Um euch bestmögliche Kurse anbieten zu können bilde ich mich in Sachen Kräuterkunde immer wieder weiter. Zur Zeit besuche ich immer wieder die besten Ausbilder. Diese bietet der Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise an. Dadurch bin ich in ganz Österreich unterwegs. Da ich mit dem Auto unterwegs bin, muss man hin und wieder mal stehen bleiben. Ich mag Autobahntoiletten nicht sonderlich. Es gibt so gut wie nie eine Seife um sich die Hände zu waschen. Also wurde es längst überfällig eine „Seife to go“ zu basteln.
Ich habe vom Seifensieden immer Seifenraspeln übrig. Für alles mögliche kann man diese gebrauchen und somit auch für eine „Seife to go“. Es ist eine ideale Resteverwertung und total brauchbar.
In kleinen Döschen abgepackt ist die mobile Seife in der Tasche gut verstaut und schnell zur Hand. Wer keine Seifenreste übrig hat, kann natürlich auch von einer Naturseife ein paar Raspeln abreiben und diese so mitnehmen. Oder du verwendest Seifenstückchen die für eine Dusche schon recht klein sind und einem immer wieder aus der Hand fallen. Einfach trocknen lassen und dann klein schneiden.
Um die Seife zu verwenden, nimmt man ein kleines Stück, bevor die Hände nass sind. Dann wäscht man sich die Hände damit.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Manchmal reicht ein tiefer Atemzug, um Körper und Geist zu erfrischen. Kleine, praktische Naseninhalatoren bieten eine wunderbare Möglichkeit, die Kraft ätherischer Öle gezielt einzusetzen. Ob zur Unterstützung bei Erkältungen, zur Förderung der Konzentration oder einfach für einen Moment der Entspannung. Diese handlichen Begleiter sind vielseitig. Sie sind einfach anzuwenden.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du deinen eigenen Naseninhalator mit ätherischen Ölen befüllst und welche Mischungen sich für unterschiedliche Bedürfnisse eignen. Zudem schauen wir uns an, welche Vorteile diese kleinen Helfer aus volksmedizinischer Sicht haben.
Es ist die typische Zeit für eine verstopfte Nase. Es ist total lästig und unangenehm. Ich habe mir darum einen Nasen-Inhalator gemacht. Nett schaut eine Inhalationshülse aus.
So ein Stift ist total einfach hergestellt und du kannst wieder erleichtert atmen. Zudem kannst du ihn immer wieder nachfüllen. Du hast also so gut wie kein Wegwerf-Produkt wie zum Beispiel ein Plastikfläschchen. Du weißt auch ganz genau was du da einatmest. Ich empfehle dir hochqualitative ätherische Bio-Öle dafür zu verwenden, ein Geschenk unserer Pflanzenwelt in höchst konzentrierter Form.
Ich habe mir hier einen Inhalator für eine verstopfte Nase gemacht.
So wird es gemacht:
Auf den Wattestab werden
2 Tropfen Speik Lavendel – Lavandula latifolia, beruhigt und fördert die Konzentration, schmerzlindernd
2 Tropfen Pfefferminze – Mentha x. piperita, schleimlösend, hilft bei Kopfschmerzen und erfrischt
2 Tropfen Eukalyptus – Corymbia citriodora, stark entzündungshemmend, antiallergisch
2 Tropfen Citronella – Cymbopogon winterianus, erheiternd und entkrampfend
anschließend gibst du den Wattestab in das vorgesehene Gläschen das mit dem Deckel verschlossen wird. Dann wir das Behältnis in die Hülle gesteckt. Schon kannst du an deinem Nase-frei-Inhalator schnuppern und befreit durchatmen.
Vorteile aus volksmedizinischer Sicht
In der Volksmedizin werden ätherische Öle seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Atemwege und des Wohlbefindens genutzt. Die Anwendung über einen Naseninhalator hat dabei einige besondere Vorteile:
Gezielte Inhalation: Die Öle gelangen direkt in die Atemwege, ohne die Umgebung unnötig zu beduften.
Unterstützung bei Erkältungen: Klassische Erkältungsöle wie Eukalyptus, Thymian oder Pfefferminze können die Nase befreien und das Durchatmen erleichtern.
Linderung bei Kopfschmerzen: Frische Düfte wie Pfefferminze oder Rosmarin können bei Spannungskopfschmerzen wohltuend wirken.
Stimmungsaufhellung und Stressreduktion: Zitrusdüfte oder Lavendel können beruhigen und das emotionale Gleichgewicht fördern.
Tragbar und praktisch: Im Gegensatz zu einer Dampfinhalation kann man den Naseninhalator jederzeit und überall verwenden.
Mit diesen kleinen Helfern hast du die Kraft der Natur immer griffbereit – ein wohltuender Atemzug genügt!
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Hast du dich schon einmal gefragt, wie du deine eigene, natürliche Seife herstellen kannst – ganz ohne künstliche Zusätze und mit genau den Inhaltsstoffen, die deiner Haut guttun? In meinem Seifensiedekurslernst du die traditionelle Kunst desSeifensiedens im Kaltverfahren von Grund auf kennen und stellst deine ganz persönlichen Seifen her!
Workshop für Naturseife sieden im Kaltverfahren in Vorarlberg mit Marlies Schneider
Alle meine Workshop Termine findest du hier: Termine
29.02.2020 14:00 Uhr ─ 18:00 Uhr
Der zweite Termin wird vor Ort ausgemacht.
Seestraße 5b, 6971 Hard
Ich möchte dich für dieses besondere Hobby begeistern. Du erfährst alles was du benötigst, um deine eigene Seife herzustellen. Wir werden an diesen Nachmittag verschiedene Seifen herstellen. Davon kannst du nach dem Ausformen ca. 800 g – 1000 g mitnehmen.
mit Marlies Schneider Dipl. Kräuterexpertin
Info/Anmeldung: Tel 0680 2113129 oder
E-Mail: naturzumwohlfuehlen@a1.net
Warum solltest du meinen Kurs buchen?
Praxisnah & verständlich: Ich begleite dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess – von der Auswahl der Öle bis hin zur fertigen Seife.
Natürliche Zutaten: Wir verwenden hochwertige, hautfreundliche Rohstoffe, damit deine Seifen nicht nur schön, sondern auch pflegend sind.
Individuelle Kreationen: Du bestimmst Farbe, Duft und Zusatzstoffe selbst und erschaffst deine ganz persönliche Naturseife.
Wissen fürs Leben: Nach dem Kurs kannst du selbstständig Seifen zu Hause herstellen – perfekt für dich selbst oder als besonderes Geschenk.
Kreativer Spaß in entspannter Atmosphäre: Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du wirst mit viel Freude und Inspiration aus dem Kurs gehen.
Erlebe die Faszination des Seifensiedens und entdecke, wie einfach es ist, nachhaltige und wohltuende Seifen selbst herzustellen. Melde dich jetzt an und tauche ein in die wunderbare Welt der handgemachten Seifen!
Heute möchte ich euch einfach mal meine Begeisterung kundtun. Ich Räuchere ja wirklich unheimlich gerne. Ich finde es sehr angenehm und ich mag diese Düfte von Kräutern und Harzen. Ich habe alle möglichen Räucherwerke und ganz verschieden Stövchen. Zu ganz unterschiedlichen Anlässen verwende ich diese.
Es hat alles seine Vor-, und Nachteile. Zu Anfangs habe ich nur Kohle verwendet. Jedoch war mir die kleinste Kohle oder ein viertel davon oft zu viel des Guten. Außerdem mach ich ja nicht jeden Tag eine Schutzräucherung oder ähnliches. Es kommt eben immer darauf an wie, was und warum ich Räuchern möchte.
Um am Abend ein bisschen zu räuchern habe ich bisher das Sieb verwendet. Doch ist mir mit meiner empfindlichen Nase dies oft zu viel. Ich konnte es zwar sehr gut dosieren aber nun habe ich das noch bessere Räucherstövchen für „zwischendurch“ gefunden. Ich habe mir bei meinem Töpfer einen Salbenofen bestellt mit dazu passendem Räuchersieb.
Besonders am Abend wenn ich einfach ein bisschen Räucherwerk auflegen will, zur Entspannung, ist dieses Räucherstövchen ideal. Der Duft ist wunderbar zart nie zu stark. Ich liebe dieses Teil.
Räuchern trägt dazu bei, dass wir abschalten können, entspanne können. Dann geht es uns gut und es ist eine wohltat für Körper und Seele. Wir schauen oft viel zu wenig auf uns.
Guter Schlaf ist essenziell für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper, das Immunsystem wird gestärkt, und unser Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages. Doch viele Menschen – ob Kinder oder Erwachsene – haben Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen und schnell einzuschlafen.
Es gibt viele Faktoren, die unseren Schlaf positiv oder negativ beeinflussen können:
Licht und Dunkelheit: Künstliches Licht, vor allem von Bildschirmen, hemmt die Produktion von Melatonin – dem Schlafhormon. Dunkelheit signalisiert dem Körper hingegen, dass es Zeit ist, sich auszuruhen.
Rituale und Gewohnheiten: Feste Einschlafrituale helfen dem Körper, sich auf die Nacht einzustellen. Eine regelmäßige Schlafenszeit kann Wunder wirken.
Düfte und Aromen: Bestimmte ätherische Öle, wie Lavendel, Bergamotte oder Kamille, wirken entspannend auf Körper und Geist und können das Einschlafen erleichtern.
Stress und Gedankenkarussell: Sorgen und Grübeleien können den Schlaf stören. Entspannungstechniken, Meditation oder Atemübungen können hier helfen.
Selten aber doch konnte mein Kleiner am Abend nicht einschlafen. Dann konnte es schon passieren, dass er sich im Dunkeln fürchtete. Dafür habe ich vor langer Zeit einen Schlafspray gemischt. Was soll ich sagen, es funktioniert so gut. Der Duft ist angenehm beruhigend und mein Sohn schläft so gut wie immer schnell ein. Es braucht nicht viel einfach ein oder zwei Sprühstöße sind ausreichend.
Wir haben gemeinsam den Raumspray hergestellt. Ich habe ihm eine kleine Auswahl an passenden ätherischen Ölen hingestellt. Er durfte daran schnuppern und sich welche aussuchen.
Hier nun unser Rezept
95 ml Lavendel-Hydrolat welches vom Lavendel aus unserem Garten stammt 5 ml Vodka 1 Msp Natron
Dann durfte er sich noch ätherische Öle aussuchen. Er hat sich für eine feine Mischung entschieden und ist ganz begeistert.
Vor dem Gebrauch wird die Mischung einfach gut geschüttelt. Der Duft ist entspannend und angenehm. Wenn wir dann den Spray benötigen holen wir den „Zauberspray„.
Kindern gefällt sowas sehr, denn zugegeben, wer hat denn schon einen „Zauberspray“ daheim?
Du kannst auf diese Weise diverse Raumsprays mischen. Es muss ja nicht unbedingt ein Schlafspray sein. Manchmal möchte man einen Erfrischungsduft für den Wohnraum oder das Badezimmer haben. Zitrusöle sind da meine Favoriten, da sie eine positive Schwingung in den Raum bringen.
Tipp für einen guten Schlaf:
Schlaf fördern – auf natürliche Weise Ein sanftes Einschlafritual kann dabei helfen, schneller in den Schlaf zu finden. Dazu gehört eine beruhigende Atmosphäre im Schlafzimmer, wenig Ablenkung und vielleicht eine entspannende Duftmischung.
Mein Schlafspray hat uns über viele Jahre hinweg gute Dienste geleistet – insbesondere wenn mein Sohn nicht zur Ruhe kam. Ein paar Sprühstöße in der Luft genügten, und nach wenigen Minuten schlief er friedlich ein. Die kraftvolle Wirkung der natürlichen Inhaltsstoffe schafft eine angenehme, beruhigende Umgebung, die den Körper sanft in den Schlaf begleitet.
Wenn du eine natürliche Möglichkeit suchst, um deinen Schlaf zu verbessern, schau dir mein Rezept für den Schlafspray an. Es könnte auch den Schlaf deiner Familie verbessern. Vielleicht wird er auch für dich zu einem wertvollen Begleiter in der Nacht.
Tipp:
Dieser Schlafspray eignet sich auch hervorragend um die Bettwäsche etwas aufzufrischen. Er ist natürlich für Erwachsene und Kinderbettwäsche geeignet.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Die Grillsaison steht vor der Tür, und was könnte besser dazu passen als eine selbstgemachte BBQ-Sauce? Hier habe ich ein besonderes Rezept geteilt, das Brombeeren und Tomaten kombiniert, um eine fruchtig-würzige Note zu erzielen.
Ich möchte somit gleich mit einem Rezept beginnen welches für die Grillsaison bestimmt ist.
Ich hatte noch Brombeeren eingefroren und dachte ich mach eine gute Sauce daraus. Natürlich musst du nicht bis zur Grillsaison warten. Sie passt zur Gemüsepfanne oder zum Braten ganz genauso.
Zutaten
Vorgehensweise
1 Kg Brombeeren 1 Kg Tomaten, gewürfelt 2 große Tassen Orangen-Saft oder ein anderer Fruchtsaft (eventuell etwas mehr)
1 Tl Chili (nicht ganz fein gemahlen und je nach dem wie scharf du gerne isst) 1 Schuss Whiskey (Dimple zum Beispiel dieser hat einen rauchigen Geschmack) 1 Tl Senfkörner gemahlen
1 Tl Pektin, Pulver (du kannst auch Stachelbeeren verwenden oder eine Quitte, diese sollten gleich mitgekocht werden) optional noch 1 Tl Rosensalz oder Rauchsalz optional ein Schuss Essig
Tomaten würfeln und zusammen mit den Brombeeren in einen großen Topf geben.
Suppenwürze, Saft, Zucker und Knoblauch hinzufügen.
Alles gut weich kochen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und gut rühren, damit nichts anbrennt.
Die Mischung durch ein feines Sieb streichen und in sterile Flaschen füllen.
Optional: Die Sauce im Einkochautomat einkochen, um die Haltbarkeit zu verlängern.
In schöne Flaschen gefüllt, ist diese Sauce auch ein schönes Mitbringsel für eine Einladung zu einem Grillabend.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Kerzenlicht verleiht jeder Umgebung eine besondere Atmosphäre – es strahlt Wärme, Ruhe und Geborgenheit aus. Doch nicht alle Kerzen sind gleich. Wer Wert auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit legt, wird von handgemachten Bienenwachskerzen begeistert sein. Sie sind nicht nur wunderschön, sondern auch eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Kerzen.
Letztes Jahr habe ich mir Bienenwachskerzen gekauft, doch leider sind diese nicht gerade billig. Da ich mir aber im Sommer Bio-Bienenwachswaben besorgt habe, dachte ich, ich roll meine Kerzen heuer wieder selbst.
Hier habe ich eine Anleitung, wie du Bienenwachskerzen aus Wabenplatten und Kräutern selbst herstellen kannst. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Magie der Natur in deine vier Wände zu bringen. Es ist auch ein tolles Geschenk für besondere Menschen.
Man benötigt nur einen Docht und Waben.
Die Waben schneidet man auf die gewünschte Größe zu. Ich habe einfach die komplette Breite genommen da ich für den Adventskranz nicht zu kleine Kerzen möchte.
Man legt den Doch an den Rand der breiten Seite und rollt diesen anschließend möglichst fest zu einer Rolle. Das ist nicht so einfach aber nach ein paar Übungen, klappt das ganz gut.
Fertig!
Wenn du dicke Kerzen möchtest rollst du einfach eine weitere Wabe ein. Aber beachte, dass dann der Docht dicker sein muss.
Wenn du ein feine Kräuterkerze machen möchtest, pulverisierst du ein paar Kräuter deiner Wahl und streust diese auf die Wachsplatte. Die weiteren Schritte sind gleich wie oben. Die Kräuter verleihen der Kerze noch das gewisse Extra. Ich habe mich für Zitronenverbene entschieden, da ich diesen Duft ganz besonders liebe.
Kerzen sollte man nie unbeaufsichtigt lassen. Ganz besonders wichtig ist es dann, wenn man trockene Kräuter mit eingearbeitet hat. Diese Kerzen können sehr stark brennen bzw. die Kräuter können Feuer fangen.
Tipp:
Rolle zuerst den Docht mit dem Wachs etwas ein. Streue erst dann ein paar Kräuter auf. So kommen sie mit dem brennenden Docht nicht so gut in Kontakt und die Kräuter verströmen einen milden angenehmen Duft.
Wenn du Bienenwachsplatten kaufen möchtest, achte darauf, dass es 100% echtes Bienenwachs ist. Ich habe hier Bio-Wachsplatten gekauft. Diese sind zwar recht teuer, aber ich habe die beste Qualität.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Warum Bienenwachskerzen so besonders sind
🌿 Rein natürlich – Im Gegensatz zu Paraffinkerzen, die aus Erdölprodukten bestehen, sind Bienenwachskerzen ein reines Naturprodukt. Sie enthalten keine künstlichen Zusätze und verströmen einen angenehmen, sanften Honigduft.
🌿 Besseres Raumklima – Bienenwachs enthält natürliches Propolis, das beim Abbrennen in die Luft gelangt und das Raumklima verbessert.
🌿 Längere Brenndauer – Durch ihre dichte Struktur brennen Bienenwachskerzen länger und gleichmäßiger als viele andere Wachskerzen.
🌿 Individuelle Gestaltung – Mit Bienenwachsplatten lassen sich ganz einfach wunderschöne Kerzen rollen – verziert mit duftenden Kräutern oder Blüten werden sie zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Kerzen rollen mit Bienenwachs & Kräutern
Lass dich inspirieren und entdecke die Schönheit handgemachter Kerzen! ✨🕯
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe einen recht großen Stock Liebstöckel – Levisticum officinale im Garten. Liebstöckel gehört zu der Familie der Doldenblütler – Apiaceae und hat sehr viele ätherische Öle in sich. Es ist ein wunderbares sehr aromatisches Kraut, das sehr gerne in der Küche verwendet wird. Es gehört auf alle Fälle in eine selbstgemachte Suppenbrühe.
Liebstöckel trägt auch den Volksnamen „Maggikraut“. Maggi selbst wurde 1886 von Julius Maggi entwickelt welches einen Ersatz für Fleischextrakt wurde und völlig vegan ist. Das Produkt hat sich bis heute gehalten und findet sich in vielen Küchen. Ich habe Maggi selbst nicht in Gebrauch und ich kenne es nicht gut. Meine Mutter hat es nie verwendet und so wurde es auch nicht an mich weiter gegeben. Aber Sojasauce verwende ich hin und wieder ganz gerne in Wokgerichten. Beide Produkte basieren auf Soja und Weizen. Dies gefällt mir weniger da ich doch gerne auf Soja und Weizen verzichte.
Nun da mein Liebstöckel so schön war habe ich in abgeerntet und eine Würzsauce daraus gemacht.
275 g Liebstöckel – Levisticum officinale
3-4 Karotten klein geschnitten 1 rote Zwiebel samt Schale, geviertelt
1 El Pfeilwurzelstärke, optional bei sofortigen Gebrauch.
Den Liebstöckel in große Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Karotten dazugeben. Alles in einen Topf geben, der mit 1,5 l Wasser gefüllt ist. Die Gewürze im Mörser zerquetschen und dazu geben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Über Nacht stehen lassen. Nochmal aufkochen und durch einen Filter laufen lassen.
In der Zwischenzeit den Zucker karamellisieren bis er eine schöne Farbe angenommen hat und mit dem abgefilterten Sud ablöschen. Solange rühren bis sich der Zucker gelöst hat.
Das Salz hinzugeben und den Sud etwas reduzieren lassen.
Wer möchte kann die Würzsauce noch mit etwas Pfeilwurzelstärke (optional Johannisbrotkernmehl) andicken.
Die Liebstöckel-Würzsauce in saubere Flaschen füllen, fertig.
Zucker und Salz konservieren ausreichend.
Verwende die Würze für Eintöpfe, Wokgerichte oder auch mal für das Frühstücksei.
Die Sauce ist vegan, geeignet für Paleo-Rezepte sowie glutenfrei. Ideal also auch für alle die eine Weizenunverträglichkeit haben. Zudem preisgünstig und selbstgemacht.
Auch mal als Geschenk aus der Küche ist diese Würzsauce aus Liebstöckel etwas Besonderes.
Kulinarische Vorteile:
🌿 Intensives Aroma – Liebstöckel, auch als „Maggikraut“ bekannt, verleiht Speisen eine kräftige, würzige Note. 🌿 Natürlicher Geschmacksverstärker – Durch seine hohe Konzentration an ätherischen Ölen verstärkt Liebstöckel den Geschmack von Suppen, Eintöpfen und Saucen. 🌿 Vielseitig einsetzbar – Perfekt für Würzsaucen, Kräutersalze, Gemüsegerichte und Fleischmarinaden.
Gesundheitliche Vorteile:
💚 Verdauungsfördernd – Liebstöckel regt die Verdauung an und kann Blähungen lindern. 💚 Entwässernd – Er unterstützt die Nierenfunktion und wirkt harntreibend. 💚 Entzündungshemmend – Seine Inhaltsstoffe haben eine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm.
Liebstöckel ist also nicht nur eine geschmackliche Bereicherung, sondern auch ein gesundes Kraut mit vielen wertvollen Eigenschaften! 😊
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ab einem gewissen Alter möchten auch die kleinen Jungs schon coole Frisuren haben. Urplötzlich heißt es, Mama ich möchte meine Haare stylen. Wir haben so gut wie gar nichts für ein Styling daheim und das chemische Zeug möchte ich nicht verwenden. Natürlich hat mein Sohn kein Geduld sonder möchte seine neue Frisur sofort haben. Also musste ganz schnell ein Rezept hergestellt werden. Ich weiß das Bier öfters für die Haare verwendet wird. Es ist sehr pflegend und nährend.
Und da Mamas natürlich zaubern können, ist bei uns ganz schnell ein Rezept für einen Haarfestiger entstanden.
50 ml Bier
1 Pinch Honig (das ist ca. 1/16 Teelöffel) Du kannst auch eine Messerspitze voll Honig verwenden.
3 Spritzer Essig
Das Bier und den Honig aufkochen und vom Herd nehmen. Der Honig sollte sich auflösen. Anschließend den Essig dazu geben und in eine Flasche füllen. Vor dem Gebrauch schütteln.
Die Haare in die gewünschte Form stylen und mit dem Föhn antrocknen lassen. Der Haarfestiger funktioniert tadellos.
Vielleicht ist er nicht ganz so stark wie ein Haarspray aber dennoch sehr gut.
Dieses Rezept hat die Kunst des Haarstylings bei uns daheim gerettet. Wir haben es tatsächlich recht oft hergestellt. Es funktioniert wirklich richtig gut.
Es ist nicht nur gut für die Haare sondern auch noch für die Umwelt kein Problem.
Der Geruch verfliegt tatsächlich im nu und man riecht nicht nach Bier. Das ist ein großer Vorteil von diesem Rezept. Es ist auch unglaublich lange haltbar und stabil.
Bier & Honig – Natürliche Pflege für schönes Haar
Bier und Honig sind eine kraftvolle Kombination für die Haarpflege. Sie stärken das Haar, verleihen ihm Glanz und sorgen für natürliche Fülle.
🍺 Bier für kräftiges Haar
Enthält Vitamin B & Mineralstoffe, die das Haar kräftigen und die Kopfhaut pflegen.
Die enthaltenen Hopfen- und Gerbstoffe wirken beruhigend auf die Kopfhaut und können die Haarstruktur verbessern.
Bier verleiht dem Haar Volumen und Griffigkeit, was es zu einem idealen Styling-Produkt macht.
🍯 Honig für Feuchtigkeit & Glanz
Honig ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender und schützt das Haar vor dem Austrocknen.
Seine antibakteriellen Eigenschaften unterstützen eine gesunde Kopfhaut.
Er verleiht dem Haar einen schönen, natürlichen Glanz und macht es geschmeidig.
Die Kombination aus Bier und Honig sorgt also nicht nur für eine bessere Haarstruktur, sondern auch für eine langanhaltende Fixierung – ganz ohne chemische Zusätze! 😊
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Hast du vom Herbst noch Kürbisse übrig und bist dir nicht sicher was du daraus machen sollst? Natürlich ist Kürbissuppe der Klassiker unter den Rezepten. Also meine Ernte war recht groß und ich habe alles Mögliche daraus hergestellt. Ich habe ihn gewürfelt eingeweckt und habe Suppe, Marmelade, Chutneys aber auch einen guten Likör hergestellt.
Heute möchte ich euch ein ausgefallenes Rezept vorstellen. Kürbislikör! Oh ja, du hörst schon recht, denn in der Tat kann man daraus ein gutes Getränk zaubern. Ich finde der Hokkaido-Kürbis hat das beste Aroma darum habe ich ihn hauptsächlich im Garten angebaut. Wer jetzt noch Lagerbestände davon hat, dann nichts wir ran ans werkeln.
Rezept für einen feinen Kürbis-Likör:
800 g Kürbis, klein geschnitten
1 Grapefruit, Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten ohne Schale
2 Chili, nicht zu scharf 1/2 Tonkabohne (optional eine Vanilleschote)
560 g Kandiszucker braun 200 ml Wasser 1,1 L Korn 38%
Gib alle Zutaten in ein Ansatzglas.
Übergießen diese mit dem Korn.
Lasse die Mischung für mindestens 5 – 6 Wochen im Dunkeln ziehen.
Immer wieder schütteln denn der Zucker sollte sich auflösen.
Abseihen und in Flaschen füllen. Eiskalt servieren.
Durch braunen Kandis, erhält der Likör eine schöne goldene Farbe.
Tipp:
Bei uns ist das Wasser sehr hart und es könnte dazu führen, dass der Likör trübe wird. Man kann für diese geringe Menge Wasser auch ein destilliertes verwenden. Bei weichem Wasser ist es kein Problem
Ich habe den Ansatz übrigens zweimal durch einen Kaffeefilter laufen lassen, um möglichst alle Schwebestoffe raus zu filtern. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Hier habe ich noch ein paar Vorzüge für dich zum Hokkaido-Kürbis welchen ich verwendet habe.
Hokkaido-Kürbis – Ein echter Alleskönner
Der Hokkaido-Kürbis ist nicht nur lecker und vielseitig, sondern auch reich an wertvollen Nährstoffen. Er überzeugt mit seinem nussigen Aroma, seiner leuchtend orangen Farbe und der praktischen Eigenschaft, dass seine Schale mitverzehrt werden kann.
🎃 Warum ist Hokkaido so besonders? ✔ Reich an Beta-Carotin – Unterstützt die Sehkraft, stärkt das Immunsystem und schützt die Haut. ✔ Voller Ballaststoffe – Fördert eine gesunde Verdauung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. ✔ Gute Vitaminquelle – Enthält Vitamin C, das das Immunsystem stärkt, und B-Vitamine für Nerven & Energie. ✔ Mineralien für den Körper – Kalium und Magnesium unterstützen Muskeln, Herz und Kreislauf. ✔ Cremige Konsistenz & leicht süßlicher Geschmack – Perfekt für Suppen, Süßspeisen, Liköre oder herzhafte Gerichte.
💡 Hokkaido & Chili – Eine spannende Kombination! Die leichte Süße des Kürbisses passt perfekt zur feinen Schärfe von Chili. Das macht deinen Kürbislikör zu einem besonderen Geschmackserlebnis! Eisgekühlt entfaltet er seine Aromen noch intensiver und sorgt für eine feurige, aber sanfte Wärme im Abgang. 🥃🔥
Als Mitbringsel/Gastgeschenk bietet er sich geradezu an.
Eine besonders große Freude hatte ich , als die eine Anfrage für mein Likörrezept gekommen ist. Ich durfte es in der Naturapotheke veröffentlichen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe schon seit längerem eine Fritteuse daheim. Ein großer Nachteil ist, dass man immer so viel Altöl zum Entsorgen hat. Letztens habe ich dann in einem Seifenforum gelesen, dass unsere Vorfahren aus Altöl Seife gesiedet haben. Idealerweise könne man aus diesem gebrauchten Öl eine gute Putzseife herstellen. Die Seife würde nicht nach „Schnitzel“ riechen.
Also dachte ich mir, wenn das klappt, habe ich eine ideale Lösung um das Öl vollständig zu verarbeiten. Eine bessere Idee für Upcycling gibt es wohl nicht für Altöl. Man sollte allerdings schon wissen welches Produkt/Fett man für seine Fritteuse benutzt. Ich achte darauf eine gute Qualität zu kaufen und nicht das billige Frittieröl.
Ich habe mein Öl gut gefiltert damit keine Rückstände mehr darin waren. Nun die Farbe war goldig und der Geruch eben wie er ist. Wenn die Seife nichts wird kann ich sie immer noch aussalzen und dann sowieso zu Putzsseife verarbeiten. So mein Gedanke.
Oft verwendet man für Putzseife gerne Seifenreste die von allen Fremdkörpern wie Kräuter, Farben usw. befreit werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Aussalzen. Zudem achtet man darauf, dass das restliche Öl auch noch verseift werden kann. Das Ziel ist eine 0% Überfettung der Seife. Die Seife ist somit scharf und mit Handschuhen anzufassen.
Im Grunde gibt es kein Rezept für solche Seife. Du wiegst dein Altöl ab. Je nach Öl suchst du dir die Verseifungszahl raus. Somit kannst du dir die nötige NaOH Menge berechnen welche du für 0% Überfettung benötigst. Der Wasseranteil lag bei 30% und auch 3% Zitronensäure habe ich verarbeitet.
Du kannst gerne einen Seifenrechner aus dem Internet verwenden.
Der Seifenleim wurde schnell dick und ich konnte ihn recht rasch in Formen füllen. Die Seife an sich ist auch nach ein paar Stunden hart geworden. Ich habe sie recht rasch in Stücke geschnitten. Wird sie zu hart, bricht sie beim schneiden gerne. Einzelformen sind klar ein Vorteil.
Durch die Verseifung ist die Seife hell geworden und der Geruch wurde durch das NaOH tatsächlich neutralisiert. (Allerdings, muss man sicher berücksichtigen wie oft da Öl vorher verwendet wurde)
Die Seife ist schön hart und hat keine lange Reifezeit. Du kannst diese Seife zum Putzen verwenden oder aber auch zum Geschirr abwaschen. Als Waschmittel habe ich sie noch nicht ausprobiert aber es soll auch funktionieren. Der Schaum ist bei dieser Putzseife nicht im Vordergrund. Das ist aber auch total egal sie erfüllt ihren Zweck.
Tipp:
Erfahrung im Seifensieden ist dringend empfohlen um Putzseife herzustellen. Aber da beim Seifensieden generell Vorsicht geboten ist, ist es eigentlich nicht viel anders als sonst. Schutzkleidung ist unerlässlich! Aussalzen war definitiv nicht nötig.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Immer wieder habe ich davon gelesen man könne Kartoffeltürme bauen. Sie seien ideal für den Kleingarten und bringen einen hohen Ertrag. Nun da ich einen Kleingarten habe, dachte ich, dass ist genau das Richtige für mich. Ich habe mich schlau gemacht und mehrere Anleitungen davon studiert. Der Bau vom Kartoffelturm ist eigentlich wirklich einfach. Man braucht einen Maschendrahtzaun etwas Heu und Erde und ein paar Saatkartoffeln. Ich habe mir alles nötige besorgt und mich im Frühjahr daran gewagt zwei Kartoffeltürme zu bauen.
Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider
Ich hatte eine große Bauwannen noch herum stehen und das Gitter passend hinein gestellt. Dieses habe ich mit Kabelbinder fixiert. Danach schichtet man innen am Rand des Gitters Heu rundum.
Die Kartoffeln werden rundum gelegt und mit Erde bedeckt. So geht es weiter bis der Turm voll ist.
Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider
Nun habe ich noch eine Bambusmatte rundum gewickelt. Wie sich jedoch herausstellte war der Turm zu dicht und das Kraut der Kartoffel hatte mühe raus zu sprießen.
Tipp:
Man sollte unbedingt ein paar Bambus Röhrchen herausziehen. Dadurch wird die Matte nicht so dicht. So kann das Kraut gut sprießen.
Oder ich benutze diese erst gar nicht. Ich werde vermutlich auch den Turm mit mehr Heu füllen und mit weniger Erde.
Die Ausbeute war OK, könnte aber sicher noch besser sein. Die Idee ist aber wirklich gut und funktioniert soweit. Allerdings muss ich erst noch darauf kommen wie ich den Turm bauen muss damit auch der Ertrag besser wird.
Kartoffelturm bauen: Tipps für hohe Erträge im Kleingarten von Marlies Schneider
Hier sieht man gut, dass die Ernte nicht so üppig ausfällt. Es ist anders als auf den Bildern, die man im Internet so findet. An sich muss ich sagen, ist ein Kartoffelturm eine fantastische Idee. Ich habe mich über meine eigenen paar Kilo Kartoffeln schon sehr gefreut.
Für einen Kleingarten ist die Ernte gar nicht schlecht. Natürlich kannst du in jedem Garten einen Kartoffelturm bauen. Er ist Platzsparend und schaut witzig aus.
Ein Kartoffelturm ist eine innovative Methode, um auf kleinem Raum Kartoffeln anzubauen. Durch das vertikale Stapeln von Erdschichten kann man den Ertrag maximieren und gleichzeitig Platz sparen. Diese Anbaumethode ist besonders für Gärten mit begrenzter Fläche geeignet und ermöglicht es, frische Kartoffeln direkt vor der Haustür zu ernten.
Vorteile des Kartoffelturms:
Platzsparend: Ideal für kleine Gärten oder städtische Bereiche, da der Anbau in die Höhe erfolgt.
Hoher Ertrag: Durch das Schichtenprinzip können mehr Kartoffeln auf kleiner Fläche geerntet werden.
Einfache Ernte: Die Kartoffeln können schichtweise geerntet werden, was den Prozess erleichtert.
Materialien für den Bau eines Kartoffelturms:
Einfassung: Kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Blech, Kunststoff oder Maschendraht bestehen.
Füllung: Eine Mischung aus Erde, Kompost und Heu sorgt für optimale Wachstumsbedingungen.
Saatkartoffeln: Vorgekeimte oder keimfähige Kartoffeln werden in die Erde der ersten Schicht gelegt.
Anleitung zum Bau eines Kartoffelturms:
Grundgerüst erstellen: Bilden mit dem gewählten Material einen zylinderförmigen Rahmen.
Erste Schicht füllen: Lege eine Schicht aus Erde und Kompost ein und pflanzen die Kartoffeln.
Pflege: Regelmäßiges Gießen und gegebenenfalls Düngen fördern ein gesundes Wachstum.
Ernte: Nach der Reifezeit können die Kartoffeln schichtweise geerntet werden, indem der Turm von oben nach unten abgetragen wird.
Der Kartoffelturm ist eine effiziente und platzsparende Methode, um eigene Kartoffeln anzubauen. Mit einfachen Materialien und etwas Geschick kann man den Garten bereichern und eine reiche Ernte erzielen.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Augenbrauen zupfen kann Vorteile haben. Es kann auch Nachteile haben. Es kommt darauf an, wie und wie oft du es machst.
Vorteile des Augenbrauenzupfens:
✔ Definierte Form: Die Brauen wirken gepflegter und betonen die Gesichtszüge. ✔ Lang anhaltendes Ergebnis: Gezüpfte Härchen wachsen langsamer nach als rasierte. ✔ Präzision: Im Vergleich zum Wachsen oder Rasieren ermöglicht das Zupfen eine exakte Form.
Mögliche Nachteile:
⚠ Hautirritationen: Rötungen oder kleine Pickelchen können nach dem Zupfen auftreten. ⚠ Fehlendes Nachwachsen: Zu häufiges oder falsches Zupfen kann dazu führen, dass Härchen dauerhaft ausbleiben. ⚠ Schmerzen: Besonders empfindliche Haut kann das Zupfen als unangenehm empfinden.
Tipps für gesundes Zupfen:
🔸 Immer nach dem Duschen zupfen – dann sind die Poren geöffnet, und es tut weniger weh. 🔸 Richtung des Haarwuchses zupfen, um Haarbruch und eingewachsene Haare zu vermeiden. 🔸 Eine gute Pinzette verwenden, um präzise und sanft zu arbeiten. 🔸 Danach die Haut mit Aloe Vera oder einer beruhigenden Creme pflegen.
Wenn du unsicher bist, lass deine Augenbrauen professionell in Form bringen. Danach brauchst du nur noch einzelne Härchen nachzupfen. 😊
Rezept für ein nährendes Öl-Serum zur Pflege deiner Wimpern und Augenbrauen:
1/3 Rizinusöl 2/3 Öl nach Wahl zb. Kahaiöl oder Jojoba 0,5 % Vitamin E
Beide Öl ein einem Becherglas mischen und in saubere Gläser füllen.
Ein Vorteil von Jojobaöl ist es kriecht nicht. Auch Kahaiöl ist kein Kriechöl.
Du kannst es in eine Roll-On Flasche füllen und direkt über die Augenbrauen rollen und so das Öl aufbringen.
Oder in ein Fläschchen füllen und mit einem Wattestäbchen auf die Wimpern aufbringen.
Inzwischen gibt es auch Maskara Bürsten zu kaufen die sich dafür eignen.
Tipp:
Um auch das Wimmernwachstum anzuregen trägt man es vorsichtig mit dem Roll-On auf das Ober- und Unterlied auf. Das Öl darf nicht in das Auge gelangen. Mit einem Roll-On klappt das auftragen wunderbar. Über Nacht einwirken lassen und am Morgen wie gewohnt das Gesicht waschen.
Rizinusöl hat eine hautstraffende Wirkung und unterstützt die Kollagenproduktion.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Immer wenn ich im Urlaub bei meiner Schwester bin, besuche ich einen Kosmetik-Rohstoff-Shop. Was für ein verhängnisvolles Geschäft. Ich habe mir eine Liste geschrieben welche kosmetischen Rohstoffe ich haben möchte. Es ist schön mal direkt in ein Geschäft zu gehen und nicht alles Online zu bestellen. Man findet doch noch meistens etwas, dass nicht auf der Liste steht. Leider gibt es keinen Händler in unserer Nähe. So nütze ich immer die Chance und gehe in dieses Geschäft.
Wieder daheim habe ich mir Shampoon Bars gemacht. Ich habe mir schön aufgeschrieben was ich alles rein packen möchte.
Beim Umgang mit Tensiden wie SLSA sollte man vorsichtig sein, da feine Pulverpartikel die Atemwege reizen können. Eine geeignete Schutzausrüstung ist daher wichtig, um deine Gesundheit zu schützen. Hier sind einige Tipps:
Atemschutzmaske: Trage eine hochwertige Atemschutzmaske (Mahler Maske die keine Dämpfe durchläst), die verhindert, dass du die feinen Partikel einatmest.
Handschuhe: Verwende Handschuhe, vorzugsweise aus Nitril oder Latex, um Hautkontakt mit den Tensiden zu vermeiden.
Schutzbrille: Eine Schutzbrille ist sinnvoll, um die empfindlichen Augen vor möglichen Reizungen zu schützen.
Gut belüfteter Arbeitsplatz: Arbeite in einem gut belüfteten Raum oder, wenn möglich, im Freien. Ein Abzug oder eine Lüftungsanlage kann zusätzlich helfen, Staubpartikel zu entfernen.
Langärmelige Kleidung: Trage Kleidung, die Arme und Beine bedeckt, um Hautkontakt mit dem Pulver zu minimieren.
Beim Umgang mit Tensiden gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Eine gute Vorbereitung und die richtige Schutzausrüstung sorgen dafür, dass das Arbeiten mit solchen Stoffen sicher und angenehm bleibt.
Rosenwurzwurzeltinktur, kann ersetzt werden Kastanienblütentinktur, kann ersetzt werden zB. durch Destilliertes Wasser
Perlglanz (optional)
Ich fügte einen Spritzer von hausgemachten Tinkturen hinzu. Diese beinhalteten sowohl Rosenwurzwurzeltinktur als auch Kastanienblütentinktur.
Zuerst muss man den Cetylalkohol in den Ölen auflösen (im Wasserbad). Anschließend die Sheabutter dazu geben und auch schmelzen lassen.
Die trockenen Zutaten habe ich in einer Schüssel vermischt. Ich habe einen Mundschutz getragen da das Tensid SLSA sehr fein ist und nicht in die Atemwege gelangen sollte.
Hat man das gemacht kann man ganz langsam die Öle untermischen. Dabei ständig kneten bis eine Masse entsteht die nicht auseinander bröselt aber auch nicht zu nass ist.
In Formen drücken und im Backrohr bei 50° ca. 1,5 h trocknen lassen. Anschließend gibt man die Formen in den Tiefkühlschrank für eine Zeit.
Ich glaube meine waren ca. 1 h darin. Ich konnte meine Bars anschließend gut auslösen.
Ich habe mein Rezept mit etwas Kastanienblütentinktur und Rosenwurztinktur ergänzt.
Tipp:
Statt Tinktur eignet sich Essig besonders gut, da der pH-Wert der Shampoo Bar gesenkt werden kann. Für die Kopfhaut wäre dies ganz besonders ideal. Dafür eignen sich alle möglichen Essigansätze wie Veilchen-Essig, Rosen-Essig usw.
Für die Farbe habe ich etwas Kupfer Perlglanz genommen. Diesen kann man aber auch weg lassen.
Ich habe sie natürlich rasch getestet und ich muss sagen sie sind einfach nur hervorragend geworden.
SLSA (Sodium Lauryl Sulfoacetate)
SLSA ist ein mildes, anionisches Tensid, das aus Kokos- und Palmölen gewonnen wird. Es erzeugt einen luxuriösen, stabilen Schaum und reinigt sanft, ohne die Haut auszutrocknen. Es eignet sich besonders für empfindliche Haut. Oft wird es als Alternative zu aggressiveren Tensiden wie SLS (Sodium Lauryl Sulfate) eingesetzt.
Ekocert-Konformität: SLSA wird häufig in Naturkosmetik verwendet, da es aus pflanzlichen Quellen stammt. Es ist jedoch wichtig, die spezifische Zertifizierung des Herstellers zu überprüfen, da nicht jedes SLSA-Produkt automatisch Ekocert-zertifiziert ist.
Biologische Abbaubarkeit: SLSA gilt als biologisch abbaubar. Es ist umweltfreundlich, da es aus natürlichen Quellen stammt. Außerdem zersetzt es sich in der Umwelt.
Lavaerde
Lavaerde, auch bekannt als Ghassoul, ist eine mineralreiche Tonerde. Sie reinigt sanft, indem sie überschüssiges Fett und Schmutz absorbiert. Dabei beeinträchtigt sie nicht die natürliche Schutzschicht der Haut oder Haare. Sie ist ideal für empfindliche Kopfhaut.
Ziegenmilchpulver
Ziegenmilch ist reich an Vitaminen (wie Vitamin A) und Mineralien. Sie spendet Feuchtigkeit, beruhigt die Haut und fördert die Regeneration. In einer Shampoo-Bar hilft sie, das Haar geschmeidig und gepflegt zu halten.
Jojobaöl
Jojobaöl ähnelt den natürlichen Hautölen und hilft, die Haarfollikel zu pflegen. Es stärkt die Haarstruktur.
Kokosöl
Kokosöl ist bekannt für seine tiefenpflegenden Eigenschaften. Es dringt in die Haarstruktur ein, stärkt sie von innen und schützt vor Haarbruch.
Sheabutter
Sheabutter ist reich an Vitaminen (A und E) ist. Sie beruhigt die Kopfhaut, reduziert Trockenheit und verleiht dem Haar Glanz.
Cetylalkohol
Cetylalkohol ist ein Fettalkohol, der als Konsistenzgeber dient. Er sorgt dafür, dass die Shampoo-Bar fest bleibt, und verbessert die Verteilbarkeit der pflegenden Inhaltsstoffe.
Es hat so Spaß gemacht, dass ich in dieser Richtung sicher noch etliche Rezepte kreieren werde.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich trinke meistens Wasser aber hin und wieder möchte ich ein Tonic Water haben. Ich suchte danach, ob noch welches im Haus war. Mein Mann sagte: „Mich wundert es, dass du Tonic Water noch nicht selbst machst.“ Natürlich bin ich sofort hellhörig geworden. Kann man Tonic Water selber machen? Nach ein bisschen Recherche habe ich erfahren, dass dies möglich ist. So habe ich mir eins zusammen gebastelt in der Hoffnung, dass man es auch trinken kann.
Bittermittel gelten als tonisierend. Das Wort „Tonic“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie kräftigend oder stärkend. Es gibt unterschiedliche Bittermittel wie sogenannte „Amara adstringentia“ dh. es sind Bitter- und Gerbstoffe enthalten, dazu gehört die Chinarinde.
Die Pflanze des Chinarindenbaumes stammt ursprünglich aus Südamerika. In der Volksheilkunde hat man die Rinde bei Fieber, Schmerzen, Appetitlosigkeit und zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Man glaubte auch sie könne bei Malaria helfen. Der Wirkstoff ist Chinin dabei handelt es sich um ein Alkaloid.
Hahnemann hat mit Chinarinde experimentiert und so das Ähnlichkeitsprinzip entdeckt. Das ist auch der Grund, warum vielen Menschen Chinarinde ein Begriff ist. Es handelt sich um eine wirklich spannende Pflanze.
Aber nun zum Rezept!
1 Bio Zitrone davon den Abrieb und deren Saft 1 Bio Limette davon den Abrieb und deren Saft 1 Bio Orange davon den Abrieb und den Saft von einer halben oder ganzen Orange
20 g Chinarinde geschnitten 7 g Pimentkörner 4 g Wacholderbeeren
5 Stk Kardamomkapseln, grün 2 cm Ingwer klein geschnitten oder geraspelt
5 Stängel Zitronengras (ca 120 g kann auch ruhig mehr sein) klein geschnitten
1 g Salz
1 Liter Wasser
1 kg Sirupzucker
Da wir hier Chinarinde verarbeiten habe ich einen Kaltauszug gemacht.
Ich habe 20 g Chinarinde mit 1 Liter kaltem Wasser übergossen und 36 h stehen lassen.
Danach kam der Abrieb der Zitrusfrüchte hinzu und die gemörserten Gewürze sowie das Zitronengras, Saft der Zitrusfürchte und das Salz.
Alles zusammen wird aufgekocht.
Abkühlen lassen und die Gewürze abseihen.
Weiters durch einen Kaffeefilter abfiltern und wer hat, zum Schluss durch die Nutsche abfiltern, damit möglichst alle Schwebeteile entfernt werden.
So entsteht eine klare Flüssigkeit. Die klare Flüssigkeit mit dem Sirupzucker in einen Topf geben und aufkochen.
In saubere Flaschenfüllen, fertig.
Ich würde das Tonic nicht mehr durch die Filternutsche filtern. Es geht kaum durch und dauert ewig.
Es ist einfacher wenn man den Sud ein zweites Mal durch einen Kaffeefilter laufen lässt um viele Schwebestoffe zu entfernen.
Mein selbstgemachtes Tonic-Sirup-Rezept ist eine kreative Mischung aus natürlichen Zutaten. Diese Zutaten sorgen nicht nur für den erfrischenden Geschmack. Sie bieten auch verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften. Hier ist ein Überblick über die einzelnen Inhaltsstoffe:
1. Zitrone, Limette und Orange (Abrieb und Saft)
Hauptwirkung: Sorgen für die frische, spritzige Basis und den typischen, leicht bitteren Geschmack des Tonic Waters.
Inhaltsstoffe: Vitamin C, ätherische Öle (besonders in der Schale), Flavonoide.
Vorteile: Vitamin C wirkt antioxidativ, während die ätherischen Öle für das intensive Aroma und eine leichte antibakterielle Wirkung sorgen.
2. Chinarinde
Hauptwirkung: Die zentrale Zutat für den charakteristischen bitteren Geschmack, der Tonic Water ausmacht.
Inhaltsstoffe: Chinon-Alkaloide wie Chinin.
Vorteile: Chinin wurde traditionell als Mittel gegen Malaria eingesetzt und hat eine leichte tonisierende (anregende) Wirkung.
3. Pimentkörner
Hauptwirkung: Verleihen dem Sirup würzige, warme Noten.
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Eugenol.
Vorteile: Eugenol wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Verdauung.
4. Wacholderbeeren
Hauptwirkung: Geben eine leichte Harzigkeit und Frische, die das Aroma abrundet.
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide.
Vorteile: Wacholder wird oft für seine harntreibenden und entgiftenden Eigenschaften geschätzt.
5. Kardamomkapseln
Hauptwirkung: Fördern ein leicht süßlich-würziges Aroma, das Tiefe verleiht.
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Cineol.
Vorteile: Kardamom wirkt beruhigend auf den Magen und fördert die Verdauung.
6. Ingwer
Hauptwirkung: Fügt eine feine Schärfe und Wärme hinzu.
Inhaltsstoffe: Gingerol, ätherische Öle.
Vorteile: Ingwer ist bekannt für seine entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften.
7. Zitronengras
Hauptwirkung: Verstärkt die frische Zitrusnote und gibt dem Sirup ein exotisches Flair.
Inhaltsstoffe: Citral, ätherisches Öl.
Vorteile: Zitronengras wirkt beruhigend und kann die Verdauung unterstützen.
8. Salz
Hauptwirkung: Verstärkt den Geschmack und bringt eine leichte Würze.
Inhaltsstoffe: Natriumchlorid.
Vorteile: Balanciert die Aromen aus und unterstreicht die frischen Noten.
9. Kräutersirupzucker
Hauptwirkung: Gibt dem Sirup die notwendige Süße und sorgt für die richtige Konsistenz.
Inhaltsstoffe: Saccharose mit Kräuterextrakten (abhängig vom verwendeten Zucker).
Vorteile: Hebt die Aromen der Gewürze und Zitrusfrüchte hervor.
Die Kombination dieser Zutaten ergibt ein gut ausbalanciertes Geschmackserlebnis, das den typischen Charakter von Tonic Water perfekt nachahmt. Dein Rezept klingt nicht nur lecker, sondern auch faszinierend vielseitig – eine tolle Mischung aus Aromavielfalt und Handwerkskunst!
Etwas Sirup mit Mineralwasser aufgießen und fertig ist dein Tonic Water.
Ich kann mir vorstellen, dass auch ein Gin-Tonic sehr gut damit schmeckt. Nun inzwischen habe ich das ausprobiert und es schmeckt sensationell.
Achtung:
Chinarinde zu hoch dosiert kann zu Fieber und allergischen Reaktionen führen. Nicht in der Schwangerschaft konsumieren.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Zirberl selbstgemacht ist denkbar einfach. Ich hatte ja so viele Zapfen und konnte viel Zirbenzapfen-Schnaps ansetzten. Ich habe nun einen Zirberl Vorrat auf längere Zeit.
Für einen Ansatz benötigst du:
5 Zapfen auf
1 L Korn 38-40%
ca. 50g Rohrzucker
2 Tl Waldhonig (optional) er verfeinert das Aroma
Die Zapfen werden in 5 mm dicke Scheiben geschnitten und in ein Glas geschichtet. Die restlichen Zutaten gibst du dazu und übergießt alles mit dem Korn. Ich habe alles mögliche gelesen wie lange der Ansatz stehen sollte. Von 1 Woche bis 5 Wochen war alles dabei. Wie es eben so ist, habe ich einfach selbst experimentiert.
Ich habe meinen Ansatz sicher 8 Wochen stehen lassen (am sonnigen Fenster). Nach der Stehzeit bekommt dein Schnaps eine schöne rote Farbe. Meiner ist recht dunkel geworden da ich nicht an Zapfen gespart habe. Das Aroma ist auch sehr intensiv. Viele benutzen auf 1 L Schnaps nur 2- 3 Zapfen. Damit wird er aber nicht so intensiv. Man könnte also mit meinen 5 Zapfen sogar 2 L Schnaps ansetzen. Mein Zirberl ist absolut spitze geworden.
Es gibt ein wichtiges Detail, dass man noch beachten sollte. Durch das Ausziehen an einem warmen Ort löst sich auch das Harz aus den Zapfen. Dieses setzt sich ganz unten im Glas ab. Man erkennt es sehr gut, es ist etwas trüb. Beim Abfiltern sollte man gut darauf achten diesen Satz nicht mit in die Falschen zu geben. Also bitte nicht schütteln. Denn sonst wäre dein Zirberl recht herb.
Die Zapfen die du für den Ansatz verwenden solltest sind noch unreif und geschlossen. Innen sollten sie schön violett gezeichnet sein. Es ist also wichtig, dass du sie sofort nach Erhalt verarbeitest. Liegen sie noch länger in deiner Küche würden sie reifen und sich öffnen.
Die Zirbe ist ein Nadelbaum, der in Österreich heimisch ist. Sie erreicht eine Höhe von ca. 25 m. Sie blüht erst nach ca. 50 -80 Jahren und erreicht ein alter von 1000 Jahren. Sie wächst eher im rauen Klima auf einer Höhe von 1500 bis 2000 m. Die Blütezeit ist alle 6-10 Jahre zwischen Mai und Juli. Die Zirbenzapfen oder auch Zirbennüsse genannt sind die Früchte des Nadelbaumes. Verwendet wird das Holz für Möbel, da dieses eine beruhigende Eigenschaft auf uns hat. Das Zirbenbett ist da sehr bekannt. Durch eine wissenschaftliche Studie der Human Research GmbH in Graz konnte ein herzschonender Effekt des Zirbenholzes nachgewiesen werden. Der Duft der Zirbe in Zirbenstuben bleibt über Jahrzehnte erhalten.
Auch in der Volksheilkunde wird die Zirbe verwendet. Ein Zirbenkissen fördert und unterstütz den gesunden und tiefen Schlaf. So hat natürlich auch das ätherische Öl aus der Zirbe einen beruhigenden, befreienden und reinigenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Ein Zirberl am Tag hält jede Erkältung fern. Dabei leistet auch der Zirbenhonig gute Dienste. Darüber habe ich euch schon berichtet.
Brotdosen aus Zirbenholz sollen die Schimmelbildung, dank dem enthaltenen Pinosylvins, beim Brot vermindern. Zudem ist das Holz antibakteriell. Aber ich muss zugeben, dass sie auch sehr schön in einer Küche ausschauen.
Die Zirbe ist wirklich ein Allroundtalent!
Hier habe ich dir die Quelle der Zapfen schon genannt: Zirbenhonig
Ich habe auch gelesen das man Zirbenzapfen bei Ebay kaufen könnte.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe mir vor einem Jahr Zirbenzapfen bestellt. An Zirbenzapfen kommt man ja leider nicht so ohne weiteres ran. Davon abgesehen wachsen bei uns keine Zirben, aber in anderen Bundesländern Österreichs gibt es ganze Wälder davon. Auch dort ist es nicht erlaubt einfach welche zu sammeln. Muss man sie kaufen sind Zirbenzapfen ganz schön teuer, aber es hat sich gelohnt. Ahnungslos wie ich war, habe ich mir gleich mal 2 kg Zirbenzapfen bestellt. Mein Paket kam genau nach dem Urlaub an. Zirben müssen sofort nach der Lieferung verarbeitet werden. Es wurden genug geliefert damit defekte Zirben aussortiert werden konnten. Die Qualität war hervorragend und ich konnte einiges aus ihnen machen.
Den Zirbenhonig habe ich ähnlich gemacht wie man Thymian-Sirup herstellt.
Die Zirbenzapfen werden klein geschnitten und mit Rohzucker abwechslungsweise in ein Glas geschichtet. Mit der Zeit wird der Zucker flüssig.
Der Glasinhalt sackt ab und diese Differenz habe ich mit Zucker wieder aufgefüllt. Nach einem halben Jahr habe ich den Inhalt des Glases in einen Topf gekippt und erhitzt.
Das Glas mit sehr wenig Wasser ausgespült und zum Zucker-Zirben-Gemisch gegeben. Das Ganze wurde aufgekocht (damit sich auch der letzte Zucker löst) und in ein sauberes Glas gefüllt.
Ein Teelöffel davon kann man wunderbar in einen Erkältungstee geben.
Ein paar Fakten zur Zirbelkiefer:
Die Zirbe, auch Zirbelkiefer (Pinus cembra) genannt, ist ein imposanter Nadelbaum, der in den hochalpinen Regionen der Alpen und Karpaten vorkommt. Sie wird oft als „Königin der Alpen“ bezeichnet und ist für ihre Widerstandsfähigkeit sowie ihre besonderen ätherischen Öle bekannt. Zirben können bis zu 1000 Jahre alt werden und trotzen extremen Wetterbedingungen, was sie zu einer beeindruckenden Spezies macht.
Merkmale der Zirbe
Höhe: Zirben wachsen meist bis zu 25 Meter hoch.
Nadeln: Ihre Nadeln stehen in Büscheln zu fünft zusammen und bleiben für mehrere Jahre an den Zweigen.
Holz: Das Holz der Zirbe hat einen charakteristischen Duft, der beruhigend wirkt und häufig in Möbeln oder Kissenfüllungen verwendet wird.
Wachstum: Die Zirbe wächst sehr langsam, was zu ihrem dichten und langlebigen Holz führt.
Die Zapfen der Zirbe
Die Zirbenzapfen sind ein wahres Naturwunder, sowohl optisch als auch inhaltlich. Sie spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Kreislauf des Hochgebirges:
Merkmale: Die Zapfen sind meist eiförmig, etwa 5-9 cm lang und enthalten die Samen, die als Zirbelnüsse bekannt sind.
Inhaltsstoffe: Die Zapfen enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze und Antioxidantien, die ihnen ihren markanten Duft und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften verleihen.
Verwendung: Traditionell werden sie für die Herstellung von Zirbenschnaps, Tinkturen oder – wie in deinem Fall – Zirbenhonig genutzt. Die ätherischen Öle wirken beruhigend und werden in der Volksmedizin geschätzt.
Zirbe in der Volksheilkunde
Die Zirbe wird seit Jahrhunderten für ihre wohltuende Wirkung geschätzt:
Beruhigend für die Atemwege: Ihre ätherischen Öle können bei Erkältungen helfen und die Atmung erleichtern.
Schlaffördernd: Der Duft der Zirbe soll eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben und die Schlafqualität verbessern.
Antiseptisch: Die Harze der Zirbe haben entzündungshemmende Eigenschaften und wurden früher zur Wundheilung verwendet.
Dein Zirbenhonig kombiniert die natürlichen Vorteile der Zirbe mit der Süße des Honigs und ergibt eine außergewöhnliche Spezialität.
Ich bin fest überzeugt das ich meinen letzten Schnupfen dank Lindenblütentee und Zirbenhonig schnell in den Griff bekommen habe. Außerdem schmeckt der Zirbenhonig sehr gut. Allerdings würde ich den Honig nur als Hausmittel verwenden. Auf ein Brot gestrichen wäre er mir viel zu intensiv.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Mein Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee ist eine absolut himmlischen Kombination! Dieses Rezept vereint die feine Schärfe und Wärme des Ingwers. Es verbindet sich mit der natürlichen Süße der Banane und der spritzigen Frische der Orange. Ich verwende denIngwer-Sirup aus dem Kandieren, um dem Gelee einen intensiven, aromatischen Geschmack zu verleihen. So reduziere ich Verschwendung. Es ist eine perfekte Art, Reste kreativ zu nutzen. Es gibt aber auch ein eigenes Rezpt zum
Ich habe in der Zeit als ich den Ingwer Sirup hergestellt habe noch ein weiteres Rezept gebastelt.
Ein Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee.
Es ist denkbar einfach herzustellen! Du benötigst folgende Zutaten dafür:
550 ml Ingwer Sirup
3 Orangen, Saft frisch gepresst und die Zesten
1 Banane
250 g 2:1 Gelierzucker
Die Banane schneidest du klein.
Das Fruchtfleisch von der Orange darf ruhig auch mitverwendet werden.
Du gibst nun alles in einen Topf und kochst es zu Gelee ein.
Gelierprobe machen und dann heiß abfüllen.
Bitte die Zutaten in Bio-Qualität verwenden
Bitte stell die Gläser nicht auf den Kopf. Sonst wird der Deckel kontaminiert.
Das ist nicht nötig damit die Marmelade haltbar bleibt.
Was das Rezept so besonders macht, ist die Balance zwischen Süße und Schärfe, die für ein überraschendes Geschmackserlebnis sorgt. Dein Gelee ist eine wahre Geschmacksexplosion. Es schmeckt auf frischem Brot, als Topping für Desserts oder einfach pur. Es zeigt, wie vielseitig hausgemachte Kreationen sein können. Einfach fantastisch! 😊
Weiters schmeckt es vorzüglich zu Käse, gegrilltem oder auch Fleischspeisen und selbstverständlich lässt es sich auch mit vegetarischen Gerichten kombinieren. Das Gelee wartet mit einer feinen süß, -scharfen Note auf und gibt einer Speise den gewissen Kick.
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ingwer Sirup in Tee ist eine schöne Bereicherung. Der Tee wird schmackhaft trotzdem nicht zu süß und nicht zu scharf. Ingwer enthält Bitterstoffe und Scharfstoffe diese haben einen sehr feurigen Geschmack. Ingwer hat durch seine Inhaltsstoffe eine keimtötende Wirkung. Tee mit Ingwer ergänzt ist also für die kalte Jahreszeit eine schöne Unterstützung. Es stärkt unser Immunsystem. Die Bitterstoffe sind immunstimulierend. Zudem regen die Scharfstoffe das Verdauungssystem an.
Wenn du den kandierten Ingwer schon ausprobiert hast, kannst du den Sud heiß kochend in Flaschen abfüllen. So hast du gleich deinen fertigen Sirup.
Ingwer Siurp Rezept
1 L Wasser 1 Kg Zucker 1 Kg Bio-Ingwer
Zucker im Wasser lösen.
Anschließend den klein geschnittenen Ingwer dazu geben und mindestens 30 Minuten köcheln lassen.
Auch Kurkuma, Galgant oder sonstige Gewürze kannst du beimengen.
Zimt als wärmende Zugabe ist wunderbar.
Als ich den kandierten Ingwer hergestellt habe, habe ich auch eine Zitrone dazu gegeben.
Du kannst somit zu deinem Sirup 1-2 Bio Zitronen dazu geben.
Heiß in sterile Flaschen füllen. Davon kannst du nach Gusto einen kleinen oder größeren Schuss in deinen Tee geben.
Tipp:
Hast du selbst einen Ingwer im Topf, dann ernte diesen nicht vor 10 Monate nach der Bepflanzung.
Ein Kräutertee mit Ingwer Sirup ist eine gute Unterstützung bei Erkältungen. Gib der Erkältung keine Chance und hilf dir selbst mit diesem einfachen Rezept.
Fakten zum Ingwer:
Ingwer (Zingiber officinale) ist eine faszinierende und vielseitige Pflanze, die sowohl kulinarisch als auch medizinisch geschätzt wird. Das Ingwer-Sirup ist eine wunderbare Möglichkeit, die Vorzüge dieser Wurzel in einer köstlichen und praktischen Form zu nutzen!
Herkunft
Ingwer stammt ursprünglich aus Südostasien und wird seit Tausenden von Jahren in Ländern wie Indien und China angebaut. Heutzutage wird er weltweit kultiviert, insbesondere in tropischen und subtropischen Regionen. Ingwer war schon in der Antike ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Heilkunde. Er wurde beispielsweise in der Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet.
Inhaltsstoffe
Die Wurzel von Ingwer enthält eine beeindruckende Mischung aus bioaktiven Substanzen:
Gingerole: Verantwortlich für den scharfen Geschmack und wirken entzündungshemmend sowie antioxidativ.
Shogaole: Bilden sich beim Trocknen von Ingwer und haben ähnliche Eigenschaften wie Gingerole, aber intensivere Schärfe.
Ätherische Öle: Wie Zingiberen und Curcumen, die das charakteristische Aroma liefern.
Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin C, Magnesium, Kalium und Zink tragen zu den gesundheitsfördernden Eigenschaften bei.
Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und unterstützen die Darmgesundheit.
Vorzüge von Ingwer
Ingwer ist bekannt für seine zahlreichen gesundheitlichen Vorteile:
Verdauungsfördernd: Lindert Übelkeit und verbessert die Verdauung.
Entzündungshemmend: Kann Schmerzen, insbesondere bei Muskelkater oder Gelenkbeschwerden, lindern.
Immunsystem-Booster: Seine antioxidativen Eigenschaften stärken die Abwehrkräfte.
Wärmt von innen: Besonders beliebt in der kalten Jahreszeit, da Ingwer die Durchblutung fördert und ein angenehmes Wärmegefühl erzeugt.
Der Ingwer-Sirup vereint all diese Vorteile in einer wohlschmeckenden Form. Er lässt sich vielseitig verwenden. Du kannst ihn in Tee, Cocktails oder als Topping für Desserts verwenden. Eine wirklich tolle Idee! 😊
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.
Ich habe euch ja schon angekündigt, dass das Rezept für kandierten Ingwer noch folgt. Es ist recht aufwendig zahlt sich aber aus. Selbstgemachter kandierter Ingwer schmeckt einfach anders als gekaufter. Es ist eben nur Ingwer und Zucker ohne weiter Zusatzstoffe. Man merkt es tatsächlich im Geschmack. Dazu kommt ja noch, dass euer Ingwer dann ganz frisch zubereitet wurde.
Das Rezept selbst ist wirklich keine Hexerei. Ihr benötigt dafür Ingwer, Zucker in den selben Teilen und noch Wasser.
Am meisten Arbeit gibt das Schälen und das klein Schneiden. Ideal ist, wenn du Bio-Ingwer benutzt. Solltest du keinen erhalten, dann gib deinen Ingwer in ein Natronbad. Verwende dazu 1 El Natron auf dein halb gefülltes Abwaschbecken. Lass den Ingwer für 30 Minuten darin baden.
Ich wasche und bürste das Rhizom sowieso immer ab. Nun ist die Schale auch recht weich und du kannst sie gut entfernen. Wirf die Schale nicht weg. Ich gebe sie in den Dörrautomat und trockne sie für Teemischungen. Es wäre schade darum, denn sitzen doch viele wertvollen Inhaltsstoffe des Ingwers direkt unter der Schale.
Rezept für kandierten Ingwer:
Der geschälte und in Stifte geschnittene Ingwer wird in einen großen Topf gegeben.
Man bedeckt das Rhizom mit Wasser. Dann kocht man ihn für 30 Minuten weich.
Dann wird abgeseiht aber das Wasser wird aufgefangen und den Ingwer gut abtropfen lassen.
Ist der Ingwer gut abgetropft wiegst du ihn ab.
Beim abwiegen hatte ich dann
1,734 g Ingwer
Dafür benötigt man dazu 1,734 g Zucker 1,734 L Wasser
1 Zitrone (kann man muss man aber nicht verwenden), in Scheiben geschnitten
Wasser und Zucker mischen und aufkochen.
Dann den Ingwer hinzu geben und die Zitrone auch.
Die Mischung 30 Minuten kochen lassen. Bis zum nächsten Tag stehen lassen.
Am zweiten Tag lässt du die Mischung wieder für 30 Minuten kochen.
Dies wiederholst du nun 4 Tage lang.
Der Ingwer ist inzwischen glasig und vom Zuckersud durchzogen. Wenn das nicht der Fall ist, dann wiederhole den Prozess noch einen zusätzlichen Tag.
Das ist sehr wichtig, damit wir auch eine Haltbarkeit erreichen. Es nennt sich Osmose. Bei diesem Vorgang ersetzt der Zucker in diesem Prozess sehr viel Zellflüssigkeit des Rhizoms.
Am 4. Tag den Ingwer abseihen und den Zuckersud auffangen. Den brauchen wir noch für weitere Rezepte.
Den Ingwer sehr gut abtropfen lassen und dann auf Backbleche verteilen und im Backrohr mehrere Stunden trocknen lassen. Am besten über Nacht.
Die Zitrone lasse ich übrigens bis zum Schluss im Zuckersud. Kandierte Zitrone ist fein zum Naschen oder zum Backen. Da Weihnachten vor der Türe steht und die Kekserlbackstube bald eröffnet, ist dies eine schöne selbstgemachte Zutat. Die Scheiben werden gleich wie der Ingwer getrocknet und anschließend in Gläser gefüllt.
Beachte, dass kandierter Ingwer sehr viele Kalorien hat. Er sollte also wirklich nur als Hausmittel verwendet werden und nicht in rauen Mengen verzehrt werden.
Aus der Kräuterheilkunde ist Ingwer bekannt. Er unterstützt eine Besserung bei Erkältungen und Husten. Gute Erfahrung habe ich auch bei Reizhusten mit Ingwer gemacht.
Tipp:
Auch der Zuckersud wird aufbewahrt und heiß in Flaschen abgefüllt. So hast du gleich einen fertigen wohlschmeckenden Ingwer Sirup zur Hand.
Wenn du nicht kandieren möchtest, habe ich hier ein Sirup Rezept für dich:
Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.