DIY: Pflege für müde Augen mit Kaffee-Gel

Regenerierendes Augenserum mit Kaffee Rezept ©Marlies Schneider

Ich habe ein absolut feines Augenserum hergestellt. Bei müden Augen einfach auftragen und es erfrischt wunderbar. Aber auch am frühen Morgen nach dem Aufstehen ist es eine Wohltat. Anbei habe ich das Rezept für euch. Viel Spaß beim Nachmachen!

Zutaten:

Phase A

25 g Melissen Hydrolat

5 g Immortellen Hydrolat

15 g Aloe Vera Gel

Phase B

4 g Kaffee Glycerite 99,5 %

0,25 g Xanthan

Phase C

0,5 g Konservierer Preservative eco

Gib alle Zutaten der Phase A in ein Becherglas und vermische alles sehr gut miteinander.

In einem weiteren Becherglas mischst du die Zutaten von Phase B unter ständigem Rühren. Ein Minimixer ist da sehr hilfreich damit sich das Xanthan mit dem Glycerite gut vermischt. Es dürfen keine Klumpen entstehen.

Anschließend werden beide Phasen miteinander verbunden. Bei stetigem Rühren wird nun langsam die Phase B in die Phase A eingerührt. Rühren ist das Zauberwort!

Zum Schluss gibst du noch den Konservierer nach Wahl hinzu. Empfehlenswert ist ein natürlicher der selbe Konservierer wie angegeben Preservative eco. Wenn du einen Anderen verwenden möchtest, beachte bitte die Angaben deines Lieferanten.

Wichtig ist auch noch die Einstellung des pH-Wertes auf ca. 5 – 5,5.

Ich habe das Serum in Roll-On Flaschen gefüllt, denn es erleichtert das Auftragen.

Was macht denn nun das Augenserum so besonders? Natürlich die Zugabe von Kaffee als Wirkstoff. Kaffee regt die Mikrozirkulation der Haut an und wirkt festigend und straffend. Das ist aber noch nicht alles. Das Koffein hat eine abschwellende Wirkung. Es kann unserer Augenpartie zur Normalität verhelfen. Aber ehrlichgesagt liebe ich den kühlenden Effekt von diesem Serum ganz besonders, da es sehr erfrischend ist.

Meine Hydrolate stelle ich auch selbst her. Es ist absolut fantastisch was unsere Natur uns alles schenkt, wenn wir es nur zu nutzen wissen.

In meinem Lehrgang zum/zur Dipl. Kräuterexperte/in lernst du unsere heimische Flora kennen und viel über die Anwendungen der Volksheilkunde nach Ignaz Schlifni.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.


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