Gestern war der Termin für meine Kräuterführung bei der Villa Jenny im Bildungszentrum Hard. Leider hatten wir Schnee bis in die Tallagen und konnten die Führung nicht machen. Der harte Kern hat sich trotzdem angekündigt und wir hatten einen gemütlichen Hock. Wir hatten ein nettes Kräutertreffen. Mittels Herbarium haben wir die Pflanzen besprochen, die wir leider im Garten nicht sehen konnten. Alles wurde durch eine feine Kräuterjause begleitet.
Bei unserer Kräuterjause hatten wir eine Blütenweidebutter. Ohne weiteres lässt sich so eine Butter gut vorbereiten.
Was du dafür benötigst:
Sammle einfach ein paar essbare Blüten aus deinem Garten. Dabei kannst du folgende Pflanzen bzw deren Blüten nehmen: Lungenkraut, Schlüsselblume, Schlangenknöterich, Kresse, Knoblauchsrauke, Bärlauch, Löwenzahn, kriechender Günsel, Gundermann, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Bellis (Gänseblümchen), Rosmarinblüten, Veilchen uvm.
Ein paar Kräuter wie ein Blatt Bärlauch, Giersch und Gundermann sowie Knoblauchsrauke und Pfefferkraut runden die Blütenbutter ab.
Stiefmütterchen und die Kräuter werden gehackt und samt den Blüten mit der weichen Butter aufgeschlagen. Ein bisschen Salz darf dazu.
Fertig ist die Blütenbutter.
Auf ein Stück gebackene Süßkartoffel oder zu einer Ofenkartoffel gegessen schmeckt sie hervorragend. Zu frischem Spargel und Auberginen serviert ist sie ein Traum. Alle Brot-Fans erhalten mit dieser Blütenbutter einen schmackhaften Aufstrich.
Tipp:
Versuch doch mal ein Blütengheeherzustellen. Man nimmt einfach statt Weidebutter ein Ghee.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe schon seit sehr langem kein Huhn mehr gemacht. Ich mag diesen intensiven Geschmack nicht sonderlich gerne. Vor ca. einem Monat aber habe ich ein Bio-Huhn gekauft. Dieses kam bei der ganzen Familie sehr gut an. Nun haben meine Lieben wieder eines bestellt und das Fleisch ist einfach kein Vergleich zu herkömmlichen Hühnerfleisch. Es hat auch keinen seltsamen und strengen Geschmack. Ich weiß nun genau von welchem Bauern ich mein Huhn kaufen kann. Wenn erst mal den Unterschied kennt, möchte man nichts anderes mehr. Ich für meinen Teil lass es sonst lieber bleiben.
Das Huhn habe ich von den Innereien befreit und gewaschen anschließend trocken getupft.
Natürlich mache ich meine Gewürzmischung selber: Meistens stehe ich vor meinen Gewürzen und entscheide spontan was ich verwenden möchte.
Mein Gewürzboard ist selbst gebastelt und lässt wirklich keine Wünsche an Aromen offen.
3 grüne Kardamomkapseln (Elettaria cardamomum aus der Familie der Ingwergewächse) werden aufgebrochen und die Kerne in einen Mörser gegeben. Kardamom verleiht ein süßlich-scharfes Aroma
1/2 Tl Koriandersamen (Coriandrum sativum aus der Familie der Doldengewächse), erst nach der Trocknung der Samen kommen mache ätherischen Öle erst zur Geltung. Die Samen von Koriander werden am besten zuerst geröstet um Bitterstoffe zu vermeiden. Koriander ist herb würzig
2 Stk Knoblauch frisch, klein geschnitten ca 1 Tl Paprikapulver ca 1 Tl Curry Pulver (selbst gemischt) ca 1/2 Tl Curcuma
ca 1/2 Tl Galgant (Alpinia officinarum aus der Familie der Ingwergewächse) fein würzig und sehr aromatisch.
etwas Pfeffer Thymian, Rosmarin, Oregano frisch oder getrocknet.
Alles im Mörser gut vermörsern.
Salz nach Gusto dazu geben und etwas Olivenöl hinzu geben.
Dann das Huhn mit der Paste einreiben.
Ich habe noch Rosmarin und Thymian in das Huhn gegeben.
Das ganze wird verschnürt.
Du kannst das Fleisch am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Man kann es aber auch gleich zubereiten.
Das Backrohr auf 180° Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit das Ofengemüse vorbereiten. Sobald das Backrohr heiß ist kann man das Huhn rein schieben.
Ich habe es noch mit Olivenöl beträufelt und eine Tasse Wasser auf das Backblech gekippt. Unser Huhn war recht groß so durfte es gesamt für ca 1 1/2h im Rohr bleiben.
Nach ca 3/4 h Backzeit habe ich das Ofengemüse dazu gegeben. Für meine Jungs gab es ein paar Kartoffelspalten noch dazu und für mich Süßkartoffel.
Alles aber nach ca 30 Minuten wieder entfernt. Damit das Huhn nun auch schön knusprig wird, kann man für die nächsten 30 Minuten die Grillfunktion hinzuschalten.
Das Huhn ab und zu mit dem Bratensaft bepinseln und auch wenden.
Für die letzten 10 Minuten gibt man das Gemüse nochmal in den Ofen.
Mein Ofengemüse war:
Blumenkohl gelb (aus der Familie der Kreuzblütler) Die Urpflanze stammt aus Kleinasien und ist seit dem 16. Jahrhundert bei uns zu finden.
Die Urform heißt Brassica oleracea var. Silvestris und ist bei uns als Brokkoli bekannt.
Brokkoli und Blumenkohl sind also eng verwandt.
Blumenkohl gibt es als Wildform eigentlich gar nicht. Blumenkohl gilt somit als Zuchtform des Gemüsekohls. Verwendet wird eigentlich der Blütenspross. Allerdings wurde die weiße Zuchtform Jahrelang bevorzugt.
Nun kommen immer mehr die farbigen Varianten dazu. Diese farbigen Sorten sind auf verschiedene Pigmente in der Pflanze zurückzuführen. Chlorophyll welches grün ist, ist in allen grünen Pflanzen enthalten.
Die violette Variante enthält Anthocyan, das auch unseren Rotkohl färbt. Die orange-gelben Farbtöne enthält Carotin. Carotin kennen wir von der Karotte.
Weiters hatte ich noch Karotten, Zwiebeln, Paprika, Lauch und Grünkohl im Ofen.
Natürlich noch ein bisschen Knoblauch und ein paar Kartoffelspalten sowie Süßkartoffelspalten.
Das Ganze habe ich mit Kräuter aus dem Garten abgerundet.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Bei sehr vielen Erkrankungen, unterschiedlichster Art, wird vom Verzehr des Getreides abgeraten. Gluten und Antinährstoffe sind dann nicht förderlich. In unserer Gesellschaft möchte man sich aber mit dem Thema kaum befassen. Ist es doch üblich, dass wir oft mit Getreide, in Form von Müsli, Brot und Co unseren Tag starten. Zu mittags geht es vielfach weiter mit Spätzle, Knödel oder Nudeln. Den Abschluss bildet meist unser Abendessen, in dem wir noch eine Brotjause zu uns nehmen. Zwischendurch gibt es vielleicht mal Kekse oder anderes Gebäck. Getreide wohin das Auge reicht. Sei`s drum, es gibt wirklich viele unterschiedlichste Lektüren die diese Problematik erklären.
Ich möchte dir lieber eine Anregung mit auf den Weg geben, wie du schmackhafte Nudeln ohne Nudelmaschine, selbst machen kannst. Dazu noch vegetarisch und du kannst beliebige verschieden Füllungen ausprobieren.
Du brauchst dafür einen Kohlrabi oder mehrere. Den Kohlrabi schälen und mit der Brotmaschine in hauchdünne Scheiben schneiden. Ich habe diese Scheiben einzeln in Salzwasser kurz gekocht. Dann vorsichtig mit der Schöpfkelle heraus heben und auf ein Brett legen.
Für die Fülle habe ich Bärlauch-Pesto(ohne Käse) genommen. Ich habe Pesto immer eingefroren das ganze Jahr. Bärlauch bietet aber noch einen schönen Koblauchgeschmack und bringt somit Würze mit. Von diesem Pestogibt man auf eine Kohlrabischeibe einen halben Teelöffel Pesto. Das ist vollkommen ausreichend. Die andere Kohlrabischeibe habe ich mit einem verquirltem Ei bepinselt und vorsichtig auf die mit Pesto belegte Scheibe gelegt. Die Ränder gut fest drücken und die enthaltene Luft noch ausstreichen. In einer mittelmäßig erhitzten Pfanne die Ravioli in reichlich Kokosfett schwenken. Die Taschen halten durch das Ei wirklich gut zusammen. Vorsichtig mit einer Schöpfkelle raus heben und auf einem Teller anrichten. Ich hatte Salat dazu.
Meine verrückte Salatsauce, man nehme etwas Kokosmilch und gibt pulverisierten Randig dazu. Die Kokosmilch mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft abschmecken. Mit einem Milchaufschäumer aufschlagen und über den Salat oder die Ravioli geben. Es schmeckt in er Tat überraschend gut. Wer braucht also noch Nudeln wenn man so eine hervorragende Alternative hat? Achja ,das restliche Ei habe ich kurzerhand noch in der Pfanne gebacken und dazu gereicht. Es dient als ideale Sättigungsbeilage.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Heute habe ich sie gemacht die berühmte Blumenkohlbombe. Ein einfaches aber schmackhaftes Gericht.
Der Blumenkohl ist ein echtes Multitalent in der Küche! Mit seinem milden, leicht nussigen Geschmack und der zarten Konsistenz ist er nicht nur unglaublich vielseitig, sondern auch eine wahre Nährstoffbombe. Reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien unterstützt er eine ausgewogene Ernährung und ist dabei auch noch kalorienarm. Egal, ob gekocht, geröstet, gedünstet oder als Hauptdarsteller einer „Blumenkohlbombe“ – dieser Gemüsekopf sorgt immer für ein besonderes Geschmackserlebnis. Lass dich inspirieren und entdecke, wie köstlich und kreativ Blumenkohl zubereitet werden kann!
Ich habe dafür einen mittelgroßen Bio-Blumenkohl genommen und ihn für ca 10 Minuten in Salzwasser gekocht. Zuvor habe ich allerdings die Blätter und den Strunk entfernt.
Währenddessen habe ich 250 g Hackfleisch vom Weiderind mit einer kleinen gehackten Zwiebel gemischt. Ich habe drei gehackte Knoblauchzehen und 1 El gemahlene Haselnüsse hinzugefügt. Diese Mischung wurde mit einem Ei und Gewürzen nach Wahl vermengt.
Anschließend wird der Blumenkohl mit der Hackfleischmasse eingehüllt. Für mich hätten auch 200 g Hackfleisch mehr als gereicht.
Frühstücksspeck (ohne Zusatzstoffe) rundet das Gericht ab. Dieser wird um den Blumenkohl gelegt und als Beilage kann man verschiedenes Gemüse auf das Blech geben. Dieses mit Olivenöl beträufeln und würzen. Mit einem Zahnstocher habe ich den Speck fixiert. Für meine Jungs gab es ein paar Kartoffeln mit dazu und für mich Butternusskürbis.
Ich hatte sie bei 200 °C Heißluft für ca 30-40 Minuten im Backrohr, bis der Speck schön knusprig ist.
Es ist ein einfaches Rezept, rasch gemacht und richtig gut. Mit einem scharfen Messer lässt sich die Blumenkohlbombe wie ein Kuchen anschneiden. Guten Appetit!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Herstellung von Kräutersalzen ist eine wunderbare Möglichkeit. Sie konserviert die Aromen frischer Kräuter. Außerdem verleihen sie Gerichten eine besondere Note. Eine besonders raffinierte Variante ist die Kräutersalzpaste, die durch ihre intensive Würze und Vielseitigkeit überzeugt.
Ich möchte dir heute zeigen, wie du eine solche Paste selbst herstellen kannst. Diese Salzpaste eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Fisch-, Fleisch- und Suppengerichten. Sie bringt den vollen Geschmack frischer Kräuter in Ihre Küche.
frisch 10 g Bohnenkraut, nur die Blätter, frisch 10 g Thymian, nur die Blätter, frisch 6 Blätter Liebstöckel, frisch wenig Beifuß, frisch wenig Pfefferminze, frisch wenig Zitronenmelisse, frisch wenig Weinraute, frisch 10 g Oregano, frisch 10 g Basilikum, frisch 10 g Salbei,
1 TL Fenchelkörner, ganz (oder weniger) im Mörser verrieben
2 Nelken im Mörser verrieben
300 g Meersalz, grob
4 frische Lorbeerblätter
Die Kräuter und Gewürze im Mixer fein hacken.
Dann das Meersalz (grob) dazu mischen.
Mixen, bis ein feines Kräutersalz entsteht.
Auf 100g Kräuter sollte ca. 300g Salz kommen.
In einem gut verschließbaren Glas aufbewahren.
Das Salz konserviert und hält auf jeden Fall über Jahre.
Wenn du die Paste im Backofen bei ca 50°C trocknest bedarf es auch viel weniger Salz und sie wird streufähig.
Man kann im Grunde an Kräutern nehmen was einem schmeckt, d. h. was anderes dazu oder weglassen. Es wird ein richtiges Salz, also auch so benutzen. Streufähig ist es nicht.
Ich verwende das Salz zum Nachwürzen in Suppen. Aber auch als Fischwürze oder sogar auf Fleisch schmeckt es köstlich.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ein Vollbad ist nicht nur für die Reinigung da, sondern es dient auch noch als Wellness oder Entspannungsbad. Geht es uns schlecht kann so ein Vollbad wahre Wunder wirken. Es dient nicht nur gesundheitlichen Zwecken sondern kann auch das seelische Gleichgewicht in Balance halten. Seit Menschengedenken wurden Bäder genossen. Kleopatra war sich der wohlfühlenden Eigenschaften eines Bades bewusst. Und die alten Römer haben gleich ganze Badeanstalten errichtet.
Heut zu Tage ist es so, dass sehr viele Menschen eine Badewanne zu hause haben. Warum soll man sich dann nicht etwas Gutes tun? In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig hin und wieder zu entspannen und für Wohlbefinden zu sorgen. Machst du deine Badezusätze selber, weißt du was enthalten ist.
Düfte können auf das persönliche Wohlbefinden abgestimmt werden. Wir können für ein anregendes oder ein entspannendes Bad sorgen. Hilfreich sind ätherische Öle oder Kräuter.
Als Grundlage können wir Totes Meersalz, Bittersalz (Epsom Salt), Natron, Milchpulver und fette Öle verwenden.
Mein Rezept für ein feines Luxus Badesalz:
2 Cup Totes Meersalz
6 Cup Bittersalz
2 Cup Natron
2 Cup Milchpulver
1 Cup Jojobaöl 1 Cup Olivenöl
Etwas Lebensmittelfarbe optional oder das Bittersalz mit frischen Kräutern verreiben. ätherische Öle
Alle trockenen Zutaten mischen. Dann fettes Öl hinzugeben und gut vermischen.
Das Badesalz duftet durch die fetten Öle schon sehr fein. Man kann das Badesalz also auch schon so verwenden.
Ein bisschen eine Spielerei ist die Farbgebung. Dabei kann man etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben oder verreibe das Bittersalz mit frischen Kräutern.
Die Kräutervariante ist mir persönlich viel lieber.
Ich teile meine Mischung in 4 Teile. Nun kann ich jeden Teil nach Wunsch einfärben.
Den Duft kannst du nun auch hinzugeben. Dann schichtweise in Gläser füllen.
3 -4 El sind ausreichend für ein Vollbad. Du kannst aber auch mehr nehmen je nachdem welchen Zweck dein Bad erfüllen soll.
Magnesiumsulfat – zwei wichtige Nährstoffe für unseren Körper – Magnesium und Schwefel. Nach dem Sport ist so ein Bad ein Genuss für unsere strapazierten Muskeln.
Noch ein Tipp: Du kannst die Farben auch noch kombinieren und mit Kräutern vermischen dann entsteht ein wunderschönes Badesalz!
Hübsch verpackt ist es auch immer ein schönes Geschenk! Ich spare mir immer alte Gläser auf. Sie eignen sich hervorragend als Verpackung.
Meine Duftmischungen waren: Kanuka-Grapefruit-Patschuli oder Bergamotte-Melisse und als anregendes Bad: Verbena-Rosmarin.
Kanuka wirkt entzündungshemmend, venenstärkend, lymphanregend und hilft dem hormonellen Ausgleich.
Grapefruit ist frisch und wirkt positiv auf unseren Organismus. Zudem ist es hilfreich bei Müdigkeit oder Antriebsschwäche und unterstützt die Durchblutung.
Patschuli ist sehr hautpflegend. Hilft und lindert irritierte Haut und unterstützt unser Nervensystem.
Bergamotte hat eine entspannende aber gleichzeitig erfrischende Wirkung auf uns. Bergamotte ist hautstraffend und adstringierend und antiseptisch. Es ist sehr hautpflegend.
Melisse stärkt die Lebensgeister und fördert unser ganzes Nervensystem. Es ist beruhigend und entspannt uns auch bei Kopfschmerz und Migräne.
Verbena sie fördert unsere Ausgeglichenheit und Harmonie. Dieses Öl ist hautregenerierend und Geistfördernd – es unterstütz unsere Konzentration.
Rosmarin ist stark durchblutungsfördernd. Es hilft uns bei unreiner oder fettender Haut. Erschöpfungszustand können gelindert werden und die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt.
Tipp:
So ein Badesalz kann man auch wunderbar als Fußbad verwenden, wenn man keine Badewanne daheim hat.
Das Badesalz lässt sich ganz unkompliziert mit Kindern herstellen. Kinder haben meist eine große Freude, wenn sie für ihre Mutter ein Muttertagsgeschenk oder ähnliches zaubern dürfen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Gundermann gibt es das ganze Jahr über. Es ist eine unscheinbare rankende Pflanze. Meistens wächst sie direkt um Haus und Hof. Es ist die einzige Pflanze die ich kenne die einen männlichen und einen weiblichen Namen trägt. Die Gundelrebe oder der Gundermann. Sie ist eine traditionsreiche Pflanze.
Es gibt so viele magische Geschichten zu dieser Pflanze. In der vergangenen Zeit glaubte man, dass ein Kranz aus Gundermann zu Walpurgisnacht Hellsichtigkeit verleiht. Man konnte dann nämlich Milch stehlende Hexen erkennen. Diese, so sagt man, trugen einen Melkschemel auf dem Kopf.
In der Küche verwendet, hat sie einen eher herben Geschmack, der entfernt an Ziege erinnert. Man kann Petersilie durch Gundermann ersetzten. Dann nimmt man aber nur 1/10 davon. Als Würzsalz schmeckt Gundermann hervorragend oder als Zugabe in verschiedenen Salzmischungen.
Als selbstgemachte After Eight bietet sie sich an und schmeckt vorzüglich. Dabei werden einfach die Blätter der Pflanze mit dunkler Kuvertüre bepinselt.
Hier habe ich dir das Rezept:
Ca. 40-50 Gundermannblätter (je nach Größe) aus dem Garten
ca. 60g Zartbitterkuvertüre.
Die Gundermannblätter vorsichtig waschen und trocken tupfen.
Die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad langsam schmelzen.
Darauf achten das die Temperatur nicht über 45°C steigt. Etwas abkühlen lassen auf ca. 33°C, dabei immer rühren.
Dann mit einem Pinsel die erste Seite der Gundermannblätter bestreichen.
Trocknen lassen und die andere Seite bestreichen, fertig.
Gundermann-Konfekt – eine wilde Delikatesse mit überraschendem Geschmack! Die zarten Blätter des Gundermanns, überzogen mit dunkler Kuvertüre, entfalten eine harmonische Mischung aus Kräuterwürze und zartbitterer Schokolade. Der erfrischend minzige Geschmack erinnert an After Eight, doch dieses feine Konfekt ist eine natürliche und besondere Alternative. Perfekt als edles Naschwerk oder als Geschenk aus der Wildkräuterküche!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Der Beinwell-Salomonssiegel Vitalbalsam ist eine kraftvolle Salbe aus drei der wertvollsten Heilpflanzen der Natur. Beinwell ist bekannt für seine regenerierenden Eigenschaften, während Salomonssiegel traditionell zur Pflege beanspruchter Muskeln und Gelenke verwendet wird. In Kombination entsteht ein reichhaltiger Balsam, der die Haut verwöhnt und tiefer liegende Strukturen wohltuend unterstützt. Perfekt für alle, die auf natürliche Pflanzenkraft setzen!
10 g Kakaobutter 10 g Bienenwachs (oder etwas mehr)
Öl mischen im Wasserbad mit erwärmen bis sich Kakaobutter und Bienenwachs gelöst haben.
Abfüllen und beschriften.
Die Anleitungen zu den Ölmazeraten habe ich dir verlinkt.
Die Kakaobutter kann durch Sheabutter oder ähnliches ersetzt werden.
Wenn du eine etwas festere Salbe haben möchtest, kannst du das Bienenwachs erhöhen.
Die Salbe ist sehr hilfreich bei Prellungen, Verstauchungen, Muskelschmerzen, Bänderdehnung, Wunden und Rückenschmerzen eingesetzt werden.
Bänder und Knochen können mit diesem Balsam gut gepflegt werden.
Die Salbe ist auch besonders hilfreich, wenn Kinder Wachstumsschmerzen haben. Bei Sportverletzungen wie Zerrungen oder stumpfen Verletzungen.
Meine Mutter hatte gute Erfolge und Erleichterung nach einem Fahrradsturz. Es konnten die Schmerzen an der Hüfte gut gelindert werden.
Hinweise:
Bei Verletzungen ist ein Arztbesuch unerlässlich; die Salbe dient lediglich zur Unterstützung und ersetzt keinen medizinischen Rat. Zudem können auch Naturprodukte allergische Reaktionen hervorrufen.
Die Salbe wird nicht zum Verkauf angeboten, jedoch steht das Rezept für die eigene Herstellung zur Verfügung.
Wirkung der Hauptbestandteile:
Beinwell (Symphytum officinale): Traditionell bekannt als „Knochenheiler“, wird Beinwell in der Volksheilkunde zur Unterstützung der Heilung von Knochenbrüchen und Gelenkschmerzen eingesetzt.
Salomonssiegel (Polygonatum spp.): In der Volksheilkunde wird der Wurzelstock des Salomonssiegels äußerlich bei Prellungen, Blutergüssen, Verstauchungen und Schwellungen angewendet.
Die Kombination dieser Inhaltsstoffe im Beinwell-Salomonssiegel-Vitalbalsam bietet somit eine natürliche Möglichkeit, die Regeneration von Muskeln und Gelenken zu unterstützen.
Hier habe ich noch die unterschiedlichen Pflanzenportraits des Salomonssiegel für dich und Rezepte zu den Ölmazeraten:
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Kastanien sind fertig verarbeitet und verpackt. Ich habe dafür einfach alte Weißblechkaffeedosen verwendet und ein paar Gläser. Nun kann wieder weiter gewaschen werden.
Ein paar Tipps möchte ich dir dazu noch geben. Es wäre schade, wenn es nicht gleich klappt und du das Handtuch wirfst.
In der Regel, wasche ich die Kastanien nicht vor wen ich Granulat zum Waschen herstelle. Im normal Fall sind sie nicht schmutzig und getrocknet als Wäschegranulat hatte ich in den vergangenen Jahren nie Probleme damit.
Wenn du aber weißt, dass du einen Teil davon auch für Kosmetik verwenden möchtest, dann ist es sinnvoll, die Kastanien in einem Wasserbad mit ca 1 EL Natron zu waschen. Diese Methode kannst du übrigens auch für Bio-Gemüse oder Bio-Obst anwenden (so ca. 20 Minuten sind gut). Damit wirkst du Keimen entgegen die zu vorzeitiger Schimmelbildung beitragen würden.
Wenn du nur Waschgranulat herstellen willst kannst du die Schale ohne weiteres daran lassen. Ich trockne allerdings immer einen Teil ohne Schale den ich dann zu Kastanienmehl verarbeite. Dieses Mehl dient zur Herstellung anderer Produkte.
Am leichtesten ist das Zerkleinern wenn sie so frisch wie möglich verarbeitet werden. Ich habe sie mit der Brotmaschine zerkleinert und dann ab in den Mixer. Wenn du keine Brotmaschine hast eignet sich auch ein gutes Messer. Da dies aber sehr anstrengend ist habe ich auch ganze Kastanien getrocknet und erst bei Bedarf mit einem Nussknacker geöffnet. (Der Nussknacker auf dem Foto hat sich bewährt)
Ich habe so gut es ging die Schale entfernt und darauf geachtet, dass die Kastanien so klein wie möglich wurden.
Auch einen Fleischhammer habe ich schon benutzt. Das führt aber nur zu einer ordentlichen Sauerei.
Tipp:
Wenn du einen Gartenhäcksler hast kannst du die Kastanien auch mit diesem zerkleinern. Zum Glück, schafft mein Mixer auch immer ein paar ganze Kastanien. Trotzdem ist es mühsame Arbeit die sich aber allemal lohnt. Beachte, dass du am meisten Saponine lösen kannst umso kleiner die Kastanie zerlegt wird. Sonst dauert es einfach etwas länger.
Da ich immer sehr große Mengen an Kastanien verarbeite bin ich mehrere Tage damit beschäftigt. Nach einer Woche ist es hilfreich wenn du das Natronbad anwendest. Dieses weicht die braune Schale etwas auf und die Kastanien lassen sich gut weiter verarbeiten.
Ich lasse die Kastanien dann für ca. 2 h im Natronbad liegen.
Möchtest du weiche Wäsche haben kannst du einen Schuss Essig zu jedem Waschgang geben. Essig wirkt nicht nur gegen Kalk sondern er kann auch als Ersatz für Weichspüler eingesetzt werden.
Ansonsten habe ich dir ja schon berichtet, dass „Reine Soda“ ideal ist, da sich Kalk erst gar nicht ablagern kann. Ich gebe immer 1 EL in das Waschmittelfach. Bei weißer Wäsche hat sich noch 1 EL „Reine Sauerstoffbleiche“ oder Waschsoda bewährt. Wenn du Waschsoda verwendest benötigst du die doppelte Menge von „Reinem Soda“
Am Anfang ist es komisch denn deine Wäsche hat keinen Geruch. Sie riecht einfach nach nassen Textilien. Dem kannst du aber ganz einfach entgegensteuern in dem du auf ein Tüchlein ein paar Tropfen ätherisches Öl gibst. Lavendel ist ein idealer Wäscheduft. Du betrügst dich zwar selber damit denn der Duft suggeriert frische Wäsche wie bei herkömmlichen Waschmitteln. Die Methode mit den ätherischen Ölen ist mir allerdings zu teuer geworden. So musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.
Kräuter habe ich im Garten und Natron immer daheim. Du kannst also einen einfachen Wäscheduft, aus deinen Kräutern aus dem Garten und etwas Natron, selbst machen. Ich habe kein Rezept dafür. Nimm einfach ein Gläschen voll Natron und mische es mit Kräutern deiner Wahl. Diese können getrocknet aber auch frisch verwendet werden. Die Kräuter werden so fein wie möglich gemahlen. Getrocknet können sie pulverisiert werden. Frisch werden sie nach 2 Wochen raus gesiebt.
Natron konserviert die frischen fein gemixten Pflanzen. Das Natron färbt sich aber grünlich. Dies hat aber keine Auswirkung auf die weiße Wäsche.
1 EL zu jedem Waschgang hinzufügen und du hast einen feinen Duft.
Beachte, dass dieser Duft verraucht. Wenn du nun die Wäsche bügelst, kannst du dich noch weiter betrügen. Gib zum Bügelwasser ein Schuss Vodka mit ein paar Tropfen von ätherischen Ölen hinzu. So duftet dein Bügelwasser himmlisch. Weiters kannst du dir Kräutersäckchen in den Schrank legen. Diese beduften deinen Kleiderschrank. Diese haben einen großen Vorteil denn sie wirken Motten und Co damit entgegen.
Schlussendlich kommt die Phase da macht dir ein fehlender Duft nichts mehr aus. Ich verwende inzwischen nichts mehr davon. Aber es ist eine Bereicherung und gute Hilfe bei der Umstellung.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Meist wird sie als einheimische Pflanze bezeichnet. Das ist nicht ganz korrekt. Aber sie gedeiht in unseren Breiten gut. Eigentlich gehört die Rosskastanie – Aesculus Hippocastanum zu den Neophyten. Ursprünglich stammt sie aus dem Orient und ist erst gegen 1576 nach Wien gekommen. Wir finden sie nun meistens in Parks oder Gastgärten wieder. Die Blüten kennt man als eine der Bach`s Blüten (Nr. 35) White Chestnut. Die Früchte hingegen haben wir als Kinder zum Basteln und Spielen gesammelt.
Nun habt ihr vielleicht schon mal davon gehört, dass man aus Rosskastanien eine wunderbare Waschlauge herstellen kann. Jeder Survival Guide weiß darüber Bescheid. Denn in der Wildnis muss man sich saponinhaltige Pflanzen suchen, die Seife ersetzen können.
Saponine, dass sind Seifenstoffe die in manchen Pflanzen recht hoch enthalten sind. Dazu gehört die Rosskastanie, das Seifenkraut oder auch der Efeu und auch die importierte Waschnuss. Sie alle eigenen sich zum Wäsche waschen. In der Tat wasche ich mit der Rosskastanie schon mehrere Jahre und dies mit gutem Erfolg. Davor habe ich die indische Waschnuss verwendet und habe auch mit ihr gute Erfahrung gemacht.
Allerdings muss man sich erstmal daran gewöhnen, dass in der Waschmaschine kein Schaum zu sehen ist.
Eine Lauge für die Waschmaschine ist sehr einfach herzustellen. Dafür verwendest du die Früchte der Rosskastanie. Für alle die vorher die Waschnuss benutzt haben fällt eine Umstellung auf die Rosskastanie sehr leicht. Das schöne ist, man kann sie gratis von der Straße sammeln. Man spart nicht nur enorm viel Geld, sondern ihr schont damit die Umwelt und die Wasserbelastung sinkt.
Zubereitung von Rosskastanien Waschlauge:
1-2 El zerkleinerte Rosskastanien
1 Liter kochendes Wasser
Gib in eine Milchflasche zuerst die Rosskastanien und übergieße diese mit kochendem heißem Wasser. Verschließen und für 2 h ziehen lassen. Zwischendurch immer wieder schütteln.
Anschließend abfiltern und den Sud wieder in saubere Flaschen füllen. Der Liter Rosskastanienwasser reicht mir für drei Maschinengänge.
Ich habe lange Zeit die ganzen Kastanien getrocknet. Bei Bedarf habe ich sie immer mit einem Nussknacker zerkleinert. Dann habe ich diese in einem Glas mit Wasser angesetzt. Ja du hörst richtig denn mehr braucht es dazu nicht.
Leider war das mit der Zeit sehr mühsam und benötigte immer viel Zeit.
Nun habe ich seit längerem einen Hochleistungsmixer der das Ganze doch vereinfachte. Ich ging nun her und schnitt die ganzen frischen Nüsse mit der Brotmaschine in Scheiben. Danach kamen die Scheiben in meinen Mixer und wurden so fein verarbeitet.
Nach dieser Variant mit der Brotmaschine musste ich zur Physio, da mein Rücken beleidigt war.
Also war das noch nicht die ideale Lösung.
Bewährt hat sich, die gewaschenen, sauberen Rosskastanien Früchte durch den sauberen Gartenhäcksler zu geben.
Oben reinschmeißen und unten mit einer großen Wanne oder Kübel auffangen. Man hat sofort feines Granulat!
Danach gab ich das feine Material auf ein Backblech und trocknete alles bei ca. 80°C im Ofen.
Man muss unbedingt am Anfang die Ofentür etwas offen damit der Dampf entweichen kann.
Das feine Waschgranulat fülle ich in dichte Gläser ab. Bei Bedarf setzte ich 1 El für 1000 ml Wasser an. Dies reicht mir für einen Waschgang. Ideal ist es wenn die Waschlauge 2 h ziehen kann bevor du sie verwendest. Längstens einen Tag. Wenn du die Lauge länger stehen lässt fängt sie an zu gären. Zum Waschen kannst du sie schon verwenden, aber dann ist der Geruch der Wäsche nicht so schön.
Generell ist der Geruch der Wäsche neutral. Naja sie riecht einfach nach nasser Wäsche. Wenn du einen Duft möchtest gibt es ein paar Tricks. Dazu wird es aber noch einen extra Beitrag geben.
Umso feiner die Kastanien geschnitten sind umso schneller lösen sich die Saponine raus.
Bestimmte Flecken müssen aber vorbehandelt werden. Diese schafft die Waschlauge nicht. Damit du weiche Wäsche bekommst und auch um gegen Kalk vorzugehen kannst du einen Schuss Essig in die Waschkammer geben. Ich bevorzuge aber Reine Soda. Davon gebe ich 1 EL in die Waschkammer. Reine Soda hat den Vorteil, dass sich erst gar kein Kalk ablagert. Bei weißer Wäsche gebe ich noch 1 EL Sauerstoffbleiche hinzu.
Übrigens kannst du deine Waschlauge auch ganz normal als Geschirrspülmittel oder Puztmittel einsetzten.
Immer wieder hört man, man möge die Kastanien den Wildtieren lassen. Bei uns wachsen die Bäume aber meist kultiviert in Gärten oder Parks in den Städten. Unser Jäger hat keine Verwendung für sie da wir zu wenig Hirsche in unserer Region haben. In anderen Gebieten ist das anders und man ist über eine Abgabe froh. Erkunden lohnt sich also.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Manche Jahre beschenken uns mit einer Gurkenernte, die so üppig ist, dass man kaum weiß, wohin mit den ganzen Gurken. Vom eingeweckten Gurkensalat bis zur exotischen Gurkenmarmelade habe ich schon alles ausprobiert – und das meist mit überraschendem Erfolg.
Heute möchte ich euch mein besonderes Gurkenlikör-Rezept vorstellen, das garantiert Eindruck machen wird. Wenn eisgekühlt serviert, ist dieser Likör eine wahre Geschmacksexplosion und sorgt für Begeisterung bei jedem Anlass.
Hoher Wassergehalt: Gurken bestehen zu etwa 95% aus Wasser, was sie zu einem perfekten Snack für heiße Sommertage macht und gleichzeitig zur Hydratation beiträgt.
Kalorienarm: Gurken sind sehr kalorienarm und eignen sich hervorragend für eine leichte, gesunde Ernährung.
Reich an Nährstoffen: Sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin K, Vitamin C, Magnesium und Kalium.
Antioxidative Eigenschaften: Gurken sind reich an Antioxidantien, die helfen, freie Radikale im Körper zu bekämpfen und so die Zellen vor Schäden zu schützen.
Förderung der Verdauung: Durch den hohen Ballaststoffgehalt unterstützen Gurken die Verdauung und können Verstopfung vorbeugen.
Entzündungshemmend: Die in Gurken enthaltenen Pflanzenstoffe können entzündungshemmend wirken und so zur allgemeinen Gesundheit beitragen.
So nun sieht man, Gurken haben viele Vorteile. Nun trotzdem ist manchmal schwer alle zu verarbeiten.
Der Gurkenlikör ist eine super Möglichkeit viele Gurken zu verwenden. Es ist ein sehr erfrischender und überraschend guter Likör. Eisgekühlt ein Hochgenuss!
Midnight Moon Gurken Likör Rezept:
Verwenden kannst du jede Art von Gurken. Das ist nicht so tragisch.
Man benötigt:
4 – 5 große Gurken, geschält und entkernt
1,5L Ansatzkorn 40%
800g brauner Kandiszucker
eine Stange Zimt optional oder ein Bund Bohnenkraut
Die Gurken nach dem schälen und entkernen klein schneiden. In ein Weitglas füllen und mit Zucker und Korn übergießen. Mindestens eine Woche oder etwas länger ziehen lassen und immer wieder schütteln. Durch den braunen Kandis bekommt der Likör eine schöne goldene Farbe.
Verwende noch Kräuter wie Melisse oder Minze und er bekommt noch das gewisse Extra!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Warum du dir diese Kräuterführung nicht entgehen lassen solltest!
Die Natur hält einen wahren Schatz an Heil- und Würzkräutern für uns bereit – man muss nur wissen, wie man ihn nutzt! Bei meiner Kräuterführung im wunderschönen Kräutergarten Lustenau tauchen wir gemeinsam in die Welt der essbaren Wildpflanzen und Heilkräuter ein.
Kräutergarten Lustenau Führung mit Marlies Schneider, Referentin der FNL-Kräuterakademie nach Ignaz Schlifni
🌿 Lernen, erkennen, nutzen: Welche Kräuter sind essbar? Wie sammelt man sie richtig? Welche Methoden eignen sich am besten zum Trocknen und Konservieren? All das erfährst du praxisnah vor Ort.
🥗 Grüne Blätter als neue Lebensmittel: Viele heimische Pflanzen sind wahre Nährstoffbomben! Ich zeige dir, wie du sie ganz einfach in deine tägliche Ernährung integrieren kannst – für mehr Vitalität und Genuss.
✨ Altes Wissen neu entdecken: Unsere Vorfahren kannten die Kraft der Kräuter. Lass dich inspirieren und lerne, wie du diese wertvolle Tradition in deinen Alltag bringst!
Sichere dir jetzt deinen Platz und erlebe die Kraft der Kräuter hautnah! 🌱💚
mit Marlies Schneider (in Vertretung von Marianne Fischer) Dipl. Kräuterexpertin und geprüfte Wanderführerin
Thema: Vortrag „Auf den Spuren der Wild- und Gartenkräuter“
Wann: Samstag, 21. Mai 2016, 14:00 bis ca 17:00 Uhr
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Kräuterspaziergang im Privatgarten des Bildungszentrums Hard – Ein Erlebnis für alle Sinne! 🌿✨
Tauche ein in die Welt der Heil- und Wildkräuter! Im wunderschönen Privatgarten des Bildungszentrums Hard erkunden wir gemeinsam, welche Schätze direkt vor unserer Haustür wachsen. Erfahre, wie du heimische Kräuter sicher erkennst, nachhaltig sammelst und vielseitig verwendest – sei es in der Küche, für die Hausapotheke oder zur Körperpflege.
Kräuterspaziergang beim Bildungszentrum Hard mit Marlies Schneider
🌱 Was erwartet dich? ✔ Spannendes Kräuterwissen aus erster Hand ✔ Praktische Tipps zum Sammeln, Konservieren und Anwenden ✔ Überraschende Geschmackserlebnisse mit essbaren Wildkräutern
Lass dich inspirieren und entdecke die Kraft der Natur! Dieser Spaziergang ist die perfekte Gelegenheit, dein Wissen zu erweitern und mit Gleichgesinnten in die Welt der Kräuter einzutauchen.
📅 Melde dich jetzt an – die Plätze sind begrenzt! 💚
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Einladung zum Kräuterstammtisch in Vorarlberg – Gemeinsam die Welt der Kräuter entdecken!
Ich lade euch herzlich zu einem geselligen Kräuterstammtisch in Vorarlberg ein!
Dieser Kräuterstammtisch in Vorarlberg richtet sich an FNL-Mitglieder sowie alle Kräuterinteressierten, die sich in entspannter Atmosphäre über ihr Lieblingsthema austauschen möchten.
Kräuterstammtisch in Vorarlberg mit Marlies Schneider
Was erwartet euch? ✔ Ein ungezwungenes Outdoor-Treffen inmitten der Natur ✔ Austausch über Kräuterwissen, Anwendungen & Erfahrungen ✔ Gemütliches Beisammensein mit Gleichgesinnten
Ob langjährige Kräuterexpert:innen oder neugierige Einsteiger:innen – alle sind willkommen! Packt eine Sitzdecke oder Klappstuhl ein, bringt gerne eure Fragen oder Erfahrungen mit und lasst uns gemeinsam einen schönen, inspirierenden Abend verbringen.
Termin & Ort folgen – bleibt gespannt! Ich freue mich auf euch!
Zwei Mal im Jahr wird es ein Stammtischtreffen für euch geben.
Der Stammtisch findet nur bei gutem Wetter statt und ausschließlich in der Natur am Bodensee!
Bitte dementsprechend ausgerüstet sein. Dauer ca. 1 – 1,5 Stunden.
Der Verein „Freunde naturgemäßer Lebensweise“ zählt zu den traditionsreichsten Kräutervereinen im deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren setzt sich der Verein aktiv dafür ein, altes Kräuterwissen zu bewahren und an interessierte Menschen weiterzugeben. Heute engagieren sich rund 200 ehrenamtliche Mitglieder in mehreren Ländern und organisieren Kräutertreffs, Wanderungen, Seminare und Ausbildungen. Ein besonderes Herzstück sind die zahlreichen Kräutergärten, die nicht nur seltene Pflanzen erhalten, sondern auch als lebendige Lernorte dienen.
Gegründet wurde der Verein vom Kärntner Ignaz Schlifni. Sein Leben war geprägt von persönlichen Erfahrungen mit Heilpflanzen. Eine prägende Begegnung mit der Schneerose brachte ihn dazu, sich intensiv mit der Volksheilkunde auseinanderzusetzen. Daraus entstand sein Lebensauftrag. Er wollte Menschen zeigen, wie sie die Kraft der Natur für ihre Gesundheit nutzen können. Dieses Wissen sammelte er über Jahrzehnte und gab es mit großer Leidenschaft weiter. Bis heute bildet seine Arbeit die Grundlage für alle Inhalte im Verein und in der Ausbildung.
Ein zentraler Bereich ist die FNL Kräuterakademie nach Ignaz Schlifni. Sie wurde 2010 als Bildungsinstitution gegründet und ist heute ein anerkanntes Institut der Erwachsenenbildung. Hier lernen Teilnehmer den praktischen Umgang mit Heilpflanzen. Dazu gehört das Bestimmen, Sammeln und Verarbeiten von über 400 heimischen Kräutern. Die Ausbildung verbindet traditionelles Wissen mit aktuellen Erkenntnissen und legt großen Wert auf Praxis und Naturbezug.
Die Qualität dieser Arbeit ist mehrfach ausgezeichnet. Der volksheilkundliche Kräuterkurs wurde von der österreichischen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anerkannt. Damit wird bestätigt, dass hier Wissen nicht nur vermittelt, sondern verantwortungsvoll im Sinne von Nachhaltigkeit weitergegeben wird.
Auch im Bereich Umwelt setzt die Akademie klare Standards. Sie trägt das Österreichische Umweltzeichen und erfüllt damit strenge Kriterien für nachhaltige Bildungsarbeit und Umweltmanagement. Zusätzlich ist sie als Ö-Cert Qualitätsanbieter anerkannt. Das sichert dir transparente, hochwertige Ausbildung auf österreichischem Niveau.
Der Verein steht für gelebtes Wissen, praktische Erfahrung und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Wenn du dich für Kräuter interessierst, findest du hier fundiertes Wissen, Gemeinschaft und direkte Anwendung in deinem Alltag.
Wenn du noch mehr zu unserem Kräuterverein erfahren möchtest dann kannst du gerne die Webseite dazu besuchen. Hier findest du alle nötigen Informationen und auch Informationen zur FNL-Kräuterakademie und unserem Kursprogramm.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.