Frenette: Das vergessene Lebenselixier der Esche

Frenette, ein uraltes Getränk, gilt als wahres Lebenselixier aus der Natur. Dieses Rezept, das heute fast in Vergessenheit geraten ist, vereint die Kraft junger Eschentriebe mit der Eleganz eines guten Weißweins. Mit einer Prise Gewürze verfeinert, entsteht ein wohlschmeckender Trunk, der nicht nur Gaumenfreude, sondern auch Vitalität schenken soll.

Die Esche, auch als „Baum des Lebens“ bekannt, wurde in der Volksmedizin seit Jahrhunderten geschätzt. Ihre jungen Triebe enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Flavonoide und Vitamine, die traditionell eine reinigende und stärkende Wirkung auf den Körper haben sollen.

Das Frenette-Rezept lässt sich leicht nachmachen und ist eine wunderbare Möglichkeit, einen Hauch vergangener Zeiten wieder aufleben zu lassen. Ob als besondere Ergänzung zu einem festlichen Anlass oder einfach als kleiner Gesundheitskick zwischendurch – dieser natürliche Genuss verbindet Tradition und Geschmack auf einzigartige Weise.

Probier es aus und lass dich von der Magie dieses „vergessenen“ Elixiers verzaubern!

Die Gemeine Esche – Baum des Lebens und Symbol der Stärke

Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior), auch bekannt als Hohe Esche, zählt zu den prächtigsten Laubbäumen Europas. Mit ihrer imposanten Größe von bis zu 40 Metern und ihrer charakteristischen, lockeren Krone ist sie ein eindrucksvoller Anblick in Wäldern, Parks und Auenlandschaften. Die Esche bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Böden und ist in gemäßigten Klimazonen weit verbreitet.

Mythologie und Symbolik
In der nordischen Mythologie wurde die Esche als heiliger Baum verehrt. Der Weltenbaum Yggdrasil soll eine Esche gewesen sein, die Himmel, Erde und Unterwelt miteinander verband. Auch in anderen Kulturen steht die Esche für Stärke, Leben und Fruchtbarkeit. Ihre Widerstandskraft und die Fähigkeit, sich von selbst zu regenerieren, machen sie zu einem Symbol für Hoffnung und Erneuerung.

Botanische Merkmale
Die Esche zeichnet sich durch gefiederte, längliche Blätter aus, die bis zu 30 cm lang werden können. Besonders auffällig sind die schwarzbraunen, samtigen Knospen, die im Winter den Baum schmücken. Im Frühjahr trägt die Esche unscheinbare Blüten, gefolgt von länglichen, geflügelten Früchten, die als „Eschenflügelnüsse“ bekannt sind.

Heilpflanze der Volksmedizin
In der traditionellen Heilkunde wurden vor allem die jungen Triebe und Blätter der Esche verwendet. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine und ätherische Öle. Diese wirken entwässernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Häufig wurde die Esche bei Rheuma, Gicht und zur Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt. Ein Tee aus Eschenblättern galt als bewährtes Hausmittel zur Entgiftung und Linderung von Gelenkbeschwerden.

Herausforderungen der Gegenwart
Leider wird die Gemeine Esche seit einigen Jahren durch das sogenannte Eschentriebsterben stark bedroht. Diese Krankheit, verursacht durch den Pilz Hymenoscyphus fraxineus, führt zu massiven Schäden an den Bäumen und gefährdet deren Bestand in ganz Europa. Umso wichtiger ist es, den Wert und die Bedeutung dieses beeindruckenden Baumes zu schätzen und ihn durch Schutzmaßnahmen zu bewahren.

Die Gemeine Esche ist ein wahres Naturwunder – ein Symbol für Lebensfreude, Tradition und Beständigkeit. Ob in der Mythologie, der Volksheilkunde oder als Lebensraum für zahlreiche Tierarten: Die Esche verdient unseren Respekt und unsere Aufmerksamkeit.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

28. Januar 2023|09:00 – 1. September 2024|17:00

AUSBILDUNG VORARLBERG: Volksheilkundlicher Kräuterkurs mit Marlies Schneider

Zirberl hausgemacht

Zirberl selbstgemacht ist denkbar einfach. Ich hatte ja so viele Zapfen und konnte viel Zirbenzapfen-Schnaps ansetzten. Ich habe nun einen Zirberl Vorrat auf längere Zeit.

Für einen Ansatz benötigst du:

5 Zapfen auf

1 L Korn 38-40%

ca. 50g Rohrzucker

2 Tl Waldhonig (optional) er verfeinert das Aroma

Die Zapfen werden in 5 mm dicke Scheiben geschnitten und in ein Glas geschichtet. Die restlichen Zutaten gibst du dazu und übergießt alles mit dem Korn. Ich habe alles mögliche gelesen wie lange der Ansatz stehen sollte. Von 1 Woche bis 5 Wochen war alles dabei. Wie es eben so ist, habe ich einfach selbst experimentiert.

Ich habe meinen Ansatz sicher 8 Wochen stehen lassen (am sonnigen Fenster). Nach der Stehzeit bekommt dein Schnaps eine schöne rote Farbe. Meiner ist recht dunkel geworden da ich nicht an Zapfen gespart habe. Das Aroma ist auch sehr intensiv. Viele benutzen auf 1 L Schnaps nur 2- 3 Zapfen. Damit wird er aber nicht so intensiv. Man könnte also mit meinen 5 Zapfen sogar 2 L Schnaps ansetzen. Mein Zirberl ist absolut spitze geworden.

Es gibt ein wichtiges Detail, dass man noch beachten sollte. Durch das Ausziehen an einem warmen Ort löst sich auch das Harz aus den Zapfen. Dieses setzt sich ganz unten im Glas ab. Man erkennt es sehr gut, es ist etwas trüb. Beim Abfiltern sollte man gut darauf achten diesen Satz nicht mit in die Falschen zu geben. Also bitte nicht schütteln. Denn sonst wäre dein Zirberl recht herb.

Die Zapfen die du für den Ansatz verwenden solltest sind noch unreif und geschlossen. Innen sollten sie schön violett gezeichnet sein. Es ist also wichtig, dass du sie sofort nach Erhalt verarbeitest. Liegen sie noch länger in deiner Küche würden sie reifen und sich öffnen.

Die Zirbe ist ein Nadelbaum, der in Österreich heimisch ist. Sie erreicht eine Höhe von ca. 25 m. Sie blüht erst nach ca. 50 -80 Jahren und erreicht ein alter von 1000 Jahren. Sie wächst eher im rauen Klima auf einer Höhe von 1500 bis 2000 m. Die Blütezeit ist alle 6-10 Jahre zwischen Mai  und Juli. Die Zirbenzapfen oder auch Zirbennüsse genannt sind die Früchte des Nadelbaumes. Verwendet wird das Holz für Möbel, da dieses eine beruhigende Eigenschaft auf uns hat. Das Zirbenbett ist da sehr bekannt. Durch eine wissenschaftliche Studie der Human Research GmbH in Graz konnte ein herzschonender Effekt des Zirbenholzes nachgewiesen werden. Der Duft der Zirbe in Zirbenstuben bleibt über Jahrzehnte erhalten.

Auch in der Volksheilkunde wird die Zirbe verwendet. Ein Zirbenkissen fördert und unterstütz den gesunden  und tiefen Schlaf. So hat natürlich auch das ätherische Öl aus der Zirbe einen beruhigenden, befreienden und reinigenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Ein Zirberl am Tag hält jede Erkältung fern. Dabei leistet auch der Zirbenhonig gute Dienste. Darüber habe ich euch schon berichtet.

Brotdosen aus Zirbenholz sollen die Schimmelbildung, dank dem enthaltenen Pinosylvins, beim Brot vermindern. Zudem ist das Holz antibakteriell. Aber ich muss zugeben, dass sie auch sehr schön in einer Küche ausschauen.

Die Zirbe ist wirklich ein Allroundtalent!

Hier habe ich dir die Quelle der Zapfen schon genannt: Zirbenhonig

Ich habe auch gelesen das man Zirbenzapfen bei Ebay kaufen könnte.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL

 

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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

 

 

 

 

Selber Cola machen: Rezept mit Eberraute

Auf dem letzten Kindergeburtstag hat mein Sohn bei der Gastfamilie Cola zu trinken bekommen. Er ist total begeistert von dem Getränk, nur meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Naja, wenn ich so zurück denke, ich wollte auch immer Cola haben und meine Eltern waren dagegen. Ich glaube es geht vielen Eltern so und gehört irgendwie dazu.

Selber Cola machen: Rezept mit Eberraute ©Marlies Schneider

Ich habe mir gedacht, dann mach ich doch das Cola-Getränk lieber selber. An Zucker ist zwar nichts gesund, aber ein Glas Sirup ist dann schon mal erlaubt. Nachdem wir sowieso hauptsächlich Wasser trinken, finde ich das OK. Mein Sohn war skeptisch und hat gemeint Cola könne man nicht selber machen. Ich habe ihm dann eine Pflanze im Garten gezeigt und erklärt, dass es mit dieser sehr wohl möglich sei. Absolut skeptisch hat er das Grünzeug betrachtet und es für unmöglich erklärt.

Dabei handelt es sich um die Eberraute – Artemisia abrotanum aus der Familie der Korbblütler. Im Garten wächst sie wie ein kleiner Halbstrauch, sie ist winterhart und mehrjährig. Ich finde sie sehr hübsch mit ihren silber-grün-schimmernden gefiederten Blättern. Sie ist ein Neophyt, aber verwildert nicht sehr stark. In unseren Gärten wächst sie problemlos und die Pflanze ist sehr anspruchslos und einfach zu halten.

Die Eberraute enthält sehr viele ätherische Öle und sie ist reich an Bitterstoffen. Diese Bitterstoffe sind verdauungsanregend und helfen bei der Verdauung von fettreichen Speisen. Sie fördert den Gallenfluss und unterstützt die Leber. In der Heilkunde ist sie also wohl bekannt. Sehr gut passt sie auch in ein Kräutersalz und auch in ein Suppengewürz. Da sie sehr bitter ist, solltest du davon wenig hinzugeben.

Aber das Entscheidende ist, dass der Geruch von Eberraute sehr an Cola erinnert. Darum wird sie auch gerne als Cola-Kraut verkauft.

Das Rezept ist eigentlich sehr einfach nachzumachen und es überzeugt tatsächlich sehr.

2 l Wasser

800g Zucker

5 Stk Bio-Zitronen, filetiert

ca 17-20g Eberrauten-Spitzen

4 El Zucker Couleur
Wasser und Zucker werden aufgekocht und vom Herd genommen.

Wichtig ist das du nur Zitronenfilets hinzu gibst. Die Schale wird komplett entfernt und auch die weiße Haut unter der Schale sollte entfernt werden. Denn diese weiße Haut ist sehr bitter und diese Bitterstoffe wollen wir nicht in der Cola haben.

Von der Eberraute nimmst du nur die jüngsten Triebspitzen. Alle anderen enthalten auch zu viele Bitterstoffe. Das Getränk würde zu herb werden.

Nun gibst du zu deiner Zuckerlösung (diese darf ruhig noch heiß sein) deine Zitronenfilets und das Cola-Kraut hinzu.

Nun machst du es gleich wie mit einem Holunderblütensirup, einfach 3-4 Tage stehen lassen und jeden Tag mehrmals umrühren.

Am vierten Tag wird deine Zuckerlösung abgeseiht.

Du gibst den Zucker Couleur hinzu und kochst das Ganze auf.

In sterile Flaschen füllen.
Zucker-Couleur brauchst du nur für die Optik. Gibst du es nicht hinzu hast du einen leicht gelblichen Sirup. 

Es ist also nicht zwingend nötig für das Rezept.
Genieße deine Cola mit kaltem Mineralwasser.

Garantiert ohne Koffein und du kannst ihn beliebig verdünnen.

HINWEIS: Wie bei jedem Kraut das du verwendest solltest du dich umhören ob du es konsumieren kannst. Manche Kräuter sollten während der Schwangerschaft zB. nicht eingenommen werden. Dazu gehört auch die Eberraute.

Aberglaube: im Englischen wird sie auch maiden’s ruin – Jungfernverderb genannt. Mit der Eberraute konnte man Mädchen verzaubern und ihre Liebe gewinnen.

Wer in der Kirche bei der Predigt müde wurde, konnte sich mit einem Zweig Eberraute helfen. Denn der Duft hält munter.

Up-Cycling:

ACHTUNG: Die Zitronenschalen nicht auf den Kompost geben. Du kannst damit einen wunderbaren Zitronen-Essigreiniger herstellen!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Kombucha Brauen: Schritt-für-Schritt Anleitung für Zuhause

Die Experimente reißen nicht ab. Wer hat noch nicht von der wohltuenden Wirkung von Kombucha gehört? Ich habe mir im Bioladen einen Kombucha Teepilz bestellt. Ausprobieren geht über studieren!

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Kombucha Rezept und Zubereitung

Schwarz Tee oder grüner Tee eignet sich bestens.

Man benötigt 8 g vom Teepulver und 1 Liter Wasser.

Man gibt den Tee in das kochende Wasser und lässt ihn für ca 15 Minuten köcheln.

Dabei kann man direkt 80-100g Zucker auflösen. Es muss Haushaltszucker sein denn dieser dient als Futter für den Pilz.

Nun sollte der Tee bis unter 30°C abkühlen. Erst dann darfst du die Ansatzflüssigkeit die beim Pilz mit  geliefert wurde hinein geben.

Ist die Temperatur so weit kannst du deinen Teepilz – Scoby hinzugeben. Es gibt eine hellere und eine dunklere Seite vom Pilz. Man soll darauf achten das die helle oben ist.

Der Teepilz kann oben schwimmen oder sinken. Das spielt aber keine Rolle.

Nun wird das ca 2 Liter Gefäß mit einem Tuch oder einer Windel abgedeckt. Es wird für mindestens 10 Tage nicht mehr bewegt. Jetzt heißt es erst mal abwarten.

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Selbstverständlich habe ich auch den Versuch gestartet mir eine Teepflanze zu ziehen. Doch leider gehen diese immer ein. Eine Kamelie hätte ich auch im Garten. Allerdings konnte ich bis jetzt noch nicht in Erfahrung bringen ob deren Blätter auch zur Tee-Eignung dienen würden.

Kombucha Ansatz Rezept ©Marlies Schneider

Ich habe schon öfters Kombucha getrunken. Doch die wohltuenden Wirkstoffe sind nur im frischen Getränk enthalten. Das spricht natürlich für die Eigenproduktion. Matcha Tee steht für eine der besten Qualitäten. Eine gute Qualität kannst du an dessen  Farbe erkennen. Dieses ist leuchtend Grün. Umso feiner das Pulver umso besser.  Dann hast du einen ausgezeichneten Tee.

Tipp: mach doch mal kalten Matcha Tee. Etwas  Pulver mit etwas Wasser verrühren. Dann mit Sprudel oder stillem Wasser aufgießen. Etwas Zucker und Limette dazu. Sehr erfrischend.

Weitere Matcha Rezepte:

Matcha Powerballs

Matcha Latte mit Kokosmilch

Vorteile von Kombucha:

  1. Probiotisch: Fördert eine gesunde Darmflora durch nützliche Bakterien.
  2. Detox-Effekt: Unterstützt die Entgiftung des Körpers.
  3. Antioxidantien: Bekämpft freie Radikale und schützt die Zellen.
  4. Immunsystem: Kann das Immunsystem stärken.
  5. Energie: Liefert einen natürlichen Energieschub.

Vorteile von Matcha Tee:

  1. Antioxidantien: Reich an Catechinen, besonders EGCG, das stark antioxidativ wirkt.
  2. Energie und Fokus: Fördert Wachsamkeit und Konzentration ohne Koffein-Crash.
  3. Stoffwechsel: Kann den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung unterstützen.
  4. Entspannung: Enthält L-Theanin, das beruhigend wirkt.
  5. Nährstoffe: Liefert Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Gurkensaison: So machst du leckeren Likör selbst

Manche Jahre beschenken uns mit einer Gurkenernte, die so üppig ist, dass man kaum weiß, wohin mit den ganzen Gurken. Vom eingeweckten Gurkensalat bis zur exotischen Gurkenmarmelade habe ich schon alles ausprobiert – und das meist mit überraschendem Erfolg.

Heute möchte ich euch mein besonderes Gurkenlikör-Rezept vorstellen, das garantiert Eindruck machen wird. Wenn eisgekühlt serviert, ist dieser Likör eine wahre Geschmacksexplosion und sorgt für Begeisterung bei jedem Anlass.

Rezept Gurkenlikör ©Marlies Schneider

Vorzüge von Gurken:

  1. Hoher Wassergehalt: Gurken bestehen zu etwa 95% aus Wasser, was sie zu einem perfekten Snack für heiße Sommertage macht und gleichzeitig zur Hydratation beiträgt.
  2. Kalorienarm: Gurken sind sehr kalorienarm und eignen sich hervorragend für eine leichte, gesunde Ernährung.
  3. Reich an Nährstoffen: Sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin K, Vitamin C, Magnesium und Kalium.
  4. Antioxidative Eigenschaften: Gurken sind reich an Antioxidantien, die helfen, freie Radikale im Körper zu bekämpfen und so die Zellen vor Schäden zu schützen.
  5. Förderung der Verdauung: Durch den hohen Ballaststoffgehalt unterstützen Gurken die Verdauung und können Verstopfung vorbeugen.
  6. Entzündungshemmend: Die in Gurken enthaltenen Pflanzenstoffe können entzündungshemmend wirken und so zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

So nun sieht man, Gurken haben viele Vorteile. Nun trotzdem ist manchmal schwer alle zu verarbeiten.

Der Gurkenlikör ist eine super Möglichkeit viele Gurken zu verwenden. Es ist ein sehr erfrischender und überraschend guter Likör. Eisgekühlt ein Hochgenuss!

Midnight Moon Gurken Likör Rezept:

Verwenden kannst du jede Art von Gurken. Das ist nicht so tragisch.

Man benötigt:

4 – 5 große Gurken, geschält und entkernt

1,5L Ansatzkorn 40%

800g brauner Kandiszucker

eine Stange Zimt optional oder ein Bund Bohnenkraut

Die Gurken nach dem schälen und entkernen klein schneiden. In ein Weitglas füllen und mit Zucker und Korn übergießen. Mindestens eine Woche oder etwas länger ziehen lassen und immer wieder schütteln. Durch den braunen Kandis bekommt der Likör eine schöne goldene Farbe.

Verwende noch Kräuter wie Melisse oder Minze und er bekommt noch das gewisse Extra!

Rezept Gurkenlikör ©Marlies Schneider

Abfiltern und vor dem Genuss kühl stellen. Meine Gäste sind durchwegs fasziniert wie wohlschmeckend dieser Likör ist.

Dieser Likör ist auch immer ein hervorragendes Geschenk.

Kennst du schon meine anderen Likör Rezpete?

Rosenblüten Likör

Kürbis Likör

Liqueur de Verveine – Zitronenverbene

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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