Knusprige Kartoffelwedges: Das ideale Familienrezept

Wenn du auf der Suche nach einem einfachen und gleichzeitig leckeren Snack oder Beilage bist, dann sind Kartoffelwedges genau das Richtige für dich! Heute habe ich ein einfaches und köstliches Rezept, das deine Geschmacksknospen verwöhnen wird.

Rezept für Kartoffelwedges von ©Marlies Schneider

Ich habe noch Kartoffeln von unserem Bauern daheim. Diese müssen jetzt noch verspeist werden bevor es dann schon wieder neue gibt. Ich kaufe gerne Regional und am liebsten direkt beim Bauern. Bei uns in Vorarlberg machen sehr viele einen richtig guten Job und man sollte sie unterstützten.

Geschmacksvielfalt und einfache Zubereitung

Kartoffelwedges sind eine wunderbare Alternative zu herkömmlichen Pommes frites. Durch ihre dickeren Stücke behalten sie eine herrliche Kartoffeltextur, während sie außen knusprig und innen zart bleiben. Mit den richtigen Gewürzen und Kräutern verfeinert, verwandeln sich diese Kartoffelwedges in eine geschmackliche Offenbarung.

Nachdem mein Rosmarin wunderbar am austreiben ist, habe ich die bei uns besonders beliebten Kartoffel-Wedges gemacht.

Einfacher geht es kaum und man muss wirklich kein Fertigprodukt kaufen.

Vielseitig und gesund

Das Rezept für Kartoffelwedges ist nicht nur kinderleicht, sondern auch äußerst vielseitig. Ob als Snack für Zwischendurch, Beilage zu deinem Lieblingsgericht oder als Highlight auf deiner nächsten Party – die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Zudem sind Kartoffelwedges eine gesündere Alternative zu frittierten Snacks, besonders wenn sie im Ofen gebacken werden. Sie enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

Perfekt für die ganze Familie

Kartoffelwedges sind ein Hit bei Groß und Klein. Ihre goldbraune Kruste und der köstliche Geschmack machen sie zu einem Liebling auf jedem Esstisch. Bereite sie gemeinsam mit deiner Familie zu und genieße die Zeit in der Küche zusammen.

Rezept Vorgehensweise:

  • Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
  • Mit Olivenöl beträufeln.
  • Kartoffeln mit Universalwürze würzen (Selbstgemischte Würze).
  • Junge Rosmarinspitzen hinzufügen.
  • Im Ofen bei 200°C backen, bis sie Farbe bekommen.
  • Mit einer Gabel überprüfen, ob die Kartoffeln gar sind.
  • Beachtungszeit: ca. 40 Minuten.
  • Ideal als Beilage zum Grillen und beliebt bei Kindern.

Weitere Kartoffel Rezepte findest du hier:

Irische Kartoffelfalden

Wie baue ich einen Kartoffelturm

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung

Universalgewürz selbst herstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ich mache ja schon seit vielen Jahren meine Würzmischungen selber. Heute möchte ich euch gerne meine Universalwürze vorstellen. Ob für Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse ist es verwendbar. Bei meiner Universalgewürz handelt es sich um ein Würz-Salz. Die Mischung kommt ohne Glutamat aus, da so viele Zutaten für das Geschmackserlebnis sorgen.

Mein Universalgewürz ist die perfekte Mischung aus hochwertigen, natürlichen Zutaten, die deinen Gerichten das gewisse Etwas verleihen. Hier findest du zu jeder Zutat einen Satz, der ihre Einzigartigkeit und ihren Beitrag zu dieser fantastischen Gewürzmischung hervorhebt.

Rezept für Universal-Gewürz Salz von ©Marlies Schneider

Meine Universalwürze mache ich meist in größeren Mengen, damit ich immer genug Vorrätig habe. Die nächste Grillsaison kommt bestimmt und eine Gewürzmischung muss man nun wirklich nicht kaufen. Diese Mischung kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus.

Rezept für mein Universal Gewürz Salz

42 g grobes Meersalz

110 g feines Meersalz

25 g Rohrzucker

20 g Knoblauchgranulat

25 g Paprikapulver

5 g Japanischer Pfeffer (gemahlener bunter Pfeffer gemischt mit Sesam und Chiliflocken)

5 g Kümmel

5 g Selleriepulver

5 g Galgant gemahlen

5 g Kardamom Kapseln grün oder schwarz

5 g Thymian Blätter

5 g Oregano Blätter

1g Pfefferkörner bunt

2 g Meisterwurz Samen (optional)

5 g Quendel (ich verwende den Gebirgs-Quendel) optional

1 g Mutterwurz Blätter (optional)

Den Kardamom aufbrechen und die Samen in einen Mörser geben.

Den Kümmel, Kardamomsamen, Thymian und Oregano, Meisterwurz, Mutterwurz, Gebirgs-Quendel, Pfefferkörner bunt, im Mörser verreiben. Achtung den Japanischen Pfeffer gebe ich nicht in den Mörser.

Im Grunde musst du nur noch alle Zutaten gut vermengen und abfüllen. Ich gebe immer einen Teil in einen Gewürzstreuer und den Rest in ein luftdichtes Glas. Ich achte auch immer im Herbst darauf genügend Kräuter zu trocknen damit ich einen Vorrat davon habe.

Würzen kannst du alles mögliche damit. Ob Fleisch aber genauso vegane oder vegetarische Gerichte. Für Ofenkartoffeln verwende ich es auch unheimlich gerne.

Das Paprikapulver und das Selleriepulver stelle ich für gewöhnlich im Herbst her. Dabei werden einfach die kleingeschnittenen Gemüse im Dörrapparat gedörrt und dann zu Pulver verarbeitet.

Hier findest du noch Gründe für die verwendeten Kräuter:

  • Grobes und feines Meersalz: Meersalz verstärkt den natürlichen Geschmack von Speisen und liefert essentielle Mineralstoffe.
  • Rohrzucker: Rohrzucker balanciert die Aromen aus und verleiht eine dezente Süße. Darum solltest du ein bisschen rein geben und nicht daran rumsparen.
  • Knoblauchgranulat: Knoblauch ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften und intensiviert den Geschmack vieler Gerichte.
  • Paprikapulver: Paprika verleiht nicht nur eine angenehme Schärfe, sondern ist auch reich an Antioxidantien.
  • Japanischer Pfeffer: Diese Mischung aus buntem Pfeffer, Sesam und Chiliflocken sorgt für ein komplexes, würziges Aroma.
  • Kümmel: Kümmel unterstützt die Verdauung und verleiht Speisen eine warme, erdige Note.
  • Selleriepulver: Sellerie bringt eine subtile Würze und Tiefe in die Mischung.
  • Galgant gemahlen: Galgant, ein Verwandter des Ingwers, wirkt entzündungshemmend und fördert die Verdauung.
  • Kardamom Kapseln: Kardamom verleiht eine süßlich-würzige Note und kann stimmungsaufhellend wirken.
  • Thymianblätter: Thymian ist für seine antiseptischen Eigenschaften bekannt und bringt ein leicht herbes Aroma.
  • Oreganoblätter: Oregano liefert ein kräftiges, mediterranes Aroma und besitzt antioxidative Eigenschaften.
  • Bunte Pfefferkörner: Diese sorgen für eine ausgewogene Schärfe und ein komplexes Geschmacksprofil.
  • Meisterwurzsamen (optional): Meisterwurz wird traditionell für seine verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Du könntest auch die Samen der Engelwurz verwenden oder vom Breitblättrigen Laserkraut.
  • Quendel (Gebirgs-Quendel, optional): Quendel, auch als wilder Thymian bekannt, verstärkt das Aroma und unterstützt die Atemwege. Dabei handelt es sich um Thymus praecox subsp. polytrichus den ich in unseren Bergen sammle. Dieser kommt bei uns sehr viel vor.
  • Mutterwurzblätter (optional): Mutterwurz wird in der Volksheilkunde für ihre stärkenden Eigenschaften verwendet. Sie gilt als Liebstöckel der Alpen und hat ein ganz besonderes Aroma. Es ist möglich, dass du diese Pflanze noch nicht kennst. Diese könntest du in einer meiner Führungen kennenlernen.

Diese sorgfältig ausgewählten Zutaten machen Ihr Universalgewürz zu einer vielseitigen und wohlschmeckenden Ergänzung für zahlreiche Gerichte.

Wir lieben dieses Rezept für unsere

Rezept: Knusprige Kartoffelwedges

Aber auch Fleisch kannst du damit wunderbar würzen.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.