Bärlauchknospen als Kapern einlegen

© Marlies Schneider,

Ich mag eingelegte Bärlauchknospen total gerne. Zum Jausenbrot oder auf dem Salat sind sie einfach ein Genuss. Als Geschenk aus der Küche sind sie etwas besonderes und schnell hergestellt.

Ich mach immer zwei Varianten einmal in Essig eingelegt und einmal in Öl eingelegt.

Rezept mit Essig:

Bärlauchknospen

150 ml Apfelessig naturtrüb

1 Tl Honig

1 Tl Salz

Lorbeerblätter, Pfeffer weiss, Senfkörner, Piment oder was du sonst noch so dabei haben möchtest.

Gereinigte Gläser vorbereiten und zu 3/4 mit Knospen auffüllen.

Den Essig mit dem Honig, Gewürze und Salz aufkochen und über die Bärlauchknospen gießen und die Gläser gleich verschließen.

Nun sollten sie ca. einen Monat durchziehen. Danach kannst du sie schon verzehren.

Beachte: Die Menge vom Sud variiert natürlich zu der Menge der Bärlauchspitzen die du hast. Ich hatte ca. 50 ml Gläser und es hat für 3 Stück gereicht.

Rezept mit Öl:

Bärlauchknospen in vorbereitete Gläser (idealerweise vorher blanchieren) füllen und dann

Rosa Pfeffer

Chilischoten, getrocknet 

dazu geben und mit Olivenöl auffüllen. Du kannst auch andere Gewürze verwenden. Nun lässt du auch diese Gläser für eine Zeit stehen. Mindestens 3 Wochen. Danach kannst du sie genießen.

Bitte beachte: dass du die Kapern in Öl eingelegt zuerst ein paar Tage offen stehen lässt damit dir das Öl nicht gärt und Feuchtigkeit entweichen kann, gleich wie wenn du ein Ölmazerat herstellst. Wenn du sie vorher blanchierst passiert nichts. Einfach in etwas Salzwasser kurz blanchieren und gut abtropfen lassen. Anschließend mit den Gewürzen in Gläser schichten und mit Öl aufgießen.

Ich habe auch schon jede einzelne Kaper mit einem Zahnstocker ein bisschen durchlöchert damit sie sich schneller mit Öl oder Essig vollsaugen. Das ist aber viel Arbeit.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Beide Rezepte sind Paleo tauglich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

 

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Kombucha selbst gemacht

Kombucha selbst gemacht

Die Experimente reißen nicht ab. Wer hat noch nicht von der wohltuenden Wirkung von Kombucha gehört? Hier kannst du mehr darüber lesen.  Ich habe mir im Bioladen einen Kombucha Teepilz bestellt. Ausprobieren geht über studieren!

Schwarz Tee oder grüner Tee eignet sich bestens. Man benötigt 8 g vom Teepulver und 1 Liter Wasser. Man gibt den Tee in das kochende Wasser und lässt ihn für ca 15 Minuten köcheln. Dabei kann man direkt 80-100g Zucker auflösen. Es muss Haushaltszucker sein denn dieser dient als Futter für den Pilz. Der Tee muss dann bis unter 30°C abkühlen. Erst dann darfst du die Ansatzflüssigkeit die beim Pilz mit  geliefert wurde hinein geben. Nun den Teepilz – Scoby hinzugeben. Es gibt eine hellere und eine dunklere Seite vom Pilz. Man soll darauf achten das die helle oben ist. Der Teepilz kann oben schwimmen oder sinken. Das spielt aber keine Rolle. Nun wird das ca 2 Liter Gefäß mit einem Tuch oder einer Windel abgedeckt und für mindestens 10 Tage nicht mehr bewegt. Jetzt heißt es erst mal abwarten.

Selbstverständlich habe ich auch den Versuch gestartet mir eine Teepflanze zu ziehen. Doch leider gehen mir diese immer ein. Eine Kamelie hätte ich auch im Garten. Allerdings konnte ich bis jetzt noch nicht in Erfahrung bringen ob deren Blätter auch zur Tee-Eignung dienen würden.

 

Ich habe schon öfters Kombucha getrunken. Doch die wohltuenden Wirkstoffe sind nur im frischen Getränk enthalten. Das spricht natürlich für die Eigenproduktion. Matcha Tee steht für eine der besten Qualitäten. Eine gute Qualität kannst du an dessen  Farbe erkennen. Dieses ist leuchtend Grün. Umso feiner das Pulver umso besser.  Dann hast du einen ausgezeichneten Tee.

Tipp: mach doch mal kalten Matcha Tee. Etwas  Pulver mit etwas Wasser verrühren. Dann mit Sprudel oder stillem Wasser aufgießen. Etwas Zucker und Limette dazu. Sehr erfrischend.

Matcha Tee kannst du bei mir erwerben. Schreibe mir einfach dazu eine E-Mail oder ruf mich an.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Erfrischender Gurken Likör – Marlies Midnight Moon Gurke

In manchen Jahren ist die Gurkenernte so groß, dass man einfach nicht weiß was man alles damit machen soll.

Vom eingeweckten Gurkensalat bis zur Gurkenmarmelade habe ich alles mögliche probiert. Eigentlich immer mit überraschendem Erfolg.

Darum möchte ich euch heute mein Gurkenlikör Rezept vorstellen. Eisgekühlt serviert ist es unglaublich lecker.

Gurken


Verwenden kannst du jede Art von Gurken. Das ist nicht so tragisch.

Man benötigt:

4 – 5 große Gurken, geschält und entkernt

Gurkenlikör

1,5L Ansatzkorn 40%

800g brauner Kandiszucker

eine Stange Zimt optional oder ein Bund Bohnenkraut

Die Gurken nach dem schälen und entkernen klein schneiden. In ein Weitglas füllen und mit Zucker und Korn übergießen. Mindestens eine Woche oder etwas länger ziehen lassen und immer wieder schütteln. Durch den braunen Kandis bekommt der Likör eine schöne goldene Farbe.

Abfiltern und vor dem Genuss kühl stellen. Meine Gäste sind durchwegs fasziniert wie wohlschmeckend dieser Likör ist.

Dieser Likör ist auch immer ein hervorragendes Geschenk.

Gurkenlikör2

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Suppengrün selbstgemacht

Suppengrün
250 g Möhren
250g Sellerie
1 Handvoll Petersilie
ca 3-4 Stück Paprika
250 g Weißkohl
250 g Kohlrabi
250 g Lauch
5-10 Knoblauchzehen
etwas Ingwer fein geraspelt
etwas Liebstöckel und weitere Kräuter aus dem Garten wie  Gundermann, Beifuß, Thymian, Ysop.
500-600 g Salz
Man könnte noch Blumenkohl, Kürbis, Zwiebel, Pastinake, Petersilienwurzel + Grün sowie Gemüse nach Belieben aber Achtung Zucchini verwässert alles sehr.
Alle Zutaten durch den Wolf drehen, dann mit Salz gut mischen, in Gläser füllen und fest verschließen. Ich Lagere die Gläser im kühlen Keller und das angebrochene Glas im Kühlschrank.
Das Suppengrün kann wie ein Brühwürfel verwendet werden. Am Anfang vorsichtig dosieren. (auf 1Liter Wasser ca. 1EL) Noch ein Tipp: Kräuter, Lauch und Weißkohl lassen sich eher schwer durch den Wolf drehen. Also immer mal mit einem harten Gemüse abwechseln. Dann geht das Gemüse besser durch.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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