Fire Cider Rezept: Der natürliche Immunbooster

Fire Cider Rezept: Der natürliche Immunbooster

Fire Cider ist ein traditionelles, kraftvolles Hausmittel, das die besten Eigenschaften von Apfelessig mit scharfen, wärmenden Zutaten kombiniert. Klassischerweise enthält er Meerrettich, Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln und Chili – allesamt Zutaten, die das Immunsystem stärken, den Stoffwechsel anregen und die Durchblutung fördern. Durch die lange Ziehzeit im Apfelessig entfalten sich die wertvollen Inhaltsstoffe optimal.

Fire Cider Rezept nach Rosemary Gladstar ©Marlies Schneider Variante

Warum sollte ich einen Fire Cider einnehmen: Vorzüge von Fire Cider

Rezept Fire Cider

Für ein 5 Liter Weithalsglas

1 Zwiebel mittelgroß rot

10 Stück Knoblauchzehen 

2-3 Stück Jalapenos

65 Gramm Kren

2 Curcuma Rhizome ca. 5 cm lang

70 Gramm Ingwer

1 Stück Grapefruit in Scheiben

2-3 Stück Zitronen in Scheiben

1/2 Stück Granatapfel Kerne ausgelöst

1/4 Chiliflocken Teelöffel

1 Rettich weiß

1 Tl Schwarzer Pfeffer im Mörser anstoßen oder Pfeffer lang

2 Zimt Stangen 

4-5 Sternanis Stück   

Kräuter nach Wahl wie Roter Sonnenhut 4 Blütenköpfe, Rosmarin 2-3 Zweige, Bailkal Helmkraut 2-4 Zweige und Thymian 5 Zweige

Bio Apfelessig naturtrüb, ich habe ca. 2 Liter verwendet.

Honig (nach dem Abfiltern)

Alle Zutaten kleinschneiden und in ein Glas schichten.  Mit Apfelessig aufgießen und für einen Monat ausziehen. Jeden Tag schütteln! Abfiltern, gut auspressen und mit Honig nach Gusto mischen.  Der Fire Cider sollte süß-scharf im Geschmack und angenehm zu trinken sein. Jeden Tag ein Stamperl davon trinken für ein gutes Immunsystem.

Fire Cider Rezept nach Rosemary Gladstar ©Marlies Schneider Variante

Dein Fire-Cider-Rezept ist eine wunderbare Möglichkeit, sich auf natürliche Weise gegen Erkältungen zu wappnen und dem Körper eine geballte Ladung an Antioxidantien, Vitaminen und Schärfe zu gönnen. Ob als täglicher Immunbooster, als Würzmittel in der Küche oder als belebender Shot – dieser Fire Cider bringt Feuer in den Alltag und zeigt, dass Gesundheit auch richtig lecker sein kann!

Für die Interessant: Die Vorzüge von Fire Cider

Weitere Rezepte: Gummibärchen aus Fire Cider

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Check it out

Lehrgang zum Kräuterexperte*in nach Ignaz Schlifni

Fire Cider recipe based on Rosemary Gladstar – Marlie’s version

For a 5 liter wide-mouth jar

1 medium red onion

10 pieces garlic cloves

2-3 pieces of jalapenos

65 grams of horseradish

2 curcuma rhizomes approx. 5 cm long

70 grams of ginger

1 piece of sliced grapefruit

2-3 sliced lemons

1/2 piece of pomegranate seeds removed

1/4 teaspoon of chili flakes

1 radish white

Crush 1 teaspoon of black pepper in a mortar or long pepper

2 cinnamon sticks

4-5 star anise pieces

Herbs of your choice such as echinacea 4 flower heads, rosemary 2-3 branches, bailkal skullcap 2-4 branches and thyme 5 branches. Or what ever you want.

Organic apple cider vinegar, naturally cloudy, I used about 2 liters.

And later you need Honey

Chop all ingredients into small pieces and layer in a glass. Pour in apple cider vinegar and leave for a month. Shake every day! Filter, squeeze well and mix with honey to taste. The Fire Cider should have a sweet and spicy taste and be pleasant to drink. Drink a shot of it every day for a good immune system.

Oxymel mit Magnolienblüten: Gesundheitlicher Genuss

Oxymel, die bewährte Mischung aus Honig und Essig, hat eine lange Tradition als natürliches Stärkungsmittel. Es vereint die kraftvollen Eigenschaften seiner Zutaten: Honig wirkt beruhigend, antibakteriell und entzündungshemmend, während Essig den Stoffwechsel anregt und die Verdauung unterstützt. Wenn sich diese Basis mit den aromatischen Blüten der Magnolie verbindet, entsteht ein außergewöhnliches Elixier – fruchtig-blumig mit einer feinen Zitrusnote.

Die Blüten der Magnolie sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern bringen auch wertvolle Inhaltsstoffe mit. Sie enthalten ätherische Öle und Antioxidantien, die für ihr angenehmes Aroma und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften verantwortlich sind. In der traditionellen asiatischen Heilkunde werden Magnolienblüten unter anderem zur Beruhigung und zur Unterstützung des Atemsystems geschätzt.

Magnolien Blüten Oxymel Rezept ©Marlies Schneider

Verwendungsidee:
Magnolien-Oxymel kann pur als täglicher Immunbooster eingenommen oder mit Wasser verdünnt als erfrischendes Getränk genossen werden. Besonders an warmen Tagen entfaltet es seine volle Wirkung, wenn es mit sprudelndem Mineralwasser und Eiswürfeln serviert wird. Auch als Dressing für frühlingshafte Salate oder als Zutat in erfrischenden Sommergetränken bringt es eine außergewöhnliche, feine Aromatik in die Küche.

Vieles an Anwendungen, Rezeptideen und das Kennenlernen der Pflanzen lernst du in meinem Volksheilkundigen FNL-Kräuterexpertenlehrgang. Volkstümlicher Nutzen und Moderne treffen aufeinander. Alle Infos zum Kurs findest du hier:

AUSBILDUNG VORARLBERG: Volksheilkundlicher Kräuterkurs mit Marlies Schneider

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Die Vorzüge von Fire Cider – Ein kraftvoller Immunbooster

Fire Cider ist ein traditionelles, natürliches Tonikum, das das Immunsystem stärkt und den Körper von innen wärmt. Durch die Kombination von scharfen, würzigen und heilkräftigen Zutaten wird es zu einer echten Power-Mixtur für Gesundheit und Wohlbefinden.

Fire Cider Rezept nach Rosemary Gladstar ©Marlies Schneider Variante

Ich habe meine Fire Cider nach einem Monat abgefiltert und gut ausgepresst. Es bleiben Schwebestoffe nach der Filtrierung im Getränk, darum solltest du die Flasche immer gut Schütteln.

Hier geht es zum Rezept: Fire Cider

Warum ist Fire Cider so ein starker Immunbooster?

✅ Antibakteriell & antiviral: Zutaten wie Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer wirken stark antibakteriell und antiviral. Sie helfen, Krankheitserreger abzuwehren und können Erkältungen sowie Infektionen vorbeugen.

✅ Durchblutungsfördernd & wärmend: Scharfe Zutaten wie Chili, Ingwer und Meerrettich regen die Durchblutung an, wärmen den Körper und unterstützen das Lymphsystem, um Giftstoffe schneller abzutransportieren.

✅ Entzündungshemmend: Ingwer, Kurkuma und Apfelessig wirken entzündungshemmend und helfen, Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren.

✅ Schleimlösend & befreiend für die Atemwege: Meerrettich, Knoblauch und Zwiebeln lösen festsitzenden Schleim und helfen bei verstopfter Nase oder Husten.

✅ Verdauungsfördernd & stoffwechselanregend: Apfelessig und scharfe Gewürze wie Chili regen die Verdauung an, unterstützen die Darmflora und fördern die Nährstoffaufnahme.

✅ Reich an Antioxidantien & Vitaminen: Die Zutaten liefern wertvolle Antioxidantien, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken und den Körper vor freien Radikalen schützen.

Fire Cider Rezept nach Rosemary Gladstar ©Marlies Schneider Variante

Ein Stamperl davon täglich am Morgen als Immunbooster ist zu empfehlen. Im Handel gibt es auch zu kaufen und im deutschsprachigen Raum wird er ab und zu als Meistertonikum betitelt. Die Initiatorin dieses Rezept war Rosemary Gladstar in den 1980er, als sie ihre Kräuterschule gründete.

Um deinen Fire Cider fertig zu stellen, benötigst du nun noch Honig. Denn es handelt sich dabei um ein Oxymel ähnliches Produkt.

Nach dem Abfiltern deines Fire Ciders solltest du den Honig dazu geben damit ein etwas herb-süßer und angenehmer Geschmack entsteht.

Mein Fire Cider ist leicht bitter durch die Grapefruit, etwas Scharf vom Ingwer und Pfeffer und der Chili.

Das Getränk ist tonisierend, belebend und erweckt müde Geister am Morgen. Er wirkt verdauungsfördernd, durchblutungsfördernd und wärmend und schleimlösend. Bahnt sich dennoch eine Erkältung an kannst du auch öfters davon ein wenig einnehmen.

Tipp: Der Fire Cider lässt sich selbstverständlich auch kulinarisch verwenden. ZB. für Salat.

Fazit:

Fire Cider ist ein wahres Wundermittel aus der Natur! Ob als täglicher Shot zur Vorbeugung, als schneller Helfer bei ersten Erkältungsanzeichen oder als Würzmittel in der Küche – dieses kraftvolle Elixier hält den Körper fit und voller Energie. Wer ihn einmal in seine Routine integriert, möchte auf diesen natürlichen Immunbooster nicht mehr verzichten! 💪🔥

Rezept Fire Cider

Weitere Rezepte: Gummibärchen aus Fire Cider

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Check it out Lehrgang zum Kräuterexperte*in nach Ignaz Schlifni

Essigmutter selbst ziehen: So funktioniert’s!

Essigmutter selbst ziehen: So funktioniert’s!

Eine Essigmutter selber ziehen war ein sehr spannender Versuch in meiner Kräuterküche.

Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert und Essig herzustellen war ein Projekt davon. Heute möchte ich euch berichten, wie ich das gemacht habe.

Essig ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Wir benötigen ihn für alles Mögliche. Zum Kochen, Putzen, Extrakte wie Oxymel oder Kräuterauszüge und vieles mehr.

An sich ist Essig ein Würzmittel, aber er dient uns auch als Konservierungsmittel. Um Essig herzustellen, benötigen wir Apfelsaft naturtrüb, wie meiner, der mittels Essigbakterien fermentiert wird. Du kannst auch ungeschwefelten Wein verwenden.

Essigmutter selber ziehen

Wir haben daheim immer Apfelsaft, den meine Mutter zu Essig fermentieren lässt. Selbstgemachter Apfelessig ist großartig und ich verwende ihn unheimlich gerne für alle möglichen Ansätze. Unserem selbstgemachten Essig werden keine Zusätze beigefügt, wie Farbstoffe, Stabilisatoren usw.

Schau doch mal ganz bewusst im Geschäft auf das Etikett und du wirst überrascht sein, was da so alles reingemischt wird. Ich gebe zu, ich war tatsächlich entsetzt und unglaublich überrascht.

Leider liegt es schon an uns Konsumenten, dass schon bei so einfachen Lebensmitteln wie Essig gepanscht wird. Wenn das Produkt eine andere Farbe hat oder nicht wie gewohnt riecht, meckern wir schon rum.

Das ist der Grund, warum die Industrie dafür sorgt, dass wir immer dasselbe Produkt bekommen. Dabei entfernen wir uns immer mehr von der Natur. Ist es doch normal, dass sich bei einem Naturprodukt der Geruch oder die Farbe verändert bzw. nicht jedes Jahr gleich ausfällt. Allerdings ist es nicht so schwer, eine Essigmutter selber ziehen und eigenen Essig herzustellen.

Um das zu versuchen, ist es ein großer Vorteil, wenn man aus eigenem Obst Saft gewinnen kann. Der Saft kann dann vergären.

Selbstverständlich kann man auch gekauften ungeschwefelten Wein oder Most verwenden. Ich finde die Methode mit Apfelsaft am sichersten. Denn zuallererst benötigt man eine Essigmutter. Wenn du jemanden kennst, der dir ein Stück abtreten kann, ist das großartig und erleichtert so einiges. Ansonsten zieh sie dir selbst.

Man benötigt dafür nur natürlichen Apfelsaft, Honig und Wasser.

Essigmutter selber ziehenEssigmutter selber ziehen mit Apfelsaft:

100 ml Apfelsaft naturtrüb, unpasteurisiert
100 ml Wasser
1 EL Honig oder 1-2 EL Zucker

Alle Zutaten in ein Glasgefäß mit weiter Öffnung füllen, verrühren und mit einer Strumpfhose abdecken. Damit kein Staub in das Glas gelangt.

Danach einfach an der indirekten Sonne reifen lassen. Es bildet sich, wenn du Glück hast, nach ca.  2 – 3 Wochen schon die Essigmutter (sie gleicht dann erst mal einem undefinierbaren schwabbeligen Gebilde). Nach ca. 4 Wochen hat die Essigmutter Konsistenz und ist reif für den Einsatz. So war es zumindest bei mir.

Was passiert denn da nun genau?

Zunächst wandeln Hefen Zucker in Alkohol um. Erst anschließend können Essigsäurebakterien diesen mit Sauerstoff zu Essigsäure umsetzen. Honig liefert zusätzlichen Zucker, ersetzt aber keine zuverlässig vorhandene Mikroorganismenkultur.

Du siehst also, es ist kein gutes Rezept für den Herbst oder Winter. Du benötigst Wärme, damit die Essigmutter wachsen kann. Es kann sonst wirklich lange dauern. Ein Versuch wäre, das Glas in einer warmen Küche stehen zu lassen. 

Wenn das Essigmutter selber ziehen geklappt hat:

Dann kann man nun einen Essig herstellen!

Nun nimmst du den kompletten Ansatz (inkl. Essigmutter) samt 1–2 l naturtrüben unpasteurisierten Apfelsaft oder Bio-Wein (WICHTIG: ungeschwefelt) und lässt ihn nun für ca. 3 Monate in einem warmen Raum stehen. Dabei das Weithalsglas wieder luftig abdecken (Ich verwende dafür eine alte Stoffwindel oder Seidenstrümpfe eignen sich ganz gut).

Die Essigmutter ernährt sich nun von deinem Ansatz. Wenn dein Ansatz nach Aceton riecht, weißt du, dass deine Essigmutter arbeitet. Bei meiner Mutter verwenden wir für die Reifung große Mostfässer. Wenn der Essig nun fertig ist, sinkt die Essigmutter etwas ab und sie wird auch gerne etwas bräunlich. (Das ist nur ein Erfahrungswert) Dann wird die Mutter sorgfältig entfernt (auf einen sauberen Teller). Den Essig füllst du in saubere Flaschen. Es ist wie mit gutem selbstgemachtem Likör, denn umso länger du deinen Essig nun reifen lässt, umso besser ist er. Vor der Verwendung kannst du ihn durch einen Kaffeefilter laufen lassen.

essigmutter-in-cava
© Marlies Schneider

Beachte: Je höher der Alkoholgehalt deines Weines war, umso saurer wird der Essig am Ende. Es kann sein, dass du den Essig noch verdünnen musst.

Wenn du nun deinen eigenen Essig hergestellt hast, kannst du ihn mit diversen Kräutern verfeinern. Du hast nun ein komplett selbstgemachtes Produkt.

Edler geht es wohl kaum.

Für verschiedene Essige ist eine eigene Essigmutter zu empfehlen. Also für Apfelessig eine Apfelessigmutter, für Balsamico eine Weinessigmutter usw. Ich habe dafür schon meine Apfelessigmutter geteilt und mit Wein angesetzt. Das funktioniert durchaus.

Achtung: Beachte, dass die Essigmutter immer in genügend Flüssigkeit liegt. Also füttere sie mit Wein oder Apfelsaft weiter. Eine Essigmutter lebt lange, aber nicht ewig und es kann also sein, dass sie nach ein paar Jahren abstirbt.

Leider hatte ich auch schon Misserfolge. Es ist also keine Garantie, dass es klappt. Ich musste auch schon 2-3 Anläufe starten. Aber ich mache das normalerweise nicht so oft. 

Wichtiger Hinweis

Die Inhalte dieses Blogs dienen der allgemeinen Information und Wissensvermittlung rund um Pflanzen, traditionelle Anwendungen, Rohstoffe und Rezepturen. Grundlage meiner Beiträge sind Fachliteratur, überliefertes Wissen aus der Volksheilkunde sowie meine eigenen Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Pflanzen und Rohstoffen.

Ich recherchiere die Inhalte meiner Beiträge sorgfältig und nach bestem Wissen. Trotzdem kann ich nicht ausschließen, dass sich trotz aller Sorgfalt Fehler einschleichen oder Informationen im Laufe der Zeit überholt sind. Eine Gewähr für die vollständige Richtigkeit und Vollständigkeit aller Angaben kann daher nicht übernommen werden.

Die Informationen auf diesem Blog stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Sie ersetzen auch keine Untersuchung oder Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere entsprechend qualifizierte Fachperson.

Wenn ich traditionelle oder volksheilkundliche Anwendungen beschreibe, handelt es sich dabei nicht um ein Heilversprechen. Bei bestehenden Erkrankungen, länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden, während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei der Einnahme von Medikamenten sollte die Verwendung von Heilpflanzen und pflanzlichen Zubereitungen vorher fachlich abgeklärt werden.

Meine Rezepte und Anleitungen erstelle ich mit großer Sorgfalt. Trotzdem können Pflanzen, Rohstoffe und Zubereitungen unterschiedlich reagieren und nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet sein. Bitte achte deshalb auf mögliche Allergien, Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen sowie auf die notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.