Okoumé Harz, auch bekannt als Aucoumea klaineana, ist eine faszinierende Räucherrarität, die aus dem Herzen des afrikanischen Landes Gabun stammt. Seit Jahrhunderten wird dieses Harz in der Volksheilkunde verwendet und hat zahlreiche Anwendungen in Form von Salben, Tinkturen und beim Räuchern. Die Pflanze gehört zur Familie der Burseraceae und ist vor allem für ihr ätherisches Öl, das Okoumé Elemi, bekannt.
Löslichkeit und Duft des Okoumé Harzes
Das Okoumé Harz ist in Wasser unlöslich, jedoch sehr gut in Alkohol lösbar. Dies macht es ideal für die Herstellung von Salben und Tinkturen. Der Duft des Harzes ist einzigartig und wird als warm, holzig und leicht zitrusartig beschrieben. Diese angenehme Duftnote macht es zu einer beliebten Zutat in Parfums und ätherischen Ölmischungen.
Inhaltsstoffe des Okoumé Harzes
Das Okoumé Harz enthält eine Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen. Dazu gehören Terpene, Harzsäuren, Flavonoide und weitere aromatische Verbindungen. Diese Substanzen verleihen dem Harz seine heilenden Eigenschaften und machen es zu einem wertvollen Bestandteil der Volksheilkunde.
Rezepte und Anwendungen des Okoumé Harzes
Salben und Tinkturen
Das Okoumé Harz kann zur Herstellung von Salben und Tinkturen verwendet werden. Eine einfache Rezeptur für eine Tinktur besteht aus der Mischung von
10 Gramm Harz mit
100 ml Alkohol.
Das Harz wird zunächst grob zerkleinert und dann in den Alkohol gegeben. Nach einer Woche kann die Tinktur abgeseiht und für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Die Salben und Tinkturen können bei Hautproblemen, Entzündungen oder zur Förderung der Wundheilung eingesetzt werden.
Eine einfache Rezeptur für eine Salbe wäre
10g Bienenwachs
10 g Okoumé Harz am besten pulverisiert
100 ml Jojobaöl oder Olivenöl
Zuerst wird das Öl erwärmt und gibst das Harzpulver hinzu. Vollständig auflösen und anschließend das Bienenwachs hinzugeben und schmelzen lassen. Ständig rühren, von der Wärmequelle nehmen und die Salbe bis zum Erkalten weiter rühren. In saubere Tiegel abfüllen. Die Salbe kann bei Hautreizungen, Trockenheit oder zur Hautpflege eingesetzt werden.
Räuchern
Das Räuchern mit Okoumé Harz ist eine traditionsreiche Praxis, die in vielen Kulturen bekannt ist. Das Harz wird auf glühende Kohlen oder speziellen Räucherstövchen platziert, um den Raum mit seinem wunderbaren Duft zu erfüllen. Das Räuchern mit Okoumé Harz wird oft zur Reinigung, Entspannung und zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre verwendet.
Fazit
Okoumé Harz, hergestellt aus Aucoumea klaineana, ist eine beeindruckende Räucherrarität aus Gabun. Mit seinen vielfältigen Anwendungen in Form von Salben, Tinkturen und beim Räuchern hat es einen festen Platz in der Volksheilkunde. Die einzigartige Duftnote und die wertvollen Inhaltsstoffe machen es zu einem begehrten Naturprodukt. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Anwendung von Okoumé Harz und bereichern Sie Ihr Wohlbefinden mit diesem einzigartigen Naturprodukt.
Beachte
Es kann auch bei Naturprodukten zu Unverträglichkeiten kommen. Bei Reaktionen auf das Produkt sollte man davon absehen diese zu verwenden! Bei bekannten Allergien nicht anwenden.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Der Kampferbaum, auch bekannt als Cinnamomum camphora, ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Lorbeergewächse
Ursprünglich in Ostasien beheimatet, ist der Kampferbaum heute in vielen tropischen und subtropischen Regionen zu finden
Die Verwendung des Kampferbaums hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde und wird auch in der modernen Medizin geschätzt. Die Vielseitigkeit der Kampfer Kristalle ist bemerkenswert. Von Räuchern über die Herstellung von Salben bis hin zur Insektenabwehr bieten sie eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten. Ihre natürlichen Eigenschaften machen sie zu einer attraktiven Option für Menschen, die nach natürlichen Alternativen suchen.
Geschichte und Verwendung von Kampfer Kristallen
Die Geschichte der Verwendung von Kampfer reicht Jahrhunderte zurück. Bereits in der antiken Heilkunde wurde Kampfer als Heilmittel verwendet.
In der Volksheilkunde wurde der Kampferbaum für seine vielfältigen Eigenschaften geschätzt. Er galt unter anderem als entzündungshemmend, schmerzlindernd und antiseptisch.
In der Rinde, beziehungsweise im Harz des Kampferbaums, ist Kampfer zu finden. Kampfer Kristalle werden aus den enthaltenen Harzen des Kampferbaums mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Diese Harze enthalten eine hohe Konzentration an Kampfer, einem stark duftenden und kristallinen Stoff. Die Gewinnung der Kristalle erfolgt also durch Destillation und anschließende Kristallisation.
Die Herstellung von Kampfer Kristallen erfordert wissenschaftliche Expertise und modernste Technologien.
Die Araber brachten Kampfer im 11. Jahrhundert nach Europa.
Inhaltsstoffe und Löslichkeit von Kampfer
Es finden sich Inhaltsstoffe wie Linalool, Safrol, Borneol, Eugenol und Terpineol in Kampfer wieder.
Kampfer ist in Wasser kaum löslich und schwer in Glycerol. Aber gut löslich in Ethanol, Ether, Aceton aber auch in fetten Ölen.
Anwendungsmöglichkeiten von Kampfer Kristallen
Räuchern
Das Räuchern mit Kampfer Kristallen ist beliebt. Es wird angenommen, dass dies eine reinigende Wirkung auf den Geist und die Umgebung hat. Ihr angenehmer Duft verleiht jedem Raum eine beruhigende Atmosphäre. Kampfer hat eine kühlende aber auch eine krampflösende Eigenschaft. Obwohl er im TCM als wärmend gilt, hat er zuerst eine kühlende Wirkung. Er hilft weiters negative Energien zu beseitigen. Die Raumluft wird desinfiziert. Positiv ist auch seinen Effekt auf Ungeziefer, welches Kampfer überhaupt nicht mag.
Kampfer in der Küche
In der Lebensmittelindustrie wird Kampfer in der Küche heutzutage in vielen Ländern eingeschränkt. Es kann bei übermäßigem Verzehr gesundheitsschädlich sein. Allerdings wurde er in den traditionellen indischen Küche verwendet. Besonders in südindischen Reis und Nudelgerichten wurde er als Gewürz zur Geschmacksverbesserung verwendet. Auch in der chinesischen Küche fand er Anwendung. Bekannt als „Fragrant Reis“ bei dem eine kleine Menge Kampfer für den Geschmack hinzugegeben wurde.
Volksheilkunde
Kampfer wirkt antimykotisch und könnte vermutlich bei Pilzinfektionen wie bei einem Nagelpilz hilfreich wirken. Auch wird Kampfer bei Warzen oder Ängsten eingesetzt. Macht man Salbe daraus, sollte man unbedingt offene Wunden, Schleimhäute und den Augenbereich vermeiden. Kampfersalbe wurde bei Muskelschmerzen, Verspannungen oder Insektenstichen verwendet.
Sicherheitshinweis:
Da Kampfer sehr stark und leicht entflammbar ist muss man mit dieser Substanz sehr vorsichtig umgehen. Weiters darf er nur verräuchert werden, wenn keine Kinder und schwangere Personen/Stillzeit, Asthmatiker, bei bestehender Lebererkrankung oder empfindliche Personen anwesend sind. Überdosiert kann er sogar zu epileptischen Anfällen führen. Die tödliche Dosis bei Kampfer liegt bei 20 g für eine erwachsene Person.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Letztens hatte ich einen Schnupfen und keinen Nasenspray mehr daheim. Also habe ich mir einen Meersalzspray selbst gemacht. Aufsätze und Flaschen habe ich mir vor einer Weile schon angeschafft. Aber bis jetzt habe ich sie nie benötigt. Da ich wie immer genau aufs Wochenende krank wurde, konnte ich auf keinen kaufen. Also habe ich mir einfach einen Salzspray selbst gemacht.
Eine hypertonische Salzlösung als Nasenspray kann bei Schnupfen eine wunderbare wirksame Behandlung sein. Diese Lösung enthält eine höhere Konzentration an Salz als eine normale Kochsalzlösung und hilft Schleim aus der Nase zu entfernen und die Nasenwege zu öffnen.
Wenn man nun eine hypertonische Salzlösung als Nasenspray verwendet, wird das Salz in der Lösung Wasser aus den Schleimhäuten in der Nase ziehen. Dadurch wird der Schleim verdünnt und kann somit viel leichter aus der Nase entfernt werden. Schwellungen in den Nasenwegen werden reduziert, was zu einer besseren Atmung führt und verbessert somit auch den Schlaf.
Eine hypertonische Salzlösung ist allerdings recht stark und sollte wirklich nur kurzzeitig verwendet werden damit die Schleimhäute nicht austrocknen.
Rezept für eine hypertonische Salzlösung:
100 ml destilliertes Wasser
0,18 g Meersalz oder Steinsalz
ein saubere desinfizierte Glasflasche mit Sprühaufsatz
Das Salz wird im Wasser gelöst und in die Flasche gefüllt. Diese hypertonische Lösung ist ideal bei wirklich festsitzendem Schleim. Ich verwende sie sehr gerne vor dem Schlafengehen damit die Atemwege frei werden und ich ein paar Stunden Schlaf bekomme. Schlaf ist ja bekanntlich die beste Medizin bei Krankheit.
Die schonendere Variante ist der Meersalznasenspray. Hierbei wird die halbe Salzmenge verwendet.
Rezept für ein Nasenspray:
100 ml destilliertes Wasser
0,9 g Meersalz oder Steinsalz
eine saubere desinfizierte Glasflasche mit Sprühaufsatz
Deinen Spray kannst du kühl stellen und möglichst rasch verbrauchen. Aber ca. 5 Tage hält er sich schon.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Wir haben fast Ende Oktober und im Garten blüht immer noch unheimlich viel. Ich habe auch noch jede Menge Chili draußen, Paprika und Salate.
Die Rosen fangen ein weiteres mal an zu blühen und die Kräuter sind noch richtig frisch. Was für ein verrücktes Jahr.
Nach dem ich letztes Jahr Unmengen an Chilisaucen eingekocht habe, muss ich mir heuer etwas anderes einfallen lassen. Ich habe ja nicht mit so einer ausgiebigen Ernte gerechnet, dass gebe ich zu.
Im Urlaub habe ich heuer bei Manuel Ressi ein Flüssigsalz im „Kleinen Bären“ in Kärnten gekauft. Dadurch kam die Idee, selbst eins herzustellen. Die Idee der Salzsole mit Kräuterversetzt ist ja schließlich nichts neues. Ich verwende die Salzsolen unheimlich gerne zum Würzen von Speisen.
Wichtig dabei ist nur, dass man für 1 Liter Wasser 26 % Salz benötigt um eine Salzsättigung zu erreichen. Das heißt so wird unsere Sole stabil und ist somit haltbar.
Da meine Chili sehr scharf sind habe ich auf einen halben Liter nicht zu viel beigemengt.
Rezept
Zutaten:
4-5 Chili sind ausreichend
1/2 L Wasser
160 g Salz, diese Menge ist schon über den 26 %.
bitte verwende unbehandeltes Steinsalz oder Meersalz.
Schritt: Ich habe zuerst die Chili vom Grün befreit und etwas kleingeschnitten und in ein Weithalsglas gegeben. Anschließend gibt man das Wasser dazu und püriert alles miteinander. Zum Schluss kommt das Salz hinein.
Schritt: Nun wird das Glas verschlossen und der Ansatz für ca. 4 Wochen ausgezogen. Immer wieder schütteln. Es sollte sich nicht das Komplette Salz auflösen. Dann weißt du auch, dass du eine gesättigte Lösung hast. Nach 4 Wochen kannst du den Ansatz abfiltern.
Schritt: Zum Schluss gibst du das Ganze in eine Glasflasche mit Zerstäuber.
Die Salzsole eignet sich hervorragend zum Würzen von Speisen, Salaten, Marinaden überall wo du gerne etwas Schärfe anreichern willst.
Tipp: In einer Marinade beigemengt auf Gemüsespießen bietet sie sich wunderbar an. Am Grillabend, beim Fondueabend oder auch auf Tomaten-Mozzarella ist sie ein Genuss.
Natürlich kannst du die Chili-Salzsole einfach auf den Tisch stellen und deine Gäste können selbst nach würzen. Die Handhabung ist denkbar einfach, man sprüht das Chili-Flüssigsalz einfach auf die gewünschte Speisen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Jetzt fallen überall die Früchte der Rosskastanien – Aesculus hippocastanum aus der Familie der Seifenbaumgewächse. Es handelt sich dabei um eine Kapsel Frucht die den Samen frei gibt.
Sie ist nicht mit der Edelkastanie verwandt. Allerdings wurde sie früher Castaneda equina genannt, denn die Frucht der Rosskastanie ähnelt der Edelkastanie. 🌰
Man rätselt wie die Rosskastanie zum Pferd kam. Denn auch im botanischen Namen finden wir das Pferd „hippos“ sowie die Kastanie „castanum“ wieder.
Man gab die Rosskastanie vermutlich in den Pferdetrog zum Fressen bei Rosshusten 🤔. Oder man hatte die Pferde mit Brei eingerieben um die Durchblutung zu fördern. Oder kommt es etwa doch von den Hufeisen auf den Zweigen? Fragen über Fragen und doch wissen wir heute kaum wie die Pflanze zu ihrem Namen kam.
Als Amulett getragen sollte die Rosskastanie vor Krankheiten schützen.
Wusstest du, dass die Rosskastanie sehr viele Saponine enthält?
Das ist der Grund warum man mit ihr gut Wäsche waschen kann. Dazu habe ich schon einige Artikel veröffentlicht.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) als Ölauszug ist wunderbar für die Hautregeneration. Es ist auch besonders hilfreich nach einem Sonnenbad. Zudem eignet es sich zur Narbenpflege und bei Prellungen oder Verstauchungen. Ein Sonnenbrand ist zwar nicht weg nach dem Auftragen von Johanniskrautöl aber es lindert die Schmerzen sehr rasch.
Für ein Öl-Mazerat gibt es ganz verschiedene Ansätze.
Hier meine Variante:
Ich stoße die Blüten, mit dem oberen Kraut der Pflanze, mit etwas Öl im Mörser an. Beachte, dass ich Knospen, Blüten und verblühte Pflanzenteile für das Mazerat verwende. Die verblühten Pflanzenteile (grüne Früchte) benötige ich, um das wertvolle Hyperforin auszuziehen. Dieser Stoff ist entzündungshemmend. Er ist genauso wichtig wie das bekannte Hypericin. Witzigerweise sprechen viele immer nur vom antiviralen Hypericin. Sie vergessen oft, dass noch viel mehr aus der Pflanze zu holen ist. Dazu gehört das antibiotisch wirksame Hyperforin.
Dabei gibt es einiges zu wissen:
Hypericin ist hauptsächlich in den Exkretblättern der Blüten und Knospen vorhanden. Meistens ist es zwischen 0,1 und 0,3 % vorhanden, was aus Hypericin sowie Pseudohypericin und ähnlichen weiteren Substanzen besteht. Hypericin, das unser Öl rot färbt, ist im Öl ziemlich sicher nicht mehr vorhanden. Durch die lipophilen Abbauprodukte wird das Öl rot gefärbt. Das bedeutet, dass in unserem Ölmazerat kaum noch Hypericin vorhanden ist. Anders verhält es sich mit der Tinktur. Hypericin ist wasserlöslich und ist in der Tinktur noch erhalten. Hypericin ist der Wirkstoff, der für die fototoxische Wirkung verantwortlich gemacht wird. Das bedeutet für uns, wenn wir ein Johanniskrautöl auftragen, kommt es in der Regel zu keiner Lichtempfindlichkeit. Allerdings empfiehlt Ursel Bühring trotzdem nicht direkt in die Sonne zu gehen. Weiters wird angenommen, dass es hauptsächlich zu einer Lichtempfindlichkeit bei Menschen mit starker Medikamenteneinnahme kommen kann. Auch Menschen mit sehr heller Haut könnten betroffen sein.
Weiters sollte man wissen, dass Hyperforin öllöslich ist und mit ca. 0,6% vorliegt und es gelangt durch einen Sonnenauszug und durch einen Dunkelauszug in das Mazerat. Dies wird aber zu inaktiven Verbindungen abgebaut (Furohyperforin, Oxyhyperforin) und zwar innerhalb weniger Tage, wenn es an der Sonne steht. Bei einem Dunkelauszug kann dieser Abbauprozess verzögert werden. (Wölfle U et al. Topical Application of Planta Med 2014; 80: 109–120). Schon mein FNL-Kräuterreferenten-Ausbildner Peter Eder hat davor gewarnt, das Öl an der Sonne auszuziehen. Und Peter ist einer der besten Kräuterreferenten, den die FNL Kräuterakademie zu bieten hatte.
Ursel Büring sagt, es wurde schon in historischen Büchern erwähnt, dass das Johanniskrautmazerat in Tontöpfen ausgezogen wurde.(Die Forschungsgruppe von Dr. Schempp / Freiburger Universitäts-Hautklinik empfiehlt die Extraktion im Dunklen vorzunehmen. Sogar im Mittelalter wurde das Johanniskrautöl dunkel ausgezogen, lt. Ursel Bühring: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde.) Eigentlich wissen wir ja auch alle, dass Öl und Sonne keine gute Kombination ist. Es kommt zur Oxidation, das Öl wird viel zu rasch ranzig. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Öl in Kombination mit Kräutern widerstandsfähiger ist. Es wird nicht so schnell ranzig wie ein Öl allein in der Sonne. Die Pflanzen ergeben mit dem Öl eine erstaunlich stabile Kombination. Diese Erkenntnis hat viele Experten überrascht. Das hört sich jetzt gar nicht so schlecht an. Doch ein weiteres Problem ist das Aufheizen des Öles, welches wir nicht kontrollieren können. Das Öl kann also eine sehr hohe Temperatur aufweisen. Das wiederum würde mehr schaden als nützen.
Schlussendlich musst du selbst beurteilen, wie du dein Öl herstellen willst. Manchmal ist man allerdings froh, wenn man mehr über die Herstellung von Öl-Mazerate erfährt.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es bedarf keine Sonne, um ein schönes Rotöl zu erhalten. Beachte aber, je nach verwendetem Öl wird das Mazerat heller oder dunkler. Klassisch wird Olivenöl verwendet, manche schwören sogar darauf. Das Öl selbst ist schon grünlich und das Rotöl wird eher dunkel. Verwendest du Sonnenblumenöl, wird das Rotöl heller bleiben. Wie du oben auf meinem Foto sehen kannst. In meiner Heilpflanzenjahresausbildung, vor einigen Jahren, habe ich gelernt, dass ein Sonnenkraut auch mit einem Sonnenöl ausgezogen werden soll. Nun, ich mache allerdings immer zwei Mazerate. Eins mache ich mit Olivenöl. Eines mache ich mit Sonnenblumenöl. Manchmal darf es auch Jojobaöl sein (streng genommen ist das ein Wachs). Ich verwende sie unterschiedlich.
1. Variante (nicht empfohlen): Wenn du das Pflanzenmaterial etwas im Mörser verrieben hast, kannst du das Glas mit Öl aufgießen. Lass das Ganze mit einem Tuch bedeckt ausziehen. Ein Tuch sollte deshalb verwendet werden, damit noch Feuchtigkeit entweichen kann, und dies dauert ein paar Tage. Damit kein Staub ins Glas gelangt, gibt man ein Tuch darüber. Nach ein paar Tagen kannst du das Glas verschließen. Dann haben sich die Kräuter meist auch abgesenkt, und nun lässt du sie für 4-6 Wochen ausziehen. Dieses Verfahren verwende ich nicht mehr, da hiereine Verkeimung sehr wahrscheinlich ist.
Wenn du ein noch stärkeres Öl möchtest, kannst du das Pflanzenmaterial nach dieser Zeit abseihen und die Prozedur wiederholen. Du verwendest dabei als Menstruum dein fertiges Rotöl und nicht nochmal das Öl deiner Wahl. Du nimmst also neue Kräuter (zerstoßen) und übergießt diese mit dem Rotöl. Beachte, dass dies dann ein sehr starkes Mazerat ergibt.
Beachte:
Botulismus ist eine Vergiftung, die durch das Bakterium Clostridium botulinum ausgelöst wird. Dieses Bakterium produziert unter bestimmten Bedingungen – insbesondere bei Sauerstoffmangel – eines der stärksten bekannten Nervengifte.
Dieses Bakterium entsteht bei Kaltansätzen und lässt sich normalerweise nicht verhindern. Denn es ist ein natürlicher Vorgang wenn frisches Pflanzenmaterial verwendet wird.
Fakten:
Das Bakterium Clostridium botulinum ist anaerob, d. h., es vermehrt sich dort, wo kein Sauerstoff ist – z. B. in Öl. Wenn dann noch Wasseranteile aus frischen Kräutern dazukommen, entsteht ein ideal feuchtes, sauerstoffarmes Milieu. Dies sind perfekte Bedingungen für das Bakterium. In einem solchen Fall kann sich das Gift bilden.
2. Variante (sehr empfehlensert): Das schönste Johanniskraut Öl habe ich im Magical Buttermaker heraus bekommen. Dieses habe ich 8 h bei konstanten 54°C ausgezogen. Der Nachteil ist, nicht jeder hat diese Maschine zu hause. Ich habe aber gehört, dass ein neuerer Termomix das inzwischen auch kann.
3. Variante: Ich püriere das Pflanzenmaterial mit dem Öl und ziehe es im Stövchen bei maximal 60°C aus. Das Öl muss immer gut kontrolliert werden. Wird es zu heiß, zerstört man das Hyperforin, was nicht Zielführend ist. Anschließend lass ich die Kräuter für 2-3 Tage Öl ziehen. Abfiltern fertig. Dieses Verfahren ist etwas sicherer bezüglich einer Verkeimung.
4. Variante (sehr empfehlenswert): Ich gebe einen Schuss Alkohol 80 % Korn und lasse sie für 24 h in einem Schraubglas ziehen. Am nächsten Tag gebe ich den Ansatz in mein Töpfchen und ziehe das Öl für ca. 8 h bei kontrollierter Hitze aus (maximal 60°C). Danach lass ich das Öl für 2-3 Tage ziehen, immer wieder umrühren. Abfiltern fertig. Ich arbeite eigentlich so gut wie nur mit dieser Methode die Michale Moor (1941-2009) schon angewendet hat. In der Regel bereite ich das Pflanzenmaterial so vor und ziehe es im Magical Buttermaker aus.
Es gibt noch weitere Studien zum Rotöl und seinen Flavonoiden von Isacchi und Arsic et al. Isacchi hier bei wurde nur das lipophilere Biflavon Biapigenin gefunden und Arsic fand nur Quercetin im Rotöl und nur bei frischem Pflanzenmaterial.
Leider wurden bei Isacchi keine Vergleiche mit frischen Blüten in der Sonne und frische Blüten in einem hellen Zimmer, bzw. als Dunkelauszug gemacht. Diese Studie kann keinen Vergleich ziehen. Bei dieser Studie bleibt unklar, ob es besser ist, das Öl dunkel oder in der Sonne zu extrahieren. Da die Studien von Prof. Dr. med. Christoph M. Schempp, Universitäts-Hautklinik, Freiburg 2014 neuer sind, beziehe ich mich auf seinen Rat und bleibe beim Dunkelauszug. Hierbei handelt es sich um die jüngsten Erkenntnisse die wir zum Johanniskraut Öl haben.
Wichtig: Das Hyperforin baut sich auch beim Lagern im Dunkeln mit der Zeit ab. Daher sollte das Öl jedes Jahr neu hergestellt werden.
Dein Rotöl kannst du nun für Salben verwenden. Du kannst es auch zur Narbenpflege nutzen oder für was auch immer. Alternativ machst du eine Schüttellotiondaraus.
Beachte: Johanniskraut fördert nicht wirklich die Lichtempfindlichkeit wie oft behauptet, wenn man von einem gesunden Menschen ausgeht. Dazu gibt es inzwischen seriöse Studien zumindest betrifft dies den Ölauszug. Man würde schon höhere Dosen an Johanniskraut-Präparaten wie Pastillen, Tabletten oder Tinkturen benötigen damit man von einer Lichtempfindlichkeit sprechen könnte. Meist bezieht sich dieses Problem auf Menschen mit einer starken Medikamenteneinnahme oder Menschen die besonders hellhäutig sind. Es empfiehlt sich im Bedarfsfall Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten.
Achtung: Johanniskraut kann mit recht vielen Medikamenten Wechselwirkungen verursachen. Man sollte dies unbedingt mit dem behandelnden Arzt abklären.
Praxis Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Bühring
Haftungsausschluss/Disclaimer
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Schnittlauchblüten lassen sich vielseitig verarbeiten. Mein Schnittlauchblütensalz habe ich dir ja schon vorgestellt. Das ist eins meiner absoluten Lieblingskräutersalze. Heute habe ich jedoch wieder ein ganz einfaches Rezept für dich. Schnittlauchblüten in Essig eingelegt.
Diese eingelegten Blüten kannst du in einer Vinaigrette oder in einem Dressing verwenden. Die Blüten werden rein püriert. Den Essigsud kannst du auch weiter verwenden. Selbstverständlich kannst du die eingelegten Schnittlauchblüten auch so über Salat geben oder zur Dekoration verwenden. So hast du jedenfalls eine weitere Möglichkeit diese besonders schmackhaften Blüten haltbar zu machen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Heute habe ich wieder ein Rezept für euch. Es ist die ideale Zeit im Wald nach Buchenkeimlingen Ausschau zu halten. Bei uns gibt es sehr viele Buchenwälder und diese lassen im Herbst ihre vierklappigen Fruchbecher fallen. In diesen Fruchtbechern sitzen zu zweit Bucheckern darin. Rohe Bucheckern enthalten sehr viel Oxalsäure und auch das Alkaloid Trimethylamin welches auch Fagin genannt wird und leicht giftig ist. Fagin wird durch kochen zerstört. Nicht jedes Jahr bildet die Rot Buche gleich viel Bucheckern aus. Am meisten gibt es in einem sogenannten Mastjahr. Das ist meist so, wenn der Sommer heiß und trocken war. Zwar ist so ein Mastjahr ein Stress für den Baum aber so sichert er sein Überleben. Denn Wildtiere können so viel an Bucheckern nicht auffressen wie der Baum bildet und es bleiben welche zur Keimung übrig. War gerade erst so ein Jahr, dann gibt es im Folgejahr weniger Bucheckern da sich der Baum erst wieder erholen muss. Es lohnt sich allemal nach den Buchenkeimlingen Ausschau zu halten, bei uns gibt es in der Regel wirklich viele. Diese Keimlinge kannst du sammeln und kulinarisch verwenden.
Buchenkeimlinge enthalten wie andere Keimlinge auch ihr Embryonalgewebe und Wachstumshormone und weiters enthalten sie fettes Öl, Stärke, Eiweiß, Oxalsäure, reichlich Vitamine wie B6 und C. Nicht zu vergessen Alkaloide wie Fagin.
In großen Mengen kann Fagin und die enthaltenen Alkaloide zu Magenbeschwerden führen. Fagin wird jedoch beim Rösten oder Kochen zerstört. Durch die enthaltene Oxalsäure sollte trotzdem nicht zu viel davon gegessen werden. Bei Buchenkeimlingen schaffen wir diese Mengen kaum die uns Probleme bereiten könnten.
Auch die jungen Blätter der Rotbuche kannst du in kleinen Mengen zu deinem Wildsalat geben.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe schon ziemlich lange Drachenblut daheim. Es ist jetzt nicht gerade besonders viel, darum habe ich es immer aufgespart. Ich hatte schon lange auf meiner to do Liste, dass ich eine Tinktur und ein Glycerite daraus herstellen wollte.
Beschreibung
Auf die Idee der Tinktur bin ich gekommen, da Drachenblut immer wieder in Kosmetika zum Einsatz kommt. Als Wirkstoff bietet sich Drachenblut dafür auch sehr gut an.
Bei Drachenblut handelt es sich um ein Oleoresin welches von verschiedenen Bäumen stammt. Wohl am bekanntesten sind die folgenden Arten:
Croton lechleri welches ein Wolfsmilchgewächs ist. Schon die indigene Bevölkerung des Amazonas hat dieses flüssige Harz für allerlei Beschwerden verwendet.
Daemonorops draco welches eine Palmenart ist und zur Familie der Spargelgewächse gehören, aus deren unreife Früchte gewonnene Harz. Auch in der Indischen Bevölkerung wurde diese Art von Drachenblut zu Heilzwecken verwendet. Es war ein geeignetes Mittel bei Hauterkrankungen, Ekzemen, leichten Schnitten oder Wunden und sogar bei Lepra und Knochenbrüchen wurde es verwendet.
Dracaena cinnabari dieses Harz stammt von der Insel Sokotra welch zum Jemen gehört. Auch hierbei sprechen wir immer noch von einer Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse. Es könnte sein, dass dieses Harz das ursprünglichste der Drachenblutharze ist. Es wurde medizinisch fast gleich eingesetzt wie in den anderen Bevölkerungsgruppen.
Ich habe Daemonorops draco zu hause. Es ist wohl das verbreitetste Drachenblut welches es zu kaufen gibt. Allerdings habe ich vor Jahren eines erworben, da weiß ich allerdings nicht mehr von welcher Art und Gattung dieses stammt.
Verwendung
Zum Räuchern ist es jedenfalls wunderbar und hat einen tiefen aber auch süßlichen Duft. Drachenblut sollte aber stets vorsichtig verräuchert werden, da es als sehr kräftig gilt.
Aber heute befassen wir uns nicht mit dem Thema Räuchern sondern der Tinktur und dem Glycerite.
Drachenblut wird in der Kosmetik bei Altersflecken, Pigmentflecken und allerlei Unreinheiten verwendet. Drachenblut kann wie eine zweite Haut schützen. Darum wird es bei Wunden verwendet. In der Medizin hat sich gezeigt, dass es wirksam gegen Hautkrebs sein kann. Weiters konnten schon Hautirritationen und Hautpilze sowie Allergien erfolgreich behandelt werden.
Drachenblut ist jedenfalls wie alle Harze ein sehr starkes mögliches Heilmittel in der Volksmedizin.
Rezept
Ich habe für meine Drachenblut Tinktur
1 g Drachenblutpulver
20-30 ml Weingeist
verwendet
Da Drachenblut aber auch in Glycerin löslich ist,
habe ich für mein Glycerite
1 g Drachenblutpulver und
20-30 ml Glyzerin 99%
verwendet.
Drachenblut ist in Wasser nicht löslich.
Diese Auszüge dürfen mindestens 3 Wochen ziehen. Täglich schütteln nicht vergessen. Nach der Ausziehzeit abfiltern und weiterverarbeiten.
Beides wird bei mir in eine schöne Creme eingearbeitet werden. Die Tinktur lässt sich natürlich auch topisch Auftragen bei diversen Hautleiden wie zB Fieberblasen oder Pickel.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich hatte noch ein Glas mit fermentiertem Bärlauch von letztem Jahr übrig. Da habe ich mir gedacht ich könnte ja auch ein Pesto daraus machen. Immerhin muss das Glas ja wieder leer werden um neuen anzusetzen.
Das Rezept ist ganz einfach vorausgesetzt natürlich du hast den Bärlauch schon fermentiert.
Nun gibst du zuerst den Knoblauch in den Mixer und zerkleinerst diesen. Anschließend gibst du den Bärlauch dazu und mixt alles durch. Im weiteren Schritt kommen die Kürbiskerne und Chili dazu und du vermixt noch einmal alles.
Nun gibst du bei laufendem Mixer langsam Olivenöl hinzu. Ich habe das nach Augenmaß gemacht. Ich schätze aber es werden schon ca. 70 ml gewesen sein.
Nun kannst du das Pesto in ein sauberes Glas füllen und mit Olivenöl bedecken. Wenn du magst kanns du noch Käse hinzu geben.
Es schmeckt hervorragend auf einem frisch gebackenen Bauernbrot oder auch zu Nudeln.
Tipp: Durch die Zugabe von 7% Salz kannst du einem Bakterienwachstum entgegenwirken und die Paste bleibt stabil. Für längeres Lagern empfiehlt sich einfrieren.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Es ist vieler Orts schon der erste Bärlauch zu finden. Viele Kräuterbegeisterte sind schon fleißig unterwegs. Bei mir ist es einfach noch zu früh. Er ist zwar schon etwas sichtbar aber doch noch zu klein um ihn zu ernten.
Gerne möchte ich dich aber auf meine vielen Bärlauch Rezepte hier am Blog aufmerksam machen.
Bärlauch ist nämlich sehr vielseitig zu verwenden.
Bestimmungshilfe
Und heute habe ich ein paar Fakten zum Bestimmen des Bärlauches zusammen gestellt. Allerdings dient es nicht als Essensfreigabe. Man muss zu 100 % sicher sein die richtige Pflanze zu ernten.
Den Bärlauch sammle ich Blatt für Blatt um nicht ein falsches zu erwischen. Der Bärlauch ist an sich nicht so schwer zu erkennen.
Es handelt sich dabei um eine Zwiebelpflanze. Sie hat ein Blatt am Stiel. Der Stiel ist dreikantig bis rundlich und am Ansatz beblättert. Er kann zwei bis drei grundständige Blätter aufweisen aber alle haben einen deutlichen Blattstiel.
Weiters ist die Blattrückseite im Gegensatz zur Blattoberseite matt. Die Oberseite ist glänzend. Die Blattadern verlaufen parallel zur Blattspitze. Die Mittelrippe steht auf der Rückseite deutlich hervor.
Die Blüte ist lilienartig und weiß. Welche in der Regel zwischen April und Mai erscheint. Die Blüte ist perigon und gilt somit als dreizählig. Da wir es hier mit einer einkeimblättrigen Pflanze zu tun haben, wird nicht zwischen Kelch und Krone unterschieden. Diese erscheinen für uns gleich. Somit kann man auch sagen, die Blüte ist ein vielfaches von drei. Wenn man die Blüte also anschaut könnte man meinen man würde sechs Blütenblätter sehen.
Bei der Frucht handelt es sich um eine Kapsel die wenige Samen enthält.
Meistens hörst du „Bärlauch riecht deutlich nach Knoblauch“. Verlass dich nicht darauf, denn ist der Geruch erstmal an den Fingern, riecht alles nach Knoblauch.
Bärlauch findet man in schattigen, feuchten Auwäldern, also gerne in der Nähe eines Bachlaufes. Bärlauch gilt als Nährstoffanzeiger und die Erde sollte humose und locker sein und stetig feucht. Die Waldpartner wären typische Bäume wie Ahorn, Eschen, Eichen sowie Ulmen und Holunder.
Wenn man aber trotz allem unsicher ist, sollte man an einer Kräuterwanderung teilnehmen. Es ist ratsam, sich die Pflanze wirklich genau zeigen zu lassen. Gerne biete ich auch private Führungen an.
Wenn du es ganz genau wissen möchtest und zu 100 % sicher sein möchtest, dann komm doch zu mir in den Kurs und lass die zum/zur Kräuterexperte:in ausbilden.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
An Heiligabend braucht es natürlich ein Highlight! Heute gibt es darum ein schönes Quitte-Bodylotion-Rezept für euch. Frohe Weihnachten!
Wie du das Quitten Mazerat und den Turboextrakt herstellst, hast du ja in den vorangegangenen Türchen schon gesehen. Die Tinktur die du noch dazu benötigst ist denkbar einfach. Eine Quitte, entkernt, klein geschnitten im Verhältnis 1:5 mit Korn übergießen. Pürieren und für ca. 14 Tage ausziehen lassen, täglich schütteln.
Die Bodylotion zieht sehr schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut. Der Duft von Vanille passt hervorragend zur Quitte. Ich habe 5 Tropfen von Tolu Resinoid dazu gegeben und den Rest mit Vanille Absolue aufgefüllt. Insgesamt also nur 0,5 g ätherisches Öl. Tolu Resinoid fixiert den Vanille Duft recht gut und unterstreicht den Duft hervorragend. So hält er sich auch auf der Haut viel besser. Die Menge ergibt 100 ml.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe mich für das Harz Dammar entschieden, da es eine wunderbare positive Wirkung auf das Gemüt hat. Besonders wenn wir krank sind und es uns schlecht geht. Können positive Schwingungen Wunder wirken um schnell gesund zu werden. Dammar wird hauptsächlich von Shorea wiesneri – Salbaum geerntet. Aber auch von anderen Arten wird es gewonnen. Der Duft ist zitronig und leicht. Es ist darum auch gut geeignet um ein Kinderzimmer auszuräuchern. Danach sollt man wie immer nach dem Räuchern sehr gut lüften.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Bei der Acerola handelt es sich um Malpighia glabra aus der Familie der Malpighiengewächse – Malpighiaceae. Beheimatet ist sie in Süd- und Mittelamerika. Die Frucht ist eine Steinfrucht mit kugeliger Form. Die Frucht ist enthält den höchsten Vitamin C Gehalt. Nur 100g des frischen Saftes werden benötigt um ca. 1500 m des Vitamin C zu erhalten. Zur Gesundung ist Vitamin C unerlässlich. Diese Kräuterbonbons sind wahre Vitamin C Bomben. Thymian und Eucalyptus unterstützen bei Erkältungen und Husten. Diese Kombination schmeckt fein fruchtig und man lutscht diese Bonbons gerne.
In diesem Rezept habe ich übrigens auch Birkenzucker verwendet. Der Name Xylit bezieht sich auf eine Marke. Es ist also jeder Birkenzucker verwendbar. Ich verwende meistens den Birkenzucker von Birkengold.at.
Hier geht es noch zu einem weiteren Rezept: Kräuterzuckerl
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Diese Herzchen sind mit Stinkendem Storchschnabel, Lorbeer und Eucalyptus hergestellt. Ich habe für meine Räucherpralinen eine Silikonform die ich verwende. Die Herzchen sind sehr klein und können aber auch somit wunderbar auf dem Sieb geräuchert werden. Nicht jeder hat ein Räuchergefäß mit Kohle daheim oder möchte in solches verwenden. Dennoch würd man hin und wieder eine Räucherpraline auflegen. Dafür eignen sich solche Silikonformen hervorragend. Ich drücke die Kräuter fest hinein und gebe die Form in den Ofen. Die Pralinen werden so relativ schnell trocken. Anschließend löse ich sie ganz vorsichtig aus und trockne sie weiter im Ofen. So sind sie relativ schnell verwendbar.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Weißt du eigentlich woher das Wort Raunächte stammt? Es kommt aus dem Mittelhochdeutschen und stammt von ruch, welches so viel wie haarig bedeutet. Ja diese Dämonen die in den Raunächten ihr Unwesen treiben sind rau, fellartig oder pelzig. Man vermutet aber auch es könne von reinigenden Ritualen stammen. Oder aber auf Rauch zurück gehen. In manchen Regionen sind es nämlich keine Raunächte sondern Rauchnächte. Nun man nimmt an, der Ursprung der Raunächte gehe auf die Kelten zurück. Tatsache jedoch ist, dass wir nicht wirklich viel über die Kelten und deren Bräuche wissen. Die Kelten haben nichts aufgeschrieben und alles was wir haben sind Funde auf die Vermutungen aufgebaut werden. Da die Kelten nur 354 Tage im Jahr hatten, waren die Raunächte tote Tage. In dieser Zeit waren die Naturgesetzte außer Kraft und die Grenzen in andere Dimensionen fielen. Jedenfalls markieren die Raunächte eine Zeit die überall nach eigenen Regel, Ritualen aber auch Verboten und einer großen Portion Aberglaube einher geht. Allerdings finden in allen Traditionen die Rauchnächte über den Jahreswechsel statt. Es ist eine Zeit der Geisteraustreibung, Erstellung von Schutzzauber vor Unglück.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Jetzt beginnt bald die Zeit der Raunächte. In dieser Zeit räuchern viele Menschen sehr gerne. Allerdings beginnen die Raunächte von Region zu Region ganz unterschiedlich. Es können entweder die 6 letzten Tage und die 6 ersten Tage im Jahr gerechnet werden oder man beginnt schon am 21. Dezember. Die Anzahl der Raunächte kann aber tatsächlich variieren zwischen 3, 4 oder 12 Tage.
In dieser Zeit so zelebrierte man in vergangenen Zeiten, solle man keine Wäsche aufhängen. Frauen und Kinder sollten am Abend das Haus nicht mehr verlassen. Glücksspiel war verpönt. Warum jetzt gerade keine Wäsche aufhängen, insbesondere war damit weiße bzw. Bettwäsche gemeint. Bei der wilden Jagd würden die Reiter diese holen kommen. Besagter Laken würden die Reiter im nächsten Jahr als Leichentuch wieder bringen, für ein Haushaltsmitglied. Hält man sich also an diesen Glauben so bleiben die bösen Geister fern.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Extrakte lassen sich in der Kosmetik vielseitig einsetzten. Wunderbar als Wirkstoffe, kann man alles möglichen selbst herstellen. Ein gutes Potential hat der Turboextrakt. Mit dieser Methode kann man in kürzester Zeit viel aus der Pflanze ausziehen. Ich habe für meine Extrakt diesmal Glyzerin und Korn verwendet. Da die Quitte genug Wasser enthält, habe ich keines zusätzlich dazu gegeben. Den Extrakt solltest du gut Filtern. Stell nicht zu wenig davon her, da du durch das Filtern auch einen Verlust haben wirst.
Nun kannst du eine Schüttellotion mit dem Extrakt ergänzen. Oder du arbeitest ihn in eine Lotion oder Creme ein. Deine Haut wird sich über die besondere Pflege freuen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Quitte findet immer mehr Bedeutung in der Körperpflege.
Um 1900 wurde die Quitte fast gänzlich durch Äpfel und Birnen ersetzt und somit ist sie etwas in Vergessenheit geraten. Lustig ist auch, dass der Arzt Simon Seth im 11. Jahrhundert n. Chr. meinte, die Quitte würde auch bei Trunkenheit helfen. Sie verhindere das aufsteigen des Dampfes in den Kopf. Nun aber für die Kosmetik ist sie tatsächlich interessant, das sie sehr pflegend, hautreizlindernd und entzündungshemmend wirkt. Ihre Schale ist mit einer Wachsschicht überzogen. Die Schale geben wir unbedingt mit in unser Ölmazerat. Durchwegs kann die ganze Frucht für den Auszug verwendet werden. Sie spendet Feuchtigkeit und lindert gerötete Haut. Dieses Ölmazerat bzw. den Ölauszug kannst du für deine Kosmetik aber ganz genauso als kulinarischen Genuss verwenden. Also auch ein Salat kann damit wunderbar gewürzt werden. Ich habe mein Öl übrigens im Verhältnis 1:5 in Jojobaöl ausgezogen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Leider habe ich keine eigenen Quitten im Garten. Ich durfte aber von einer lieben Freundin welche haben. Meine Mama hat schon immer Quittengelee gemacht. Aber wir essen nicht so viel Marmelade und so dachte ich, es wäre wieder an der Zeit die Quitten anders zu zubereiten. Quitten-Senf geht immer. Besonders dann, wenn er tatsächlich nach Senf schmeckt. Darum ist in meinem Rezept die Senfmenge etwas höher. Übrigens eignet er sich auch wunderbar zum Würzen von Speisen. Letztens gab es meine Schinken-Käse-Blätterteigschnecken und ich würze die Fülle sehr gerne mit meinen Gewürzen wie diesem Quitten-Senf aber auch mit meiner „Pfeffermischung schwarz“. Kennst du die schon? Das Rezept habe ich im letzten Adventskalender veröffentlicht.
So werden die Schneckerl ganz besonders gut. So aber nun kommt das Rezept für dich!
Der Senf wird nur heiß abgefüllt und nicht eingekocht. Würdest du ihn einkochen, würde er durch die Senfsaat bitter werden. Durch den Essig hält er sich trotzdem sehr lange und kann gut auf Vorrat hergestellt werden.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.