1. Herbstzauber: Apfel-Kürbis-Suppe – Rezept, ein wärmender Powergenuss

Apfel-Kürbis-Suppe aus Hokkaidokürbisse.

Sie sind kleine Orangenwunder, die im Herbst leuchten, als hätten sie Sonnenstrahlen eingefangen.

Für deine Apfel-Kürbis-Suppe ist ein Hokkaidokürbis ideal. Ihre dünne Schale wird beim Kochen weich – ein echter Vorteil für deine Apfel-Kürbis-Suppe, denn so entfällt das mühsame Schälen. Und das Fruchtfleisch? Fein, samtig und mit einem Hauch von Maroni-Aroma, das sich perfekt in Suppen, Pürees oder Ofengerichte einfügt.

Kürbisse kannst du dunkel und kühl ein paar Wochen lang wunderbar lagern. Ist er aber angeschnitten und im Kühlschrank, hält er sich nicht mehr lange und sollte rasch aufgebraucht werden.

Apfel-Kürbis-Suppe
Apfel-Kürbis-Suppe Rezept

Obwohl heute fast jeder Herbstkoch einen Hokkaido kennt, hat er eine relativ junge Geschichte. In Japan wurde im 19. Jahrhundert eine Kürbislinie gezüchtet, die aus importierten amerikanischen Sorten entstanden war. In den 1930er Jahren erreichte man schließlich die heutige Sorte „Uchiki kuri“, die später exportiert wurde und über Umwege auch nach Deutschland gelangte. In Europa erlangte der Hokkaido besonders in den 1990er Jahren Popularität, da er relativ einfach zu kultivieren war und sich gut lagern ließ.

Sein Name allerdings stammt nicht direkt von der japanischen Insel – vielmehr wurde der Kürbis so genannt, weil der erste verkaufte Samen aus Hokkaido kamen. In der Schweiz wird der Hokkaido übrigens oft „Oranger Knirps“ genannt – ein liebevoller Kosename, der an sein kompaktes Format erinnert.

Um Prostataleiden zu lindern, können Kürbiskerne verzehrt werden. Diese helfen einen Zinkmangel auszugleichen, denn dieser geht oft bei genau diesem Problem einher. Kürbiskerne enthalten nämlich sehr viel Zink.

Tja, und heute habe ich dir unser bestes Apfel-Kürbis-Suppe-Rezept dabei. Die Apfel-Kürbis-Suppe ist wirklich ein Gedicht.

Diese Apfel-Kürbis-Suppe ist einfach gut. Mit Äpfeln kombiniert finde ich sie unschlagbar. Ich koche immer eine große Menge und koche sie danach ein. Das ergibt mir meist einen Vorrat bis zur nächsten Saison.

Zutaten:

3 kg Kürbis im Ofen vorgaren

5 Äpfel

2 rote Zwiebeln

10 Knoblauchzehen

450 ml Weißwein – optional

2 El Kurkuma Pulver

1 El Ingwer Pulver

etwas Chilipulver

Muskat

Pfeffer

etwas Butter

ca. 1-2 Liter Wasser

Suppenwürze Deluxe

Ich verwende immer zwei ganz große Töpfe und teile alles auf. Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in etwas Butter andünsten. Ich gebe hier auch immer gleich meine Suppenwürze mit hinzu. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und etwas kleinschneiden und zu den Zwiebeln geben und mitdünsten. Nun den Kürbis in kleinen Stücken in die Töpfe geben und mit Wasser und Weißwein ablöschen. Wird kein Weißwein verwendet, bitte die Menge durch Wasser ersetzen. Die Flüssigkeitsmenge ist nur ein ungefährer Richtwert.

Normalerweise gehe ich nie nach Rezept vor. Es sollte einfach alles gut mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Wenn du den Kürbis im Ofen weich gegart hast, dauert die Herstellung der Suppe nicht mehr lange. Ansonsten muss er direkt in der Suppe weichgekocht werden. Allerdings lässt er sich nach dem Backen im Ofen viel leichter zerschneiden. Wenn der Kürbis weichgekocht ist, wird alles püriert und die Gewürze kommen hinzu. Da die Suppe bei Verwendung noch mit etwas Kokosmilch verfeinert wird, mache ich sie nicht zu dünn und fülle sie in Gläser ab. Die Gläser werden jetzt noch für 60 Minuten bei 100°C eingekocht.

Benötige ich eine Kürbis-Suppe, entnehme ich diese aus dem Glas und schütte sie in einen Kochtopf und koche sie noch einmal ordentlich auf. Nun gebe ich etwas Kokosmilch hinzu und würze gegebenenfalls noch nach. Serviert wird sie mit etwas Kürbiskernöl.

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September 2026 |09:00 – August 2028|17:00

Rezept

Suppenwürze Deluxe

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

24. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Bodylotion“

24. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Bodylotion“

An Heiligabend braucht es natürlich ein Highlight! Heute gibt es darum ein schönes Quitte-Bodylotion-Rezept für euch. Frohe Weihnachten!

Wie du das Quitten Mazerat und den Turboextrakt herstellst, hast du ja in den vorangegangenen Türchen schon gesehen. Die Tinktur die du noch dazu benötigst ist denkbar einfach. Eine Quitte, entkernt, klein geschnitten im Verhältnis 1:5 mit Korn übergießen. Pürieren und für ca. 14 Tage ausziehen lassen, täglich schütteln.

Die Bodylotion zieht sehr schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut. Der Duft von Vanille passt hervorragend zur Quitte. Ich habe 5 Tropfen von Tolu Resinoid dazu gegeben und den Rest mit Vanille Absolue aufgefüllt. Insgesamt also nur 0,5 g ätherisches Öl. Tolu Resinoid fixiert den Vanille Duft recht gut und unterstreicht den Duft hervorragend. So hält er sich auch auf der Haut viel besser. Die Menge ergibt 100 ml.

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23. Adventstürchen öffnet sich „Räuchermischung Gute Laune“

23. Adventstürchen öffnet sich „Räuchermischung Gute Laune“

Ich habe mich für das Harz Dammar entschieden, da es eine wunderbare positive Wirkung auf das Gemüt hat. Besonders wenn wir krank sind und es uns schlecht geht. Können positive Schwingungen Wunder wirken um schnell gesund zu werden. Dammar wird hauptsächlich von Shorea wiesneri – Salbaum geerntet. Aber auch von anderen Arten wird es gewonnen. Der Duft ist zitronig und leicht. Es ist darum auch gut geeignet um ein Kinderzimmer auszuräuchern. Danach sollt man wie immer nach dem Räuchern sehr gut lüften.

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22. Adventstürchen öffnet sich „Acerola Zuckerle“

22. Adventstürchen öffnet sich „Acerola Zuckerle“

Bei der Acerola handelt es sich um Malpighia glabra aus der Familie der Malpighiengewächse – Malpighiaceae. Beheimatet ist sie in Süd- und Mittelamerika. Die Frucht ist eine Steinfrucht mit kugeliger Form. Die Frucht ist enthält den höchsten Vitamin C Gehalt. Nur 100g des frischen Saftes werden benötigt um ca. 1500 m des Vitamin C zu erhalten. Zur Gesundung ist Vitamin C unerlässlich. Diese Kräuterbonbons sind wahre Vitamin C Bomben. Thymian und Eucalyptus unterstützen bei Erkältungen und Husten. Diese Kombination schmeckt fein fruchtig und man lutscht diese Bonbons gerne.

In diesem Rezept habe ich übrigens auch Birkenzucker verwendet. Der Name Xylit bezieht sich auf eine Marke. Es ist also jeder Birkenzucker verwendbar. Ich verwende meistens den Birkenzucker von Birkengold.at.

Hier geht es noch zu einem weiteren Rezept: Kräuterzuckerl

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21. Adventstürchen öffnet sich „Mostgummi Eucalyptus“

21. Adventstürchen öffnet sich „Mostgummi Eucalyptus“

Nun kommt noch das Portrait der letzten Pflanze unserer Räucherpralinen. Der Mostgummi Eucalyptus ist ein wunderschöner filigraner aber auch schnellwüchsiger Baum. Er kommt mit unserem Klima recht gut zurecht. Im Garten gibt er durch seine bläulichen Blätter ein fantastisches Bild ab. Hast du einen feuchten Standort, kannst du ihn gut dort hin pflanzen, denn er neigt zur Entwässerung des Bodens.

In Australien der Heimat des Eucalyptus gibt es ca. 600 verschiedene Sorten. Aber Eucalyptus gunnii finden wir tatsächlich nur auf Tasmanien wieder. Hauptsächlich wird Eucalyptus globulus verwendet.

Auch der Eucalyptus ist eine ideale Schutzpflanze für deine Räucherungen. Er tötet Keime ab und vertreibt böse Geister. Reinigt die Luft nach schlechter Stimmung und hat eine heilende Wirkung auf Gemüht und Raum. Du kannst das Holz oder die Blätter zum Räuchern verwenden. Dazu eignet sich Eucalyptus gunnii ganz genauso.

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20. Adventstürchen öffnet sich „Echter Lorbeer“

20. Adventstürchen öffnet sich „Echter Lorbeer“

Heute stelle ich dir den Echten Lorbeer vor, welchen du im Rezept der Räucherpralinen in Türchen Nr. 19 findest.

Hauptsächlich wird dir der Lorbeer als Gewürzpflanze bekannt sein. Auch weißt du vermutlich das sein fettes Öl aus der Frucht ein wichtiger Bestandteil der berühmten Alepo Seife ist. Denn diese ist reich an fetten und ätherischen Ölen. Auch das Blatt enthält 1,3% ätherisches Öl. Früher hat man Salbe daraus hergestellt gegen Insekten. Allerdings kann diese hautreizend sein und genau dafür hat man ihn früher in hautreizenden Salben verwendet. Das fette Öl wird bei Prellungen, Verstauchungen sowie Rheuma verwendet. Der Lorbeerkranz steht für eine besondere Auszeichnung. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten. Er gilt als Symbol des Friedens, Sieges aber auch Ruhmes. Der Feldherr trug beim erfolgreichen Einzug in die Stadt Rom einen Lorbeerkranz. Auch die römischen Kaiser trugen später Lorbeerkränze auf dem Kopf. Heute noch wird ein silbernes Lorbeerblatt als sportliche Auszeichnung verschenkt. In Deutschland ist es die höchste Auszeichnung die ein Sportler erreichen kann.

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19. Adventstürchen öffnet sich „Räucherpraline mit Storchschnabel“

19. Adventstürchen öffnet sich „Räucherpraline mit Storchschnabel“

Diese Herzchen sind mit Stinkendem Storchschnabel, Lorbeer und Eucalyptus hergestellt. Ich habe für meine Räucherpralinen eine Silikonform die ich verwende. Die Herzchen sind sehr klein und können aber auch somit wunderbar auf dem Sieb geräuchert werden. Nicht jeder hat ein Räuchergefäß mit Kohle daheim oder möchte in solches verwenden. Dennoch würd man hin und wieder eine Räucherpraline auflegen. Dafür eignen sich solche Silikonformen hervorragend. Ich drücke die Kräuter fest hinein und gebe die Form in den Ofen. Die Pralinen werden so relativ schnell trocken. Anschließend löse ich sie ganz vorsichtig aus und trockne sie weiter im Ofen. So sind sie relativ schnell verwendbar.

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18 Adventstürchen öffnet sich „Stinkender Storchschnabel“

18 Adventstürchen öffnet sich „Stinkender Storchschnabel“

Die oberirdischen Teile des Stinkenden Storchschnabels sind mi Drüsenhaaren behaart. Die Pflanze hat einen stark verzweigten Wuchs und einen hohen ätherischen Öl Gehalt. Für viele erscheint der Geruch in frischem Zustand als unangenehm. Er ist sehr schattenverträglich und wächst bei uns unter dem Trampolin. Die reifen Samen können bis zu ca. 6 Meter weit geschleudert werden. Es gab schon im 13. Jahrhundert Aufzeichnungen über die Herba Roberti da er damals schon medizinisch verwendet wurde. Er fand Anwendung bei allerlei Beschwerden wie Prellungen, Zahnweh, Herpes, Frauenleiden aber auch bei Durchfall wurde er verwendet. Man sagt ihm eine antiseptische Wirkung nach und darum wurde er bei Wunden verwendet.

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16. Adventstürchen öffnet sich „Kürbis“

16. Adventstürchen öffnet sich „Kürbis“

Man vermutet, dass der Kürbis schon vor 8000 Jahren gegessen wurde. Ursprünglich kommt er aus Mittelamerika. Tatsächlich kann so ein Kürbis bis mehrere 100 Kg auf die Waage bringen. Es gibt vielerlei Farbvariationen und auch so viele Formen.

Bevor ich einen Kürbis ernte klopfe ich ob er sich hohl anfühlt. Meist erkennst du es auch wenn sich der Stiel zusammenzieht und trocken wird. Beim ernsten solltest du darauf achten, dass der Stiel dran bleibt. So ist er länger haltbar. Aus den Kürbiskernen kann man einen Knabberspaß machen. Dabei werden die Kerne gesäubert und gut getrocknet und anschließen mit Gewürzen nach Wahl und Salz sowie etwas Öl mariniert und im Backofen geröstet. Allerdings ist das Knabbern etwas mühsam, macht aber Spaß.

Um ein Liter Kürbiskernöl zu gewinnen, braucht man mindesten 30-40 Kürbisse. Wenn du übrigens einen geschnitzten Kürbis länger haltbar haben willst, solltest du ihn innen mit Essig gut ausspülen und außen mit Haarspray einsprühen. So kannst du den Zerfall ein klein wenig raus zögern.

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15. Adventstürchen öffnet sich „Räucherpraline Lärche“

15. Adventstürchen öffnet sich „Räucherpraline Lärche“

Weißt du eigentlich woher das Wort Raunächte stammt? Es kommt aus dem Mittelhochdeutschen und stammt von ruch, welches so viel wie haarig bedeutet. Ja diese Dämonen die in den Raunächten ihr Unwesen treiben sind rau, fellartig oder pelzig. Man vermutet aber auch es könne von reinigenden Ritualen stammen. Oder aber auf Rauch zurück gehen. In manchen Regionen sind es nämlich keine Raunächte sondern Rauchnächte. Nun man nimmt an, der Ursprung der Raunächte gehe auf die Kelten zurück. Tatsache jedoch ist, dass wir nicht wirklich viel über die Kelten und deren Bräuche wissen. Die Kelten haben nichts aufgeschrieben und alles was wir haben sind Funde auf die Vermutungen aufgebaut werden. Da die Kelten nur 354 Tage im Jahr hatten, waren die Raunächte tote Tage. In dieser Zeit waren die Naturgesetzte außer Kraft und die Grenzen in andere Dimensionen fielen. Jedenfalls markieren die Raunächte eine Zeit die überall nach eigenen Regel, Ritualen aber auch Verboten und einer großen Portion Aberglaube einher geht. Allerdings finden in allen Traditionen die Rauchnächte über den Jahreswechsel statt. Es ist eine Zeit der Geisteraustreibung, Erstellung von Schutzzauber vor Unglück.

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14. Adventstürchen öffnet sich „Europäische Lärche“

14. Adventstürchen öffnet sich „Europäische Lärche“

Die Lärche gehört zu den Kieferngewächsen und ist ein sommergrüner Baum. Sie ist einer der wenigen Nadelbäume welche die Blätter im Herbst fallen lässt. Die höchste Lärche befindet sich in deutschen Osthessen und hat eine Höhe von 54,80 Meter erreicht. Der Baum ist 190 Jahre alt und hat einen Umfang von sage und schreibe 2,52 Meter. Bekannt ist die Lärche für ihr „Venezianisches Terpentin“, dies weißt eine gelbe oder grünliche Farbe auf. Eine Salbe Lärchen Pech hergestellt kann bei Gicht, Hexenschuss, Erkältungen und Hautbeschwerden helfen. Am ergiebigsten ist die Harzgewinnung bei Bäumen im Alter zwischen 80 und 120 Jahren.

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13. Adventstürchen öffnet sich „Rosen Herzchen“

13. Adventstürchen öffnet sich „Rosen Herzchen“

Jetzt beginnt bald die Zeit der Raunächte. In dieser Zeit räuchern viele Menschen sehr gerne. Allerdings beginnen die Raunächte von Region zu Region ganz unterschiedlich. Es können entweder die 6 letzten Tage und die 6 ersten Tage im Jahr gerechnet werden oder man beginnt schon am 21. Dezember. Die Anzahl der Raunächte kann aber tatsächlich variieren zwischen 3, 4 oder 12 Tage.

In dieser Zeit so zelebrierte man in vergangenen Zeiten, solle man keine Wäsche aufhängen. Frauen und Kinder sollten am Abend das Haus nicht mehr verlassen. Glücksspiel war verpönt. Warum jetzt gerade keine Wäsche aufhängen, insbesondere war damit weiße bzw. Bettwäsche gemeint. Bei der wilden Jagd würden die Reiter diese holen kommen. Besagter Laken würden die Reiter im nächsten Jahr als Leichentuch wieder bringen, für ein Haushaltsmitglied. Hält man sich also an diesen Glauben so bleiben die bösen Geister fern.

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12. Adventstürchen öffnet sich „Hagebutte“

12. Adventstürchen öffnet sich „Hagebutte“

Bei der Hagebutte handelt es ich um die Wildfrucht der Hundsrose – Rosa canina. Die Hagebutte schmeckt im reifen Zustand unglaublich gut. Rosa Canina kommt bei uns wild vor. Bei uns hier kommt allerdings die Rosa pendulina – Alpen-Heckenrose viel häufiger vor. Diese kann man ganz genauso verwenden. Im Grunde verarbeite ich alle Hagebutten, vorausgesetzt die Rosen wurden nicht gespritzt. Die Rose besitzt Stacheln und keine Dornen. Dabei handelt es sich um eine Ausstülpung der Außenhaut und diese ist nicht mit dem Leitsystem verbunden. Wir haben die Stacheln als Kinder abgezupft und auf die Nase geklebt und haben Nashorn gespielt. Wenn du Hagebutten verarbeitest, solltest du die Kerne aufbewahren. Sie sind blutreinigend, entwässernd und unterstützen die Niere und Blase. Er schmeckt noch dazu nach Vanille und ist richtig gut.

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11. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Extrakt“

11. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Extrakt“

Extrakte lassen sich in der Kosmetik vielseitig einsetzten. Wunderbar als Wirkstoffe, kann man alles möglichen selbst herstellen. Ein gutes Potential hat der Turboextrakt. Mit dieser Methode kann man in kürzester Zeit viel aus der Pflanze ausziehen. Ich habe für meine Extrakt diesmal Glyzerin und Korn verwendet. Da die Quitte genug Wasser enthält, habe ich keines zusätzlich dazu gegeben. Den Extrakt solltest du gut Filtern. Stell nicht zu wenig davon her, da du durch das Filtern auch einen Verlust haben wirst.

Nun kannst du eine Schüttellotion mit dem Extrakt ergänzen. Oder du arbeitest ihn in eine Lotion oder Creme ein. Deine Haut wird sich über die besondere Pflege freuen.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

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10. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Mazerat“

10. Adventstürchen öffnet sich „Quitten-Mazerat“

Die Quitte findet immer mehr Bedeutung in der Körperpflege.

Um 1900 wurde die Quitte fast gänzlich durch Äpfel und Birnen ersetzt und somit ist sie etwas in Vergessenheit geraten. Lustig ist auch, dass der Arzt Simon Seth im 11. Jahrhundert n. Chr. meinte, die Quitte würde auch bei Trunkenheit helfen. Sie verhindere das aufsteigen des Dampfes in den Kopf. Nun aber für die Kosmetik ist sie tatsächlich interessant, das sie sehr pflegend, hautreizlindernd und entzündungshemmend wirkt. Ihre Schale ist mit einer Wachsschicht überzogen. Die Schale geben wir unbedingt mit in unser Ölmazerat. Durchwegs kann die ganze Frucht für den Auszug verwendet werden. Sie spendet Feuchtigkeit und lindert gerötete Haut. Dieses Ölmazerat bzw. den Ölauszug kannst du für deine Kosmetik aber ganz genauso als kulinarischen Genuss verwenden. Also auch ein Salat kann damit wunderbar gewürzt werden. Ich habe mein Öl übrigens im Verhältnis 1:5 in Jojobaöl ausgezogen.

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8. Adventstürchen öffnet sich „Quitte“

8. Adventstürchen öffnet sich „Quitte“

Was ist sie nun ein Baum oder ein Strauch? Nun tatsächlich wäre sie eher ein Strauch, wenn man den Austrieb aus dem Wurzelgrund anschaut. Meist wird sie allerdings als kleiner Baum kultiviert. Ein schwerer Boden setzt der Quitte zu und einen zu hohen pH-Wert des Bodens möchte sie auch nicht. Wusstest du, dass es tatsächlich eine gesetzliche Verordnung gibt die das Anpflanzen der Quitte zur Zeit verbietet (zumindest in Tirol)? Der Grund ist der Feuerbrand, ein Bakterium welches Pflanzen befällt. Besonders Kernobst ist betroffen. Leider betrifft es viele weitere Rosengewächse wie Aronia, Mispel usw. Tatsächlich haben mir Teilnehmerinnen aus meinen Kräuterlehrgängen berichtet, dass sie keine Quittenbäume und Weißdornbäume in der Landesgärtnerei Vorarlberg erwerben konnten. Verrückt!

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7. Adventstürchen öffnet sich „Mango-Chili-Sauce“

7. Adventstürchen öffnet sich „Mango-Chili-Sauce“

Dieses Rezept ist fantastisch aromatisch. Durch die Mango wird die Schärfe etwas in den Hintergrund gestellt. Eigentlich schmeckt die Sauce fast so, wie beim Chinesen ein Gericht süß-sauer. Jetzt weiß ich was ich ran geben kann, damit es zu Hause auch so schmeckt. Du kannst die Sauce vor dem Servieren etwas anwärmen oder kalt bereitstellen. Ich werde sie aber auch direkt zum Kochen mit verwenden um eine süße-scharfe Note in das Gericht zu bekommen. Wenn du gelbe Chili verwendest, behält die Sauce eine schöne gelbe Farbe.

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6. Adventstürchen öffnet sich „Candied Jalapenos“

6. Adventstürchen öffnet sich „Candied Jalapenos“

Dieses Rezept ist ein fantastisches Mitbringsel für jeden Grillfan. Wer gerne im Sommer am Grill steht um seine Liebsten zu verwöhnen, dann sind Candied Jalapenos das Tüpfelchen auf dem I. Durch das Kandieren der Chilis sind sie nicht mehr sonderlich Scharf und können wunderbar gegessen werden. Selbstverständlich kannst du generell weniger scharfe Chilis verwenden oder du nimmst Habaneros statt Jalapenos. Das Rezept bietet sich zum Experimentieren an. Deine Gäste werden staunen wenn du ihnen den Burger mit diesen kandierten Chilis toppst.

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4. Adventstürchen öffnet sich „Petersilien Mazerat“

4. Adventstürchen öffnet sich „Petersilien Mazerat“

Wusstest du das Petersilie auch für die Kosmetik recht spannend ist? Sie enthält sehr viel Vitamin C und ist ein Radikalfänger. Sie beruhigt die Haut und ist entzündungshemmend. Du kannst sie wunderbar in Cremes, Lotion oder in einer Schüttellotion verwenden. In der Kulinarik ist sie krampflösend und wassertreibend. Nur in der Schwangerschaft sollte man vorsichtig sein, damit es nicht zu einer Gebärmutterkontraktion kommt. Sei auch vorsichtig wenn du Probleme mit deinen Nieren hast. Petersilie enthält viel Kalium welches über die Nieren ausgeschieden wird. Ist deine Nierenfunktion gestört, kann Petersilie somit sehr negativ für dich sein. Ansonsten ist sie unverzichtbar in der Küche. Das Öl ist es jedenfalls wert herzustellen. Wenn du es allerdings in der Kosmetik verwenden möchtest, solltest du es besonders gut abfiltern um möglichst viele Schwebestoffe zu entfernen.

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Flammkuchen mit Giersch: Ein Rezept für wilde Kräuterfans

Giersch (Aegopodium podagraria) ist nicht nur ein unerbittlicher Gartenbewohner, sondern auch eine wertvolle Wildpflanze mit zahlreichen Vorzügen. Er steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium. Seine harntreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften machen ihn zu einem geschätzten Kraut in der Volksheilkunde. Zudem besitzt er einen angenehm würzigen, leicht an Petersilie erinnernden Geschmack – eine perfekte Ergänzung für herzhafte Gerichte.

Flammkuchen mit Giersch Rezept ©Marlies Schneider eat your weeds!

Die grüne Küche macht Spaß und muss nicht kompliziert sein. Ein richtig gutes Rezept ist dieser Flammkuchen mit Giersch.

In diesem Flammkuchen-Rezept entfaltet Giersch sein volles Aroma und bringt eine köstlich-frische Note in die knusprige Köstlichkeit. Die zarten, jungen Blätter harmonieren wunderbar mit der cremigen Basis und den herzhaften Zutaten, während der hauchdünne Teig für den perfekten Biss sorgt. Ein wahres Fest für die Sinne!

Zutaten:

1 Blätterteig

Paprika in Würfel geschnitten

Zwiebel in Ringe geschnitten

Speckwürfel

Giersch mindestens eine Handvoll

etwas geriebener Käse

Crème fraîche

Sauerrahm

Ich mach das alles Pi mal Daumen. Den Blätterteig auf ein Backblech geben. Man mischt etwas Crème fraîche mit etwas Sauerrahm an. Ich würze diese Masse gut mit Kräutersalz. Anschließend wird sie auf den ausgerollten Blätterteig gestrichen. Nun verteilst du das Gemüse und den Speck gleichmäßig darüber. Zum Schluss kannst du noch etwas Käse drüber streuen und mit Muskat, Pfeffer und Chili gut abschmecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 250 °C für ca. 15 Minuten backen. Bleib bei deinem Ofen, je nach Gerät kann der Flammkuchen schon nach 10 Minuten fertig sein. Er sollte nicht zu dunkel werden.

Dieser Flammkuchen ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine großartige Möglichkeit, Wildkräuter kreativ in der Küche einzusetzen. Wer ihn einmal probiert hat, wird Giersch garantiert mit anderen Augen sehen – und ihn künftig lieber ernten als jäten!

Du bist unsicher wie du Giersch erkennen kannst? Ja es handelt sich dabei um einen weißblühenden Doldenblütler. Ja davon gibt es zwei hochgiftige Verwandte.

Komm in meinen FNL-Kräuterexperten Lehrgang nach Ignaz Schlifni und lerne wie du ihn genau identifizieren kannst. Doldenblütler sind nicht so schwer, wenn man erst einmal weiß worauf man achten soll.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
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