Beschreibung
Juglans nigra – Schwarznuss aus der Familie der Juglandaceae – Walnussbaumgewächse
Die Schwarznuss ist leider kein heimischer Baum, sondern stammt ursprünglich aus Nordamerika. Weiters kommt er auch in Texas vor und wird hauptsächlich als Lieferant von Nutzholz verwendet. Die Früchte, die der Baum liefert, wären sogar auch essbar. Allerdings kommt er bei uns so gut wie nicht vor. Er wird hier in Europa hauptsächlich als Zierbaum gepflanzt und seht in privaten Gärten.
Der Baum wird locker mal bis zu ca. 30 Meter hoch. Die Blätter können unpaarig oder auch paarig sein, wechselständig mit einem gesägten Rand. So ein Blatt kann bis zu 60 cm lang sein. Der Stängel ist samtig behaart.
Der Schwarznussbaum schaut, wenn er freisteht, sehr beeindruckend und wunderschön aus. Er gilt als Klimafreundlich und kommt mit Hitze gut klar. Der einhäusige Baum bildet auf einer Pflanze männliche und weibliche Blüten aus. Interessant ist, dass sie durch ihre Dichogamie eine Selbstbefruchtung unterbindet. Dafür benötigt man einen weiteren Baum in der Nähe der Zeitversetzt blüht damit eine Befruchtung stattfinden kann. Durch sein enthaltenes Juglon haben es Pflanzpartner schwer. Nicht alle Pflanzen kommen mit dem kontaminierten Boden klar.
Nutzung
Um die harte Schale der Frucht zu öffnen, benötigt man Spezialknacker. Mit normalen Nussknackern ist es fast unmöglich. Lagern lässt sich die Nuss nicht gut, sie neigt dazu schnell ranzig zu werden.
Man sagt den Nüssen eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Die pulverisierte Schale aus den harten Nussschalen wird manchmal auch für Tinkturen verwendet. Diese senken den Blutdruck sollen aber auch bei Herpes oder Warzen hilfreich sein.
Interessant ist aber die grüne Schale, die normalerweise für Tinkturen verwendet wird.
Die Schwarznuss weist folgende Inhaltsstoffe auf wie:
Mangan, Vitamin E, Eisen, Kalzium, Magnesium, Silizium, Kupfer, Jod, Carotinoide und Alkane, Aminosäuren, Juglon, Gerbstoffe und ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren vorhanden uvm.
Beim Menschen wirkt Juglon antimykotisch. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken gegen Parasiten
Jod unterstützt auf natürliche Weise die Schilddrüse und wirkt zudem antiseptisch, hilft also gegen pathogene Bakterien.
Zudem soll sie antibakteriell und antiviral wirken.
In der amerikanischen Volksmedizin wir die grüne Schwarznussschale für die Tinktur verwendet. Diese ist ab August verfügbar.
Die Anwendungsbereiche sind weit gefächert von:
Parasitenbefall
Verdauungsbeschwerden
Warzen
Herpes
Flechten und Ausschläge
Bauchschmerzen und Blähungen
Schilddrüse
Ihr seht schon wir sprechen von einem Baum mit vielseitigen Möglichkeiten und der in Volksheilkunde großes Potential aufweist.
© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz
Haftungsausschluss/Disclaimer
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
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