Kräuterführung Bildunsinstitut Hard © Bildunsinstitut Hard© Bildungszentrum Hard

Freitag 15.04. – 15 Uhr

„Kräuterspaziergang“

mit Marlies Schneider
Dipl. FNL-Kräuterexpertin nach Ingaz Schlifni

vom Verein „Freunde naturgemäßer Lebensweise“

Ort: Bildungszentrum 6971 Hard (Villa Jenny), Landstraße 36

Kosten: ca. 8,–  €

Anmeldung: 0680 211 31 29 oder
naturzumwohlfuehlen@a1.net

Hier gibt es alle Termine im Überblick

Workshop und Termine

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