Grasbaum-Harz

Herkunft und Merkmale

Das Grasbaumharz – Xanthorrhoea spp, auch bekannt als Yakka, oder Gum Acaroid, stammt aus der Familie der Asphodelaceae und hat seine Ursprünge in Australien. Die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, haben es seit Jahrhunderten als wichtigen Bestandteil ihrer Kultur und Tradition genutzt.

Xanthorrhoea spp. ist eine Pflanzengattung mit mehreren Arten von grasartigen Bäumen oder Sträuchern. Sie sind für ihre langen, schmalen Blätter und ihre auffälligen Blütenstände bekannt. Diese Pflanzen sind an das australische Klima angepasst und können extremen Bedingungen wie Dürre und Buschbränden standhalten. Bei der immergrünen Art enthalten die Pflanzenteile ein gelbes, rotes oder bräunliches Harz. Sie wachsen oft als Unterwuchs australischer Eucalyptuswälder. Eine Eigenschaft ist, dass sie Buschbrände oft unversehrt überstehen können. Dies ist sogar für die Bäume notwendig, denn andere Arten werden zu mineralischen Nährstoffen verbrannt, was diesen Bäumen zu gute kommt.

Herstellung

Das Harz wird von den Stämmen durch natürliches ausschwitzen gewonnen. Je nach Art ist das Harz gelb, rötlich oder braun. Das teuerste und seltenste Harz ist gelblich und stammt aus Xanthorrhoea resinosa. Das rote Harz wird wiederum gerne als „Red Gum“ bezeichnet welches nicht mit „Kino“ verwechselt werden darf, das von anderen Pflanzen stammt und ebenso bezeichnet wird.

Inhaltsstoffe

Grasbaumharz enthält verschiedene Inhaltsstoffe wie Cyanidin, Flavonole, Kaempferol, Quercetin und in manchen Arten befindet sich noch Proanthocyanidine. Diese Verbindungen verleihen dem Harz seine aromatischen und medizinischen Eigenschaften. Durch Gerbstoffe und Pikrinsäure erhält das Harz auch seine rote Farbe. Bei einem niederen Gerbstoffgehalt ist das Harz gelb.

Löslichkeit

Grasbaumharz ist in Wasser unlöslich, löst sich jedoch gut in Alkohol und färbt die Tinktur rot. Achtung das gelbe Harz des Grasbaumes ist in Alkohol weniger gut löslich als das rote Harz.

Verwendung

Für die Aborigines wurde es als Klebstoff verwendet. Da das Harz wasserdicht ist wurde es auch zur Abdichtung verschiedener Gegenstände wie Wasserbehälter oder Blasinstrumente verwendet. Es wurde für die Herstellung von Speeren und Axtköpfen eingesetzt. Das Harz wurde bei den Eingeborenen auch für religiöse Zwecke verwendet. Weiters lieferte der Baum Grundnahrungsmittel wie Nahrung, Fasern und Materialien die für die Herstellung diverser Gegenstände dienten. (anpsa.org.au) Aus den Blüten des Grasbaumes gewinnen die Aborigines ein süßes Getränk. Auch galt der Grasbaum mit seinen Blüten als Anzeiger für die Himmelsrichtung.

Das Harz wurde zu Siegellacke oder für Harzseifen verwendet. Zudem fand es sich als Brennstoff in der Pyrotechnik wieder. Man hat eine Politur für diverse Metallgegenstände daraus hergestellt. Weiters wurde es in der Parfümerie eingesetzt.

Räuchern

Das Aroma ist sehr schwer zu beschreiben. Ich finde es etwas säuerlich, eventuell sogar etwas abgestanden aber auch irgendwie süßlich. Es erinnert eventuelle an Drachenblut ist aber nicht so extrem stark. Es inspiriert uns beim Verräuchern die notwendigen Schritte einzuleiten um Mut für Wünsche zu schaffen und diese Unternehmungen in die Tat umzusetzen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Harz in Australien in deren Kirchen wie Weihrauch verräuchert.

Fazit

Grasbaumharz, auch bekannt als Xanthorrhoea spp., ist ein faszinierendes Produkt mit einer reichen Geschichte und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Seine Herkunft aus Australien und seine Bedeutung für die Aborigines machen es zu einem wichtigen kulturellen Element. Mit seinen aromatischen Eigenschaften und medizinischen Vorteilen hat es auch in der modernen Welt seinen Platz gefunden. Allerdings wurde durch die Aberntung, von Nicht-Aborigines in den 1920er Jahren, der Baumbestand stark dezimiert und viele Bäume stark beschädigt. Auch durch die Ausbeutung von Landbesitzern, welche Bäume zum Verkauf anboten, um daraus Kapital zu schlagen, sind nicht mehr viele davon übriggeblieben. Eine Wiederaufforstung der Grasbäume gestaltet sich sehr schwer, denn die Pflanzen wachsen extrem langsam.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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FNL Referentin: Marlies Schneider

Menthol-Kristalle ein faszinierendes Produkt

Herkunft und Eigenschaften

Menthol Kristalle sind ein beliebtes Produkt, das hauptsächlich aus der japanischen Minze, Mentha arvensis var. piperascens, gewonnen wird. Die Ackerminze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in vielen Regionen der Welt verbreitet. Die Kristalle enthalten den Wirkstoff Menthol, der für seinen erfrischenden und kühlenden Effekt bekannt ist. In Japan wird seit dem 17. Jahrhundert ein Minzöl aus Mentha arvensis gewonnen. Der Hauptbestandteil dieser Pflanze ist bis zu 90% Menthol. Wir finden Menthol aber noch in weiteren Gattungen der Mentha wieder.

Das linksdrehende Menthol wird aus den Blättern der Ackerminze extrahiert und anschließend gereinigt, um die Kristalle zu erhalten. Die Herstellung erfolgt in spezialisierten Produktionsstätten, die hohe Qualitätsstandards einhalten.

Merkmale und Inhaltsstoffe

Menthol Kristalle haben eine klare, kristalline Struktur und eine charakteristische minzige Note. Sie sind sehr leicht löslich in Alkohol, Petrolether, fetten Ölen, jedoch nur schwer löslich in Wasser und Glycerol. Die hohe Löslichkeit in Alkohol macht sie zu einer idealen Zutat für die Herstellung von Parfüms, Cremes und anderen kosmetischen Produkten. Bei Menthol handelt es sich um ein Monoterpene.

Der Hauptinhaltsstoff von Menthol Kristallen ist natürliches Menthol, das je nach Reinheit einen Gehalt von bis zu 99,9% haben kann. Weitere Bestandteile sind geringe Mengen an ätherischen Ölen und anderen natürlichen Substanzen, die der Ackerminze eigen sind. Jährlich werden bis zu 19.000 Tonnen Menthol hergestellt. 2/3 davon sind pflanzlichen Ursprungs.

Herstellung und Verwendung

Die Herstellung von Menthol Kristallen erfolgt durch Extraktion und Destillation der Ackerminze. Nachdem das ätherische Öl gewonnen wurde, wird es gekühlt und kristallisiert, um die reinen Menthol Kristalle zu isolieren.

Menthol Kristalle finden in verschiedenen Bereichen Anwendung. In der Kosmetikindustrie werden sie zur Herstellung von Lippenbalsam, Zahnpasta und Körperpflegeprodukten verwendet. Ihre kühlende Wirkung sorgt für ein angenehmes Frischegefühl auf der Haut. Es wird weiters in Haarwässern, Süßwaren, Likören usw. verwendet.

In Salben kann der Gehalt bis zu 6% betragen, je nach dem welche Wirkung die Salbe haben soll. Sie dienen unteranderem als Einreibemittel bei Verbrennungen, Entzündungen, Hautproblemen oder auch bei Stichen und Juckreiz. Achtung die üblichen Konzentrationen liegen bei ca. 1%. Höhere Konzentrationen könne ein wärmendes oder sogar brennendes Gefühl verursachen. Weiters ist es schmerzstillend und kann bei Sportverletzungen eingesetzt werden. Es erzeugt ein kühlendes Gefühl, beeinflusst aber nicht die Körpertemperatur. Es befreit die Atemwege, erfrischt und fördert die Konzentration. Imker setzen gerne Menthol gegen einen vorhandenen Milbenbefall ein. (wikipedia.org)

Räuchern

Darüber hinaus werden Menthol Kristalle auch zum Räuchern eingesetzt. Menthol riecht frisch und minzig. Klärt sofort die Raumluft und befreit eine verstopfte Nase in Sekunden. Die gesamte Raumluft wird desinfiziert und neutralisiert. Es verdampft beim Erhitzen extrem schnell und man benötigt nur eine winzige Menge davon.

Achtung

Wenige Mengen von Menthol können zu Herzrhythmusstörungen führen. Kinder unter 6 Jahren könne Atemnot bis zum Atemstillstand. Weiters kann Menthol zu starken Augenreizungen führen. Auch in der Schwangerschaft oder Stillzeit erfordert es ein Gespräch mit dem Arzt ob ein mentholhaltiges Produkt verwendet werden darf. Zudem sollte man bei schwachen oder älteren Personen aufpassen, da Menthol Probleme verursachen kann. (pharmawiki.ch)

Fazit

Menthol Kristalle sind vielseitige und hochwertige Produkte, die aus der Ackerminze gewonnen werden. Sie überzeugen durch ihre erfrischenden Eigenschaften und ihre breite Anwendungspalette in der Kosmetikindustrie sowie beim Räuchern. Durch ihre hohe Qualität und Reinheit sind sie ein beliebter Bestandteil zahlreicher Produkte. Probiere Menthol Kristalle aus und erlebe die kühlende Frische selbst!

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Saldhop oder Sal-Harz ein wertvolles Naturprodukt

Herkunft und Merkmale

Sal Harz, auch bekannt als Saldhop oder Raal, stammt von dem Baum Shorea robusta aus der Familie der Dipterocarpaceae. Ursprünglich in den tropischen Regionen Asiens beheimatet wie Tibet, Indien und Nepal, ist dieser Baum aufgrund seiner ökologischen Bedeutung und seines wertvollen Harzes sehr geschätzt.

Der Shorea robusta, auch Salbaum genannt, zeichnet sich durch seine stattliche Größe und sein dichtes Laubwerk aus. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 25-30 Metern und einem Stammdurchmesser von bis zu 2 Metern gilt er als einer der imposantesten Bäume in den tropischen Wäldern. Die Blätter des Salbaums sind glänzend grün und haben eine lederartige Textur. Shorea robusta ist bekannt für sein Samenöl welches zu vielfältigen Anwendungen in der Lebensmittel und auch Non-Food-Industrie verwendet wird.

Harzgewinnung und Inhaltsstoffe

Die Harzgewinnung aus dem Salbaum ist eine traditionelle Praxis, die seit Generationen von den Einheimischen durchgeführt wird. Der Baum wird angeritzt, um den Harzfluss anzuregen. Das Harz sammelt sich in speziellen Behältern, die am Baum befestigt sind. Nachdem es gesammelt wurde, wird das Harz gereinigt und weiterverarbeitet.

Das Sal Harz enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die es zu einem wertvollen Naturprodukt machen. Es besteht hauptsächlich aus ätherischen Ölen, Terpenen und Harzsäuren. Diese Substanzen verleihen dem Harz seine klebrige Konsistenz, seinen angenehmen Duft und seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Löslichkeit und Verwendung

Sal Harz ist in Wasser unlöslich, löst sich jedoch gut in Alkohol, Ölen und Lösungsmitteln auf. Diese Eigenschaft macht es zu einem beliebten Inhaltsstoff in der Parfümherstellung, der Kosmetikindustrie und der traditionellen Medizin.

In der Volksheilkunde wird Sal Harz aufgrund seiner entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften geschätzt. Es wird oft zur Behandlung von Hauterkrankungen, Muskelschmerzen und Atemwegsbeschwerden verwendet. Darüber hinaus wird es auch zur Förderung der Wundheilung und Linderung von Gelenkschmerzen eingesetzt. Stammesangehörige verwendeten das Harz auch zur Behandlung infizierter Wunden aber auch bei Verbrennungen.

In Studien wurden Versuche zur Wundbehandlung mit Shorea robusta Harz und Leinsamenöl untersucht. Diese zeigten eindeutig bessere Wundkontraktionen und eine erhöhte Kollagenbildung sowie eine bessere Hautbruchfestigkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe. Das mach das Harz für Anti-Aging Produkte sehr reizvoll. (scienc.gov 2014)

Brauchtum und Räuchern

Sal Harz spielt auch eine bedeutende Rolle im Brauchtum vieler Kulturen. Es wird im Himalayagebiet von Schamanen und Heilern zu verschiedenen Anlässen verräuchert. Es gilt dort als tibetischer Weihrauch. Zudem wird er in vielen Klöstern bei Festlichkeiten oder religiösen Anlässen verräuchert. Das Harz wirkt auf spirituelle und mystischer Ebene und fördert eine Hellsichtigkeit. Es schmilzt beim Erhitzen sehr gut. Die Geschichte erzählt das Königin Maya ihren Sohn Siddharta (Buddha) unter einem Salbaum zur Welt gebracht haben soll. Weiters erzählt die Sage, dass Buddha selbst unter einem Salbaum verstorben sei. Auch Skulpturen aus dem Mittelalter zeigen Baumnymphen die sich an einem Ast eines Salbaumes festhalten. (wikipedia.org)

Die traditionelle Räucherung mit Sal Harz erzeugt einen angenehmen Duft, der eine beruhigende Atmosphäre schafft. Es ist balsamisch-frisch mit einer feinen Note. Es ist auch bekannt für seine meditative Wirkung und wird daher oft bei Yoga- oder Meditationspraktiken eingesetzt.

Weiters wird das Harz zum Abdichten von Planken verwendet.

Artenschutz und nachhaltige Nutzung

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Sal Harz sind die Bestände des Salbaums gefährdet. Um den Artenschutz zu gewährleisten und eine nachhaltige Nutzung zu fördern, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen.

Zum Schutz des Salbaums und seines Harzes werden Aufforstungsprogramme durchgeführt und der Handel mit nachhaltig gewonnenem Harz gefördert. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über die Bedeutung des Artenschutzes informiert und alternative Einkommensquellen entwickelt, um den Druck auf die natürlichen Bestände zu verringern.

Insgesamt ist Sal Harz ein wertvolles Naturprodukt mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Es trägt nicht nur zur lokalen Wirtschaft bei, sondern bietet auch zahlreiche gesundheitliche und spirituelle Vorteile. Durch eine verantwortungsvolle Nutzung und den Schutz des Salbaums können wir sicherstellen, dass dieses kostbare Naturprodukt auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

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Sagapenum Harz

Herkunft und Merkmale

Sagapenum Harz, auch bekannt als Ferula persica die persische Asafoetida, gehört zur Familie der Apiaceae. Diese Pflanze stammt ursprünglich aus dem Iran sowie dem Kaukasus und ist dort heimisch. Sie zeichnet sich durch ihre charakteristischen Merkmale aus, die sie von anderen Pflanzenarten unterscheiden. Eine weitere Art ist Ferula latisecta. Dabei handelt es sich um Doldenblütler mit ausgeprägtem Aroma. Im Iran sind 30 Gattungen Ferula erfasst worden. Einige dieser Gattungen werden für in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Organerkrankungen eingesetzt. Weitere Namen zu Ferula persica wären Steckenkraut oder Persischer Riesenfenchel.

Harzgewinnung und Inhaltsstoffe

Die Gewinnung von Sagapenum Harz erfolgt hautsächlich aus der Wurzel der Pflanze. Eine Methode besteht darin, den oberen Teil der Wurzel vom umgebenden Erdreich zu entfernen und eine dünne Schicht der Wurzelspitze zu entfernen. Dieser Vorgang wird alle 4 Tage innerhalb 14 Tage wiederholt. Und ein Exsudat gewonnen. Das Harz aus dem ersten Schnitt wird als Kokh verkauft und hat einen höheren Preis als die darauffolgende Ernte die als Shir verkauft wird. Dieses Harz hat eine hohe Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen, die für verschiedene Anwendungen genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem ätherische Öle, Terpene und andere bioaktive Substanzen wie Sesquiterpen-Cumarine, schwefelhaltige Verbindungen, Umbelliprenin, Farnesiferole. Allerdings gibt es eine weitere Gewinnung des Harzes in dem man den Stängel anritzt und das Harz austreten lässt. (sciencedirect.com, Mohsen Varzandeh)

Löslichkeit und Verwendung

Es handelt sich um ein Oleogummi Harz. Sagapenum Harz ist daher in Wasser unlöslich, löst sich jedoch gut in Alkohol auf. Diese Eigenschaft macht es zu einem beliebten Bestandteil in der traditionellen Volksheilkunde. Es wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt, wie z.B. Verdauungsprobleme, Entzündungen und Atemwegserkrankungen.

Es wurde eine Vielzahl an chemischen Verbindungen gefunden. Diese wirken antibakteriell, antimykotisch, zytotoxisch, entzündungshemmend und haben eine chemopräventive Wirkung gegen Krebs. (ncbi.nlm.nih.gov)

Brauchtum und Volksheilkunde

In einigen Kulturen hat Sagapenum Harz eine besondere Bedeutung im Brauchtum. Die Pflanze wurde für verschiedene Beschwerden verwendet wie Rheuma, Diabetes, Rückenschmerzen. Weiters wird es gerne für Parfums verwendet. In Lebensmitteln wird es als Gewürz eingesetzt. In kleinen Mengen gegessen hat es eine erwärmende Wirkung. Es ist blähungswidrig und leicht abführend. Es wird auch gerne bei Gicht oder Gelenkschmerzen verwendet. Empfohlen wird 0,5-3 g in etwas Honig eingenommen, um die sexuelle Kraft zu unterstützen. Weiters wird ihm nachgesagt, wenn man 6 Tränen isst, soll es gegen eine Nierenentzündung wirksam sein. Es wird diesem Harz also eine Vielzahl an Wirkungen nachgesagt. (aspfood.com)

Räuchern

Es wird beispielsweise beim Räuchern verwendet, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und negative Energien abzuwehren. Das Aroma des Harzes gilt beruhigend und erfrischend aber der Geruch ist eher scharf und würzig. Es macht also Sinn dieses Harz mit anderen Hölzern und Kräutern zu mischen. Das Harz wird in kleinen Mengen verwendet, damit es nicht zu dominant erscheint. Es ist hilfreich in Räuchermischungen die bei Angstgefühlen oder bei Kummer helfen sollen. Die Nerven kommen zur Ruhe und Stressgefühle lösen sich auf.

Fazit

Insgesamt ist Sagapenum Harz eine faszinierende Pflanze mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Ihre Herkunft aus dem Iran, ihre einzigartigen Merkmale und ihre Bedeutung in der Volksheilkunde machen sie zu einem interessanten Forschungsobjekt. Der Artenschutz spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die Zukunft dieser Pflanze zu sichern und ihre nachhaltige Nutzung zu gewährleisten.

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Copaivabalsamharz

Copaifera reticulata

Copaivabalsamharz, auch als Räucherharz bekannt, stammt von der Pflanze Copaifera reticulata aus der Familie der Fabaceae. Dieser Baum ist in den tropischen Regionen Südamerikas beheimatet und wird wegen seines Harzes geschätzt. Er erreicht eine Wuchshöhe von ca. 19 Meter. Das Harz wird seit vielen Jahrhunderten in der Volksheilkunde verwendet und hat auch im Brauchtum eine wichtige Rolle gespielt.

Herkunft und Merkmale

Copaifera reticulata ist ein immergrüner Baum, der eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. Er zeichnet sich durch seine auffällige Rinde und sein dunkelgrünes Laub aus. Die Blüten sind klein und unscheinbar, jedoch entwickeln sich aus ihnen eine einsamige Hülsenfrucht. Die ursprüngliche Heimat ist Südamerika, Mittelamerika und Afrika.

Harzgewinnung

Die Gewinnung des Copaivabalsamharzes oder Kopaivabalsam auch Jerusalembalsam oder Copaiba-Öl genannt, erfolgt durch Anbohren des Baumstamms oder der Äste. Das Harz tritt aus den Wunden aus und wird gesammelt. Diese Methode schadet dem Baum nicht und ermöglicht eine nachhaltige Nutzung des Harzes. Erhärtet dieses Harz entsteht rezenter Kopal. Der südamerikanische Balsam galt als wertvoller für medizinische Zwecke. Der westindische Balsam wurde aufgrund seiner trüben und dicken Konsistenz eher für technische Zwecke verwendet. Die Echtheit ließ sich gut durch das Mikroskop erkennen. Das Harz auf dem Bild stammt aus Brasilien. Direkt aus dem Amazonasgebiet von einem Projekt zur Erhaltung des Regenwaldes.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Das Copaivabalsamharz enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, darunter ätherische Öle, Terpene und Harzsäuren wie Kopaivasäure. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung ist das Harz wasserunlöslich, jedoch gut in Alkohol und anderen organischen Lösungsmitteln löslich. Es handelt sich dabei also um ein Oleoresin. Die Farbe des Harzes kann von hellgold bis dunkelbraun sein. Kopaivasäure wurde einst medizinisch verwendet und zeichnete sich durch ein weißes, kristallines Pulver aus.

Volksheilkunde und Brauchtum

Im Amazonasgebiet wird Copaivabalsamharz aufgrund seiner entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften geschätzt. Es wird zur Behandlung von Hauterkrankungen, Wunden, Entzündungen und Atemwegsbeschwerden eingesetzt oder durch topische Auflagen bei Gelenksbeschwerden verwendet. Auch im spirituellen Bereich hat das Harz eine lange Tradition. Es wird beim Räuchern verwendet, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und negative Energien zu vertreiben.

Aroma und Duft

Copaivabalsamharz besitzt einen angenehmen, leicht süßlichen Duft. Beim Räuchern entfaltet es sein volles Aroma und verströmt einen warmen, holzigen Geruch. Der Duft wird als beruhigend und harmonisierend beschrieben und kann beim Meditieren oder Entspannen unterstützen.

Räuchern mit Copaivabalsamharz

Da der Balsam sirupartig ist, ist es möglich, das Harz mit anderen Räucherstoffen zu mischen, um individuelle Duftkompositionen zu kreieren. Es lässt sich also sehr gut in Räuchermischungen einarbeiten. Der Duft ist etwas holzig, balsamisch mit einem Hauch von Vanille. Es ist ideal als Fixateur in Mischungen zu verwenden.

Artenschutz

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Copaiva ist es wichtig, auf den Artenschutz zu achten. Einige Arten sind aufgrund der starken Abholzung gefährdet. Eine nachhaltige Harzgewinnung und der Schutz der Bäume sind notwendig, um die Zukunft dieser wertvollen Ressource zu sichern. Es ist wichtig, nur Harz von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, die sich für den Erhalt der Bäume und ihrer natürlichen Lebensräume einsetzen.

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Aloe – Harz Sokotra

Einleitung

Das Harz der Aloe perriy ist eine Rarität, gewonnen aus Aloe perriy oder Aloe soccotrina und gehört zur Familie der Affodillgewächse. In diesem Artikel werden wir uns mit ihrer Herkunft, Botanik, Gewinnung des Harzes, Inhaltsstoffen, Löslichkeit, Volksheilkunde, Brauchtum, Aroma, Duft, Räuchern, Rezepten und Verwendung befassen.

Herkunft und Botanik

Die Aloe perriy stammt ursprünglich von der Insel Sokotra im Indischen Ozean. Sie gehört zur Gattung der Aloen und zeichnet sich durch ihre einzigartige Erscheinung aus. Ihre langen, dicken Blätter sind von einem gräulichen Grün und besitzen an den Rändern kleine Stacheln. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen und blüht mit gelben Blüten. Die Insel gilt als eines der letzten Paradiese auf Erden und beherbergt eine Vielzahl einzigartiger Pflanzenarten. Die Aloe ist eine davon. Sie wächst in den trockenen und felsigen Gebieten der Insel und hat sich im Laufe der Zeit an die extremen Bedingungen angepasst.

Gewinnung des Harzes

Das Harz der Aloe perriy wird durch Einschnitte in die Blätter gewonnen. Es tritt aus den Wunden aus und bildet einen klebrigen Saft, der anschließend gesammelt wird. Dieser Prozess erfordert Sorgfalt und Geschick, um das Harz in hoher Qualität zu gewinnen.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Das Harz der Aloe perryi ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Es enthält unter anderem ätherische Öle, Terpene und Flavonoide. Diese Inhaltsstoffe verleihen dem Harz seine heilenden Eigenschaften. Das Harz ist löslich in Alkohol und kann zur Herstellung von Tinkturen und Salben verwendet werden.

Volksheilkunde und Brauchtum

Das Harz der Aloe perriy hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde. Es wird für seine entzündungshemmenden, antibakteriellen und wundheilenden Eigenschaften geschätzt. In einigen Kulturen wird das Harz auch für spirituelle Zwecke genutzt, beispielsweise beim Räuchern zur Reinigung von Räumen oder zur Förderung der Meditation. Ihre Blätter enthalten ein wertvolles Gel, das für seine heilenden Eigenschaften geschätzt wird. Es wird zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen, Verbrennungen und Wunden verwendet. Das Gel wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und feuchtigkeitsspendend. Es kann auch zur Linderung von Sonnenbrand und Insektenstichen eingesetzt werden.

Aroma und Duft

Das Harz der Aloe hat einen intensiven, aromatischen Duft. Es verströmt einen angenehmen Geruch, der als beruhigend und entspannend empfunden wird. Das Aroma des Harzes ist einzigartig und wird oft als erdig, würzig und leicht süßlich beschrieben.

Räuchern und Rezepte

Das Harz der Aloe eignet sich hervorragend zum Räuchern. Es kann alleine oder in Kombination mit anderen Räucherstoffen verwendet werden, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen oder negative Energien zu vertreiben und positive Schwingungen zu fördern. Das Räuchern mit dem Harz schafft eine beruhigende Atmosphäre und wird oft bei Meditation, Yoga und spirituellen Praktiken eingesetzt. Zudem gibt es verschiedene Rezepte, in denen das Harz als Zutat verwendet wird, beispielsweise in Salben oder Tinkturen. Das Räuchern mit dem Aloe Harz ist eine beliebte Methode, um die heilenden und energetischen Eigenschaften dieser Pflanze zu nutzen. Das Harz wird auf einer Räucherkohle oder in einem speziellen Räucherstövchen erhitzt, um den Duft freizusetzen. Der Rauch erfüllt den Raum mit einem angenehmen, erdigen Aroma und schafft eine entspannte Atmosphäre.

Mische fein gemahlenes Aloe Harz mit anderen duftenden Kräutern wie Lavendel, Sandelholz oder Weihrauch. Forme die Mischung zu Stäbchen oder Kegel und lasse sie trocknen. Anschließend können die selbstgemachten Räucherstäbchen verwenden, um einen wunderbaren Duft in deinem Zuhause zu verbreiten.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Kombination Aloe Harz mit getrockneten Blütenblättern, wie Rosen oder Kamille, sowie mit Gewürzen wie Zimt oder Nelken. Diese Mischung kann auf Kohlen gestreut werden, um einen aromatischen Rauch zu erzeugen.

Verwendung

Die Verwendungsmöglichkeiten des Harzes der Aloe sind vielfältig. Es kann zur äußerlichen Anwendung bei Hautproblemen wie Ekzemen, Schnitten oder Verbrennungen verwendet werden. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum kann das Harz hilfreich sein. Zudem findet es in der Aromatherapie Anwendung und wird zur Entspannung und Beruhigung eingesetzt.

Insgesamt ist die Aloe ein faszinierendes Gewächs mit einer langen Geschichte in der Volksheilkunde und im Brauchtum. Ihr Harz besitzt wertvolle Inhaltsstoffe und kann vielseitig genutzt werden. Ob als Räucherstoff, in Rezepten oder zur äußerlichen Anwendung – die Aloe ist eine wahre Rarität mit großem Potenzial.

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Galbanum – Harz

Galbanum Harz

Herkunft und Botanik

Galbanum ist ein Harz, das aus der Pflanze Ferula gummosa gewonnen wird. Die Pflanze gehört zur Familie der Apiaceae und ist in Persien wie in Afghanistan und Iran heimisch. Das Harz wird aus den Wurzeln und dem Stamm der Pflanze extrahiert. Dabei handelt es sich um den eingetrockneten Milchsaft. Früher hatte es auch die Bezeichnungen Galbansaft oder Galbangummi. Das Harz kann in unterschiedliche Farben aufweisen. Es kann in weißen oder gelben oder durchscheinenden aber auch wachsartig-glänzenden Tränen vorkommen. Auf der Abbildung sieht man im Vordergrund Galbanharz aus Afghanistan und im Hintergrund Galbanharz aus dem Iran. Iran erntet jährlich in etwa 80 Tonnen davon.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Galbanum Harz enthält verschiedene ätherische Öle, Terpene und Harzsäuren. Es ist in Alkohol, Äther und Ölen löslich. Ist das Harz sehr weich, empfiehlt sich das Einfrieren vor dem Pulverisieren. Ca. 60% des Harzes sind in Alkohol löslich. Weiters enthält es ca. 20 % Gummi und 6 % ätherisches Öl.

Volksheilkunde und Brauchtum

In der Volksheilkunde wird Galbanum Harz für seine entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt. Man hatte daraus Pflaster zur Hautreiztherapie gemacht. Es wurde traditionell zur Behandlung von Hautkrankheiten und Sonnenbränden verwendet. Auch bei Ekzemen oder Geschwülsten wurde es eingesetzt. Sowohl innerlich als auch äußerlich. Auch bei Rheuma und Verdauungsbeschwerden wurde es verwendet. Es war Dioskurides und Plinius bekannt. Im Mittelalter hatte die Droge eine große Bedeutung. Es wurde als Mittel gegen Krämpfe oder Blähungen verwendet. Zudem soll es das Gedächtnis unterstützten. Galbanumharz wurde auch bei Frauenbeschwerden zur Behandlung eingesetzt da es menstruationsfördernde Eigenschaften besitzen soll. Darum wurde es auch als „Mutterharz“ bezeichnet.

Aroma und Duft

Galbanum Harz hat einen intensiven, grünen Duft mit erdigen und balsamischen Noten. Der Geschmack ist aber bitte und scharf.

Sein Aroma wird oft als frisch, harzig und leicht zitronig beschrieben. Galbanum Harz wird auch in einigen Kulturen bei spirituellen Räucherzeremonien eingesetzt.

Räuchern

Das Harz wird gerne als Fixativ in Räucherwerk verwendet. Es findet sich auch in Kyphi Rezepten wieder und wird bei religiösen Tempelzeremonien verwendet. Beim Räuchern verliert sich der bittere, scharfe Geruch sondern es entfaltet sich ein balsamisches einzigartiges Aroma. Es hilft Energien welche im Ungleichgewicht sind wieder in Ordnung zu bringen. Es wärmt und harmonisiert und hat eine heilende Wirkung.

Rezepte und kulinarische Verwendung

Galbanum Harz wird in der Küche als Gewürz verwendet. Es verleiht Gerichten einen einzigartigen Geschmack und Aroma. Beliebte Anwendungen sind in Marinaden, Saucen und Dressings.

Artenschutz

Aufgrund seiner Beliebtheit und begrenzten Verfügbarkeit gibt es Bestrebungen zum Schutz der Galbanum-Pflanze. Nachhaltige Erntemethoden und der Schutz des natürlichen Lebensraums sind wichtige Aspekte des Artenschutzes.

Fazit

Galbanum Harz ist ein kostbares Naturprodukt mit vielfältigen Anwendungen. Sein einzigartiges Aroma und Duft machen es zu einer beliebten Zutat sowohl in der Küche als auch in der Volksheilkunde. Der Schutz der Galbanum-Pflanze und die nachhaltige Nutzung ihrer Ressourcen sind von großer Bedeutung, um ihre langfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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Manna-Harz

Herkunft

Die Fraxinus ornus, im Volksmund auch Manna-Esche, Blumen-Esche oder Schmuckesche genannt, ist ein Laubbaum, der hauptsächlich im Mittelmeerraum beheimatet ist. Sie gehört zur Familie der Ölbaumgewächse und wird aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten geschätzt. Besonders interessant ist das Harz, das von dieser Baumart produziert wird – das sogenannte Manna.

Harz und Manna

Das Harz der Fraxinus ornus ist als Manna bekannt und wird seit Jahrhunderten für verschiedene Zwecke genutzt. Es handelt sich um eine klebrige, süße Substanz, die von den Bäumen abgesondert wird. Die Produktion des Manna-Harzes erfolgt durch die Anzapfung der Stämme oder Äste der Bäume. Das Harz fließt langsam aus den Verletzungen und trocknet zu einer festen Masse aus. Um das Harz zu gewinnen müssen die Bäume ca. 10 Jahre alt sein. Hauptsächlich wurde Manna in Unteritalien geerntet. Damit der Regen die Ernte vernichtet wurden Wachen in den Eschenhainen aufgestellt.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit von Manna


Manna enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, darunter verschiedene Zuckerarten wie Mannose und Glucose. Bis zu 90% Mannitol (Bezeichnung für den Mannose ableitenden Zuckeralkohol) kann enthalten sein und in Spuren kommt auch Fraxin vor. Es ist löslich in Wasser und bildet eine klebrige Flüssigkeit. Der eingetrocknete Saft enthält 13 % Mannit. Die Löslichkeit von Manna ist ein wichtiger Aspekt bei der Verwendung in der Volksheilkunde und anderen Anwendungen. Zur Vorbereitung von MRT-Untersuchungen des Dünndarmes kann eine Lösung mit Mannitol als negatives Kontrastmittel verwendet werden. (chemie.de) Missbräuchlich wurde Mannitol als Sprengstoff oder als Streckmittel illegaler Substanzen verwendet. (wikipedia.org)

Volksheilkunde und Brauchtum

In der Volksheilkunde wird das Manna als Heilmittel für verschiedene Beschwerden eingesetzt. Es wird beispielsweise bei Verdauungsproblemen, Husten oder als harntreibendes Mittel verwendet. Heilkundig kann wurde es als mildes Abführmittel verwendet um Beschwerden wie Darmfissuren zu lindern, da der Stuhl erweicht werden konnte. In Schwedenkräutermischungen wird Manna gerne auch hinzugemischt.

Darüber hinaus spielt Manna auch eine wichtige Rolle im Brauchtum vieler mediterraner Regionen. Es wird beispielsweise zu bestimmten Festtagen gesammelt und als Opfergabe verwendet. Ob es sich auch um das Manna aus der Bibel handelt kann nur spekuliert werden. Denn das Wort Manna findet sich im arabischen Raum bei anderen Bäumen und deren Harzen relativ oft wieder.

Räuchern, Aroma und Duft

Das Harz der Manna-Esche wird auch gerne zum Räuchern verwendet. Es verströmt einen angenehmen Duft und erzeugt eine besondere Atmosphäre. Das Aroma von Manna ist süßlich und leicht harzig. Es wird oft in der Parfüm- und Kosmetikindustrie für die Herstellung von Duftstoffen verwendet. Wenn ich den Duft beschreiben müsste, fallen mir gebrannte Mandeln ein. Es kommt regelrecht Weihnachtsstimmung auf. Da der Zucker rasch verbrennt ist eine indirekte Räucherung sicher am besten. Ideal auf der Platte, oder nach japanischer Art auf dem Micaplättchen verräuchern. Manna könnt ihr auch als Trägerstoff verwenden, wenn ihr in eurem Räucherwerk, wie Kegel, etwas ätherisches Öl hinzu geben möchtet. Es fixiert das Öl recht gut und es verflüchtigt sich nicht. Wenn das Harz verräuchert wird erinnert das Aroma auch an die Weihnachtsbäckerei. Es ist also ideal wenn man etwas festliche Stimmung erhalten möchte. Es beruhigt und macht fröhlich.

Rezepte mit Manna

Manna kann auch in der Küche Verwendung finden. Es wird beispielsweise zur Herstellung von Likören, Süßspeisen oder als Zutat für besondere Gebäcke verwendet. Die süße Note und die klebrige Konsistenz verleihen den Speisen eine einzigartige Geschmacksnote. So könnte man sich das vorstellen:

  • Mannabrot: Ein köstliches Brot, das mit Manna gesüßt wird und eine angenehme Süße und Textur bietet
  • Zutaten: Mehl, Hefe, Wasser, Salz, Manna
  • Zubereitung: Das Mehl mit Hefe, Wasser und Salz vermischen und zu einem Teig kneten. Den Teig ruhen lassen und anschließend das Manna hinzufügen. Den Teig erneut kneten und zu einem Brot formen. Im Ofen backen, bis es goldbraun ist.
  • Manna-Eis: Eine erfrischende Dessertvariation mit einer süßen Manna-Note
  • Zutaten: Sahne, Zucker, Eigelb, Manna
  • Zubereitung: Sahne, Zucker und Eigelb vermischen und erhitzen, bis eine cremige Masse entsteht. Das Manna hinzufügen und gut verrühren. Die Mischung abkühlen lassen und in einer Eismaschine zu Eis verarbeiten.

Artenschutz

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Manna und der intensiven Nutzung der Manna-Esche ist der Artenschutz dieser Baumart von großer Bedeutung. Um den Fortbestand zu sichern, sollten nachhaltige Erntemethoden angewendet und die Bestände überwacht werden. Eine bewusste Nutzung des Harzes trägt dazu bei, dass die Fraxinus ornus auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.

Insgesamt ist die Fraxinus ornus ein faszinierender Baum mit einer vielfältigen Verwendung. Das Harz, das von diesem Baum produziert wird, findet in der Volksheilkunde, im Brauchtum, als Räucherstoff, in der Küche und in der Duftindustrie Anwendung. Der Artenschutz spielt eine wichtige Rolle, um den Fortbestand dieser besonderen Baumart zu gewährleisten.

In Österreich wächst die Manna-Esche in Kärnten. Bei uns in Vorarlberg findet man nur sehr selten einen gepflanzten Baum. Natürlich findet man ihn bei uns nicht.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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Zirbelkiefer-Harz

Herkunft

Die Pinus sibirica ist in den kalten Regionen Sibiriens beheimatet. Sie wächst in den Taiga-Wäldern und ist an die extremen klimatischen Bedingungen angepasst. Die Zirbelkiefer kann eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen und bildet eine dichte, kegelförmige Krone aus. Sie ist durch ihre charakteristischen Nadeln und ihre robuste Rinde gekennzeichnet.

Harz und seine Inhaltsstoffe

Das Harz der Pinus sibirica wird aus den Rissen in der Rinde gewonnen. Es ist eine klebrige Substanz, die verschiedene Inhaltsstoffe enthält. Dazu gehören ätherische Öle, sehr viele Phytonzieden-Terpene, Harzsäuren und verschiedene andere Verbindungen. Das Harz hat eine goldgelbe Farbe und einen starken aromatischen Duft.

Löslichkeit von Harz

Das Harz der Pinus sibirica ist in verschiedenen Lösungsmitteln löslich. Es kann in Alkohol, Öl und Wasser gelöst werden. Diese Eigenschaft macht das Harz vielseitig einsetzbar und ermöglicht seine Verwendung in verschiedenen Anwendungen.

Volksheilkunde und Brauchtum in Russland

In der traditionellen Volksheilkunde Russlands spielt das Harz der Pinus sibirica eine wichtige Rolle. Es wird zur Behandlung von Erkältungen, Atemwegserkrankungen und Hautproblemen eingesetzt. Das Harz wird oft in Form von Salben, Cremes oder Tinkturen verwendet. Es hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften, die bei der Linderung von Beschwerden helfen können. Zudem wird das Harz als Kaugummi oder als Lutschbonbons verwendet. Weiters wird ihm eine antibiotische Wirkung nachgesagt.

Aroma und Räuchern

Das Harz der Zirbelkiefer hat auch einen hohen Stellenwert im russischen Brauchtum. Es wird zum Räuchern verwendet, um Räume zu reinigen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Der aromatische Duft des Harzes wird als beruhigend und entspannend empfunden. lt. Georg Huber (Jeomra) soll es nicht unbedingt reinigend sein, aber es soll Energien positiv strukturieren und ordnen.

Das Harz der Pinus sibirica hat einen einzigartigen Duft, der als holzig, warm und balsamisch beschrieben wird. Es hat eine beruhigende Wirkung auf die Sinne und wird oft in aromatherapeutischen Anwendungen verwendet. Das Harz kann als ätherisches Öl extrahiert werden und findet Verwendung in Duftlampen, Badezusätzen oder Massageölen.

Rezepte

Es gibt zahlreiche Rezepte, die das Harz der Pinus sibirica enthalten. Hier sind einige Beispiele:

  • Zirbelkiefer-Harz-Tinktur: Das Harz wird in Alkohol gelöst und zur inneren Anwendung verwendet. Es soll bei Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung des Immunsystems helfen
  • Zirbelkiefer-Harz-Salbe: Das Harz wird mit anderen Zutaten wie Bienenwachs, Ölen und Kräutern gemischt, um eine heilende Salbe für Hautprobleme herzustellen
  • Räucherwerk mit Zirbelkiefer-Harz: Das Harz wird auf Kohle oder in speziellen Räucherschalen verbrannt, um einen angenehmen Duft im Raum zu verbreiten und negative Energien zu vertreiben.

Artenschutz

Die Pinus sibirica ist eine geschützte Baumart. Ihr Bestand ist durch Abholzung und Umweltveränderungen bedroht. Um den Artenschutz zu gewährleisten, werden Maßnahmen ergriffen, um die Wälder zu erhalten und die nachhaltige Nutzung des Harzes sicherzustellen

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Almaciga Harz

Herkunft

Agathis philippinensis Harz gehört zur Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae). Diese Pflanzenfamilie umfasst insgesamt 15 Arten von Bäumen welche auf den Philippinen, auf Fidschi, in Australien, Neuseeland und auf Neukaledonien heimisch sind. Es handelt sich um immergrüne hohe Bäume die eine sehr harzreiche Rinde aufweisen. Das Harz von Agathis philippinensis ist besonders reichhaltig und wird auch als Manila-Kopal bezeichnet. Bis zum 20. Jahrhundert wurden 75 % dieses Harzes aus Indonesien verschifft.

Kein Dammarharz

Obwohl Agathis philippinensis Harz zu den harten Kopalharzen gehört, handelt es sich nicht um Dammarharz. Das Harz wird aus den Stämmen des Agathis philippinensis Baumes gewonnen und unterscheidet sich in einigen Eigenschaften von Dammarharz.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Das Harz von Agathis philippinensis enthält verschiedene Inhaltsstoffe, darunter ätherische Öle und Harzsäuren, Resen, Resinolsäure, Bitterstoffe, D-Limonen, Da-Pinen, J-Pinen und Camphen. Es ist leicht löslich in organischen Lösungsmitteln wie Alkohol, Ether, Aceton und teilweise in Terpentin, Benzin und Chloroform. Spannend ist, das die gesammelten Harze von verschiedenen Standorten unterschiedliche Ergebnisse geliefert haben. (Sciencedirect.com) Ethanol scheint aber die besten Ergebnisse geliefert zu haben. (researchgate.net)

Volksheilkunde

In der Volksheilkunde wird das Harz von Agathis philippinensis für verschiedene Zwecke verwendet. Eine traditionelle Anwendung besteht darin, Zahnlöcher damit zu stopfen, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern. Aber es wurde auch bei Asthma oder Arthritis verwendet. Bei Arthritis wird das Harz geschmolzen (über indirekte Hitze) und als Umschlag auf die betroffene Stelle gelegt. Geräuchert kann es bei Asthma Linderung verschaffen.

Lacke

Das Harz wird auch in der Lackherstellung verwendet. Aufgrund seiner Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln eignet es sich gut zur Herstellung von Lacken und Firnissen. Weiters wird es zum Abdichten von Booten eingesetzt. Oder ist eine Zugabe von billig Seife.

Brauchtum und Räuchern

Agathis philippinensis Harz hat auch im Brauchtum eine lange Tradition. Es wird beim Räuchern verwendet, um einen angenehmen Duft zu verbreiten. Das Aroma des Harzes ist besonders intensiv und wird von vielen Menschen geschätzt. Er weist ein schwaches balsamisches Aroma auf, ein wenig würzig-süßlich. Es wirkt beruhigend auf gestresste Menschen und hat somit eine entspannende Wirkung. Verräuchert wird er auf den Philippinen gegen Insekten oder aber wie Weihrauch bei religiösen Zeremonien. Weiters wird es für Fackeln verwendet, damit diese besser brennen. Im Harz können sich hin und wieder Einschlüsse von Insekten befinden welche keinen negativen Effekt auf die Qualität des Harzes haben.

Rezepte und Anwendungen

Es gibt verschiedene Rezepte und Anwendungen für das Harz von Agathis philippinensis. Es kann beispielsweise als Zutat in Parfüms oder Duftmischungen verwendet werden. Auch in der Aromatherapie findet es Anwendung. Auch in Naturkosmetik kann es hervorragend eingesetzt werden. Durch seine alkohollösliche Eigenschaft lässt sich auch aus diesem Harz eine Tinktur herstellen. Es wird etwas Harz mit hochprozentigem Alkohol angesetzt. Du kannst das Harz im Verhältnis 1:5 in Weingeist ansetzten.

Artenschutz

Da Agathis philippinensis ein Baum ist, der das Harz produziert, ist auch der Artenschutz von großer Bedeutung. Die nachhaltige Ernte und der Schutz der natürlichen Lebensräume sind entscheidend, um eine langfristige Verfügbarkeit des Harzes zu gewährleisten.

Insgesamt ist Agathis philippinensis Harz ein vielseitiger Rohstoff mit verschiedenen Anwendungen in der Volksheilkunde, Lackherstellung und im Brauchtum. Sein intensives Aroma und seine besonderen Eigenschaften machen es zu einem beliebten Naturprodukt. Der Artenschutz spielt eine wichtige Rolle, um die nachhaltige Nutzung des Harzes zu gewährleisten.

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Aleppo-Kiefer-Harz

Aleppo-Kiefer-Harz

Aleppo-Kiefer-Harz

Herkunft und Eigenschaften

Das Aleppo-Kiefer-Harz, auch bekannt als Pinus halepensis, gehört zur Familie der Pinaceae. Die Aleppo Aleppo-Kiefer ist ein immergrüner Baum, der eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen kann. Sie besitzt lange Nadeln in Bündeln zu je zwei, die eine bläulich-hellgrüne Farbe haben. Die Zapfen sind relativ klein und braun gefärbt.

Diese Baumart ist im Mittelmeerraum dominant und darum wird sie sehr oft mit Pinus pinea oder Pinus pinaster verwechselt. Letztere lässt sich anhand gestielter Zapfen gut unterscheiden. Mein Harz welches ich im Haus habe, stammt aus Griechenland. Es ist wichtig, dass man das Aleppo-Kiefer-Harz nicht mit anderen Harzarten verwechselt, da es einige besondere Eigenschaften aufweist. Es duftet nach Limonenen und Terpentin.

Bis vor einigen Jahrzehnten spielte die Harzgewinnung noch eine große Rolle. Heute hat diese jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung mehr.

Harzgewinnung und Verarbeitung

Das Aleppo-Kiefer-Harz wird so gut wie fast alle Harze durch Anritzen der Baumrinde gewonnen. Mit Hilfe einer Metalplatte wird das austretende Harz aufgefangen und fließt in einen Beutel. Nach einiger Zeit erstarrt das Harz. Das ausfließende Harz wird gesammelt und anschließend weiterverarbeitet. Es kann in verschiedenen Formen wie Harzklumpen oder Harzpulver erworben werden. Diese können dann für verschiedene Zwecke verwendet werden.

Aleppo-Kiefer-Harz

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Zu den Inhaltsstoffen gehören ätherische Öle, Terpene und Harzsäuren. Diese Inhaltsstoffe verleihen dem Harz seine spezifischen Eigenschaften. Es riecht wunderbar nach Terpentin und Limonenen. Das Aleppo-Kiefer-Harz ist löslich in Alkohol, da es sich um ein Oleoresin handelt.

Weiters finden wir antioxidative Verbindungen sowie Polyphenole und antimikrobielle Komponenten.

Volksheilkunde und medizinische Anwendung

In der Volksheilkunde wird das Aleppo Kiefer Harz für verschiedene Zwecke eingesetzt. Es wird beispielsweise zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma verwendet. Auch bei Hautproblemen wie Ekzemen oder Entzündungen kommt das Harz zum Einsatz. Darüber hinaus wird ihm auch eine entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben.

Das Aleppo-Kiefer-Harz wird auch in der Küche verwendet. Es verleiht verschiedenen Gerichten eine besondere Note und kann auch als Gewürz verwendet werden. Zum Beispiel kann es zu Marinaden für Fleisch hinzugefügt oder über Salate gestreut werden. Wir sprechen hier von Mini-Mengen. Darüber hinaus wird das Harz zur Herstellung von Harzbonbons und Süßigkeiten verwendet. Zudem wurde dieses Harz als Zugabe des griechischen Weins Retsina beigefügt.

Räuchern mit Aleppo Kiefer Harz

Ein weiteres Anwendungsgebiet des Aleppo-Kiefer-Harzes ist das Räuchern. Das Harz wird indirekt auf glühende Kohle gelegt, besser auf das Sieb oder die Platte, wodurch ein angenehmer Duft entsteht. Dieser Duft wirkt beruhigend und entspannend.

Das Räuchern mit Aleppo-Kiefer-Harz wird oft in der Aromatherapie eingesetzt, um eine positive Atmosphäre zu schaffen. Es wird geglaubt, dass das Räuchern mit dem Harz negative Energien vertreibt und positive Energien anzieht. Es soll dabei helfen, den Geist zu reinigen, die Intuition zu stärken und spirituelle Erfahrungen zu fördern.

Rezepte für die Verwendung des Harzes

  • Duftender Raum: Einige Harzklumpen auf ein Sieb legen und den Raum mit dem angenehmen Duft erfüllen
  • Inhalation: Einen Teelöffel Harzpulver in heißes Wasser geben und den entstehenden Dampf inhalieren. Dabei eignet sich die Zugabe von Thymian oder Tannennadeln bei Schnupfen und Erkältungskrankheiten.

Wichtige Hinweise

  • Das Alepp- Kiefer-Harz sollte nicht bei Allergien gegenüber Kiefernprodukten angewendet werden
  • Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten sowie die positiven Eigenschaften machen es zu einer interessanten Option für die natürliche Gesundheitspflege.

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FNL Referentin: Marlies Schneider

FNL-Kräuterkurs am Montag

Hymenaea verrucosa – Manzirufu Früchte

Herkunft und Geschichte

Hymenaea verrucosa, auch bekannt als Animebaum, gehört zur Familie der Fabaceae. Es gibt ca. 15 Hymenaea Arten wobei zwei ausgestorben sind. Diese Baumart ist vorwiegend in den tropischen Regenwäldern Südamerikas und Hymenaea verrucosa in Afrika beheimatet und wird wegen ihrer vielfältigen Verwendungszwecke geschätzt. Die Geschichte von Hymenaea verrucosa reicht Jahrhunderte zurück, da sie sowohl in der Volksheilkunde eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich um immergrüne Bäume mit einer Wuchshöhe von 25-35 Meter. Die Hülsenfrüchte können 4 cm betragen.

Der Name Verruca bedeutet übersetzt Warzen da sie nämlich Harztaschen an der Schotenwand entwickeln die an Warzen erinnern. Die Manzirufu Früchte wachsen hauptsächlich in den tropischen Regionen Ostafrikas. Sie sind klein und rund mit einer glatten, leuchtend gelben Schale. Die Früchte haben eine weiche, saftige Konsistenz und einen süßen Geschmack. Ihre einzigartige Eigenschaft liegt jedoch in den Harzblasen, die beim Aufschneiden freigesetzt werden.

Weitere Namen wären Sansibar Copal. Der Name Hymenea kommt vom griechischen Hochzeitsgott Hymen und bezieht sich auf die perfekte Paarung der Blätter des Baumes.

Verwendung in der Volksheilkunde

Die Manzirufu Früchte von Hymenaea verrucosa werden in der Volksheilkunde für ihre heilenden Eigenschaften geschätzt. Die Harzblasen in den Manzirufu Früchten sind für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt. Sie enthalten eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen, die für ihre entzündungshemmenden, antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften geschätzt werden. In der Volksheilkunde werden die Harzblasen für die Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt, darunter Erkältungen, Magenbeschwerden und Hautinfektionen.

Räuchern

Das Räuchern der Früchte ist eine gängige Methode, um das Harz freizusetzen und seine Wirkung zu verstärken. Traditionell werden sie bei Tromba-Zeremonien auf Madagaskar verräuchert. Um Vorfahren anzurufen, um Rat zu bitten oder für Schutzräucherungen verwendet. Weiters wurde auch bei Schlaflosigkeit und Angstzuständen davon verräuchert. Weiters wird die Fruchtschale zum Reinigen von Objekten und Räumen verwendet.

Damit du die Kapselschalen verräuchern kannst musst du sie aufbrechen und die inneren Kerne zuerst entfernen. Ich habe die Kapseln pulverisiert und in Räucherstäben verarbeitet. Weiters kannst du sie auch direkt auf das Sieb legen.

Der Duft ist holzig, würzig-süßlich und erinnert an Aprikosen.

Löslichkeit

Die Löslichkeit des Harzes ermöglicht eine einfache Anwendung auf betroffenen Hautstellen. Dabei kann man die Schalen in hochprozentigen Alkohol einlegen und als Tinktur ausziehen. Für gewöhnlich 28 Tage und täglich schütteln. Wenn du nun den Alkohol verdampfst, kannst du ein Harz-Absolue gewinnen.

Deine Tinktur lässt sich nun in Salben, Cremes oder Kosmetika wie Lotionen verarbeiten.

Kulinarische Verwendung

Die Animebäume aus Südamerika haben auch in der Kulinarik ihren Platz gefunden. Es gibt Arten der Manzirufu Früchte die oft in süßen Speisen verwendet werden, um ihnen einen einzigartigen Geschmack zu verleihen. Das Harz kann auch als Gewürz verwendet werden und verleiht den Gerichten eine besondere Note. Die Vielseitigkeit von Hymenaea Früchten in der Küche macht sie zu einer beliebten Zutat in vielen südamerikanischen Gerichten.

Inhaltsstoffe und Verruca-Harz

Das Verruca-Harz von Hymenaea verrucosa enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die für seine heilenden Eigenschaften verantwortlich sind. Es ist reich an ätherischen Ölen, Tanninen und Flavonoiden. Diese Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und antimikrobiell, was zur Wirksamkeit des Harzes bei der Behandlung von Hautproblemen beiträgt. Die Löslichkeit des Harzes erleichtert die Extraktion dieser wertvollen Inhaltsstoffe.

Fazit

Hymenaea verrucosa, auch bekannt als Animebäume, ist eine Baumart aus der Familie Fabaceae, die in den tropischen Regenwäldern Südamerikas beheimatet ist. Die Manzirufu Früchte dieser Bäume finden Verwendung in der Volksheilkunde und in der Kulinarik. Das Räuchern der Früchte ermöglicht die Freisetzung des Harzes, das zur Behandlung von Hautproblemen wie Verruca eingesetzt wird. Das Harz enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Das Wissen um die vielfältigen Verwendungszwecke von Hymenaea verrucosa macht diese Baumart zu einer wichtigen Ressource in Südamerika.

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Hagar Harz: Ein umfassender Blick auf Commiphora erythraea

Herkunft und Gewinnung

Die süße Myrrhe, auch bekannt als Hagar Harz, Opoponax oder Commiphora erythraea, stammt aus der Familie der Burseraceae. Diese Pflanze findet ihre Ursprünge in den trockenen Regionen Afrikas und Arabiens. Die Gewinnung des Harzes erfolgt durch das Anritzen der Rinde des Commiphora erythraea-Baumes, wodurch ein gelbliches Harz austritt. Dieses Harz wird dann gesammelt und weiterverarbeitet. Opoponax ist ein Trivialname und wird mehreren Commiphora Arten zugewiesen. Die daraus gewonnenen ätherischen Öle haben einen süßen, warmen und würzigen Duft.

Löslichkeit und Inhaltstoffe

Die süße Myrrhe zeichnet sich durch ihre geringe Löslichkeit in Wasser aus. Es handelt sich nämlich um ein Ole-Gummi-Harz. Somit ist es gut löslich in Alkohol. Diese Eigenschaft macht sie zu einem beliebten Inhaltsstoff in Parfums und Kosmetika. Die Hauptbestandteile der süßen Myrrhe sind ätherische Öle, Harzsäuren und Terpene, Camphen, Limonen uvm.. Lt. Marcotullio et al. 2009 sollen bis zu 48 verschiedene chemische Bestandteile im ätherischen Öl vorkommen.

Volksheilkunde und Rezepte

Die süße Myrrhe wird seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde verwendet. Sie soll entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften besitzen. In vielen Kulturen wird sie zur Behandlung von Hauterkrankungen, Wunden und Entzündungen eingesetzt. Darüber hinaus wird die süße Myrrhe auch bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen verwendet. Lt Kevin Johann wurde es auch bei Augenentzüdungen, Malaria und Fieber verwendet.

Räuchern

Eine beliebte Anwendung der süßen Myrrhe ist das Räuchern. Dabei wird das Harz indirekt auf glühende Kohlen oder in speziellen Räuchergefäßen bzw. auf dem Sieb verräuchert. Ich verwende dabei gerne die japanische Variante mit Reisasche und einem Micaplättchen. Der entstehende Rauch soll eine reinigende und entspannende Wirkung haben. Zudem wird ihm eine positive energetische Wirkung zugeschrieben.

Das Aroma ist balsamisch und wärmend.

Historisches

Die süße Myrrhe hat eine lange Geschichte. Bereits in der Antike wurde sie als wertvolles Handelsgut gehandelt. Sie fand Verwendung in verschiedenen religiösen und spirituellen Zeremonien. Auch in der ägyptischen und griechischen Medizin war sie ein wichtiger Bestandteil vieler Arzneimittel.

Kulinarik

Neben ihrer Verwendung in der Medizin und Räucherungen wird die süße Myrrhe auch in der Kulinarik eingesetzt. In einigen Kulturen wird sie als Gewürz in verschiedenen Gerichten verwendet. Ihr aromatischer Geschmack verleiht den Speisen eine exotische Note.

Insgesamt bietet die süße Myrrhe, oder Hagar Harz, eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Von ihrer Verwendung in der Volksheilkunde über das Räuchern bis hin zur kulinarischen Nutzung gibt es zahlreiche Wege, von den positiven Eigenschaften dieser Pflanze zu profitieren. Die lange Geschichte und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen die süße Myrrhe zu einem faszinierenden Produkt mit einer breiten Palette von Anwendungsmöglichkeiten.

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Abelmoschus moschatus

Herkunft

Abelmoschus moschatus, auch bekannt als Moschuseibisch, gehört zur Familie der Malvaceae. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus den tropischen Gebieten Asiens, insbesondere aus Indien. Sie wächst jedoch mittlerweile in vielen anderen Teilen der Welt, da sie sich gut an verschiedene Klimazonen anpassen kann.

Verwendungsmöglichkeiten

Abelmoschus moschatus hat eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten. Die Pflanze wird oft in der Volksheilkunde eingesetzt, da sie verschiedene medizinische Eigenschaften besitzt. Ihre Blüten und Blätter werden zur Herstellung von Tee oder Tinkturen verwendet, die bei Verdauungsproblemen und Erkältungen helfen können.

Darüber hinaus wird Abelmoschus auch in der Parfümherstellung eingesetzt. Die Samen dieser Pflanze enthalten einen starken Moschusduft, der in der Parfümindustrie sehr begehrt ist. Das ätherische Öl, das aus den Samen gewonnen wird, wird häufig als Duftstoff in den verschiedenen Parfüms verwendet.

Inhaltsstoffe

Die Pflanze enthält verschiedene Inhaltsstoffe, die für ihre heilenden Eigenschaften verantwortlich sein können. Dazu gehören ätherische Öle, Flavonoide und Schleimstoffe. Diese Stoffe wirken entzündungshemmend und beruhigend auf den Körper.

Volksheilkunde

In der Heilkunde werden Abelmoschus -Präparate manchmal bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis und Ekzemen eingesetzt. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze können dazu beitragen, den Juckreiz zu lindern und die Haut zu beruhigen. Es wird jedoch empfohlen, vor der Anwendung solcher Präparate einen Arzt zu konsultieren.

Darüber hinaus wird Abelmoschus auch in einigen traditionellen asiatischen Arzneimitteln verwendet, um die Verdauung zu fördern und Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Diese Präparate können in Form von Kapseln, Tabletten oder Tinkturen erhältlich sein. Diese Pflanze wird traditionell zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Verdauungsstörungen eingesetzt.

Insgesamt bietet Abelmoschus eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten in der Volksheilkunde, Parfümherstellung und Heilkunde. Die Pflanze hat aufgrund seines α-Santalol entzündungshemmende Eigenschaften und einen angenehmen Moschusduft, der die Samen vielseitig einsetzbar macht.

Rezepte

Es gibt verschiedene Rezepte, bei denen Abelmoschus als Zutat verwendet wird. Ein beliebtes Rezept ist die Zubereitung eines Moschustees. Dafür werden getrocknete zerstoßene Samen, Blüten oder Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen und für einige Minuten ziehen gelassen. Dieser Tee kann bei Erkältungen und zur Förderung der Verdauung getrunken werden.

Räuchern mit Abelmoschus

Eine andere Möglichkeit, Abelmoschus zu verwenden, ist das Räuchern. Das Räuchern mit Abelmoschus wird oft zur Entspannung und zur Schaffung einer harmonischen Atmosphäre eingesetzt. Es erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund seines angenehmen Duftes. Um diese Pflanze zum Räuchern zu verwenden, werden die Samen zuerst getrocknet und dann auf einer Kohle oder einem Räucherstövchen langsam verbrannt oder sie werden in Räucherkugeln oder Kegel verarbeitet.

  • So wird der Duft freigesetzt und breitet sich im Raum aus
  • Es entsteht eine angenehme und beruhigende Atmosphäre
  • Der Moschusduft kann Stress abbauen und die Sinne stimulieren und aphrodisierend
  • Unterstützt einen Neuanfang

Der Duft ist moschusartig wie der Name schon verrät aber auch betörend und angenehm aromatisch.

Achtung: Blüten und Blätter verbrennen viel zu schnell auf Kohle und eignen sich nicht dafür.

Fazit

Abelmoschus , die Moschusmalve, ist eine faszinierende Pflanze mit einer Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten. Ob beim Räuchern, in der Parfümherstellung oder als Heilmittel, ihr moschusartiger Duft und ihre aktiven Wirkstoffe machen sie zu einer interessanten Option. Entdecke die vielfältigen Eigenschaften von Abelmoschus und lass dich von ihrem betörenden Aroma verzaubern!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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Breu Branco Harz

Herkunft und Gewinnung

Das Breu Branco Harz stammt aus der Pflanze Protium heptaphyllum, die zur Familie der Bursaceae gehört. Ursprünglich ist diese Pflanze in den tropischen Regionen Südamerikas beheimatet. Der Baum wächst gerne im tropischen Regenwald auf feuchten und sandigen Böden. Der Baum wird in ganz Brasilien angebaut, da er auch auf Sand,- bzw. Lehmböden gut gedeiht. Sein Holz wird für Fußböden und Schreinereien verwendet.

Das Harz wird durch Einschnitte in den Stamm gewonnen, wodurch der Baum eine klebrige Substanz absondert. Diese Substanz wird dann gesammelt und weiterverarbeitet.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Das Breu Branco Harz enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen, darunter ätherische Öle, Terpene und Harzsäuren. Es ist in Alkohol löslich, wodurch es für verschiedene Anwendungen verwendet werden kann.

Die Herstellung einer Breu Branco Harz Tinktur ist relativ einfach. Zunächst müssen die Harztropfen gereinigt werden, um Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend werden die Harztropfen in hochprozentigem Alkohol eingelegt und für mehrere Wochen stehen gelassen, um die aromatischen Verbindungen zu extrahieren.

Volksheilkunde und Verwendung

Das Breu Branco Harz hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde Südamerikas. Es wird oft bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, wie zum Beispiel bei Atemwegserkrankungen, Verdauungsproblemen und Hautkrankheiten. Das Harz wird entweder direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen oder durch Räuchern inhaliert. Es wird oft für rituelle und religiöse Zeremonien verwendet, um eine spirituelle Atmosphäre zu schaffen. Darüber hinaus wird es auch in der Aromatherapie eingesetzt, um Stress abzubauen und eine beruhigende Wirkung zu erzielen.

Die Breu Branco Harz-Tinktur kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Sie kann topisch auf die Haut aufgetragen werden, um Entzündungen oder Schmerzen zu lindern. Darüber hinaus kann sie auch in Duftlampen oder Diffusoren verwendet werden, um einen angenehmen Raumduft zu erzeugen. Die Tinktur kann auch als Inhalationsmittel verwendet werden, um Atembeschwerden zu lindern.

Räuchern mit Breu Branco Harz

Das Räuchern mit Breu Branco Harz ist eine beliebte Methode, um eine beruhigende und entspannende Atmosphäre zu schaffen. Das Harz wird auf glühende Kohlen oder spezielle Räucherstäbchen gelegt, wodurch ein angenehmer Duft entsteht. Er ist fruchtig-frisch, vielleicht etwas minzig mit einer leichten Kampfernote. Eine entspannende Mischung wäre Breu Branco mit Lavendel und Kamille.

  • Stressabbau: Der Duft des Harzes kann dazu beitragen, Stress abzubauen und eine entspannende Atmosphäre zu schaffen
  • Energetische Reinigung: Das Räuchern mit Breu Branco Harz kann dazu beitragen, negative Energien zu vertreiben und einen Raum zu reinigen
  • Beruhigung: Der Duft des Harzes kann eine beruhigende Wirkung haben und zur Entspannung beitragen.

Rezepte und Anwendungen

  • Breu Branco Harz kann in verschiedenen Rezepten verwendet werden, um den Geschmack von Speisen und Getränken zu verfeinern
  • Beispiel: Ein paar Tropfen des Harzes können zu einem Tee oder einer Suppe hinzugefügt werden, um einen aromatischen Geschmack zu erzielen.
  • In der Heilkunde wird Breu Branco Harz oft zur Herstellung von Salben und Cremes verwendet.
  • Das Räuchern mit Breu Branco Harz kann auch zur Reinigung von Räumen und Energiefeldern verwendet werden
  • Beispiel: Das Harz wird in einer Räucherschale entzündet und der Rauch im Raum verteilt, um negative Energien zu vertreiben.

Mögliche Nebenwirkungen

Obwohl Breu Branco Harz im Allgemeinen sicher ist, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Bei empfindlicher Haut kann es zu Irritationen kommen, daher ist es ratsam, vor der Anwendung einen Hauttest durchzuführen. Schwangere Frauen und Personen mit bestimmten medizinischen Bedingungen sollten vor der Verwendung von Breu Branco Harz Tinktur ihren Arzt konsultieren. Das Selbe gilt für alle Harze.

Fazit

Breu Branco Harz ist eine vielseitige Substanz mit einer langen Tradition in der Volksheilkunde Südamerikas. Mit seinen zahlreichen Anwendungen und positiven Eigenschaften wird es sowohl in der Medizin als auch in spirituellen Praktiken geschätzt. Probiere es selbst aus und entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die das Breu Branco Harz bietet.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Adlerholz eine faszinierende Naturresourse

Herkunft und Gewinnung von Adlerholz

Wie ihr schon gehört habt stammt Adlerholz, auch bekannt als Agarholz, vom Aquilaria malaccensis Baum, einer immergrünen Pflanze, die in den Wäldern Südostasiens beheimatet ist. Dieser Baum ist für sein einzigartiges Harz bekannt, welches das kostbare Adlerholz enthält. Die Gewinnung dieses wertvollen Holzes ist jedoch eine Herausforderung, da nicht jeder Aquilaria malaccensis Baum das begehrte Adlerholz produziert. Hierbei handelt es sich wie beim Harz um einen absoluten Luxusartikel.

Um Adlerholz zu gewinnen, werden die Bäume entweder durch künstliche Pilzinfektion oder auf natürliche Weise, durch Insekten die die Pilze übertragen, angegriffen. Durch dieses Impfen setzt der Baum ein Harz frei, um sich vor Schäden zu schützen. Dieses Harz enthält die wertvollen Inhaltsstoffe des Adlerholzes. Pilzkulturen dieser Art überdauern locker 100 Jahre mit dem Baum bis dieser mit dem Pilz abstirbt.

Inhaltsstoffe und Volksheilkunde

Adlerholz ist für seine vielfältigen Inhaltsstoffe bekannt, die ihm heilende Eigenschaften verleihen. Es enthält ätherische Öle, Terpene und verschiedene andere Verbindungen. In der traditionellen Volksheilkunde wird Adlerholz für eine Vielzahl von Beschwerden verwendet, darunter Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme und Entzündungen.

Einige traditionelle Rezepte nutzen Adlerholz zur Herstellung von Tinkturen oder Salben. Diese werden dann auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, um Linderung zu verschaffen. Das wertvolle Holz wird auch oft zum Räuchern verwendet, um eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen und negative Energien zu vertreiben. Es wird auch als natürliches Aphrodisiakum angesehen und zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit verwendet.

Räuchern mit Adlerholz

Das Räuchern mit Adlerholz hat eine lange Geschichte und wird sowohl zu spirituellen als auch zu therapeutischen Zwecken verwendet. Beim Räuchern mit Adlerholz werden negative Energien beseitigt, eine beruhigende Atmosphäre geschaffen und meditative Zustände gefördert.

Adlerholz wird oft als Hauptbestandteil in Räuchermischungen verwendet. Es hat einen intensiven und würzigen Duft, der als beruhigend und spirituell anregend beschrieben wird. Beim Räuchern entfaltet Adlerholz seine aromatischen Eigenschaften und schafft eine besondere Atmosphäre. Das Holz kann entweder in Form von Räucherstäbchen, Räucherkegeln oder als lose Kräuter verwendet werden.

Räuchermischungen mit Adlerholz

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Adlerholz in Räuchermischungen zu verwenden. Hier sind einige beliebte Rezepte:

  • Räuchermischung „Spirituelle Reinigung“:
  • Zutaten wie: Adlerholz, Weihrauch, Lavendel, Sandelholz
  • Anleitung: Mische gleiche Teile aller Zutaten. Verwende diese Mischung, um einen Raum von negativen Energien zu reinigen und eine friedliche Atmosphäre zu schaffen.
  • Räuchermischung „Entspannung und Meditation“:
  • Zutaten wie: Adlerholz, Patchouli, Jasmin, Kamille
  • Anleitung: Mische gleiche Teile aller Zutaten. Dieses Räucherwerk fördert Entspannung und Meditation, indem es einen beruhigenden Duft verbreitet.

Räucherkegel mit Adlerholz

Adlerholz kann auch in Form von Räucherkegeln verwendet werden. Diese sind einfach in der Anwendung und bieten eine lang anhaltende Duftwirkung. Hier ist eine Anleitung zur Herstellung von Räucherkegeln mit Adlerholz:

  1. Zutaten:
  • Adlerholzpulver
  • Sandelholzpulver
  • Wasser
  1. Anleitung:
  • Mische gleiche Teile Adlerholzpulver und Sandelholzpulver
  • Füge nach und nach Wasser hinzu, bis eine formbare Masse entsteht
  • Forme kleine Kegel aus der Masse und lasse sie vollständig trocknen
  • Die Räucherkegel sind nun bereit zur Verwendung.

Tradition und Artenschutz

Die Verwendung von Adlerholz hat eine lange Tradition in vielen Kulturen Südostasiens. Es wird oft als Symbol für Glück, Reichtum und spirituelle Reinheit angesehen. Das Holz wird in der Herstellung von Kunstwerken, Möbeln und Parfüms verwendet.

Aufgrund seiner Beliebtheit ist Adlerholz jedoch zu einer bedrohten Ressource geworden. Die Überernte und illegale Abholzung haben zu einem drastischen Rückgang der Aquilaria malaccensis Bäume geführt. Um den Artenschutz zu fördern, sind verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, um den Handel mit illegalem Adlerholz einzuschränken und nachhaltige Anbaumethoden zu fördern.

In einigen Ländern gibt es spezielle Programme zur Aufforstung von Aquilaria malaccensis Bäumen, um die Bestände wieder aufzufüllen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Zukunft des Adlerholzes zu sichern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

Mein Stückchen Adlerholz stammt von einer Plantage in der die Bäume geimpft werden und nur 7 – 15 Jahre benötigt um Geerntet zu werden. Es ist ein kleiner Schatz in meinem Räucherwerk welchen ich nur bei ganz besonderen Anlässen verwende.

Faszination für Adlerholz

Die faszinierende Naturressource des Adlerholzes hat die Menschen seit Jahrhunderten begeistert. Seine einzigartigen Eigenschaften, seine Verwendung in der Volksheilkunde und seine symbolische Bedeutung machen es zu einem begehrten Gut. Mit zunehmender Sensibilisierung für den Artenschutz steht die Nachhaltigkeit bei der Gewinnung von Adlerholz im Vordergrund.

Der Schutz der Aquilaria malaccensis Bäume und die Förderung eines nachhaltigen Handels sind entscheidend, um die Zukunft dieser wertvollen Ressource zu sichern. Nur durch verantwortungsbewusstes Handeln und den Erhalt der natürlichen Lebensräume können wir sicherstellen, dass das faszinierende Adlerholz auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Adlerholz Kolophonium

Herkunft und Beschreibung

Adlerholz, auch bekannt als Aquilaria malaccensis, ist ein Baum aus der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae). Er stammt ursprünglich aus Südostasien, insbesondere Malaysia und Indonesien. Der Baum ist für sein einzigartiges Harz, das als Adlerholz bezeichnet wird, bekannt. Mein Harz stammt aus Indonesien und wurde destilliert um das Oud zu extrahieren. Dabei handelt es sich um eine günstigere Variante. Ein Oud ist eine dichte Harzverbindung (Oleoresine). Der Baum setzt das Harz frei um sich vor dem Pilzbefall zu schützen. Die Gewinnung von Adlerholz Kolophonium ist ein aufwändiger Prozess. Zunächst müssen die Stämme des Agarbaums eingeschnitten werden, um das Harz freizusetzen. Das Harz tritt dann langsam aus den Wunden der Bäume aus und härtet an der Luft aus. Nach einiger Zeit wird das ausgehärtete Harz geerntet und weiterverarbeitet.

Verwendung in der Heilkunde


Adlerholz wird seit langem in der Volksheilkunde verwendet. Das Harz enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die verschiedene gesundheitliche Vorteile bieten. Es wird oft zur Behandlung von Atembeschwerden und Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Adlerholz hat auch entzündungshemmende, antibakterielle, antioxidative und schmerzlindernde Eigenschaften. Das ätherische Öl ist am Anfang farblos und kann später aber rotbraun oder grünbraun erscheinen. Je bitterer der Geschmack ist umso wertvoller ist das Öl.

Adlerholz Kolophonium hat eine einzigartige Zusammensetzung und viele interessante Eigenschaften. Es hat eine gelbliche bis dunkelbraune Farbe und einen angenehmen Duft. Das Harz ist sehr klebrig und hat eine hohe Löslichkeit in Alkohol und anderen organischen Lösungsmitteln.

Aufgrund seiner chemischen Eigenschaften wird Adlerholz Kolophonium in verschiedenen Branchen verwendet, so auch in der:

  • Parfümherstellung: Adlerholz Kolophonium wird oft als Basisnote in Parfüms verwendet, aufgrund seines angenehmen Duftes und seiner hohen Löslichkeit in Alkohol
  • Damenparfüms
  • Herrenparfüms
  • Traditionelle Medizin: In einigen Kulturen wird Adlerholz Kolophonium für seine angeblichen gesundheitlichen Vorteile verwendet, wie z.B. zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und zur Linderung von Schmerzen.

Löslichkeit

Adlerholz Kolophonium hat eine einzigartige Zusammensetzung und viele interessante Eigenschaften. Es hat eine gelbliche bis dunkelbraune Farbe und einen angenehmen Duft. Das Harz ist sehr klebrig und hat eine hohe Löslichkeit in Alkohol und anderen organischen Lösungsmitteln.

Kolophonium und Räuchern

Das Kolophonium kann beim Räuchern eingesetzt werden. Beim Verbrennen entwickelt sich ein angenehmer Duft, der als Oud bekannt ist. Das Oud ist besonders aromatisch, es besitzt eine tiefe Süße und duftet balsamisch. Es sollte nicht direkt auf der Kohle verräuchert werden und es sollte nicht pur für Räucherwerk verwendet werden. Es wird in kleinen Mengen beigemischt, dient als Fixativ und verstärkt die weitere beigemischten Aromen.

Rezepte und Anwendung

Adlerholz Harz kann auf verschiedene Arten angewendet werden. Es kann als Ölmazerat in Massagen verwendet werden, um Entspannung und Stressabbau zu fördern. Darüber hinaus wird es in der traditionellen Medizin zur Herstellung von Heilmitteln verwendet.

Hier sind einige bewährte Methoden:

  • Salben und Cremes: Adlerholz kann als Hauptbestandteil in Salben und Cremes verwendet werden, um Hauterkrankungen wie Ekzeme, Akne und Schuppenflechte zu behandeln. Eine kleine Menge des Harzes in Öl lösen und verarbeitet.
  • Inhalation: Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder chronischer Bronchitis kann Adlerholz Kolophonium inhaliert werden. Hierfür wird das Harz in heißem Wasser aufgelöst und der entstehende Dampf eingeatmet. Dies lindert Entzündungen und erleichtert das Atmen.
  • Massageöle: Adlerholz Kolophonium kann auch zur Herstellung von Massageölen verwendet werden. Es wirkt entspannend und lindert Muskelverspannungen. Das Harz wird mit einem Basisöl wie Mandelöl oder Jojobaöl vermischt, ausgezogen und sanft in die Haut einmassiert.

Rezepte mit Adlerholz Kolophonium

Hier sind zwei einfache Rezepte, um Adlerholz Kolophonium zu Hause herzustellen:

  1. Adlerholz-Salbe:
  • 1 Teelöffel Adlerholz Kolophonium
  • in Öl lösen im Verhältnis 1:10
  • mit Bienenwachs abbinden je nach gewünschter Konsistenz. Die Salbe kann bei Bedarf auf die Haut aufgetragen werden.
  1. Adlerholz-Inhalation:
  • 1 Teelöffel Adlerholz Kolophonium
  • 1 Liter heißes Wasser
  • Das Adlerholz Kolophonium wird im heißen Wasser aufgelöst. Der entstehende Dampf kann vorsichtig eingeatmet werden, um Atemwegsbeschwerden zu lindern.

Artenschutz

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Adlerholz und der übermäßigen Abholzung der Bäume ist der Bestand von Aquilaria malaccensis stark gefährdet. Um den Artenschutz zu gewährleisten, wurden Maßnahmen ergriffen, um den illegalen Handel einzudämmen und den Anbau von Adlerholzbäumen zu fördern.

Insgesamt ist Adlerholz ein faszinierendes Naturprodukt mit vielfältigen Anwendungsbereichen. Es ist wichtig, den Artenschutz zu unterstützen und verantwortungsbewusst mit diesem wertvollen Harz umzugehen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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Guajakharz

Guajakharz ist definitiv ein etwas anderes Harz. Schon alleine durch seine cremige Konsistenz unterscheidet es sich von üblichen Exsudaten. Es erinnert enorm an die Konsistenz von Honig.

Einführung

Bulnesia sarmientoi, auch bekannt als Guajakholz oder Guajakharz, ist ein Baum aus Südamerika (vor allem Paraguay, Argentinien, Bolivien) und gehört zur Familie der Jochblattgewächse (Zygophyllaceae). Sein Holz und Harz sind für ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Naturheilkunde und beim Räuchern bekannt.


Inhaltsstoffe und Eigenschaften von Guajakholz

  • Harze, ätherische Öle, Terpene und Flavonoide
  • Duft: warm-holzig, balsamisch, leicht süßlich und pudrig
  • Wirkung beim Räuchern: beruhigend, erdend, edel, unterstützend für Meditation und Entspannung

Löslichkeit

  • Guajakharz ist löslich in Alkohol, sodass es gut in Mischungen oder als Zusatz in Räuchermischungen, Massageölen oder Bädern verwendet werden kann.
  • Aber auch in Öl lässt es sich lösen.

Verwendung in der Heilkunde

  • Traditionell eingesetzt bei Entzündungen, rheumatischen Beschwerden oder Hautproblemen
  • Äußerlich in Form von Salben, Öl oder Räucherharz
  • Räuchern dient primär der Atmosphäre, Meditation und geistigen Reinigung

Räuchern mit Guajakholz

  • Entweder als Holzstück, Pulver
  • Brennt stabil, edler, holzig-balsamischer Duft
  • Hilft, eine ruhige, meditative Atmosphäre zu schaffen

Räuchern mit dem Guajakharz

  • Verwende es sehr sparsam. Ich löse es in Alkohol auf und tropfe etwas davon über meine Mischung. Das Harz ist sehr tief und süßlich.

Nachhaltigkeit und Artenschutz

  • Guajakholz-Bäume sind langsamer wachsend, daher ist nachhaltige Ernte wichtig
  • Beim Handel sollte auf Zertifizierungen und verantwortliche Gewinnung geachtet werden

Fazit

Guajakholz (Bulnesia sarmientoi) ist ein edles Harz- und Holzprodukt mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten:

  • als Räucherwerk
  • als Basis in Heil- oder Aromamischungen
  • als Zusatz in Öl oder Bädern

Wichtige Punkte:

  • Nicht mit Palo Santo (Bursera graveolens) verwechseln
  • Nachhaltige Nutzung beachten

Duftcharakter: warm-holzig, balsamisch, leicht süßlich, erdend

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Khair Harz aus der Gerber Akazie

Einführung

Die Gerber Akazie, wissenschaftlich bekannt als Acacia catechu, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Fabaceae. Sie ist in Südasien und Südostasien heimisch und hat eine lange Geschichte der Verwendung in verschiedenen Bereichen wie der Volksheilkunde, Ayurveda und sogar in der Küche. Ein bemerkenswertes Produkt, das aus dieser Pflanze gewonnen wird, ist das Khair Harz. Wobei es sich strenggenommen um einen Gummi handelt. Weitere Namen wären Catechu, Kahir aus dem Hindi, aus dem Ayurveda Khadira,

Herkunft und Gewinnung

Das Khair Harz wird aus dem Holz und den Rinden der Gerber Akazie gewonnen. Dabei wird das Holz lange in Wasser gekocht. Über mehrere Stunden. Es bildet sich eine dickflüssige Substanz. Diese wird anschließen in Blöcke gegossen und erhärten gelassen. Man erhält den konzentrierten Gummi.

Verwendung in der Volksheilkunde

In der Volksheilkunde wird das Khair Harz für verschiedene Zwecke eingesetzt. Es enthält eine Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen, darunter Gerbstoffe, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Das Harz wird häufig zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen, Wunden und Verbrennungen verwendet. Es wird auch als natürliches Antiseptikum eingesetzt.

Anwendungen in der Ayurveda

In der traditionellen indischen Heilkunst, dem Ayurveda, hat das Khair Harz einen festen Platz. Es wird für seine kühlenden Eigenschaften geschätzt und findet Anwendung bei Hitzeerkrankungen wie Fieber, Sonnenbrand und Hitzschlag. Das Harz wird auch zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Linderung von Magenbeschwerden empfohlen.

Räucherungen und spirituelle Anwendungen

Das Khair Harz wird auch gerne beim Räuchern verwendet. Es verströmt einen angenehmen Duft und wird oft bei spirituellen oder meditativen Praktiken eingesetzt, um eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen. Das Räuchern mit Khair Harz soll negative Energien vertreiben und die Sinne stimulieren. In einer Räuchermischung verleiht es ein Karamell,- oder Schokoladenaroma. Es sollte daher sparsam verwendet werden.

Inhaltsstoffe und Löslichkeit

Das Khair Harz enthält eine Vielzahl von chemischen Verbindungen und Inhaltsstoffen. Dazu gehören Tannine, Flavonoide, Alkaloide und ätherische Öle. Diese Inhaltsstoffe verleihen dem Harz seine medizinischen Eigenschaften.

Der Gummi ist in heißem Wasser löslich, jedoch schlecht in Alkohol löslich. Diese Löslichkeitseigenschaften ermöglichen eine einfache Extraktion der aktiven Bestandteile für medizinische und gerbereitechnische Anwendungen. Um den Gummi in einer Tinktur zu lösen, sollte man also einen möglichst niedrigen Alkoholgehalt auswählen.

Kulinarische Verwendung und Rezepte

Neben seinen medizinischen und spirituellen Anwendungen findet das Khair Harz auch in der Küche Verwendung. Es wird oft als Gewürz in verschiedenen Gerichten verwendet, um ihnen eine einzigartige Geschmacksnote zu verleihen. Es kann in Pulverform oder als klebrige Masse verwendet werden und verleiht den Speisen eine leicht bittere und würzige Note.

Rezept: Khair Harz Tee

Zutaten:

  • 1 Teelöffel Khair Harz
  • 1 Tasse Wasser
  • Honig (optional)

Anleitung:

  1. Das Wasser zum Kochen bringen
  2. Das Khair Harz in eine Teetasse geben
  3. Das kochende Wasser über das Harz gießen und etwa 5-10 Minuten ziehen lassen bis es sich auflöst. Eventuell nochmals aufkochen lassen, wenn es sich nicht komplett auflöst.
  4. Den Tee abseihen und nach Belieben mit Honig süßen.

Khair gilt als schleimlösend, entzündungshemmend und abschwellend. Zudem hat es antioxidative Eigenschaften. Im Ayurveda geht man davon aus, dass es eine reinigende Wirkung auf die Haut hat.

Tipp: Wegen der schlechten Löslichkeit sollte das Harz vorher pulverisiert werden.

Fazit

Das Khair Harz aus der Gerber Akazie ist ein vielseitiges Naturprodukt mit einer breiten Palette von Anwendungen. Von der Volksheilkunde bis zur Küche findet es in verschiedenen Bereichen Verwendung. Seine medizinischen, spirituellen und kulinarischen Eigenschaften machen es zu einer wertvollen Ressource in Südasien und Südostasien. Probieren Sie es aus und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die das Khair Harz bietet.

Achtung: Es sind keine Kontraindikationen bekannt, es wird daher abgeraten das Harz in der Schwangerschaft und Stillzeit zu verwenden. Es soll auch nicht bei Kinder unter drei Jahren verwendet werden.

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Sandarak – Tetraclinis articulata:

Sandarak aus Marokko

Der Sandarakbaum, wissenschaftlich bekannt als Tetraclinis articulata, ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Zypressengewächse, der hauptsächlich in Marokko zu finden ist. Er ist für sein Harz namens Sandarak bekannt, das in verschiedenen Anwendungen verwendet wird. Dieser Artikel wird die Nutzung, Inhaltsstoffe und Verwendung von Sandarak in der Volksheilkunde, beim Räuchern, in der Kosmetik und vielem mehr beleuchten.

Nutzung in der Volksheilkunde

Sandarak hat eine lange Geschichte in der Volksheilkunde. Sie wird ab 1800 v. Chr. erstmals urkundlich erwähnt in großem Umfang für ihre medizinischen, rituellen aber auch künstlerischen Anwendungen. Es wird oft zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis und Ekzemen verwendet. Das Harz wird zu einem Pulver verarbeitet und als Salbe oder Lotion auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Sandaraks können dabei helfen, die Symptome zu lindern und die Heilung zu fördern. In der marokkanischen Volksheilkunde wird Sandarak aufgrund seiner entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung geschätzt. Dem Harz wird weiters eine beruhigende Wirkung zugeschrieben, weshalb es auch bei Stress und Schlafstörungen helfen kann.

Räuchern mit Sandarak

Das Räuchern mit Sandarak ist eine alte Tradition, die sowohl in religiösen als auch in spirituellen Zeremonien praktiziert wird. Das Harz wird aufglühende Kohlen gelegt, um einen aromatischen Rauch zu erzeugen. Dieser Rauch wird als reinigend angesehen und soll negative Energien vertreiben. Sandarak wird oft zusammen mit anderen Harzen, Kräutern und Hölzern zu einer Räuchermischung kombiniert, um einen individuellen Duft zu kreieren. Der Duft ist balsamisch-harzig und beruhigend aber erfrischend.

Räuchern mit Sandarak kann zu einer Befreiung der Atemwege führen und wirkt weiters entkrampfend.

Inhaltsstoffe und Kosmetik

Sandarak enthält verschiedene Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Harzsäuren und Terpene. Diese Inhaltsstoffe verleihen dem Harz seine therapeutischen Eigenschaften. In der Kosmetikindustrie wird Sandarak aufgrund seiner desinfizierenden und adstringierenden Eigenschaften häufig in Hautpflegeprodukten verwendet. Es kann helfen, die Haut zu klären, die Poren zu verfeinern und das Hautbild zu verbessern. Das Harz unterstützt die Regeneration der Haut und kann somit bei der Behandlung von Akne und anderen Hautunreinheiten helfen.

In den Pflanzenteilen von Sandarak über 130 verschiedene Verbindungen gefunden. Viele davon wirken antimikrobiell, antioxidativ, entzündungshemmend, wirksam gegen Diabetes uvm. Spannend und untersucht wird noch die biozide Wirkung. Es wäre ein Alternatives potentielles natürliches Pestizid.

Tinktur

Für eine Sandarak Tinktur benötigt man

20 g Sandarak in Pulverform

200 ml Weingeist 96%

Diese Tinktur kann zur Herstellung von Lacken oder Firnissen verwendet werden. Sie wird gerne für Instrumente verwendet. Beachte allerdings, dass es zu allergischen Reaktionen führen kann. Beobachtet wurde dies bei Mundbläsern die neuwertige Instrumente verwenden.

Löslichkeit und Verwendung

Sandarak ist in vielen Lösungsmitteln löslich wie Ether, Aceton, einschließlich Alkohol und ätherischen Ölen aber unlöslich in Wasser. Durch die Löslichkeit in Alkohol kann es leicht in verschiedene Produkte eingearbeitet werden. Neben der Verwendung in Salben, Lotionen und Räuchermischungen wird Sandarak auch in der Parfümerieindustrie verwendet, um einen holzigen Duft zu erzeugen. Jüngere Untersuchungen haben ergeben, dass verschiedene Pflanzenteile Verwendung gefunden haben wie Blätter, Stängel aber auch Zapfen, Rinden und Wurzeln. Man hat sie für Diabetes, Magen-, Darmbeschwerden verwendet. Aber auch bei Bluthochdruck oder fiebrigen Erkrankungen angewendet.

Fazit

Der Sandarakbaum und sein Harz haben eine vielfältige Verwendung in verschiedenen Bereichen. Von der Volksheilkunde über das Räuchern bis hin zur Kosmetikindustrie bietet Sandarak zahlreiche Vorteile. Seine natürlichen Inhaltsstoffe und seine vielseitige Verwendbarkeit machen es zu einem wertvollen Bestandteil vieler Produkte. Die jahrhundertealte Tradition der Sandaraknutzung aus Marokko wird auch heute noch geschätzt und weitergegeben.

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