Serum für Augenbrauen und Wimpern


Ich habe in meinen Büchern geschmökert und sehr viele schöne Rezepte zum Nachmachen gefunden. Durch das Zupfen der Augenbrauen werden sie mit der Zeit einfach spärlich.  Im Buch „The Glow Code“ habe ich einen Rezept gefunden, um das Wachstum der Augenbrauen wieder anzuregen. Das Geheimnis ist Rizinusöl da es reich an Vitamin E ist und das Haarwachstum stimuliert.

Man mischt einfach 1/3 Rizinusöl mit 2/3 Öl nach Wahl. Schüttelt das Ganze gut durch und trägt das Öl mit Wattestäbchen auf. Ich habe es in einen Roll-On gefüllt und kann es so einfach mit diesem auftragen. Um auch das Wimmernwachstum anzuregen trägt man es vorsichtig mit dem Roll-On auf das Ober- und Unterlied auf. Das Öl darf nicht in das Auge gelangen. Mit einem Roll-On klappt das auftragen wunderbar. Über Nacht einwirken lassen und am Morgen wie gewohnt das Gesicht waschen.

Rizinusöl hat eine hautstraffende Wirkung und unterstützt die Kollagenproduktion.

Nun ja ein Versuch ist es wert.

Beide Bücher von Anita Bechloch finde ich richtig gut. Du findest sie im Handel unter „The Glow“ und „The Glow Code“. Das genaue Rezept kannst du im Buch „The Glow Code“ nachlesen.

 

Matcha Latte mit Kokosmilch

p1100977p1100974Heute hat mir mein Bulletproof Kaffee am Vormittag nicht gereicht. Da ich aber Koffein nicht so gut vertrage, dachte ich mir, ich mach mir einen Matcha Latte statt einen weiteren Kaffee. Den Kaffeekonsum möchte ich sowieso einschränken, passt er doch nicht zum Paleo Lifestyle. Zudem ist Kaffee ein starker Magnesiumräuber. Magnesium ist allerdings das wichtigste Mineral das wir brauchen. Da ich Magnesium aber oft zuführen muss ist das Kontraproduktiv. Die beste Alternative ist für mich der Matchatee.

Das Koffein ist besser verträglich denn es verhält sich anders im Körper. Im Kaffee kommt das Koffein in ungebundener Form vor. Es gelangt somit schnell in die Blutbahn, es regt schnell auf, klingt aber fast genauso rasch wieder ab. Aber beim Matchatee, ist das enthaltene Koffein an die in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe gebunden. Wir nehmen es erst später auf, es gibt keinen schnellen Kick, jedoch ist die Phase der Konzentration wesentlich länger. Aber das beste daran ist, Matcha ist eine wahre Vitaminbombe.

Von der Pflanze wird das ganze Blatt pulverisiert. Wenn wir uns einen Tee daraus machen, trinken wir so zusagen das ganze Blatt mit. Unser Körper nimmt alle Inhaltsstoffe auf. Dazu zählen Vitamin A, Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Kalium, Eisen, Zink, L-Theanin, Eiweiß, um ein paar davon genannt zu haben. Matchatee ist ein sehr starkes Antioxidans. Zudem liefert er uns die drei wichtigsten Mineralien die der Körper benötigt, das sind Magnesium, Calcium und Kalium und dies in natürlichster Form.

Da RINGANA auf höchste Qualität achtet, habe ich immer deren Matchatee daheim. Du kannst auch ein Produkt mit dem selben Niveau verwenden.

Das Rezept für einen Matcha Latte ist sehr einfach:

1 Bambuslöffel voll Matchatee (das ist ca. 1/2 Teelöffel)

wird mit etwas lauwarmen Wasser angerührt und am besten mit einem Matchabesen schaumig gerührt.

p1100975 p1100976

Den angerührten Tee habe ich in ein Glas gegeben und ca. 60°C warmen Wasser dazu gegeben (ca. 150ml). Dann habe ich das Glas einfach mit Kokosmilch (frei von Zusätzen) aufgeschüttet und etwas Apfeldicksaft dazu gegeben. Das ganze mit einem Milchaufschäumer aufgeschäumt, fertig.

p1100977Beachte bitte: Matchatee sollte nie über 80°C zubereitet werden, er verliert sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe. Generell sollte man heiße Getränke nicht über 40°C zu sich nehmen, damit die Mundschleimhaut nicht verletzt wird. Auch Krankheitserreger können dann viel schneller aufgenommen werden. Das gilt eigentlich für jeden Tee den du dir zubereitest.

Weitere Rezepte für Matchatee:

Kombucha

Matcha Power Balls

 

Bezugsquelle für Matchatee

© Marlies Schneider

Haarspitzenbalsam

p1100865

Es gibt 350 Aloe Arten, aber nur ca. vier haben arzneiliche Eigenschaften. Das sind die Aloe Vera, Aloe arborescens und die Aloe barbadensis. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine Baum-Aloe – Aloe arborescens gekauft. Diese Art der Aloe soll am Heilkräftigsten sein. Sie stammt aus Südafrika, aber inzwischen findet man sie bei uns in den Kräutergärtnereien. Bei dieser Aloe-Sorte kann sogar das komplette Blatt verwendet werden, nicht wie üblich nur das Gel im Inneren der Pflanze. Im Vergleich zu meiner Aloe Vera macht die Aloe arborescens schmalere Blätter und wächst stark in die Höhe, ähnlich wie ein Strauch. Diese Sorte ist im Deutschen Arzneibuch eingetragen, im Gegensatz zur Aloe Vera, die nur für kosmetische Zwecke zugelassen ist. Sie besitzt eine starke antimikrobielle und antivirale Wirkung. Da sie aber im Vergleich zur Aloe Vera wenig Gel enthält, ist sie von geringem wirtschaftlichen Interesse. Allerdings ist sie aus therapeutischer Sicht der Aloe Vera überlegen.

Ein Blatt der Aloe Vera ist sehr ergiebig und nicht immer brauche ich so viel Gel.

Nun wollte ich eine Haarspitzenpflege zaubern. Inzwischen brauche ich ja nicht mehr viel für meine Haare, aber eine spezielle Pflege für die Spitzen wollte ich doch haben. In meinem Artikel „Alles über Haarpflege“ habe ich ja schon etliches zum Thema Haare waschen geschrieben. Allerdings ist Selbermachen für mich das Ziel.

Mein Rezept für den Haarspitzenbalsam:

10 g Sheabutter

15 ml Arganöl

ca. 10 ml Aloe arborescens Gelp1100868

1/2 Tl Vitamin E

wenig Weingeist

20 ml Jojobaöl

2 Tropfen ätherisches Ylang Ylang Öl naturrein

2 Tropfen ätherisches Bergamotten Öl naturrein

Da so eine kleine Menge Aloegel mit meinem Stabmixer nicht zerkleinert werden kann, habe ich alle Zutaten zusammen gemixt. Zuerst wird aber die Sheabutter langsam geschmolzen mit der möglichst niedrigsten Temperatur. Arganöl und Jojobaöl und die Aloe hinzugeben und gut mit dem Stabmixer mixen. Dann kommen die anderen Zutaten hinzu – nochmals gut mixen und abfüllen. Haarcreme (3).JPG

Mit einem Spatel eine kleine Menge entnehmen. Es reicht so ca. die Größe einer halben Erbse und diese Menge in die Haarspitzen massieren. Ist auch immer wieder ein schönes Geschenk aus der Küche.

Hier habe ich noch ein Rezept für ein Rosskastanienshampoo.

Da nicht alle Selbermacher sind, möchte ich die die RINGANA Produkte empfehlen.

Auch darüber habe ich einen Artikel geschrieben „Schöne Haare mit RINGANA“

© Marlies Schneider