Naturseifensieden

Naturseifensieden für Anfänger – AUSGEBUCHT

29.02.2020 14:00 Uhr ─ 18:00 Uhr

Der zweite Termin wird vor Ort ausgemacht.

Seestraße 5b, 6971 Hard

Ich möchte dich für dieses besondere Hobby begeistern. Du erfährst alles was du benötigst, um deine eigene Seife herzustellen. Wir werden an diesen Nachmittag verschiedene Seifen herstellen. Davon kannst du nach dem Ausformen ca. 800 g – 1000 g mitnehmen.

mit Marlies Schneider
Dipl. Kräuterexpertin

Info/Anmeldung: Tel 0680 2113129 oder

E-Mail: naturzumwohlfuehlen@a1.net

Räuchern auf Ton

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Heute möchte ich euch einfach mal meine Begeisterung kundtun. Ich Räuchere ja wirklich unheimlich gerne. Ich finde es sehr angenehm und ich mag diese Düfte von Kräutern und Harzen. Ich habe alle möglichen Räucherwerke und ganz verschieden Stövchen. Zu ganz unterschiedlichen Anlässen verwende ich diese.

Es hat alles seine Vor-, und Nachteile. Zu Anfangs habe ich nur Kohle verwendet. Jedoch war mir die kleinste Kohle oder ein viertel davon oft zu viel des Guten. Außerdem mach ich ja nicht jeden Tag eine Schutzräucherung oder ähnliches. Es kommt eben immer darauf an wie, was und warum ich Räuchern möchte. Um am Abend ein bisschen zu räuchern habe ich bisher das Sieb verwendet. Doch ist mir mit meiner empfindlichen Nase dies oft zu viel. Ich konnte es zwar sehr gut dosieren aber nun habe ich das noch bessere Räucherstövchen für „zwischendurch“ gefunden. Ich habe mir bei meinem Töpfer einen Salbenofen bestellt mit dazupassendem Räuchersieb.

Besonders am Abend wenn ich einfach ein bisschen Räucherwerk auflegen will, zur Entspannung, ist dieses Räucherstövchen ideal. Der Duft ist wunderbar zart nie zu stark. Ich liebe dieses Teil.

Ach ja dazu kommt noch, dass ich in Graz auf dem Weihnachtsmarkt einen schönen Stand mit besonderem Räucherwerk gefunden habe. Schau doch mal vorbei bei http://www.rauch-zeichen.at. Ich habe mich mit ein paar Besonderheiten eingedeckt und die Kräuter die bei uns wachsen sammle ich sowieso selbst. Die Damen die diesen Shop betreiben stecken wirklich ihr Herzblut hinein. (unverdiente Werbung)

Räuchern trägt dazu bei, dass wir abschalten können, entspanne können. Dann geht es uns gut und es ist eine wohltat für Körper und Seele. Wir schauen oft viel zu wenig auf uns.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

In meinem Lehrgang zum/zur Kräuterexperten/in erfährst auch du die Technik des Räucherns und dessen Möglichkeiten für Körper, Geist und Seele. Start 19.09.2020 in Hard/Vorarlberg.

Sweet dreams are made of this – Raumspray

Selten aber doch kann mein Kleiner am Abend nicht einschlafen. Dann kann es schon passieren, dass er sich im Dunkeln fürchtet. Dafür habe ich vor einer Zeit mal einen Schlafspray gemischt. Was soll ich sagen, es funktioniert so gut. Der Duft ist angenehm beruhigend und mein Sohn schläft so gut wie immer schnell ein. Es braucht nicht viel einfach ein oder zwei Sprühstöße sind ausreichend.

Nun ist unser Raumspray leider fast zur neige gegangen. Für meinen Sohn ist es aber ganz wichtig welchen zu haben. Man weiß ja nie.

Darum haben wir heute einen gemeinsam gemischt. Hier ist das Rezept:

95 ml Lavendel-Hydrolat welches vom Lavendel aus unserem Garten stammt

5 ml Vodka

1 Msp Natron

mischen und in eine Flasche füllen. Dann durfte er sich noch ätherische Öle aussuchen. Er hat sich für eine feine Mischung entschieden und ist ganz begeistert.

1 Tropfen ätherisches Öl Rose bulgarisch in 10% Jojoba

1 Tropfen ätherisches Öl Zirbe

1 Tropfen ätherisches Öl Melisse

1 Tropfen Bergamotte

Vor dem Gebrauch wird die Mischung einfach gut geschüttelt. Der Duft ist entspannend und angenehm. Wenn wir dann den Spray benötigen holen wir den „Zauberspray“. Kindern gefällt sowas sehr, denn zugegeben, wer hat denn schon einen „Zauberspray“ daheim?

Du kannst auf diese Weise diverse Raumsprays mischen. Es muss ja nicht unbedingt ein Schlafspray sein. Manchmal möchte man einen Erfrischungsduft haben. Zitrusöle sind da meine Favoriten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

BBQ Sauce selbstgemacht

Es ist höchste Zeit im neuen Jahr wieder zu starten. Der Winter lässt immer noch auf sich warten. Bei uns kann aber bis April oder sogar noch im Mai Schnee kommen. Im Moment schaut es nicht danach aus und darum fiebere ich schon dem Frühling entgegen. Ich kann es kaum erwarten die neue Kräutersaison zu eröffnen.

Ich möchte somit gleich mit einem Rezept beginnen welches für die Grillsaison bestimmt ist.

Ich hatte noch Brombeeren eingefroren und dachte ich mach eine gute Sauce daraus. Natürlich musst du nicht bis zur Grillsaison warten. Sie passt zur Gemüsepfanne oder zum Braten ganz genauso.

1 Kg Brombeeren

1 Kg Tomaten, gewürfelt

2  große Tassen Orangen-Saft oder ein anderer Fruchtsaft (eventuell etwas mehr)

1 El Suppenwürze deluxe

1/2 Cup braunen Zucker oder Honig (ca. 64 g)

3 – 4 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 Tl Zimt gemahlen

1 Tl Chili (nicht ganz fein gemahlen und je nach dem wie scharf du gerne isst)

1 Schuss Whiskey (Dimple zum Beispiel dieser hat einen rauchigen Geschmack)

1 Tl Senfkörner gemahlen

1 Tl Pektin, Pulver (du kannst auch Stachelbeeren verwenden oder eine Quitte, diese sollten gleich mitgekocht werden)

optional noch 1 Tl Rosensalz oder Rauchsalz

optional ein Schuss Essig

Tomaten würfeln und mit den Brombeeren in einen großen Topf geben. Die Suppenwürze, den Saft den Zucker und Knoblauch dazu geben. Alles gut weich kochen und die restlichen Zutaten hinzu geben. Gut rühren damit nichts anbrennt. Durch ein Haarsieb streichen und in sterile Flaschen füllen. Ich habe die Sauce anschließend noch im Einkochautomat eingekocht.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

 

DIY Bienenwachskerzen und Kräuterkerzen

 

Bald ist es wieder soweit und ein Adventskranz soll her. Letztes Jahr habe ich mir Bienenwachskerzen gekauft, doch leider sind diese nicht gerade billig. Da ich mir aber im Sommer Bio-Bienenwachswaben besorgt habe, dachte ich, ich roll meine Kerzen heuer wieder selbst. Es ist ja so einfach. Man benötigt nur einen Docht und Waben. Die Waben schneidet man auf die gewünschte Größe zu. Ich habe einfach die komplette Breite genommen da ich für den Adventskranz nicht zu kleine Kerzen möchte. Man legt den Doch an den Rand der breiten Seite und rollt diesen anschließend möglichst fest zu einer Rolle. Fertig! Wenn du dicke Kerzen möchtest rollst du einfach eine weitere Wabe ein. Aber beachte, dass dann der Docht dicker sein muss.

Wenn du ein feine Kräuterkerze machen möchtest, pulverisierst du ein paar Kräuter deiner Wahl und streust diese auf die Wachsplatte. Die weiteren Schritte sind gleich wie oben. Die Kräuter verleihen der Kerze noch das gewisse Extra. Ich habe mich für Zitronenverbene entschieden, da ich diesen Duft ganz besonders liebe.

Kerzen sollte man nie unbeaufsichtigt lassen. Ganz besonders wichtig ist es dann, wenn man trockene Kräuter mit eingearbeitet hat.

Den Docht habe ich gekauft als ich zu Besuch bei einer FNL-Kräuterkollegin in der Schweiz war. Da gibt es eine schöne Kerzenfabrik die alles Nötige auch zum Selbermachen anbietet.

Die Bienenwaben habe ich direkt in der Steirischen Imkerschule gekauft.

Auch als Geschenk aus der Küche ist so eine Kerze wunderbar. Viel Spaß beim Nachmachen!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Würzsauce aus Liebstöckel

Ich habe einen recht großen Stock Liebstöckel – Levisticum officinale im Garten. Liebstöckel gehört zu der Familie der Doldenblütler – Apiaceae und hat sehr viele ätherische Öle in sich. Es ist ein wunderbares sehr aromatisches Kraut, das sehr gerne in der Küche verwendet wird. Es gehört auf alle Fälle in eine selbstgemachte Suppenbrühe.

Liebstöckel trägt auch den Volksnamen „Maggikraut“. Maggi selbst wurde 1886 von Julius Maggi entwickelt welches einen Ersatz für Fleischextrakt wurde und völlig vegan ist. Das Produkt hat sich bis heute gehalten und findet sich in vielen Küchen. Ich habe Maggi selbst nicht in Gebrauch und ich kenne es nicht gut. Meine Mutter hat es nie verwendet und so wurde es auch nicht an mich weiter gegeben. Aber Sojasauce verwende ich hin und wieder ganz gerne in Wokgerichten. Beide Produkte basieren auf Soja und Weizen. Dies gefällt mir weniger da ich doch gerne auf Soja und Weizen verzichte.

Nun da mein Liebstöckel so schön war habe ich in abgeerntet und eine Würzsauce daraus gemacht.

Rezept:

275 g Liebstöckel – Levisticum officinale

3-4 Karotten klein geschnitten

1 rote Zwiebel samt Schale, geviertelt

3 Kapseln Kardamom

1 Tl Koriander Samen

1 Tl Galgant gemahlen

1/2 Tl Curcuma gemahlen

90 g Zucker

30-50 g Salz

1,5 l Wasser

1 El Pfeilwurzelstärke

Den Liebstöckel in große Stücke schneiden und mit der Zwiebel und den Karotten in einen mit 1,5 l Wasser gefüllten Topf geben. Die Gewürze im Mörser zerquetschen und dazu geben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Über Nacht stehen lassen. Nochmal aufkochen und durch einen Filter laufen lassen. In der Zwischenzeit den Zucker karamellisieren bis er eine schöne Farbe angenommen hat und mit dem abgefilterten Sud ablöschen. Solange rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Das Salz hinzugeben und den Sud etwas reduzieren lassen. Wer möchte kann die Würzsauce noch mit etwas Pfeilwurzelstärke (optional Johannisbrotkernmehl) andicken. Die Liebstöckel-Würzsauce in saubere Flaschen füllen, fertig.

Zucker und Salz konservieren ausreichend.

Verwende die Würze für Eintöpfe, Wokgerichte oder auch mal für das Frühstücksei.

Die Sauce ist vegan, ideal für Paleo-Rezepte sowie glutenfrei. Ideal also auch für alle die eine Weizenunverträglichkeit haben. Zudem preisgünstig und selbstgemacht. Auch mal als Geschenk aus der Küche ist diese Würzsauce aus Liebstöckel etwas Besonderes.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
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