Der Vorteil von Schweineschmalz ist nicht nur, dass es das Leder pflegt, sondern die Schuhe werden auch Wasserdicht. Leider ist es in den letzten Jahren stark in Verruf geraten. Das kommt vermutlich daher, dass viele Tiere in der Massenviehhaltung aufgezogen werden. Es gibt aber so viele Bauern die inzwischen Artgerecht ihre Tiere halten, dass eigentlich nichts gegen dieses altbewährte Hausmittel steht. Es war ein sehr wichtiges Produkt in der Volksheilkunde und langsam kehrt es wieder zurück. Durch die Entfremdung zur Natur wird es allerdings noch etwas dauern. Aber nicht nur in der Küche und in der Volksheilkunde ist es hilfreich. Es eignet sich auch zum Imprägnieren von Holz.
Wenn es dir komplett widerstrebt kannst du auf Babassuöl, Sheabutter oder Kokosöl umsteigen. Einfach ausprobieren!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Cordial oder Digestif ist ein Elixir welches die Verdauung unterstützt.
Alle diese wunderbaren Zutaten sind ideal bei Blähungen oder Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden. Ein schweres, fettes oder auch ein zu viel an Essen kann unserer Verdauung zusetzten. Ein Digestif ist wirklich ganz einfach gemacht. Mit einem Cognac schmeckt er dazu noch ganz bekömmlich.
Du kannst auch anderen Schnaps verwenden, allerdings schmeckt er dann doch sehr nach Medizin.
Diesen Digestif bzw. Kräuter-Elixir kannst du auch wunderbar mit einem Eiswürfel genießen. Eine Zitronenscheibe rundet das Ganze noch ab. Dieses Elixir ist wesentlich besser als ein herkömmliches Verdauungsschnäpschen nach dem Essen.
Honig kannst du dazu geben soviel du gerne möchtest. Wenn du willst kannst du deinen Ansatz auch statt mit Wasser aufkochen, direkt mit dem Cognac ausziehen. Dann jedoch sollte der Ansatz für einen Monat ausgezogen werden wie eine Tinktur. Jeden Tag schütteln nicht vergessen.
Die meisten Pflanzen lernst du in meinem Diplomlehrgang zum Kräuterexperten kennen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Es gibt ein paar Hausmittel die ich wirklich jedes Jahr herstelle. Dazu gehört auch die Zitronen-Knoblauch-Kur. Um wirklich fit über den Winter zu kommen, bereite ich sie immer im Oktober oder November schon vor. Das Rezept ist wirklich einfach.
Jeden Tag ein Stamperl davon trinken. Ich trinke am Morgen meinen Fire Cider und am Abend meine Zitronen-Knoblauch-Mischung.
Und nein man riecht den Knoblauch nicht es sei denn du lässt den Trester im Drink. Die Kur soll für ca. drei Wochen gemacht werden. Mir reicht ein Liter dafür ca. aus und wenn der einfach fertig ist, macht man eine Woche Pause und beginnt von vorne. Anschließend ist die Kur abgeschlossen. Nicht nur die Volksheilkunde empfiehlt diese Kur, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht wird sie empfohlen. Die Kur wirkt stark antioxidativ, immunstärkend, versorgt mit Vitamin C, beeinflusst positiv (lösend) Kalkablagerungen in den Blutgefäßen, senkt den Blutdruck und kann den Cholesterinspiegel im Körper positiv beeinflussen. Zudem wirkt sie blutverdünnend. Knoblauch unterstützt das Herz-, Kreislaufsystem. Ingwer und Kurkuma sind antioxidativ, schmerzstillend, entzündungshemmend. Schwarzer Pfeffer unterstützt die Wirkung von Kurkuma und sollte darum dazu gegeben werden. Diese Kur weckt die Lebensgeister und wirkt tatsächlich als richtiger Jungbrunnen.
Wer einen niederen Blutdruck hat oder blutverdünnende Medikamente einnimmt sollte die Kur nicht anwenden. Generell bei Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme muss eine Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Sie ersetzt nicht den Gang zum Arzt.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe mir vor einem Jahr Zirbenzapfen bestellt. An Zirbenzapfen kommt man ja leider nicht so ohne weiteres ran. Davon abgesehen wachsen bei uns keine Zirben, aber in anderen Bundesländern Österreichs gibt es ganze Wälder davon. Auch dort ist es nicht erlaubt einfach welche zu sammeln. Muss man sie kaufen sind Zirbenzapfen ganz schön teuer, aber es hat sich gelohnt. Ahnungslos wie ich war, habe ich mir gleich mal 2 kg Zirbenzapfen bestellt. Mein Paket kam genau nach dem Urlaub an. Zirben müssen sofort nach der Lieferung verarbeitet werden. Es wurden genug geliefert damit defekte Zirben aussortiert werden konnten. Die Qualität war hervorragend und ich konnte einiges aus ihnen machen.
Den Zirbenhonig habe ich ähnlich gemacht wie man Thymian-Sirup herstellt.
Die Zirbenzapfen werden klein geschnitten und mit Rohzucker abwechslungsweise in ein Glas geschichtet. Mit der Zeit wird der Zucker flüssig.
Der Glasinhalt sackt ab und diese Differenz habe ich mit Zucker wieder aufgefüllt. Nach einem halben Jahr habe ich den Inhalt des Glases in einen Topf gekippt und erhitzt.
Das Glas mit sehr wenig Wasser ausgespült und zum Zucker-Zirben-Gemisch gegeben. Das Ganze wurde aufgekocht (damit sich auch der letzte Zucker löst) und in ein sauberes Glas gefüllt.
Ein Teelöffel davon kann man wunderbar in einen Erkältungstee geben.
Ein paar Fakten zur Zirbelkiefer:
Die Zirbe, auch Zirbelkiefer (Pinus cembra) genannt, ist ein imposanter Nadelbaum, der in den hochalpinen Regionen der Alpen und Karpaten vorkommt. Sie wird oft als „Königin der Alpen“ bezeichnet und ist für ihre Widerstandsfähigkeit sowie ihre besonderen ätherischen Öle bekannt. Zirben können bis zu 1000 Jahre alt werden und trotzen extremen Wetterbedingungen, was sie zu einer beeindruckenden Spezies macht.
Merkmale der Zirbe
Höhe: Zirben wachsen meist bis zu 25 Meter hoch.
Nadeln: Ihre Nadeln stehen in Büscheln zu fünft zusammen und bleiben für mehrere Jahre an den Zweigen.
Holz: Das Holz der Zirbe hat einen charakteristischen Duft, der beruhigend wirkt und häufig in Möbeln oder Kissenfüllungen verwendet wird.
Wachstum: Die Zirbe wächst sehr langsam, was zu ihrem dichten und langlebigen Holz führt.
Die Zapfen der Zirbe
Die Zirbenzapfen sind ein wahres Naturwunder, sowohl optisch als auch inhaltlich. Sie spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Kreislauf des Hochgebirges:
Merkmale: Die Zapfen sind meist eiförmig, etwa 5-9 cm lang und enthalten die Samen, die als Zirbelnüsse bekannt sind.
Inhaltsstoffe: Die Zapfen enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze und Antioxidantien, die ihnen ihren markanten Duft und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften verleihen.
Verwendung: Traditionell werden sie für die Herstellung von Zirbenschnaps, Tinkturen oder – wie in deinem Fall – Zirbenhonig genutzt. Die ätherischen Öle wirken beruhigend und werden in der Volksmedizin geschätzt.
Zirbe in der Volksheilkunde
Die Zirbe wird seit Jahrhunderten für ihre wohltuende Wirkung geschätzt:
Beruhigend für die Atemwege: Ihre ätherischen Öle können bei Erkältungen helfen und die Atmung erleichtern.
Schlaffördernd: Der Duft der Zirbe soll eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben und die Schlafqualität verbessern.
Antiseptisch: Die Harze der Zirbe haben entzündungshemmende Eigenschaften und wurden früher zur Wundheilung verwendet.
Dein Zirbenhonig kombiniert die natürlichen Vorteile der Zirbe mit der Süße des Honigs und ergibt eine außergewöhnliche Spezialität.
Ich bin fest überzeugt das ich meinen letzten Schnupfen dank Lindenblütentee und Zirbenhonig schnell in den Griff bekommen habe. Außerdem schmeckt der Zirbenhonig sehr gut. Allerdings würde ich den Honig nur als Hausmittel verwenden. Auf ein Brot gestrichen wäre er mir viel zu intensiv.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Erkältungszeit ist schon wieder da. Rundherum sind viele krank. Dem möchte ich unbedingt vorbeugen. Darum möchte ich euch heute einen Ingwer Shot vorstellen. Aber Achtung dieser hat es ordentlich in sich.
70g ungeschälten Ingwer, ein saftiges frisches Rhizom
3 Äpfel ohne Gehäuse aber samt Schale
1 Mango
2 Orangen, davon den Saft und es darf auch das Fruchtfleisch sein.
1 Chili 1 El Curcuma Pulver oder ein Stück frischen Curcuma
50 ml Olivenöl 200 ml Wasser
Alle Zutaten klein schneiden und in einen Hochleistungsmixer geben.
Dann gebe ich alles in einen großen Topf und erhitze die Masse und lass sie kurz aufwallen.
Vom Herd nehmen und in sehr saubere Flaschen abfüllen.
Jeden Tag davon ein Shot trinken. Du wirst schnell die wohltuende Wirkung spüren. Trink ihn doch am frühen Morgen statt Kaffee. Es weckt die Lebensgeister und wärmt von innen.
Das Immunsystem wird unterstützt und du fühlst dich gut.
Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich ca. 2 Tage.
Wenn du den Drink gerne süßer möchtest kannst du noch etwas Honig hinzu geben. Ich finde aber das die Mango genug süße liefert. Wenn dir der Drink zu scharf ist, nimm weniger Chili oder reduziere den Ingwer. Ingwer enthält sehr viele Scharfstoffe.
Ingwer – Zingiberis officinale wird in allen tropischen Gegenden angebaut. Die Herkunft ist oft aus China, Indien, Brasilien oder Westafrika. Er wird in Indien und China schon seit dem Altertum angebaut.
Bei uns wurde die Droge seit dem 9. Jahrhundert eingeführt. Verwendet wird das Rhizom.
Die wichtigen Inhaltsstoffe sitzen in der Korkschicht, das wären Harze und ätherische Öle. Darum solltest du ungeschälten Ingwer verwenden ansonsten würdest du die wertvollen Wirkstoffe weg schälen.
Inhaltsstoffe: rotes Weichharz. Mehr als 50% Stärke. Eine komplexe Zusammensetzung ätherische Öle (wie Geranial, Neral und Linalool uvm). Fett wird ebenfalls berücksichtigt. Weiters enthalten sind Gingerole, das den scharfen Geschmack des Ingwers ausmacht.
Ingwer hilft bei Übelkeit und soll magenstärkend, verdauungsanregend, und appetitanregend sein.
Sehr gute Erfahrung habe ich mit Ingwertee bei Reizhusten gemacht. Hierbei wird Ingwer in kaltes Wasser geben und kurz aufgekocht. Von der Herdplatte nehmen und dann lässt du ihn ca. 10 Minuten ziehen. Ich verwende 4-5 Scheiben für eine Tasse Wasser. Bist du empfindlich auf die Schärfe dann nimm weniger Ingwer. Jeder Mensch empfindet das anders und sollte sich nach seinem empfinden auch richten.
Ingwer ist auch ein beliebtes Gewürz in der Küche. Besonders schmackhaft ist zudem auch kandierter Ingwer. Dieser wird gerne als Magenmittel verwendet. Allerdings ist er auch sehr wohltuend bei Halsschmerzen. Kandierter Ingwerhat aber sehr viele Kalorien. Man sollte also nicht mehr davon verwenden als man Hustenbonbons zu sich nehmen würde.
Ach ja du kannst dir deine eigene Ingwerpflanze auch wunderbar im Topf ziehen und davon ernten.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.