Liqueur de Verveine feiner Kräuterlikör aus Zitronenverbene

 

Schon seit längerem habe ich eine Zitronenverbene (Loislkraut oder Zitronenstrauch) – Aloysia triphylla (Aloysia citrodora) im Garten. Sie gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse – Verbenaceae. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und ist erst seit dem 18. Jahrhundert nach Europa gekommen. Sie ist bei uns nur begrenzt winterhart und benötigt einen guten Winterschutz damit sie überlebt. Ich packe sie immer ordentlich ein und mein Stock ist inzwischen wirklich groß.

Getrocknet im Tee sind die Blätter extrem mild obwohl die frische Pflanze viel ätherisches Öl enthält, welches sehr nach Zitronen duftet. Die Pflanze wird auch in der Parfumherstellung verwendet aber auch in der Kräuterküche findet sie besonders bei Feinschmeckern und Gourmets Anwendung. Der Duft der Zitronenverbene ist erfrischend, beruhigend und sehr angenehm. Auch in der Volksheilkunde findet sie Verwendung. Ignaz Schlifni empfiehlt die Pflanze bei Husten, Blähungen, Säuremangel und bei Nervenproblemen.

Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für den bekannten französischen Liqueur de Verveine gefunden und dachte mir, dass ich so gerne einen Likör herstellen würde. Meine Pflanze war aber einfach zu klein und hatte nie genug zu ernten. Heuer jedoch ist sie wunderbar groß geworden und ich hatte reichlich Blätter, um diesen Likör anzusetzen. Es ist sogar reichlich davon entstanden.

Ich habe zwei Varianten gemacht und so habe ich ihn hergestellt:

Saubere und schöne Blätter der Zitronenverbene werden in ein Glas bis zu 2/3 vollgefüllt.

Dann mit 80% Ansatzkorn aufgießen und ca. zwei Wochen ausziehen lassen. Die Blätter verlieren komplett ihre Farbe und werden blass – gelblich.

Wichtig: Der Ansatz muss unbedingt dunkel stehen damit er die grüne Farbe nicht verliert. Durch Einfluss von Licht würde er bräunlich werden.

Nach ca. zwei Wochen wird abgefiltert. Die Menge abmessen und mit gleichen Teilen Wasser verdünnt. Wenn du noch weniger Alkoholgehalt haben möchtest kannst du mehr Wasser hinzugeben.

Ich habe zu 800 ml Ansatz 800 ml Wasser hinzugegeben.

Anschließend habe ich 300 gr. weißen Kandiszucker angereichert und stehen gelassen bis er sich aufgelöst hat. Durch tägliches Schütteln oder Umrühren geht dies recht rasch. 

Variante II:

Für die zweite Variante gibt man gleich am Anfang zum Ansatz den Abrieb einer Zitrone hinzu.

Beachte: Bei der Zugabe des Zitronen-Abriebes wird der Likör etwas heller. Zudem kannst du mehr oder weniger Zucker verwenden. Lass deinen Ideen freien Lauf.

An sich ist der Likör trinkfertig. Aber ich empfehle dir den Liqueur de Verveine noch ein paar Wochen oder Monate reifen zu lassen. Meiner Erfahrung nach schmecken Liköre dann einfach besser.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Bärlauch-Chips

© Marlies Schneider,

 

Wir machen schon seit vielen Jahren im Frühjahr Bärlauch-Chips. Diese Chips sind so gut, dass Kinder sie auch unheimlich gerne haben. Naja, bei uns zumindest ist es der Fall. Ich selbst mag sie auch so gerne und ich starte immer ein „Wettessen“ mit meinem Kleinen. Oder sollte ich „Wettknabbern“ sagen?

Es ist ein Knabberspaß diese crunchy Blätter zu essen. Zudem sind sie wirklich leicht gemacht und eine gesunde Alternative zu dem anderen Zeug, das man so bekommt. Heuer in diesem verrückten Jahr ist es vielleicht auch eine Idee zum Nachmachen für euch. Wir sollten ja nicht so oft einkaufen gehen und Leckereien selbst machen ist so einfach.

Rezept:

Ich sammle eine Ladung Bärlauch wasche diesen und schleudere ihn in der Salatschleuder ab. Dann gebe ich ihn in eine große Schüssel. Etwas Öl (ca. 1/2 Tl voll), Salz, Pfeffer, Paprikapulver oder Gewürze deiner Wahl. Sei vorsichtig mit dem Salz und den Gewürzen. Es bedarf nur ganz wenig. Durch das Trocknen im Backrohr verliert der Bärlauch sein Wasser und so eine Würzmischung kann schnell zu stark sein.

Nun wird alles mit den Händen gut durchmischt. Dann gibst du die Blätter auf Backbleche – bei mir waren es drei. Bei 130°C im Ofen mit Ober- und Unterhitze trocknen. Du kennst dein Backrohr selbst am besten. Es ist möglich, dass du weniger Temperatur zum Trocknen brauchst. Höher würde ich nicht schalten damit die Blätter nicht braun werden. Das solltest du unbedingt vermeiden, denn dann werden die Bärlauch-Chips bitter. Ich schau immer wieder mal ins Backrohr ob ich die Blätter am Stiel heben kann. Das Blatt sollte waagrecht stehen und sich nicht mehr biegen. Dann sind sie genau richtig. 

Noch ein Tipp: Gib die ausgekühlten Chips in eine luftdicht verschließbare Box. Dann halten sie dir über mehrere Tage und schmecken wie am ersten Tag.

Du kannst mit anderen Kräutern ähnlich verfahren. Die Knoblauchsrauke würze ich noch zusätzlich mit Knoblauchpulver, da sie an Geschmack verliert. Ansonsten schmeckt diese aber auch wirklich gut.

Gemüse Chips kannst du auch so machen, es eignen sich Karotten, Grünkohl, Randig, Sellerie usw., um ein paar genannt zu haben.

Viel Spaß beim Nachmachen!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Sweet dreams are made of this – Raumspray

Selten aber doch kann mein Kleiner am Abend nicht einschlafen. Dann kann es schon passieren, dass er sich im Dunkeln fürchtet. Dafür habe ich vor einer Zeit mal einen Schlafspray gemischt. Was soll ich sagen, es funktioniert so gut. Der Duft ist angenehm beruhigend und mein Sohn schläft so gut wie immer schnell ein. Es braucht nicht viel einfach ein oder zwei Sprühstöße sind ausreichend.

Nun ist unser Raumspray leider fast zur neige gegangen. Für meinen Sohn ist es aber ganz wichtig welchen zu haben. Man weiß ja nie.

Darum haben wir heute einen gemeinsam gemischt. Hier ist das Rezept:

95 ml Lavendel-Hydrolat welches vom Lavendel aus unserem Garten stammt

5 ml Vodka

1 Msp Natron

mischen und in eine Flasche füllen. Dann durfte er sich noch ätherische Öle aussuchen. Er hat sich für eine feine Mischung entschieden und ist ganz begeistert.

1 Tropfen ätherisches Öl Rose bulgarisch in 10% Jojoba

1 Tropfen ätherisches Öl Zirbe

1 Tropfen ätherisches Öl Melisse

1 Tropfen Bergamotte

Vor dem Gebrauch wird die Mischung einfach gut geschüttelt. Der Duft ist entspannend und angenehm. Wenn wir dann den Spray benötigen holen wir den „Zauberspray“. Kindern gefällt sowas sehr, denn zugegeben, wer hat denn schon einen „Zauberspray“ daheim?

Du kannst auf diese Weise diverse Raumsprays mischen. Es muss ja nicht unbedingt ein Schlafspray sein. Manchmal möchte man einen Erfrischungsduft haben. Zitrusöle sind da meine Favoriten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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BBQ Sauce selbstgemacht

Es ist höchste Zeit im neuen Jahr wieder zu starten. Der Winter lässt immer noch auf sich warten. Bei uns kann aber bis April oder sogar noch im Mai Schnee kommen. Im Moment schaut es nicht danach aus und darum fiebere ich schon dem Frühling entgegen. Ich kann es kaum erwarten die neue Kräutersaison zu eröffnen.

Ich möchte somit gleich mit einem Rezept beginnen welches für die Grillsaison bestimmt ist.

Ich hatte noch Brombeeren eingefroren und dachte ich mach eine gute Sauce daraus. Natürlich musst du nicht bis zur Grillsaison warten. Sie passt zur Gemüsepfanne oder zum Braten ganz genauso.

1 Kg Brombeeren

1 Kg Tomaten, gewürfelt

2  große Tassen Orangen-Saft oder ein anderer Fruchtsaft (eventuell etwas mehr)

1 El Suppenwürze deluxe

1/2 Cup braunen Zucker oder Honig (ca. 64 g)

3 – 4 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 Tl Zimt gemahlen

1 Tl Chili (nicht ganz fein gemahlen und je nach dem wie scharf du gerne isst)

1 Schuss Whiskey (Dimple zum Beispiel dieser hat einen rauchigen Geschmack)

1 Tl Senfkörner gemahlen

1 Tl Pektin, Pulver (du kannst auch Stachelbeeren verwenden oder eine Quitte, diese sollten gleich mitgekocht werden)

optional noch 1 Tl Rosensalz oder Rauchsalz

optional ein Schuss Essig

Tomaten würfeln und mit den Brombeeren in einen großen Topf geben. Die Suppenwürze, den Saft den Zucker und Knoblauch dazu geben. Alles gut weich kochen und die restlichen Zutaten hinzu geben. Gut rühren damit nichts anbrennt. Durch ein Haarsieb streichen und in sterile Flaschen füllen. Ich habe die Sauce anschließend noch im Einkochautomat eingekocht.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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DIY Bienenwachskerzen und Kräuterkerzen

 

Bald ist es wieder soweit und ein Adventskranz soll her. Letztes Jahr habe ich mir Bienenwachskerzen gekauft, doch leider sind diese nicht gerade billig. Da ich mir aber im Sommer Bio-Bienenwachswaben besorgt habe, dachte ich, ich roll meine Kerzen heuer wieder selbst. Es ist ja so einfach. Man benötigt nur einen Docht und Waben. Die Waben schneidet man auf die gewünschte Größe zu. Ich habe einfach die komplette Breite genommen da ich für den Adventskranz nicht zu kleine Kerzen möchte. Man legt den Doch an den Rand der breiten Seite und rollt diesen anschließend möglichst fest zu einer Rolle. Fertig! Wenn du dicke Kerzen möchtest rollst du einfach eine weitere Wabe ein. Aber beachte, dass dann der Docht dicker sein muss.

Wenn du ein feine Kräuterkerze machen möchtest, pulverisierst du ein paar Kräuter deiner Wahl und streust diese auf die Wachsplatte. Die weiteren Schritte sind gleich wie oben. Die Kräuter verleihen der Kerze noch das gewisse Extra. Ich habe mich für Zitronenverbene entschieden, da ich diesen Duft ganz besonders liebe.

Kerzen sollte man nie unbeaufsichtigt lassen. Ganz besonders wichtig ist es dann, wenn man trockene Kräuter mit eingearbeitet hat.

Den Docht habe ich gekauft als ich zu Besuch bei einer FNL-Kräuterkollegin in der Schweiz war. Da gibt es eine schöne Kerzenfabrik die alles Nötige auch zum Selbermachen anbietet.

Die Bienenwaben habe ich direkt in der Steirischen Imkerschule gekauft.

Auch als Geschenk aus der Küche ist so eine Kerze wunderbar. Viel Spaß beim Nachmachen!

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Würzsauce aus Liebstöckel

Ich habe einen recht großen Stock Liebstöckel – Levisticum officinale im Garten. Liebstöckel gehört zu der Familie der Doldenblütler – Apiaceae und hat sehr viele ätherische Öle in sich. Es ist ein wunderbares sehr aromatisches Kraut, das sehr gerne in der Küche verwendet wird. Es gehört auf alle Fälle in eine selbstgemachte Suppenbrühe.

Liebstöckel trägt auch den Volksnamen „Maggikraut“. Maggi selbst wurde 1886 von Julius Maggi entwickelt welches einen Ersatz für Fleischextrakt wurde und völlig vegan ist. Das Produkt hat sich bis heute gehalten und findet sich in vielen Küchen. Ich habe Maggi selbst nicht in Gebrauch und ich kenne es nicht gut. Meine Mutter hat es nie verwendet und so wurde es auch nicht an mich weiter gegeben. Aber Sojasauce verwende ich hin und wieder ganz gerne in Wokgerichten. Beide Produkte basieren auf Soja und Weizen. Dies gefällt mir weniger da ich doch gerne auf Soja und Weizen verzichte.

Nun da mein Liebstöckel so schön war habe ich in abgeerntet und eine Würzsauce daraus gemacht.

Rezept:

275 g Liebstöckel – Levisticum officinale

3-4 Karotten klein geschnitten

1 rote Zwiebel samt Schale, geviertelt

3 Kapseln Kardamom

1 Tl Koriander Samen

1 Tl Galgant gemahlen

1/2 Tl Curcuma gemahlen

90 g Zucker

30-50 g Salz

1,5 l Wasser

1 El Pfeilwurzelstärke

Den Liebstöckel in große Stücke schneiden und mit der Zwiebel und den Karotten in einen mit 1,5 l Wasser gefüllten Topf geben. Die Gewürze im Mörser zerquetschen und dazu geben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Über Nacht stehen lassen. Nochmal aufkochen und durch einen Filter laufen lassen. In der Zwischenzeit den Zucker karamellisieren bis er eine schöne Farbe angenommen hat und mit dem abgefilterten Sud ablöschen. Solange rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Das Salz hinzugeben und den Sud etwas reduzieren lassen. Wer möchte kann die Würzsauce noch mit etwas Pfeilwurzelstärke (optional Johannisbrotkernmehl) andicken. Die Liebstöckel-Würzsauce in saubere Flaschen füllen, fertig.

Zucker und Salz konservieren ausreichend.

Verwende die Würze für Eintöpfe, Wokgerichte oder auch mal für das Frühstücksei.

Die Sauce ist vegan, ideal für Paleo-Rezepte sowie glutenfrei. Ideal also auch für alle die eine Weizenunverträglichkeit haben. Zudem preisgünstig und selbstgemacht. Auch mal als Geschenk aus der Küche ist diese Würzsauce aus Liebstöckel etwas Besonderes.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Haarfestiger für coole Jungs

Ab einem gewissen Alter möchten auch die kleinen Jungs schon coole Frisuren haben. Urplötzlich heißt es Mama ich möchte meine Haare stylen. Wir haben so gut wie gar nichts für ein Styling daheim und das chemische Zeug möchte ich nicht verwenden. Natürlich hat mein Sohn kein Geduld sonder möchte seine neue Frisur sofort haben. Also musste ganz schnell ein Rezept hergestellt werden. Ich weiß das Bier öfters für die Haare verwendet wird. Es ist sehr pflegend und nährend.

Es ist ein Haarfestiger entstanden.

Das Rezept ist sehr einfach:

50 ml Bier

1 Pinch Honig (das ist ca. 1/16 Teelöffel) Du kannst auch eine Messerspitze voll Honig verwenden.

3 Spritzer Essig

Das Bier und den Honig aufkochen und vom Herd nehmen. Der Honig sollte sich auflösen. Anschließend den Essig dazu geben und in eine Flasche füllen. Vor dem Gebrauch schütteln.

Die Haare in die gewünschte Form stylen und mit dem Föhn antrocknen lassen. Der Haarfestiger funktioniert tadellos. Vielleicht ist er nicht ganz so stark wie ein Haarspray aber dennoch sehr gut.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Kürbislikör


Hast du vom Herbst noch Kürbisse übrig und bist dir nicht sicher was du daraus machen sollst? Natürlich ist Kürbissuppe der Klassiker unter den Rezepten. Also meine Ernte war recht groß und ich habe alles Mögliche daraus hergestellt. Ich habe ihn gewürfelt eingeweckt und habe Suppe, Marmelade, Chutneys aber auch einen guten Likör gemacht.

Heute möchte ich euch ein ausgefallenes Rezept vorstellen. Kürbislikör! Oh ja, du hörst schon recht, denn in der Tat kann man daraus ein gutes Getränk zaubern. Ich finde der Hokkaido-Kürbis hat das beste Aroma darum habe ich ihn hauptsächlich im Garten angebaut. Wer jetzt noch Lagerbestände davon hat, dann nichts wir ran ans werkeln.

Das Rezept ist denkbar einfach:

800 g Kürbis, klein geschnitten

1 Grapefruit, Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten ohne Schale

2 Chili

1/2 Tonkabohne (optional eine Vanilleschote)

560 g Kandiszucker braun

200 ml Wasser

1,1 L Korn 38%

Alle Zutaten in ein Ansatzglas geben und mit dem Korn übergießen und für mindestens 5 -6 Wochen im Dunkeln ziehen lassen. Immer wieder schütteln denn der Zucker sollte sich auflösen.

Abseihen und in Flaschen füllen. Eiskalt servieren.


Bei uns ist das Wasser sehr hart und es könnte dazu führen, dass der Likör trübe wird. Man kann für diese geringe Menge Wasser auch ein destilliertes verwenden. Bei weichem Wasser ist es kein Problem.

Ich habe den Ansatz übrigens zweimal durch einen Kaffeefilter laufen lassen, um möglichst alle Schwebestoffe raus zu filtern. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Als Mitbringsel/Gastgeschenk bietet er sich geradezu an.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Kräuterkurs zum/zur Dipl. Kräuterexperte/in

 

Wir starten in Vorarlberg wieder mit dem Kurs zur/zum Dipl. Kräuterexpertin/Kräuterexperte.

Die FNL Kräuterakademie bietet in ganz Österreich „Volksheilkundliche Kräuterkurse nach Ignaz Schlifni“ an.

Ignaz Schlifni ist der Gründer des Kräutervereins FNL (Freunde naturgemäßer Lebensweise). Es ist der größte und älteste Kräutervereins Österreichs.

Ziel dieses Kurses ist es, altes Wissen der Volksheilkunde und das besondere Kräuterwissen und den Erfahrungsschatz von Ignaz Schlifni zu erlernen. Zudem möchten wir mit diesem Lehrgang den Menschen unsere heimische Natur näherbringen.

Es werden ca. 400 Kräuter/Wildpflanzen durchgenommen. Ihr erfahrt vieles über deren Gebrauch und die Volksheilkunde und die Kräuterkunde des Ignaz Schlifni.

Der Kurs in Vorarlberg wird von unseren langjährigen Referentinnen Marianne Fischer und Renate Lindner abgehalten. Nach Kursabschluss hast du die Möglichkeit eine Prüfung zu machen zum/zur „FNL Kräuterexperten / FNL Kräuterexpertin“.

Weitere Informationen/Anmeldung bekommst du direkt auf der Seite der Kräuterakademie. 

In Vorarlberg beginnen wir mit dem Kurs am 26.01.2019 (Fa. Bentele, Nannen 1113, 6861 Alberschwende (Koblach ist nicht mehr aktuell)). Plätze sind noch verfügbar.

Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg

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Kartoffelturm 1. Versuch

Immer wieder habe ich davon gelesen man könne Kartoffeltürme bauen. Sie seien ideal für den Kleingarten und bringen einen hohen Ertrag. Nun da ich einen Kleingarten habe, dachte ich, dass ist genau das Richtige für mich. Ich habe mich schlau gemacht und mehrere Anleitungen davon studiert. Nun wohl nicht gut genug wie sich herausstellte. Der Bau vom Kartoffelturm ist eigentlich wirklich einfach. Man braucht einen Maschendrahtzaun etwas Heu und Erde und ein paar Saatkartoffeln. Ich habe mir alles nötige besorgt und mich im Frühjahr daran gewagt zwei Kartoffeltürme zu bauen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL, Bau Kartoffelturm

Ich habe große Bauwannen noch herum stehen und das Gitter passend hinein gestellt. Dieses habe ich mit Kabelbinder fixiert. Danach schichtet man innen am Rand des Gitters Heu rundum.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Die Kartoffeln werden rundum gelegt und mit Erde bedeckt. So geht es weiter bis der Turm voll ist.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

Nun habe ich noch eine Bambusmatte rundum gewickelt. Wie sich jedoch herausstellte war der Turm zu dicht und das Kraut der Kartoffel hatte mühe raus zu sprießen. Nächstes Jahr muss ich entweder die Bambusmatte  vorher bearbeiten, in dem ich Bambusröhrchen herausziehen werde, oder ich benutze diese erst gar nicht. Ich werde vermutlich auch den Turm mit mehr Heu füllen und mit weniger Erde. Die Ausbeute war bei meinem 1. Versuch nicht so berauschend. Allerdings habe ich das ja schon vermutet. Die Idee ist aber wirklich gut und funktioniert soweit ja. Allerdings muss ich erst noch darauf kommen wie ich den Turm bauen muss damit auch der Ertrag besser wird.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Hier sieht man gut, dass die Ernte nicht so üppig ausfällt wie auf den Bildern die man im Internet so findet. Die Kartoffeln sind auch eher klein. Aber wenig ist es nun auch wieder nicht.

 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

Für einen Kleingarten ist die Ernte gar nicht schlecht. Natürlich kannst du in jedem Garten einen Kartoffelturm bauen. Er ist Platzsparend und schaut witzig aus.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

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Eindrücke aus der Natur

Blechnum spicant – Rippenfarn