After bite Roll-On

Na wenn das heuer wieder so ein Sommer wird wie letztes Jahr, kann man nicht früh genug auf Mücken vorbereitet sein.

Gut ein Mückenjahr wie 2020 wird es hoffentlich nicht mehr sein. Es war wirklich sehr extrem. Ich habe mir auf diese Plage hin einen Mückenstich-Roll-On gemacht. Aber bei uns am See braucht man ständig etwas gegen diese kleinen Plagegeister.

Meine angehenden Kräuterexpertinnen lernen über 400 verschieden Kräuter kennen. Es bietet sich eine Vielfalt an Pflanzen an die einem dann in den Sinn kommen, welche für ein Rezept wie dieses, in Frage kommen können.

So geht es mir öfters mal, ich stürme in den Garten und schau was sich eignet und verarbeite es dann.

Mein After-Mückenstich-Roll-On wurde auch auf diese Art hergestellt. So lief ich einfach raus und hielt Ausschau nach geeigneten Kräutern die ums Haus wachsen. Raus kam die Kombination von Vogelmiere, Kleiner-, und Großes Wiesenknopf sowie Breitwegerich. Es waren wirklich die Pflanzen die vorhanden waren und sich für diesen Zweck eigneten. Mit dem Ergebnis war ich wirklich sehr zufrieden.

  • Vogelmiere sie hat eine entzündungshemmende, schmerzstillende und kühlende Wirkung
  • Breitwegerich enthält Aucubin und ist wundheilend, entzündungshemmend und lindert Juckreiz.
  • Kleiner-, und Großer Wiesenknopf gehören zu den Rosengewächsen und enthalten Gerbstoffe die eine gewebezusammenziehende und entzündungshemmend sowie schmerzstillend wirkt.

Ich habe von diesen Kräutern je die selbe Menge verwendet und einen Ölauszug im Verhältnis 1:3 hergestellt. Das verwendete Öl ist Olivenöl. Den Ölauszug habe ich im Warmverfahren hergestellt um eine Verkeimung zu verhindern. Zudem ist der Ölauszug nach 8 h fertig und kann verwendet werden. Die Temperatur sollte ungefähr 8 h lang bei ca. 70°C sein. Abfiltern und in Roll-On-Flaschen füllen. Bei Bedarf mehrmals auf den Mückenstichen anwenden.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Nase-frei-Inhalator selbstgemacht

Es ist die typische Zeit für eine verstopfte Nase. Es ist total lästig und unangenehm. Ich habe mir darum einen Nasen-Inhalator gemacht. Nett schaut eine Inhalationshülse aus. So ein Stift ist total einfach hergestellt und du kannst wieder erleichtert atmen. Zudem kannst du ihn immer wieder nachfüllen. Du hast also so gut wie kein Wegwerf-Produkt wie zum Beispiel ein Plastikfläschchen. Du weißt auch ganz genau was du da einatmest. Ich empfehle dir hochqualitative ätherische Bio-Öle dafür zu verwenden, ein Geschenk unserer Pflanzenwelt in höchst konzentrierter Form.

Ich habe mir hier einen Inhalator für eine verstopfte Nase gemacht.

Auf den Wattestab werden:

2 Tropfen Speik Lavendel – Lavandula latifolia, beruhigt und fördert die Konzentration, schmerzlindernd

2 Tropfen Pfefferminze – Mentha x. piperita, schleimlösend, hilft bei Kopfschmerzen und erfrischt

2 Tropfen Eukalyptus – Corymbia citriodora, stark entzündungshemmend, antiallergisch

2 Tropfen Citronella – Cymbopogon winterianus, erheiternd und entkrampfend

anschließend gibst du den Wattestab in das vorgesehene Gläschen das mit dem Deckel verschlossen wird. Dann wir das Behältnis in die Hülle gesteckt. Schon kannst du an deinem Nase-frei-Inhalator schnuppern und befreit durchatmen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.