Köstliches Ingwer Sirup Rezept für kalte Tage

Ingwer Sirup in Tee ist eine schöne Bereicherung. Der Tee wird schmackhaft trotzdem nicht zu süß und nicht zu scharf. Ingwer enthält Bitterstoffe und Scharfstoffe diese haben einen sehr feurigen Geschmack. Ingwer hat durch seine Inhaltsstoffe eine keimtötende Wirkung. Tee mit Ingwer ergänzt ist also für die kalte Jahreszeit eine schöne Unterstützung. Es stärkt unser Immunsystem. Die Bitterstoffe sind immunstimulierend. Zudem regen die Scharfstoffe das Verdauungssystem an.

Köstliches Ingwer Sirup Rezept für kalte Tage ©Marlies Schneider

Wenn du den kandierten Ingwer schon ausprobiert hast, kannst du den Sud heiß kochend in Flaschen abfüllen. So hast du gleich deinen fertigen Sirup.

Ingwer Siurp Rezept

1 L Wasser
1 Kg Zucker
1 Kg Bio-Ingwer
Zucker im Wasser lösen.

Anschließend den klein geschnittenen Ingwer dazu geben und mindestens 30 Minuten köcheln lassen.
Auch Kurkuma, Galgant oder sonstige Gewürze kannst du beimengen.

Zimt als wärmende Zugabe ist wunderbar.
Als ich den kandierten Ingwer hergestellt habe, habe ich auch eine Zitrone dazu gegeben.

Du kannst somit zu deinem Sirup 1-2 Bio Zitronen dazu geben.

Heiß in sterile Flaschen füllen. Davon kannst du nach Gusto einen kleinen oder größeren Schuss in deinen Tee geben.

Tipp:

Hast du selbst einen Ingwer im Topf, dann ernte diesen nicht vor 10 Monate nach der Bepflanzung.

Ein Kräutertee mit Ingwer Sirup ist eine gute Unterstützung bei Erkältungen. Gib der Erkältung keine Chance und hilf dir selbst mit diesem einfachen Rezept.

Fakten zum Ingwer:

Ingwer (Zingiber officinale) ist eine faszinierende und vielseitige Pflanze, die sowohl kulinarisch als auch medizinisch geschätzt wird. Das Ingwer-Sirup ist eine wunderbare Möglichkeit, die Vorzüge dieser Wurzel in einer köstlichen und praktischen Form zu nutzen!

Herkunft

Ingwer stammt ursprünglich aus Südostasien und wird seit Tausenden von Jahren in Ländern wie Indien und China angebaut. Heutzutage wird er weltweit kultiviert, insbesondere in tropischen und subtropischen Regionen. Ingwer war schon in der Antike ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Heilkunde. Er wurde beispielsweise in der Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet.

Inhaltsstoffe

Die Wurzel von Ingwer enthält eine beeindruckende Mischung aus bioaktiven Substanzen:

  • Gingerole: Verantwortlich für den scharfen Geschmack und wirken entzündungshemmend sowie antioxidativ.
  • Shogaole: Bilden sich beim Trocknen von Ingwer und haben ähnliche Eigenschaften wie Gingerole, aber intensivere Schärfe.
  • Ätherische Öle: Wie Zingiberen und Curcumen, die das charakteristische Aroma liefern.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin C, Magnesium, Kalium und Zink tragen zu den gesundheitsfördernden Eigenschaften bei.
  • Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und unterstützen die Darmgesundheit.

Vorzüge von Ingwer

Ingwer ist bekannt für seine zahlreichen gesundheitlichen Vorteile:

  1. Verdauungsfördernd: Lindert Übelkeit und verbessert die Verdauung.
  2. Entzündungshemmend: Kann Schmerzen, insbesondere bei Muskelkater oder Gelenkbeschwerden, lindern.
  3. Immunsystem-Booster: Seine antioxidativen Eigenschaften stärken die Abwehrkräfte.
  4. Wärmt von innen: Besonders beliebt in der kalten Jahreszeit, da Ingwer die Durchblutung fördert und ein angenehmes Wärmegefühl erzeugt.

Der Ingwer-Sirup vereint all diese Vorteile in einer wohlschmeckenden Form. Er lässt sich vielseitig verwenden. Du kannst ihn in Tee, Cocktails oder als Topping für Desserts verwenden. Eine wirklich tolle Idee! 😊

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Kombucha Brauen: Schritt-für-Schritt Anleitung für Zuhause

Die Experimente reißen nicht ab. Wer hat noch nicht von der wohltuenden Wirkung von Kombucha gehört? Ich habe mir im Bioladen einen Kombucha Teepilz bestellt. Ausprobieren geht über studieren!

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Kombucha Rezept und Zubereitung

Schwarz Tee oder grüner Tee eignet sich bestens.

Man benötigt 8 g vom Teepulver und 1 Liter Wasser.

Man gibt den Tee in das kochende Wasser und lässt ihn für ca 15 Minuten köcheln.

Dabei kann man direkt 80-100g Zucker auflösen. Es muss Haushaltszucker sein denn dieser dient als Futter für den Pilz.

Nun sollte der Tee bis unter 30°C abkühlen. Erst dann darfst du die Ansatzflüssigkeit die beim Pilz mit  geliefert wurde hinein geben.

Ist die Temperatur so weit kannst du deinen Teepilz – Scoby hinzugeben. Es gibt eine hellere und eine dunklere Seite vom Pilz. Man soll darauf achten das die helle oben ist.

Der Teepilz kann oben schwimmen oder sinken. Das spielt aber keine Rolle.

Nun wird das ca 2 Liter Gefäß mit einem Tuch oder einer Windel abgedeckt. Es wird für mindestens 10 Tage nicht mehr bewegt. Jetzt heißt es erst mal abwarten.

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Selbstverständlich habe ich auch den Versuch gestartet mir eine Teepflanze zu ziehen. Doch leider gehen diese immer ein. Eine Kamelie hätte ich auch im Garten. Allerdings konnte ich bis jetzt noch nicht in Erfahrung bringen ob deren Blätter auch zur Tee-Eignung dienen würden.

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Ich habe schon öfters Kombucha getrunken. Doch die wohltuenden Wirkstoffe sind nur im frischen Getränk enthalten. Das spricht natürlich für die Eigenproduktion. Matcha Tee steht für eine der besten Qualitäten. Eine gute Qualität kannst du an dessen  Farbe erkennen. Dieses ist leuchtend Grün. Umso feiner das Pulver umso besser.  Dann hast du einen ausgezeichneten Tee.

Tipp: mach doch mal kalten Matcha Tee. Etwas  Pulver mit etwas Wasser verrühren. Dann mit Sprudel oder stillem Wasser aufgießen. Etwas Zucker und Limette dazu. Sehr erfrischend.

Weitere Matcha Rezepte:

Matcha Powerballs

Matcha Latte mit Kokosmilch

Vorteile von Kombucha:

  1. Probiotisch: Fördert eine gesunde Darmflora durch nützliche Bakterien.
  2. Detox-Effekt: Unterstützt die Entgiftung des Körpers.
  3. Antioxidantien: Bekämpft freie Radikale und schützt die Zellen.
  4. Immunsystem: Kann das Immunsystem stärken.
  5. Energie: Liefert einen natürlichen Energieschub.

Vorteile von Matcha Tee:

  1. Antioxidantien: Reich an Catechinen, besonders EGCG, das stark antioxidativ wirkt.
  2. Energie und Fokus: Fördert Wachsamkeit und Konzentration ohne Koffein-Crash.
  3. Stoffwechsel: Kann den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung unterstützen.
  4. Entspannung: Enthält L-Theanin, das beruhigend wirkt.
  5. Nährstoffe: Liefert Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

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