Schnittlauchblüten lassen sich vielseitig verarbeiten. Mein Schnittlauchblütensalz habe ich dir ja schon vorgestellt. Das ist eins meiner absoluten Lieblingskräutersalze. Heute habe ich jedoch wieder ein ganz einfaches Rezept für dich. Schnittlauchblüten in Essig eingelegt.
Diese eingelegten Blüten kannst du in einer Vinaigrette oder in einem Dressing verwenden. Die Blüten werden rein püriert. Den Essigsud kannst du auch weiter verwenden. Selbstverständlich kannst du die eingelegten Schnittlauchblüten auch so über Salat geben oder zur Dekoration verwenden. So hast du jedenfalls eine weitere Möglichkeit diese besonders schmackhaften Blüten haltbar zu machen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Heute habe ich wieder ein Rezept für euch. Es ist die ideale Zeit im Wald nach Buchenkeimlingen Ausschau zu halten. Bei uns gibt es sehr viele Buchenwälder und diese lassen im Herbst ihre vierklappigen Fruchbecher fallen. In diesen Fruchtbechern sitzen zu zweit Bucheckern darin. Rohe Bucheckern enthalten sehr viel Oxalsäure und auch das Alkaloid Trimethylamin welches auch Fagin genannt wird und leicht giftig ist. Fagin wird durch kochen zerstört. Nicht jedes Jahr bildet die Rot Buche gleich viel Bucheckern aus. Am meisten gibt es in einem sogenannten Mastjahr. Das ist meist so, wenn der Sommer heiß und trocken war. Zwar ist so ein Mastjahr ein Stress für den Baum aber so sichert er sein Überleben. Denn Wildtiere können so viel an Bucheckern nicht auffressen wie der Baum bildet und es bleiben welche zur Keimung übrig. War gerade erst so ein Jahr, dann gibt es im Folgejahr weniger Bucheckern da sich der Baum erst wieder erholen muss. Es lohnt sich allemal nach den Buchenkeimlingen Ausschau zu halten, bei uns gibt es in der Regel wirklich viele. Diese Keimlinge kannst du sammeln und kulinarisch verwenden.
Buchenkeimlinge enthalten wie andere Keimlinge auch ihr Embryonalgewebe und Wachstumshormone und weiters enthalten sie fettes Öl, Stärke, Eiweiß, Oxalsäure, reichlich Vitamine wie B6 und C. Nicht zu vergessen Alkaloide wie Fagin.
In großen Mengen kann Fagin und die enthaltenen Alkaloide zu Magenbeschwerden führen. Fagin wird jedoch beim Rösten oder Kochen zerstört. Durch die enthaltene Oxalsäure sollte trotzdem nicht zu viel davon gegessen werden. Bei Buchenkeimlingen schaffen wir diese Mengen kaum die uns Probleme bereiten könnten.
Auch die jungen Blätter der Rotbuche kannst du in kleinen Mengen zu deinem Wildsalat geben.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Bei uns in etwas höheren Lagen im Bregenzerwald kann man nun den letzten Bärlauch ernten. Ich habe da Glück, dass ich ihn bei meiner Familie holen kann. Versuch doch einmal eine Fermentation. Generell ist das Fermentieren von Kräutern denkbar einfach. Zudem kannst du so den Frühling haltbar machen.
Du möchtest gerne lernen wie du den Bärlauch richtig erkennst, dann bist du in meinem Volksheilkundlichen Kurs nach Ignaz Schlifni genau richtig.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Jetzt ist die Zeit der Veilchen und sie blühen jeden Tag wie verrückt. Ganz besonders interessant ist Viola odorata – das Duft-Veilchen. Es verströmt einen wunderbaren lieblichen Duft. Die Pflanze stammt aus der Familie der Veilchengewächse – Violaceae.
Stell dir vor diese Pflanze wurde schon in der Antike kultiviert. Was für eine fantastische Geschichte, oder?
Sie spielte bei Ritualen aber auch in der Heilkunde eine zentrale Rolle. Sie ist eine ausdauernde und unkomplizierte Pflanze. Zudem ist sie gut an ihrem Duft zu erkennen. Weiters enthält Viola odorata ätherische Öle, Schleimstoffe und Flavonoide. Früher war sie sehr bekannt und besonders beliebt für kostbarstes Parfum.
Sie wird kulinarisch aber auch in der Volksheilkunde genutzt. Ich mache gerne verschiedene Produkte daraus.
Kandierte Veilchen sind wunderbar auf Gebäck.
Veilchen-Zucker zum Backen ist ein Genuss.
Veilchen-Salz auf den Salat ist etwas ganz Besonderes und eine feine Zutat für Gourmets.
Wundervoll ist der Sirup, der bei Husten auch von Kindern gerne eingenommen wird.
Durch die enthaltenen Saponine ist die Pflanze besonders bei Husten sehr hilfreich. Aber auch bei Heiserkeit oder Bronchitis, denn die enthaltenen Schleimstoffe lindern Reizhusten und bilden einen schützenden Film auf den Schleimhäuten. Allerdings schmeckt der Sirup auch so richtig gut.
Die Blüten werden auch sehr gerne zu verschiedenen Mazeraten verarbeitet welche sich für Kosmetika eignen wie Veilchenöl, Veilchentinktur oder Veilchenessig.
Viola odorata ist wunderbar bei Hautleiden. Auch hier wird sie in der Volksheilkunde gerne zum Beispiel auch für Waschungen verwendet. Ganz besonders hilfreich ist die Pflanze in Form von Salbe bei Menstruationsbeschwerden für eine Massage im Unterbauchbereich.
Ich habe ein Glycerit von den Blüten angesetzt und werde euch berichten sobald es fertig gestellt ist. Dies ist eine weitere Art eines Pflanzenauszuges den ich für selbstgemachte Kosmetika verwenden werde. Also du siehst die Ideen sind fast Grenzenlos.
Veilchen-Sirup Rezept:
1 l Wasser 1 kg Zucker 2 Handvoll Veilchen wären ideal wenn du hast 2 Zitronen in Scheiben geschnitten Weinsäure oder Zitronensäure optional
Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Veilchen, Weinsäure und Zitronen dazu geben.
Ich lasse den Ansatz eine Woche, aber mindestens 48 Stunden, im Kühlschrank ziehen. Jeden Tag umrühren.
Nach dieser Zeit wird abgeseiht durch ein Tuch oder sehr feines Sieb. Anschließend erwärme ich den Sirup kurz.
Ich achte darauf, dass sich die Weinsäure oder Zitronensäure gut gelöst hat. Dann fülle ich ihn in sterile Flaschen ab.
Beachte: Wenn du Zitronensäure verwendest wird die Farbe schwächer. Denn der pH-Wert verändert sich und neutralisiert die Farbe der Veilchen. Auch wenn du nicht so viele Veilchen hast, kann der Sirup recht hell sein. Keine Sorge er schmeckt trotzdem, da du ihn lange genug ziehen lässt.
So ein Sirup ist ein kostbares Geschenk. Ich habe selbst mal einen bekommen und war total entzückt. Mach doch auch mal jemanden eine Freude damit.
Tipp:
Setzt doch auch einmal einen Veilechen-Essig an. Du wirst überrascht sein wie wundervoll dieser schmeckt!
Blüten: Blauviolett bis purpurfarben, selten weiß; stark duftend
Kelchblätter: Mit nach unten verlängerten Anhängseln und stumpf an der Spitze und behaart.
Sporn: Kräftig, meist dunkelviolett, leicht gebogen
Blütenstiel: Behaart
Blütezeit: Februar bis April
Wichtig zur Bestimmung sind:
Kelchblätter:
Form: Eiförmig bis stumpf.
Anhängsel: Die Kelchblätter besitzen an ihrer Basis kleine, krautige Anhängsel. Diese Fortsätze sind ein charakteristisches Merkmal der Gattung Viola und dienen der Unterscheidung von anderen Veilchenarten.
Unterschiede bei den Anhängseln:
Viola odorata → Deutlich ausgeprägte, nach unten verlängerte Kelchblatt-Anhängsel
Viola riviniana (Hain-Veilchen) → Längere, schmalere Anhängsel als V. odorata
Viola reichenbachiana (Wald-Veilchen) → Kürzere und weniger auffällige Anhängsel
Sporn:
Farbe: Kräftig violett, entspricht der Farbe der Kronblätter.
Form: Meist gerade oder leicht gebogen.
Länge: Etwa 5 bis 7 Millimeter.
Diese Merkmale sind hilfreich, um Viola odorata von anderen Veilchenarten zu unterscheiden. Beispielsweise hat das Hain-Veilchen (Viola riviniana) einen weißen Sporn und längere Kelchblatt-Anhängsel, während das Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana) einen dünnen, violetten, gebogenen Sporn und kürzere Kelchblatt-Anhängsel aufweist. Zudem sind die Kelchblätter spitz zulaufend und nicht stumpf wie bei Viola odorata.
Blätter:
Form: Rundlich bis nierenförmig, leicht gekerbt
Oberfläche: Meist behaart, dunkelgrün
Wuchsform:
Kleine, kriechende Staude mit unterirdischen Ausläufern
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Ich mag eingelegte Bärlauchknospen total gerne. Zum Jausenbrot oder auf dem Salat sind sie einfach ein Genuss. Als Geschenk aus der Küche sind sie etwas besonderes und schnell hergestellt.
Ich mach immer zwei Varianten einmal in Essig eingelegt und einmal in Öl eingelegt.
Rezept mit Essig: Bärlauchknospen 150 ml Apfelessig, naturtrüb 1 Tl Honig 7% Salz
Lorbeerblätter, Pfeffer weiss, Senfkörner, Piment oder was du sonst noch so dabei haben möchtest.
Gereinigte Gläser vorbereiten und zu 3/4 mit Knospen auffüllen.
Den Essig mit dem Honig, Gewürze und Salz aufkochen und über die Bärlauchknospen gießen und die Gläser gleich verschließen.
Nun sollten sie ca. einen Monat durchziehen. Danach kannst du sie schon verzehren.
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Beachte: Die Menge vom Sud variiert natürlich zu der Menge der Bärlauchspitzen die du hast. Ich hatte ca. 50 ml Gläser und es hat für 3 Stück gereicht.
Rezept mit Öl: Bärlauchknospen (idealerweise vorher blanchieren)
Rosa Pfeffer Chilischoten, getrocknet
Olivenöl
7% Salz auf die Ölmenge
Die Knospen sehr gut abtropfen lassen, eventuell mit einem Küchenkrepp trocken tupfen.
Die Knospen in saubere Gläser füllen, das Salz und die Gewürze dazu geben und mit Olivenöl auffüllen.
Die Gläser offen stehen lassen und nur mit einem Tuch abdecken. Damit kein Staub rein kommen kann. Täglich umrühren damit die Knospen sich rasch absenken.
Nach drei Wochen sind sie fertig. Bitte beachte, dass die Knospen in Öl rasch verbraucht werden sollten.
Tipp:
Ich habe jede einzelne Kaper mit einem Zahnstocker ein bisschen durchlöchert damit sie sich schneller mit Öl oder Essig vollsaugen. Das ist aber viel Arbeit.
Durch die Zugabe von 7% Salz kannst du einem Bakterienwachstum entgegenwirken und das Öl bleibt länger stabil.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Grillsaison steht vor der Tür, und was könnte besser dazu passen als eine selbstgemachte BBQ-Sauce? Hier habe ich ein besonderes Rezept geteilt, das Brombeeren und Tomaten kombiniert, um eine fruchtig-würzige Note zu erzielen.
Ich möchte somit gleich mit einem Rezept beginnen welches für die Grillsaison bestimmt ist.
Ich hatte noch Brombeeren eingefroren und dachte ich mach eine gute Sauce daraus. Natürlich musst du nicht bis zur Grillsaison warten. Sie passt zur Gemüsepfanne oder zum Braten ganz genauso.
Zutaten
Vorgehensweise
1 Kg Brombeeren 1 Kg Tomaten, gewürfelt 2 große Tassen Orangen-Saft oder ein anderer Fruchtsaft (eventuell etwas mehr)
1 Tl Chili (nicht ganz fein gemahlen und je nach dem wie scharf du gerne isst) 1 Schuss Whiskey (Dimple zum Beispiel dieser hat einen rauchigen Geschmack) 1 Tl Senfkörner gemahlen
1 Tl Pektin, Pulver (du kannst auch Stachelbeeren verwenden oder eine Quitte, diese sollten gleich mitgekocht werden) optional noch 1 Tl Rosensalz oder Rauchsalz optional ein Schuss Essig
Tomaten würfeln und zusammen mit den Brombeeren in einen großen Topf geben.
Suppenwürze, Saft, Zucker und Knoblauch hinzufügen.
Alles gut weich kochen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und gut rühren, damit nichts anbrennt.
Die Mischung durch ein feines Sieb streichen und in sterile Flaschen füllen.
Optional: Die Sauce im Einkochautomat einkochen, um die Haltbarkeit zu verlängern.
In schöne Flaschen gefüllt, ist diese Sauce auch ein schönes Mitbringsel für eine Einladung zu einem Grillabend.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich trinke meistens Wasser aber hin und wieder möchte ich ein Tonic Water haben. Ich suchte danach, ob noch welches im Haus war. Mein Mann sagte: „Mich wundert es, dass du Tonic Water noch nicht selbst machst.“ Natürlich bin ich sofort hellhörig geworden. Kann man Tonic Water selber machen? Nach ein bisschen Recherche habe ich erfahren, dass dies möglich ist. So habe ich mir eins zusammen gebastelt in der Hoffnung, dass man es auch trinken kann.
Bittermittel gelten als tonisierend. Das Wort „Tonic“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie kräftigend oder stärkend. Es gibt unterschiedliche Bittermittel wie sogenannte „Amara adstringentia“ dh. es sind Bitter- und Gerbstoffe enthalten, dazu gehört die Chinarinde.
Die Pflanze des Chinarindenbaumes stammt ursprünglich aus Südamerika. In der Volksheilkunde hat man die Rinde bei Fieber, Schmerzen, Appetitlosigkeit und zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Man glaubte auch sie könne bei Malaria helfen. Der Wirkstoff ist Chinin dabei handelt es sich um ein Alkaloid.
Hahnemann hat mit Chinarinde experimentiert und so das Ähnlichkeitsprinzip entdeckt. Das ist auch der Grund, warum vielen Menschen Chinarinde ein Begriff ist. Es handelt sich um eine wirklich spannende Pflanze.
Aber nun zum Rezept!
1 Bio Zitrone davon den Abrieb und deren Saft 1 Bio Limette davon den Abrieb und deren Saft 1 Bio Orange davon den Abrieb und den Saft von einer halben oder ganzen Orange
20 g Chinarinde geschnitten 7 g Pimentkörner 4 g Wacholderbeeren
5 Stk Kardamomkapseln, grün 2 cm Ingwer klein geschnitten oder geraspelt
5 Stängel Zitronengras (ca 120 g kann auch ruhig mehr sein) klein geschnitten
1 g Salz
1 Liter Wasser
1 kg Sirupzucker
Da wir hier Chinarinde verarbeiten habe ich einen Kaltauszug gemacht.
Ich habe 20 g Chinarinde mit 1 Liter kaltem Wasser übergossen und 36 h stehen lassen.
Danach kam der Abrieb der Zitrusfrüchte hinzu und die gemörserten Gewürze sowie das Zitronengras, Saft der Zitrusfürchte und das Salz.
Alles zusammen wird aufgekocht.
Abkühlen lassen und die Gewürze abseihen.
Weiters durch einen Kaffeefilter abfiltern und wer hat, zum Schluss durch die Nutsche abfiltern, damit möglichst alle Schwebeteile entfernt werden.
So entsteht eine klare Flüssigkeit. Die klare Flüssigkeit mit dem Sirupzucker in einen Topf geben und aufkochen.
In saubere Flaschenfüllen, fertig.
Ich würde das Tonic nicht mehr durch die Filternutsche filtern. Es geht kaum durch und dauert ewig.
Es ist einfacher wenn man den Sud ein zweites Mal durch einen Kaffeefilter laufen lässt um viele Schwebestoffe zu entfernen.
Mein selbstgemachtes Tonic-Sirup-Rezept ist eine kreative Mischung aus natürlichen Zutaten. Diese Zutaten sorgen nicht nur für den erfrischenden Geschmack. Sie bieten auch verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften. Hier ist ein Überblick über die einzelnen Inhaltsstoffe:
1. Zitrone, Limette und Orange (Abrieb und Saft)
Hauptwirkung: Sorgen für die frische, spritzige Basis und den typischen, leicht bitteren Geschmack des Tonic Waters.
Inhaltsstoffe: Vitamin C, ätherische Öle (besonders in der Schale), Flavonoide.
Vorteile: Vitamin C wirkt antioxidativ, während die ätherischen Öle für das intensive Aroma und eine leichte antibakterielle Wirkung sorgen.
2. Chinarinde
Hauptwirkung: Die zentrale Zutat für den charakteristischen bitteren Geschmack, der Tonic Water ausmacht.
Inhaltsstoffe: Chinon-Alkaloide wie Chinin.
Vorteile: Chinin wurde traditionell als Mittel gegen Malaria eingesetzt und hat eine leichte tonisierende (anregende) Wirkung.
3. Pimentkörner
Hauptwirkung: Verleihen dem Sirup würzige, warme Noten.
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Eugenol.
Vorteile: Eugenol wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Verdauung.
4. Wacholderbeeren
Hauptwirkung: Geben eine leichte Harzigkeit und Frische, die das Aroma abrundet.
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide.
Vorteile: Wacholder wird oft für seine harntreibenden und entgiftenden Eigenschaften geschätzt.
5. Kardamomkapseln
Hauptwirkung: Fördern ein leicht süßlich-würziges Aroma, das Tiefe verleiht.
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Cineol.
Vorteile: Kardamom wirkt beruhigend auf den Magen und fördert die Verdauung.
6. Ingwer
Hauptwirkung: Fügt eine feine Schärfe und Wärme hinzu.
Inhaltsstoffe: Gingerol, ätherische Öle.
Vorteile: Ingwer ist bekannt für seine entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften.
7. Zitronengras
Hauptwirkung: Verstärkt die frische Zitrusnote und gibt dem Sirup ein exotisches Flair.
Inhaltsstoffe: Citral, ätherisches Öl.
Vorteile: Zitronengras wirkt beruhigend und kann die Verdauung unterstützen.
8. Salz
Hauptwirkung: Verstärkt den Geschmack und bringt eine leichte Würze.
Inhaltsstoffe: Natriumchlorid.
Vorteile: Balanciert die Aromen aus und unterstreicht die frischen Noten.
9. Kräutersirupzucker
Hauptwirkung: Gibt dem Sirup die notwendige Süße und sorgt für die richtige Konsistenz.
Inhaltsstoffe: Saccharose mit Kräuterextrakten (abhängig vom verwendeten Zucker).
Vorteile: Hebt die Aromen der Gewürze und Zitrusfrüchte hervor.
Die Kombination dieser Zutaten ergibt ein gut ausbalanciertes Geschmackserlebnis, das den typischen Charakter von Tonic Water perfekt nachahmt. Dein Rezept klingt nicht nur lecker, sondern auch faszinierend vielseitig – eine tolle Mischung aus Aromavielfalt und Handwerkskunst!
Etwas Sirup mit Mineralwasser aufgießen und fertig ist dein Tonic Water.
Ich kann mir vorstellen, dass auch ein Gin-Tonic sehr gut damit schmeckt. Nun inzwischen habe ich das ausprobiert und es schmeckt sensationell.
Achtung:
Chinarinde zu hoch dosiert kann zu Fieber und allergischen Reaktionen führen. Nicht in der Schwangerschaft konsumieren.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe euch ja schon angekündigt, dass das Rezept für kandierten Ingwer noch folgt. Es ist recht aufwendig zahlt sich aber aus. Selbstgemachter kandierter Ingwer schmeckt einfach anders als gekaufter. Es ist eben nur Ingwer und Zucker ohne weiter Zusatzstoffe. Man merkt es tatsächlich im Geschmack. Dazu kommt ja noch, dass euer Ingwer dann ganz frisch zubereitet wurde.
Das Rezept selbst ist wirklich keine Hexerei. Ihr benötigt dafür Ingwer, Zucker in den selben Teilen und noch Wasser.
Am meisten Arbeit gibt das Schälen und das klein Schneiden. Ideal ist, wenn du Bio-Ingwer benutzt. Solltest du keinen erhalten, dann gib deinen Ingwer in ein Natronbad. Verwende dazu 1 El Natron auf dein halb gefülltes Abwaschbecken. Lass den Ingwer für 30 Minuten darin baden.
Ich wasche und bürste das Rhizom sowieso immer ab. Nun ist die Schale auch recht weich und du kannst sie gut entfernen. Wirf die Schale nicht weg. Ich gebe sie in den Dörrautomat und trockne sie für Teemischungen. Es wäre schade darum, denn sitzen doch viele wertvollen Inhaltsstoffe des Ingwers direkt unter der Schale.
Rezept für kandierten Ingwer:
Der geschälte und in Stifte geschnittene Ingwer wird in einen großen Topf gegeben.
Man bedeckt das Rhizom mit Wasser. Dann kocht man ihn für 30 Minuten weich.
Dann wird abgeseiht aber das Wasser wird aufgefangen und den Ingwer gut abtropfen lassen.
Ist der Ingwer gut abgetropft wiegst du ihn ab.
Beim abwiegen hatte ich dann
1,734 g Ingwer
Dafür benötigt man dazu 1,734 g Zucker 1,734 L Wasser
1 Zitrone (kann man muss man aber nicht verwenden), in Scheiben geschnitten
Wasser und Zucker mischen und aufkochen.
Dann den Ingwer hinzu geben und die Zitrone auch.
Die Mischung 30 Minuten kochen lassen. Bis zum nächsten Tag stehen lassen.
Am zweiten Tag lässt du die Mischung wieder für 30 Minuten kochen.
Dies wiederholst du nun 4 Tage lang.
Der Ingwer ist inzwischen glasig und vom Zuckersud durchzogen. Wenn das nicht der Fall ist, dann wiederhole den Prozess noch einen zusätzlichen Tag.
Das ist sehr wichtig, damit wir auch eine Haltbarkeit erreichen. Es nennt sich Osmose. Bei diesem Vorgang ersetzt der Zucker in diesem Prozess sehr viel Zellflüssigkeit des Rhizoms.
Am 4. Tag den Ingwer abseihen und den Zuckersud auffangen. Den brauchen wir noch für weitere Rezepte.
Den Ingwer sehr gut abtropfen lassen und dann auf Backbleche verteilen und im Backrohr mehrere Stunden trocknen lassen. Am besten über Nacht.
Die Zitrone lasse ich übrigens bis zum Schluss im Zuckersud. Kandierte Zitrone ist fein zum Naschen oder zum Backen. Da Weihnachten vor der Türe steht und die Kekserlbackstube bald eröffnet, ist dies eine schöne selbstgemachte Zutat. Die Scheiben werden gleich wie der Ingwer getrocknet und anschließend in Gläser gefüllt.
Beachte, dass kandierter Ingwer sehr viele Kalorien hat. Er sollte also wirklich nur als Hausmittel verwendet werden und nicht in rauen Mengen verzehrt werden.
Aus der Kräuterheilkunde ist Ingwer bekannt. Er unterstützt eine Besserung bei Erkältungen und Husten. Gute Erfahrung habe ich auch bei Reizhusten mit Ingwer gemacht.
Tipp:
Auch der Zuckersud wird aufbewahrt und heiß in Flaschen abgefüllt. So hast du gleich einen fertigen wohlschmeckenden Ingwer Sirup zur Hand.
Wenn du nicht kandieren möchtest, habe ich hier ein Sirup Rezept für dich:
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Eine Tomaten Sauce darf in meinem Haushalt auch nicht fehlen. Darum wurde diese auch noch gleich mit eingekocht. Diese eignet sich sehr gut zum Würzen von Aufläufen aber auch als Pizzasauce ist sie gut geeignet.
Ich habe hier nicht zu viele Kräuter ran gegeben damit sie eher neutral bleibt.
6 Kg Tomaten gevierteilt
5 Zwiebeln klein gehackt
ca 6-7 Knoblauchzehen
200 g Tomatenmark
Von den Kräutern habe ich Basilikum, Jamaica-Thymian und etwas Quendel benutzt. Salz und Pfeffer zum Abschmecken.
Die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten und das Tomatenmark hinzu geben und etwas anrösten.
Dann die Tomaten dazu geben und alles langsam köcheln lassen.
Den Deckel nicht benutzen damit die Flüssigkeit verdampfen kann.
Sobald die Tomaten weich gekocht sind habe ich alles püriert.
Nun die Sauce reduzieren lassen. Das dauert mindestens 1,5 h. Immer umrühren damit nichts anbrennt.
Gegen Schluss kommen die gehackten Kräuter dazu und Nachgeschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Danach wird alles nochmals gründlich püriert.
Die Sauce eignet sich als Ketchup, Pizzasauce oder Saucenbasis für Sugo usw.
In sterile Flaschen füllen und für ca 30 Minuten bei 100° einkochen.
Tipp:
Tomaten kannst du übrigens wunderbar trocken einkochen. So hast du das ganze Jahr eigene Tomaten aus dem Glas und musst nie Dosentomaten kaufen. Einfach würfeln und in sterile Gläser füllen und auch ca. bei 100° 30 Minuten lange einkochen.
Übrigens habe ich vor Jahren meinen Jamica-Thymian als mexikanischen Oregano geschenkt bekommen. In Mexiko wird er wohl so genannt. Denn ich habe ihn von Mexikanern bekommen die ihn sehr gerne für ihre Speisen benutzen.
Inzwischen weiß ich, dass es sich dabei aber botanisch um Jamaica-Thymian – Plectrantus Coleus amboinicus handelt aus der Familie der Lippenblütler. Er ist sehr unkompliziert als Topfpflanze zu halten.
Das Aroma ist sehr intensiv und er bereichert deine italienischen Rezepte ungemein. Allerdings sollte er so spät wie möglich zu warmen Speisen gegeben werden. Trocknen lässt er sich nicht gut. Ich habe es versucht aber die fleischigen Blätter werden nur braun. Allerdings in meine Suppenwürze de Luxe passt er prima.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Im Garten gibt es immer genug zu ernten. So viel Gemüse wie meist zur selben Zeit reif wird können wir gar nicht essen. Darum Koche ich schon seit Jahren ein. Ich finde es herrlich wenn ich einfach im Keller einige Vorräte zur Verfügung habe. Kocht man richtig ein halten sich die Lebensmittel eigentlich unbegrenzt.
Sugo habe ich immer auf Vorrat und es schmeckt vorzüglich zu Gemüsenudeln aller Art oder selbstverständlich zu Pasta. Ich mach meistens verschiedene Rezepte. Dieses ist ein Basis-Rezept das sich individuell verwenden lässt.
Tomaten sind eigentlich recht unkomplizierte Pflanzen vorausgesetzt sie haben einen geschützten Platz und bekommen Dünger. Tomaten sind Starkzehrer und damit sie lange schön bleiben brauchen sie Nahrung. Ich kaufe meinen Dünger von meinem Bio-Gärtner vor Ort. Aber ein Tipp möchte ich dir gerne geben. Gib den Pflanzen ab und zu mal ein bisschen Bittersalz. Deine Setzlinge werden nur so strotzen vor Kraft.
Starke Pflanzen geben auch schöne Früchte. Die Tomate – Solanum lycopersicum gehört zu den Nachtschattengewächsen. Diese Pflanzen sind nicht ganz ungefährlich und es gibt viele Menschen die sie nicht vertragen. Zudem sollten sie immer nur Vollreif verzehrt werden.
Tomatidin heißt das Alkaloid der Tomaten dies kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Mit der Reifung baut es sich aber ab und die Tomaten sind genießbar. Ein nachreifen von grünen Tomaten ist nicht ideal da sich der Tomatidingehalt nicht gut abbaut. Wer also empfindlich ist sollte das lieber bleiben lassen. Auch Rezepte mit grünen Tomaten sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Es sei denn, es handelt sich um eine grüne Sorte.
Die Tomate ist bei uns nicht heimisch und darum auch meist nur einjährig zu kultivieren. Wusstest du das die Tomate eigentlich eine Beere ist? Inzwischen gibt es sehr viele Formen und Farben dieser Beere und manche sind bei Hobbygärtnern noch gänzlich unbekannt.
Das wohl bekannteste Produkt aus Tomaten ist das Ketchup. Aber auch sonst kann man daraus einen Hochgenuss zaubern.
6 Kg Tomaten aus dem Garten optional Bio-Tomaten aus dem Bioladen
Zwiebeln und Knoblauch werden klein geschnitten und glasig gedünstet.
Die Suppenwürze hinzu geben und mitdünsten. Die Tomaten waschen und vom Kelch befreien.
Die Tomaten habe ich geviertelt und in den Mixer gegeben.
Anschließend zu den Zwiebeln und dem Knoblauch hinzu geben.
Ca. 1-1,5h einköcheln lassen und immer wieder umrühren damit nichts anbrennt, dann pürieren. Abschmecken und dann in sterile Flaschen abfüllen.
Verschiedene italienische Kräuter wie: Thymian, Oregano, Majoran und eine ganze Handvoll Basilikum und ein paar nicht zu scharfe Chiliflocken (oder eben nach Gusto) und Pfeffer.
Ich habe die Flaschen bei 100° für ca. 30 Minuten eingekocht.
Wer möchte kann zu dem Rezept noch etwas Zucker und ein Schuss Essig hinzufügen. Das habe ich auch schon gemacht, aber ich denke es ist eigentlich nicht nötig. Es ist ein Basis-Rezept das du immer noch bei Bedarf verfeinern kannst. Ich finde es ganz praktisch denn so kann ich es für verschiedene Rezepte verwenden.
Verschenke doch mal ein Glas selbstgemachtes Tomaten-Sugo und vielleicht noch ein paar selbstgemachte Nudeln dazu. Deine Freunde werden staunen!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Dieses Rezept soll die Intensität eines Suppenwürfels treffen. Darum wird noch viel mehr an unterschiedlichen Gemüsesorten vewendet.
Es ist ganz genau gleich zu verwenden wie ein Brühwürfel. Das Salz konserviert das Gemüse und auch diese Suppenbrühe ist Jahre haltbar.
Tipp:
Wenn du möchtest kannst du die Masse übrigens auch im Backrohr trocknen lassen um eine Instant-Brühe zu erhalten. Ich finde es ist nicht notwendig und es schmeckt so tadellos. Aber wenn dir das lieber ist, ist es natürlich kein Problem. Das ist einfach eine Geschmacksache, aber der Vorteil davon wäre, dass du den Salzgehalt niedriger dosieren kannst.
Heuer habe ich wieder eine richtige Großproduktion von meinem Suppengemüse gestartet. Ich mache tatsächlich immer gleich ein paar Kg, welche ich auf Gläser aufteile und so lagere.
Ich kann nicht mal sagen wie viel ich gemacht habe. Die Waage zeigt über 6 Kg einen Error an. Also ich schätze das es so ca 7-10 Kg Gemüse waren.
Ich mach es nie strikt nach Rezept, dies wäre ja auch absolut langweilig. Es kommt rein, was der Garten hergibt. Es wird jedes mal ein bisschen anders.
Heuer habe ich folgendes zusammen geschnippelt:
1 Blumenkohl 1 Weißkohl der hatte alleine schon ca 2,5 Kg.
mehrer Karotten mehrer Pastinaken mehrere Paprika
eine riesen Zucchini, die sind recht fest und wässern kaum mehr.
Um das Gemüse vorzubereiten, benötigst du Zeit, um es klein zu schneiden und durch den Fleischwolf zu jagen.
Ich habe bereits alles klein geschnitten und durch den Fleischwolf gedreht. Am besten mischt man die verschiedenen Gemüsewürfel zusammen, da der Fleischwolf Lauch und Weißkohl nicht so gerne verarbeitet.
Wenn das Gemüse jedoch durchmischt ist, schneidet der Fleischwolf alles problemlos klein. Nun war ich noch auf der Kräutersuche im Garten.
Von Galgantblättern, mexikanischem Oregano, australischen Zitronenblatt bis brasilianischen Spinat kam alles rein.
Natürlich die Klassiker wie Gundermann, Ysop, Thymian, Rosmarin, Beifuß, Weinraute, Majoran, Basilikum, Quendel, Liebstöckel.
Verrückt wie ich bin kam sogar ein klein wenig Eberraute dazu. Die Kräuter so klein wie möglich hacken.
Fantastisch!
So ein geniales Suppengemüse hatte ich noch nie. Ich habe die Würze in Gläser abgefüllt und tatsächlich noch eingeweckt. Sicher ist sicher. Bei so großen Mengen verliere ich gerne den Überblick und hoffe, dass die Salzmenge ausreicht. So kann aber nichts mehr schiefgehen. Natürlich musste die Würze gleich getestet werden und was soll ich sagen, sie ist einfach genial geworden!
Es ist in der Tat viel Arbeit. Aber es lohnt sich und da so viele Sorten an Gemüse enthalten sind bedarf es keinen Geschmacksverstärker wie bei Fertigsuppen. Zudem hast du einen ganzen Jahresvorrat und die Arbeit muss also nur einmal gemacht werden.
Warum ich das so mache? Ich finde ja das herkömmliches Suppengemüse recht fade Gemüsesuppen gibt. Es sei denn man macht eine Fleischsuppe dann reicht es schon. So finde ich hat die Gemüsesuppe einfach einen genialen Geschmack.
Dies Würzpaste kannst du für alle möglichen Speisen zum Würzen verwenden. Es muss also nicht rein für Suppe benutzt werden.
Ich lager die Gläser im Keller und ein angebrochenes Glas kommt bei mir in den Kühlschrank.
Viel Spaß beim Nachmachen! Ach übrigens ist es eine gute Idee um die restliche Gartenernte zu verarbeiten. Gibst du Rotkohl mit rein wird das Ganze etwas bräunlich.
Vermeide Gemüse mit einem hohen Wassergehalt wie Gurken oder Zucchini. Das ganze wird durch solches Gemüse stark verwässert.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Experimente reißen nicht ab. Wer hat noch nicht von der wohltuenden Wirkung von Kombucha gehört? Ich habe mir im Bioladen einen Kombucha Teepilz bestellt. Ausprobieren geht über studieren!
Man benötigt 8 g vom Teepulver und 1 Liter Wasser.
Man gibt den Tee in das kochende Wasser und lässt ihn für ca 15 Minuten köcheln.
Dabei kann man direkt 80-100g Zucker auflösen. Es muss Haushaltszucker sein denn dieser dient als Futter für den Pilz.
Nun sollte der Tee bis unter 30°C abkühlen. Erst dann darfst du die Ansatzflüssigkeit die beim Pilz mit geliefert wurde hinein geben.
Ist die Temperatur so weit kannst du deinen Teepilz – Scoby hinzugeben. Es gibt eine hellere und eine dunklere Seite vom Pilz. Man soll darauf achten das die helle oben ist.
Der Teepilz kann oben schwimmen oder sinken. Das spielt aber keine Rolle.
Nun wird das ca 2 Liter Gefäß mit einem Tuch oder einer Windel abgedeckt. Es wird für mindestens 10 Tage nicht mehr bewegt. Jetzt heißt es erst mal abwarten.
Selbstverständlich habe ich auch den Versuch gestartet mir eine Teepflanze zu ziehen. Doch leider gehen diese immer ein. Eine Kamelie hätte ich auch im Garten. Allerdings konnte ich bis jetzt noch nicht in Erfahrung bringen ob deren Blätter auch zur Tee-Eignung dienen würden.
Ich habe schon öfters Kombucha getrunken. Doch die wohltuenden Wirkstoffe sind nur im frischen Getränk enthalten. Das spricht natürlich für die Eigenproduktion. Matcha Tee steht für eine der besten Qualitäten. Eine gute Qualität kannst du an dessen Farbe erkennen. Dieses ist leuchtend Grün. Umso feiner das Pulver umso besser. Dann hast du einen ausgezeichneten Tee.
Tipp: mach doch mal kalten Matcha Tee. Etwas Pulver mit etwas Wasser verrühren. Dann mit Sprudel oder stillem Wasser aufgießen. Etwas Zucker und Limette dazu. Sehr erfrischend.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Manche Jahre beschenken uns mit einer Gurkenernte, die so üppig ist, dass man kaum weiß, wohin mit den ganzen Gurken. Vom eingeweckten Gurkensalat bis zur exotischen Gurkenmarmelade habe ich schon alles ausprobiert – und das meist mit überraschendem Erfolg.
Heute möchte ich euch mein besonderes Gurkenlikör-Rezept vorstellen, das garantiert Eindruck machen wird. Wenn eisgekühlt serviert, ist dieser Likör eine wahre Geschmacksexplosion und sorgt für Begeisterung bei jedem Anlass.
Hoher Wassergehalt: Gurken bestehen zu etwa 95% aus Wasser, was sie zu einem perfekten Snack für heiße Sommertage macht und gleichzeitig zur Hydratation beiträgt.
Kalorienarm: Gurken sind sehr kalorienarm und eignen sich hervorragend für eine leichte, gesunde Ernährung.
Reich an Nährstoffen: Sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin K, Vitamin C, Magnesium und Kalium.
Antioxidative Eigenschaften: Gurken sind reich an Antioxidantien, die helfen, freie Radikale im Körper zu bekämpfen und so die Zellen vor Schäden zu schützen.
Förderung der Verdauung: Durch den hohen Ballaststoffgehalt unterstützen Gurken die Verdauung und können Verstopfung vorbeugen.
Entzündungshemmend: Die in Gurken enthaltenen Pflanzenstoffe können entzündungshemmend wirken und so zur allgemeinen Gesundheit beitragen.
So nun sieht man, Gurken haben viele Vorteile. Nun trotzdem ist manchmal schwer alle zu verarbeiten.
Der Gurkenlikör ist eine super Möglichkeit viele Gurken zu verwenden. Es ist ein sehr erfrischender und überraschend guter Likör. Eisgekühlt ein Hochgenuss!
Midnight Moon Gurken Likör Rezept:
Verwenden kannst du jede Art von Gurken. Das ist nicht so tragisch.
Man benötigt:
4 – 5 große Gurken, geschält und entkernt
1,5L Ansatzkorn 40%
800g brauner Kandiszucker
eine Stange Zimt optional oder ein Bund Bohnenkraut
Die Gurken nach dem schälen und entkernen klein schneiden. In ein Weitglas füllen und mit Zucker und Korn übergießen. Mindestens eine Woche oder etwas länger ziehen lassen und immer wieder schütteln. Durch den braunen Kandis bekommt der Likör eine schöne goldene Farbe.
Verwende noch Kräuter wie Melisse oder Minze und er bekommt noch das gewisse Extra!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Das Suppengrün welches im Lebensmittelgeschäft erhältlich ist, besteht nur aus Karotte, Lauch, Sellerie, Petersilie und Zwiebel. Für mich schmeckt so eine Gemüsesuppe einfach zu schwach.
Bei fertigen Suppenwürfel habe ich nach dem Verzehr gerne Probleme mit dem Darm. Darum steht es auf alle Fälle dafür sich seine Suppenbrühe selbst zu machen. Wenn man verschiedenes Gemüse verwendet schmeckt die Suppenbrühe auch wesentlich intensiver.
ca 3-4 Stück Paprika 250 g Weißkohl 250 g Kohlrabi 250 g Lauch 5-10 Knoblauchzehen etwas Ingwer fein geraspelt etwas Liebstöckel und weitere Kräuter aus dem Garten wie Gundermann, Beifuß, Thymian, Ysop. 500-600 g Salz
Man könnte noch Blumenkohl, Kürbis, Zwiebel, Pastinake, Petersilienwurzel + Grün sowie Gemüse nach Belieben aber Achtung Zucchini verwässert alles sehr. Alle Zutaten durch den Wolf drehen, dann mit Salz gut mischen, in Gläser füllen und fest verschließen. Ich Lagere die Gläser im kühlen Keller und das angebrochene Glas im Kühlschrank. Das Suppengrün kann wie ein Brühwürfel verwendet werden.
Am Anfang vorsichtig dosieren. (auf 1Liter Wasser ca. 1EL)
Noch ein Tipp:
Kräuter, Lauch und Weißkohl lassen sich eher schwer durch den Wolf drehen. Also immer mal mit einem harten Gemüse abwechseln. Dann geht das Gemüse besser durch.
Dieses Rezept ist vegan und Paleo tauglich.
Haltbarkeit:
Durch den hohen Salzgehalt, hält sich dieses Würzsalz über Jahre. Ich fülle es einfach in Gläser ab und lagere es im Keller. Wenn du den Salzgehalt reduzierst, wird es nicht so gut haltbar sein.
Weitere Rezepte
Schau doch einmal bei meinem zweiten Rezept vorbei
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.