9. Türchen Blütensalz

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Die Welt der Gewürze und Kräuter liegt uns zu Füßen wie noch nie zuvor. Wir haben Zugang zu allen möglichen Gewürzen, Kräutern und Salzen dieser Erde. Ich möchte dich animieren zu experimentieren und dich dieser wunderbaren Welt zu öffnen.

In diesem Rezept verwenden wir Pyramidensalz oder auch Schneeflockensalz genannt wird durch ein aufwändiges Verfahren aus Meerwasser hergestellt. Das Salz weist oftmals eine pyramidenartige Form auf welches ihm den Namen verliehen hat. Es ist ein Gourmetsalz welches ganz zart auf der Zunge zergeht.

Ich schau, das ich das Salz möglichst nicht zerkleinere oder du hebst einfach noch 1 Tl Pyramidensalz unter die Mischung damit der Charakter nicht verloren geht.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

8. Türchen Kräuterkerzen

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Achtung: Kräuterkerzen sollte man nie unbeaufsichtigt lassen! Sie können wie Zunder brennen wenn die Kräuter zu nah am Docht sind.

Beachte, dass du mindestens 4 % ätherisches Öl benötigst und maximal 10% verwendest. Ein Mittelwert von 7% sind ganz gut. Es kommt natürlich darauf an welche Öle du schlussendlich nimmst.

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

7. Türchen Shichimi Togarashi

Eine schöne Pfeffermischung aus Japan!

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Die Welt der Gewürze und Kräuter liegt uns zu Füßen wie noch nie zuvor. Wir haben Zugang zu allen möglichen Gewürzen, Kräutern und Salzen dieser Erde. Ich möchte dich animieren zu experimentieren und dich dieser wunderbaren Welt zu öffnen.

Ich liebe die japanische Küche und so darf diese Gewürzmischung bei mir nie fehlen.

Szechuanpfeffer oder auch Japan Pfeffer wird in ganz Asien geliebt. In der TCM spielt Szechaunpfeffer auch eine wichtige Rolle als Antioxidant. Findet er Anwendung bei Verdauungsstörungen, Parasiten, zudem unterstützt er die Milz und die Nieren. Es gibt 15 verschiedene Arten und eine wäre gar nicht uninteressant für den eigenen Garten, sie ist bis – 22°C winterhart. Verwendet werden die Fruchthülsen welche direkt zerkaut eine betäubende Wirkung aufweist. Daher kommt auch der Name „Zahnwehstrauch“.

Perilla oder auch Shiso genannt bekommt man in fast jeder Kräutergärtnerei als Setzling. Shiso ist ein Lippenblütler welcher zu den Grundzutaten der japanischen Küche gehört. Es steckt voller ätherischer Öle und hat einen ganz eigenen Geschmack. Typischerweise wird Shiso fermentiert und dann zu Pulver verarbeitet. Als Heilpflanze ist sie in der Volksheilkunde auch bekannt. Shiso wirkt entzündungshemmend, antiparasitär, antioxidativ sowie antimikrobiell.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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6. Türchen Naschgummis aus Rotem Holunder

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Heute gibt es ein süßes Rezept. Naschgummis ist total einfach herzustellen. Du kannst im Grunde jeden Sirup dazu verwenden und einfach mit Agar Agar gelieren lassen. Ich empfehle ein reines Agar Agar Pulver zu kaufen. Das Geliert am besten und die Gummis schmecken besser. Achte also auf die Zusammensetzung. Selbstverständlich kannst du auch Gelatine verwenden. Damit schmecken die Gummibärchen eher wie man sie kennt und sie werden auch fester.

Der Vorteil von Agar Agar ist, du kannst Fehler besser korrigieren. Gelieren dir deine Naschbonbons zu wenig, kannst du die Masse einfach noch einmal erwärmen und nochmal Agar Agar dazu geben. Bei Gelatine geht das nicht mehr.

Übrigens habe ich ein Cup Honig verwendet das sind 350 g. Ich finde, dass ist noch edler.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
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Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

5. Türchen Pfeffermischung schwarz

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Die Welt der Gewürze und Kräuter liegt uns zu Füßen wie noch nie zuvor. Wir haben Zugang zu allen möglichen Gewürzen, Kräutern und Salzen dieser Erde. Ich möchte dich animieren zu experimentieren und dich dieser wunderbaren Welt zu öffnen.

In diesem Rezept möchte ich dir gerne Zimtblüten näher bringen. Sie sehen der Nelke ähnlich nur schmecken sie nach Zimt, nur nicht ganz so intensiv. Zimtblüten sind noch geschlossene Blüten des Zimtbaumes. Dabei handelt es sich um eine seltene Kostbarkeit und diese Blüten werden heute noch mühsam mit der Hand geerntet. Verwenden sollte man allerdings nicht zu viel. Denn Zimtblüten oder auch Zimtnelken genannt enthalten Cumarin, welches bei empfindlichen Menschen zu Kopfweh führen kann.

Auch beim Tasmanischen Bergpfeffer handelt es sich um eine Rarität mit einem pfeffrigen, süßlichen Geschmack. Er wächst nur in den Regenwäldern Tasmaniens. Im Geschmack ist er einzigartig da er zuerst süßlich erscheint aber dann eine ordentliche Schärfe entwickelt. Spannend ist, er ist ein Endemit. Das bedeutet man kann diese Pflanze nicht woanders kultivieren. Das macht ihn zu einem ganz besonders exklusiven Gewürz.

Auch Kardamom ist besonders exklusiv. Er gehört zu den Ingwergewächsen wobei nur die Kapseln verwendet werden. Er wirkt auf die Galle und ist blähungswidrig. Ich habe schwarzen Kardamom verwendet da dieser etwas rauchiger und herber im Geschmack ist. Bitte nicht mit dem grünen Kardamom verwechseln, dabei handelt es sich um eine andere Pflanze. Ich finde, beide Arten gehören in eine gutsortierte Küche.

Schwarzes Hawaiisalz ist eigentlich weißes Meersalz welches mit Aktivkohle versetzt wird. Diese antioxidative Kohle ist in der Volksheilkunde wohl bekannt für den Verdauungstrakt. Es rundet diese Pfeffermischung ab.

Ideal für Fleischgerichte, zum Grillen oder zum Würzen von Fisch usw.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

3. Türchen Zitronen-Knoblauch-Kur

Es gibt ein paar Hausmittel die ich wirklich jedes Jahr herstelle. Dazu gehört auch die Zitronen-Knoblauch-Kur. Um wirklich fit über den Winter zu kommen, bereite ich sie immer im Oktober oder November schon vor. Das Rezept ist wirklich einfach.

Jeden Tag ein Stamperl davon trinken. Ich trinke am Morgen meinen Fire Cider und am Abend meine Zitronen-Knoblauch-Mischung.

Und nein man riecht den Knoblauch nicht es sei denn du lässt den Trester im Drink. Die Kur soll für ca. drei Wochen gemacht werden. Mir reicht ein Liter dafür ca. aus und wenn der einfach fertig ist, macht man eine Woche Pause und beginnt von vorne. Anschließend ist die Kur abgeschlossen.
Nicht nur die Volksheilkunde empfiehlt diese Kur, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht wird sie empfohlen.
Die Kur wirkt stark antioxidativ, immunstärkend, versorgt mit Vitamin C, beeinflusst positiv (lösend) Kalkablagerungen in den Blutgefäßen, senkt den Blutdruck und kann den Cholesterinspiegel im Körper positiv beeinflussen. Zudem wirkt sie blutverdünnend. Knoblauch unterstützt das Herz-, Kreislaufsystem. Ingwer und Kurkuma sind antioxidativ, schmerzstillend, entzündungshemmend. Schwarzer Pfeffer unterstützt die Wirkung von Kurkuma und sollte darum dazu gegeben werden. Diese Kur weckt die Lebensgeister und wirkt tatsächlich als richtiger Jungbrunnen.

Wer einen niederen Blutdruck hat oder blutverdünnende Medikamente einnimmt sollte die Kur nicht anwenden. Generell bei Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme muss eine Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Sie ersetzt nicht den Gang zum Arzt.

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2. Türchen Duftmelts

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Die Bienenwachs-Duftmelts werden einfach auf ein Stövchen gelegt und kommen durch die Kerze langsam zum Schmelzen. Ein feiner Duft verströmt sich im Haus.

Beachte, dass du mindestens 4 % ätherisches Öl benötigst und maximal 10% verwendest. Ein Mittelwert von 7% sind ganz gut. Es kommt natürlich darauf an welche Öle du schlussendlich nimmst.

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Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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1. Türchen Zitronenpfeffer

Lass dich täglich überraschen mit einem weiteren schönen Rezept!

Mit diesem Adventskalender möchte ich dich gerne ermutigen, neues auszuprobieren.

Die Welt der Gewürze und Kräuter liegt uns zu Füßen wie noch nie zuvor. Wir haben Zugang zu allen möglichen Gewürzen, Kräutern und Salzen dieser Erde. Ich möchte dich animieren zu experimentieren und dich dieser wunderbaren Welt zu öffnen.

In diesem Rezept verwenden wir Perlensalz aus Afrika. Ich weiß nicht ob du dich schon einmal mit dem Thema Salz beschäftigt hast, aber es gibt eine Vielzahl davon und jedes hat einen anderen besonderen Geschmack.

Perlensalz hat eine kugelige Form und einen sehr feingliedrigen Geschmack. Durch das Aufeinandertreffen der arktischen Kälte und der afrikanischen Wärme, wird dieses Salz vom Meer direkt an die Küsten von Namibia gespült. Wie du siehst handelt es sich um ein Meersalz welches einen milden unaufdringlichen Geschmack aufweist.

Der Zitronenpfeffer wird einfach vor Gebrauch im Mörser zerkleinert.

Alle Gewürze sind im Onlinehandel erhältlich. Vieles findest du aber auch in Feinkostgeschäften, Bio-Laden oder im Asiamarkt.

Freue dich täglich auf ein schönes Rezept.

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Überraschung! Es gibt einen Adventskalender

Geh mit mir auf eine Reise! Erkunde mit mir die Welt der Gewürze. Noch nie hatten wir Zugang zu so vielen Köstlichkeiten dieser Erde wie jetzt. Gewürze haben eine heilsame aber auch einen großen kulinarischen Einfluss auf uns.

Ein paar Rezepte aus der Volksheilkunde oder zum Basteln sind auch dabei.

© Marlies Schneider, Referentin der FNL Kräuterakademie
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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

Check it out

Lehrgang zum Kräuterexperte*in nach Ignaz Schlifni Start 24.01.2022 immer montags oder 10.09.2022 immer samstags! https://naturzumwohlfuehlen.com/events/

Universalgewürz selbst herstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ich mache ja schon seit vielen Jahren meine Würzmischungen selber. Heute möchte ich euch gerne meine Universalwürze vorstellen. Ob für Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse ist es verwendbar. Bei meiner Universalgewürz handelt es sich um ein Würz-Salz. Die Mischung kommt ohne Glutamat aus, da so viele Zutaten für das Geschmackserlebnis sorgen.

Mein Universalgewürz ist die perfekte Mischung aus hochwertigen, natürlichen Zutaten, die deinen Gerichten das gewisse Etwas verleihen. Hier findest du zu jeder Zutat einen Satz, der ihre Einzigartigkeit und ihren Beitrag zu dieser fantastischen Gewürzmischung hervorhebt.

Rezept für Universal-Gewürz Salz von ©Marlies Schneider

Meine Universalwürze mache ich meist in größeren Mengen, damit ich immer genug Vorrätig habe. Die nächste Grillsaison kommt bestimmt und eine Gewürzmischung muss man nun wirklich nicht kaufen. Diese Mischung kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus.

Rezept für mein Universal Gewürz Salz

42 g grobes Meersalz

110 g feines Meersalz

25 g Rohrzucker

20 g Knoblauchgranulat

25 g Paprikapulver

5 g Japanischer Pfeffer (gemahlener bunter Pfeffer gemischt mit Sesam und Chiliflocken)

5 g Kümmel

5 g Selleriepulver

5 g Galgant gemahlen

5 g Kardamom Kapseln grün oder schwarz

5 g Thymian Blätter

5 g Oregano Blätter

1g Pfefferkörner bunt

2 g Meisterwurz Samen (optional)

5 g Quendel (ich verwende den Gebirgs-Quendel) optional

1 g Mutterwurz Blätter (optional)

Den Kardamom aufbrechen und die Samen in einen Mörser geben.

Den Kümmel, Kardamomsamen, Thymian und Oregano, Meisterwurz, Mutterwurz, Gebirgs-Quendel, Pfefferkörner bunt, im Mörser verreiben. Achtung den Japanischen Pfeffer gebe ich nicht in den Mörser.

Im Grunde musst du nur noch alle Zutaten gut vermengen und abfüllen. Ich gebe immer einen Teil in einen Gewürzstreuer und den Rest in ein luftdichtes Glas. Ich achte auch immer im Herbst darauf genügend Kräuter zu trocknen damit ich einen Vorrat davon habe.

Würzen kannst du alles mögliche damit. Ob Fleisch aber genauso vegane oder vegetarische Gerichte. Für Ofenkartoffeln verwende ich es auch unheimlich gerne.

Das Paprikapulver und das Selleriepulver stelle ich für gewöhnlich im Herbst her. Dabei werden einfach die kleingeschnittenen Gemüse im Dörrapparat gedörrt und dann zu Pulver verarbeitet.

Hier findest du noch Gründe für die verwendeten Kräuter:

  • Grobes und feines Meersalz: Meersalz verstärkt den natürlichen Geschmack von Speisen und liefert essentielle Mineralstoffe.
  • Rohrzucker: Rohrzucker balanciert die Aromen aus und verleiht eine dezente Süße. Darum solltest du ein bisschen rein geben und nicht daran rumsparen.
  • Knoblauchgranulat: Knoblauch ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften und intensiviert den Geschmack vieler Gerichte.
  • Paprikapulver: Paprika verleiht nicht nur eine angenehme Schärfe, sondern ist auch reich an Antioxidantien.
  • Japanischer Pfeffer: Diese Mischung aus buntem Pfeffer, Sesam und Chiliflocken sorgt für ein komplexes, würziges Aroma.
  • Kümmel: Kümmel unterstützt die Verdauung und verleiht Speisen eine warme, erdige Note.
  • Selleriepulver: Sellerie bringt eine subtile Würze und Tiefe in die Mischung.
  • Galgant gemahlen: Galgant, ein Verwandter des Ingwers, wirkt entzündungshemmend und fördert die Verdauung.
  • Kardamom Kapseln: Kardamom verleiht eine süßlich-würzige Note und kann stimmungsaufhellend wirken.
  • Thymianblätter: Thymian ist für seine antiseptischen Eigenschaften bekannt und bringt ein leicht herbes Aroma.
  • Oreganoblätter: Oregano liefert ein kräftiges, mediterranes Aroma und besitzt antioxidative Eigenschaften.
  • Bunte Pfefferkörner: Diese sorgen für eine ausgewogene Schärfe und ein komplexes Geschmacksprofil.
  • Meisterwurzsamen (optional): Meisterwurz wird traditionell für seine verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Du könntest auch die Samen der Engelwurz verwenden oder vom Breitblättrigen Laserkraut.
  • Quendel (Gebirgs-Quendel, optional): Quendel, auch als wilder Thymian bekannt, verstärkt das Aroma und unterstützt die Atemwege. Dabei handelt es sich um Thymus praecox subsp. polytrichus den ich in unseren Bergen sammle. Dieser kommt bei uns sehr viel vor.
  • Mutterwurzblätter (optional): Mutterwurz wird in der Volksheilkunde für ihre stärkenden Eigenschaften verwendet. Sie gilt als Liebstöckel der Alpen und hat ein ganz besonderes Aroma. Es ist möglich, dass du diese Pflanze noch nicht kennst. Diese könntest du in einer meiner Führungen kennenlernen.

Diese sorgfältig ausgewählten Zutaten machen Ihr Universalgewürz zu einer vielseitigen und wohlschmeckenden Ergänzung für zahlreiche Gerichte.

Wir lieben dieses Rezept für unsere

Rezept: Knusprige Kartoffelwedges

Aber auch Fleisch kannst du damit wunderbar würzen.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
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Giersch-Chips: Gesunde Snack-Alternative aus der Natur

Giersch-Chips sind nicht nur eine knusprige und köstliche Alternative zu herkömmlichen Chips, sondern auch ein echtes Superfood aus der Natur!

Warum sind Giersch-Chips so toll?

  • Reich an Nährstoffen: Giersch enthält wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen, die den Körper stärken.
  • Vitaminbombe: Mit viel Vitamin C und Provitamin A unterstützt Giersch das Immunsystem und wirkt antioxidativ.
  • Wildkräuterpower: Als traditionelles Heilkraut wirkt Giersch entzündungshemmend und hilft gegen Gicht sowie Rheuma.
  • Kalorienarm & gesund: Im Gegensatz zu Kartoffelchips sind Giersch-Chips fettärmer und voller wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe.
  • Nachhaltig & regional: Giersch wächst überall und ist kostenlos zu ernten – ein echter Wildkräuterschatz!
  • Besonders würzig: Mit Kräutern, Salz oder Gewürzen verfeinert, sind sie ein natürlicher, herzhafter Snack ohne künstliche Zusätze.

Ich mag meinen Giersch im Garten gerne für meinen Salat. Für gewöhnlich hole ich mir da immer feine junge Blätter. Die kann ich bis in den Herbst ernten. Heuer habe ich mir gedacht ich könnte doch auch einmal ausprobieren wie diese als Chips schmecken.

Ich habe ja schon alle möglichen Kräuter als Chips verarbeitet. Am liebsten haben wir Bärlauch mit seinem Knoblauchgeschmack. Ich habe auch schon Brennnesseln ausprobiert aber die sind mir eindeutig zu fettig. Brennnesselblätter saugen das Öl regelrecht auf. Zumindest kommt es mir so vor.

Knoblauchsrauke verliert leider total an Geschmack. Sie eignet sich schon auch, aber man sollte sie gut würzen.

Diverse Gemüsechips habe ich natürlich auch schon hergestellt. Wie Grünkohl, dieser schmeckt absolut hervorragend. Aber auch Pastinak, Rote Bete, Karotten und Zucchini habe ich schon zu Chips verarbeitet.

Zubereitung für Giersch Chips – Aegopodium podagraria

Heuer war also Giersch auf dem Programm. Dafür habe ich einfach saubere junge Gierschblätter verwendet. Diese in eine große Schüssel gegeben.

Ganz vorsichtig etwas Olivenöl darüber geträufelt und mit Kräutersalz oder Universalgewürz gewürzt.

Mit behandschuhten Händen wird das Öl und das Salz vorsichtig untergemischt. Verwende lieber zuerst weniger Öl und gib noch dazu wenn du meinst es ist nötig. Das Öl ist gut damit das Salz besser an den Blättern haften bleibt. Auch das Kräutersalz solltest du vorsichtig dosieren, denn die Blätter verlieren an Feuchtigkeit und sie können schnell versalzen werden.

Nun gibt man die Blätter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Möglichst so, dass nicht zu viele übereinander liegen. Dann kannst du die Gierschblätter bei ca. 100°C im Backofen bei Heißluft trocknen lassen. Je nach dem wie viele Bleche du auf einmal machst, bracht es seine Zeit. Ich schau einfach hin und wieder in das Backrohr. Wenn die Blätter schön grün und trocken sind kannst du sie raus nehmen. In einer luftdichten verschließbaren Schüssel halten sie sich lange. Vorausgesetzt du isst sie nicht gleich alle auf.

Beachte, dass du nicht zu alte Blätter verwendest, denn der Geschmack kann recht intensiv und eigen werden.

© Marlies Schneider, FNL-Kräuterreferentin
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Pflanzenwissen 2026 – Power-Ausbildung zum/zur Diplom-Kräuterexperte:in in Vorarlberg

Pflanzenwissen – Jetzt die Top-Ausbildung in Vorarlberg sichern

Ignaz Schlifni (1924–2012) war ein österreichischer Kräuterkundiger, Phytotherapeut und Sachbuchautor. Er wurde durch seine umfangreiche Arbeit im Bereich der Heilpflanzen bekannt. Er wurde auch durch seine natürliche Lebensweise bekannt.

Botanik steht im Mittelpunkt der Diplom-Ausbildung zum/zur Kräuterexperte:in 2026 in Vorarlberg. Wer fundierte Botanik erlernen möchte, findet hier die ideale Kombination aus Theorie und viel Praxis. Die Ausbildung nach Ignaz Schlifni vermittelt umfassendes Kräuterwissen, das über Jahrhunderte weitergegeben wurde. In Vorarlberg profitierst du von regionalen Pflanzenkenntnissen und modernen Anwendungen, die das Pflanzenwissen zu einem wertvollen Begleiter im Alltag machen.

Pflanzenwissen nach Ignaz Schlifni
Kräuterausbildung Vorarlberg mit Marlies Schneider

Geboren im Lavanttal, Kärnten, erkrankte Schlifni im Alter von ca. 13 Jahren schwer und fand durch die Behandlung mit Heilpflanzen Genesung. Dieses Erlebnis prägte sein weiteres Leben und führte zu seiner intensiven Beschäftigung mit der Kräuterkunde. Er gründete den „Verein natürlichen Lebens“ (VNL), der später als „Freunde naturgemäßer Lebensweise“ (FNL) bekannt wurde, und setzte sich zeitlebens für die Verbreitung von Wissen über Heilpflanzen ein.

Warum einen Kräuterkurs nach Ignaz Schlifni besuchen?

  • Fundiertes Wissen: Die Ausbildung vermittelt tiefgehendes Verständnis über Heilpflanzen und ihre Anwendungen, basierend auf Schlifnis jahrzehntelanger Erfahrung.
  • Tradition und Moderne: Der Kurs verbindet traditionelles Kräuterwissen mit modernen Erkenntnissen, sodass du lernst, wie du Pflanzen in der heutigen Zeit effektiv nutzen kannst.
  • Praktische Anwendung: Neben theoretischem Wissen steht die praktische Anwendung im Vordergrund – von der Herstellung eigener Kräuterprodukte bis hin zur Nutzung in der Küche und Hausapotheke.
  • Nachhaltigkeit: Du lernst, wie du Heilpflanzen verantwortungsvoll sammelst und nutzt, im Einklang mit der Natur.

Durch die Teilnahme an diesem Kurs trittst du in die Fußstapfen eines der bedeutendsten Kräuterkundigen Österreichs und erhältst die Möglichkeit, wertvolles Wissen für dich und andere weiterzugeben.

Volksheilkunde mit anerkanntem Diplom – dein Wissensvorsprung

Kräuterkunde wird in dieser Ausbildung nicht nur oberflächlich behandelt, sondern intensiv vertieft. Die Abschlussmöglichkeit mit Diplom verleiht deinem Botanikwissen zusätzliche Anerkennung. Nach erfolgreicher Prüfung darfst du dich als diplomierte:r FNL-Kräuterexperte:in bezeichnen und dein Pflanzenwissen auch beruflich nutzen.

Pflanzenwissen lernen und sicher anwenden

Die Ausbildung vermittelt dir Volksheilkunde auf höchstem Niveau. Du lernst essbare Wildkräuter, Heilpflanzen und deren Anwendungen kennen. Dein Kräuterwissen umfasst sowohl traditionelle Volksheilkunde als auch moderne Einsatzmöglichkeiten für Hausapotheke, Küche und Naturpflege.


Pflanzenwissen praktisch umsetzen – direkt in Vorarlberg

Das Kräuterwissen wird nicht im Klassenzimmer vermittelt, sondern draußen in der Natur. Vorarlberg bietet perfekte Voraussetzungen für praktisches Lernen. Mit deinem neu erworbenen Pflanzenwissen wirst du Pflanzen sicher bestimmen, sammeln und weiterverarbeiten können.

Kräuter für die Hausapotheke

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ausbildung ist das praktische Pflanzenwissen für deine Hausapotheke. Du lernst, wie du wirkungsvolle Kräutertees, Tinkturen, Salben und Öle selbst herstellst.

Pflanzenwissen für die Küche

Auch kulinarisch erweitert dein Pflanzenwissen deine Möglichkeiten. Du entdeckst, wie regionale Wildkräuter und Blüten Gerichte gesünder und abwechslungsreicher machen.

Pflanzenwissen für Naturkosmetik

Mit solidem Pflanzenwissen kreierst du einfache und hochwertige Naturkosmetik, die deine Haut auf natürliche Weise pflegt und schützt.

Pflanzenwissen in kleinen Gruppen lernen

Damit dein Pflanzenwissen optimal aufgebaut werden kann, wird die Ausbildung in kleinen Gruppen von maximal acht Teilnehmer:innen durchgeführt. Das garantiert individuelle Betreuung, viele Übungsmöglichkeiten und schnelle Lernfortschritte. Durch die Kleingruppe bleibt das Pflanzenwissen lebendig, persönlich und praxisnah.

Pflanzenwissen nach Ignaz Schlifni
Kräuterpädagogik in Vorarlberg mit Marlies Schneider

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Die besten Kräuter für köstliche Salzmischungen

Kräutersalze sind so einfach selbst gemacht und du kannst deinen Ideen freien Lauf lassen. Ein paar sind aber ganz besonders gut. Ich habe hierfür die frischen Kräuter verwendet. Lass deiner Fantasie freien lauf und probier doch einfach selbst ein paar wunderbare Kräuter oder essbare Blüten zu einem köstlichen Salz zu verarbeiten. Du wirst überrascht sein wie einfach es geht und wie gut diese schmecken.

Die besten Kräuter für köstliche Salzmischungen ©Marlies Schneider

Ein paar Anregungen habe ich für dich:

Kräutersalz aus dem Gemeinen Frauenmantel – Alchemilla xantochlora. Verwendet werden die frischen Blätter welche du mit dem Salz verreibst und anschließend trocknen lässt. Es ergibt ein sehr geschmackvolles und besonderes Kräutersalz für allerlei Speisen.

🌿 Frauenmantel – Zart und doch voller Kraft. Seine leicht herben, erdigen Noten verleihen dem Salz eine feine Tiefe. Frauenmantel wird seit jeher als Schutz- und Heilpflanze geschätzt – ein Hauch von alter Kräutermagie für die Küche.

Weiters hervorragend ist das Salz aus der Europäischen Lärche – Larix decidua. Verwendet werden die frischen jungen Triebspitzen welche du mit dem Salz verreibst und auch trocknen lässt. Es ergibt ein Salz welches du für Salate oder auch deftigere Speisen verwenden kannst, wie für Wildgerichte.

🌲 Lärchennadeln – Frisch und harzig, bringen sie eine würzige Waldnote ins Salz. Lärche ist ein Baum der Erneuerung und Lebenskraft, und ihre Nadeln liefern wertvolle ätherische Öle, die das Aroma abrunden und beleben.

Besonders gut finde ich das Kräutersalz aus Schnittlauch – Allium schoenoprasum. Verwendet werden die frischen Blüten welche ich zerkleinert unter das Salz mische und anschließend trocknen lasse. Es ist sehr gut auf dem Frühstücksei.

🌸 Schnittlauchblüten – Die violetten Blüten sorgen nicht nur für eine hübsche Optik, sondern auch für eine feine, leicht süßliche Schärfe. Sie bringen Frische und Würze in jedes Gericht – ein Genuss für Augen und Gaumen!

Diese Kräutersalze sind perfekt für rustikale Gerichte, frisches Brot mit Butter oder als geheimnisvolle Zutat für kreative Rezepte. Probier es aus und schmecke die Kraft der Natur!

Tipp: Ich verreibe die Kräutersalze nach dem Trocknen immer noch einmal damit das Salz streufähig ist und nicht verklumpt ist. Zumindest wenn ich mit frischen Kräutern arbeite.

Schön verpackt hast du auch immer ein nettes Geschenk parat.

Kräuter lassen sich auch gut mit Kindern sammeln und das Salz herstellen macht ihnen richtig Spaß.

Der Gemeine Frauenmantel ist die Kräuterpflanze des Jahres, des größten und ältesten Kräuterverein Österreichs, der Freunde naturgemäßer Lebensweise. 

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

Haftungsausschluss/Disclaimer

Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

 

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Ich muss aufgrund der Rechtslage darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin oder auch Kosmetikerin, Köchin bin. Alle Aussagen, die ich auf meinem Blog treffe über Wirkungsweisen/Eigenschaften von Kräutern, Rezepten, Rohstoffe basieren auf meiner persönlichen Erfahrung, Verwendung und aus der Volksheilkunde. Es handelt sich bei keinem meiner Blogbeiträge um ein Heilversprechen oder ähnliches diese basieren auf Erfahrungswerte der Volksheilkunde. Die Inhalte ersetzen keinen Gang zum Arzt. Eine Eigendiagnose kann nicht gestellt werden. Wenn du meine Rezepte nachmachst dann auf Eigenverantwortung.

 

 

 

Bärlauchknospen einlegen: Tipps und Rezepte

Ich mag eingelegte Bärlauchknospen total gerne. Zum Jausenbrot oder auf dem Salat sind sie einfach ein Genuss. Als Geschenk aus der Küche sind sie etwas besonderes und schnell hergestellt.

Ich mach immer zwei Varianten einmal in Essig eingelegt und einmal in Öl eingelegt.

Rezept für eingelegte Bärlauch-Knospen in Essig – Bärlauchkapern ©Marlies Schneider
Rezept mit Essig:
Bärlauchknospen
150 ml Apfelessig, naturtrüb
1 Tl Honig
7% Salz

Lorbeerblätter, Pfeffer weiss, Senfkörner, Piment oder was du sonst noch so dabei haben möchtest.
Gereinigte Gläser vorbereiten und zu 3/4 mit Knospen auffüllen.

Den Essig mit dem Honig, Gewürze und Salz aufkochen und über die Bärlauchknospen gießen und die Gläser gleich verschließen.

Nun sollten sie ca. einen Monat durchziehen. Danach kannst du sie schon verzehren.

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Beachte: Die Menge vom Sud variiert natürlich zu der Menge der Bärlauchspitzen die du hast. Ich hatte ca. 50 ml Gläser und es hat für 3 Stück gereicht.

Rezept für eingelegte Bärlauch-Knospen in Öl – Bärlauchkapern ©Marlies Schneider
Rezept mit Öl:
Bärlauchknospen (idealerweise vorher blanchieren)

Rosa Pfeffer
Chilischoten, getrocknet 

Olivenöl

7% Salz auf die Ölmenge
Die Knospen sehr gut abtropfen lassen, eventuell mit einem Küchenkrepp trocken tupfen.

Die Knospen in saubere Gläser füllen, das Salz und die Gewürze dazu geben und mit Olivenöl auffüllen.

Die Gläser offen stehen lassen und nur mit einem Tuch abdecken. Damit kein Staub rein kommen kann. Täglich umrühren damit die Knospen sich rasch absenken.

Nach drei Wochen sind sie fertig.

Bitte beachte, dass die Knospen in Öl rasch verbraucht werden sollten.

Tipp:

Ich habe jede einzelne Kaper mit einem Zahnstocker ein bisschen durchlöchert damit sie sich schneller mit Öl oder Essig vollsaugen. Das ist aber viel Arbeit.

Durch die Zugabe von 7% Salz kannst du einem Bakterienwachstum entgegenwirken und das Öl bleibt länger stabil.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Beide Rezepte sind Paleo tauglich.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Kräuterkraft: Beinwell-Ölauszug für Regeneration und Pflege

Ich habe einen großen Stock Beinwell im Garten. In der Volksheilkunde wird Beinwell lange verwendet und ist eine besonders wichtige Heilpflanze. Symphytum officinalis aus der Familie der Boraginaceae – Raublattgewächse. Er ist der Knochenheiler schlechthin. Sogar die Schulmedizin hat ihn zu schätzen gelernt. Diese Pflanze wurde in der Tat gut untersucht und man weiß das die Wallwurz – so auch genannt – die Heilung der Knochen bzw. das Zusammenwachsen fördert und unterstützt.

 

Rezept Beinwell-Öl-Mazerat selbstgemacht ©Marlies Schneider

Früher hat man die Blätter gegessen. Diese sollte man allerdings nicht mehr konsumieren denn man hat wie bei den meisten Raublattgewächsen Pyrrolizidinalkaloide gefunden. Dieser Wirkstoff gilt als Leberschädigend und findet sich auch in manchem Korbblütler wie im Huflattich – Tussilago farfara oder der Pestwurz – Petasites alba und Petasites hybridus wieder.

Man weiß, dass dieser Stoff den Fettsäurestoffwechsel und die Gallensäuresekretion stört. Zudem wirkt er auf die Leberzellen und hat einen mutagenen und cancerogenen Effekt da es zu einer chemischen Reaktion in der Leber kommt. Dieses Alkaloid ist ein Fraßschutz der Pflanze und ich glaube wir haben genug andere Pflanzen zu essen, um darauf verzichten zu können.

Auch für die anderen Heilpflanzen gibt es ausreichend unschädlichen Ersatz.

Allerdings möchte ich nicht auf meine Beinwellsalbe verzichten und diese wird äußerlich angewendet und stellt somit in der Regel kein Problem dar.

Beachte bitte: der Pyrrolizidingehalt ist bei der Wurzel bei 0,3-0,4 %. Dabei ist es gut zu wissen, dass Pyrrolizidinalkaloide nur wasserlöslich jedoch nicht öllöslich sind. Eine Salbe äußerlich angewendet ist hiermit nicht das große Problem.

Beachte bitte, dass die Produkte der Apotheken keine PAs (da aus Zuchtformen) mehr enthalten.

Die Wurzel kannst du zur frostfreien Zeit im Spätherbst, Winter und zeitigem Frühjahr graben. Ich steche ein Stück ab und wasche sie ganz vorsichtig. Die schwarze Schicht, welche die Wurzel umgibt sollte erhalten bleiben auch der Schleim sollte nicht abgewaschen werden. Damit wertvolle Wirkstoffe, die wir in der Salbe haben wollen, nicht verloren gehen.

Dann lösche ich die Kerzen und wiederhole den Vorgang an den nächsten beiden Tagen wieder. Anschließend wird das Öl abgeseiht und in ein sauberes Glas gefüllt. Du kannst das Öl für Salbe verwenden oder aber direkt als Einreibung benutzen.

Bei einem Knochenbruch kannst du so die Heilung unterstützen, auch bei Prellungen, Verstauchungen, Muskelkater, Gelenkbeschwerden. Der Hauptwirkstoffe in der Beinwellwurzel sind ist Allantoin der 0,6-0,8% ausmacht, weiters Gerbstoffe, Schleimstoffe und Asparagin, Pyrrolizidinalkaloide.

Ich empfehle vor der Anwendung die Rücksprache mit dem Arzt.

Beachte: Die Salbe darf nur auf unverletzte Haut aufgetragen werden.

Du kannst auch gut getrocknete Beinwellwurzel verwenden.

Wie du den Echten Beinwell von anderen Arten unterscheiden kannst lernst du in meinem FNL-Kräuterexpertenlehrgang nach Ignaz Schlifni der FNL-Kräuterakademie.

Beachte: Hierbei handelt es sich wie bei all meinen Blogbeiträgen um Erfahrungen aus der Volksheilkunde. Diese Anwendung ersetzt keinen Gang zum Arzt.

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Räuchern auf Ton

Heute möchte ich euch einfach mal meine Begeisterung kundtun. Ich Räuchere ja wirklich unheimlich gerne. Ich finde es sehr angenehm und ich mag diese Düfte von Kräutern und Harzen. Ich habe alle möglichen Räucherwerke und ganz verschieden Stövchen. Zu ganz unterschiedlichen Anlässen verwende ich diese.

Es hat alles seine Vor-, und Nachteile. Zu Anfangs habe ich nur Kohle verwendet. Jedoch war mir die kleinste Kohle oder ein viertel davon oft zu viel des Guten. Außerdem mach ich ja nicht jeden Tag eine Schutzräucherung oder ähnliches. Es kommt eben immer darauf an wie, was und warum ich Räuchern möchte.

Um am Abend ein bisschen zu räuchern habe ich bisher das Sieb verwendet. Doch ist mir mit meiner empfindlichen Nase dies oft zu viel. Ich konnte es zwar sehr gut dosieren aber nun habe ich das noch bessere Räucherstövchen für „zwischendurch“ gefunden. Ich habe mir bei meinem Töpfer einen Salbenofen bestellt mit dazu passendem Räuchersieb.

Besonders am Abend wenn ich einfach ein bisschen Räucherwerk auflegen will, zur Entspannung, ist dieses Räucherstövchen ideal. Der Duft ist wunderbar zart nie zu stark. Ich liebe dieses Teil.

Räuchern trägt dazu bei, dass wir abschalten können, entspanne können. Dann geht es uns gut und es ist eine wohltat für Körper und Seele. Wir schauen oft viel zu wenig auf uns.

Verpass nicht meine Räucherwerk Kurse

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
Kräuterkurse, Kräuterwanderungen Vorarlberg
FNL Bezirksleitung Bregenz

In meinem Lehrgang zum/zur Kräuterexperten:in erfährst auch du die Technik des Räucherns und dessen Möglichkeiten für Körper, Geist und Seele in Hard/Vorarlberg.

Kräuterspaziergang in Vorarlberg: Frühling erleben

Frühlingserwachen – Entdecke die Magie der Frühjahrsblüher

Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die Natur in eine blühende Oase voller Leben und Vielfalt. Was gibt es Schöneres, als diese besondere Jahreszeit bei einem Kräuterspaziergang zu feiern? Begleite uns im Bildungszentrum Hard und tauche ein in die faszinierende Welt der Frühjahrsblüher.

Kräuterführung beim Bildungszentrum Hard, Vorarlberg mit Marlies Schneider

Auf unserem Spaziergang lernst du nicht nur die Schönheit und Einzigartigkeit der heimischen Pflanzenwelt kennen, sondern auch ihre verborgenen Geheimnisse. Von duftenden Kräutern bis zu essbaren Wildpflanzen. Lass dich von Mutter Natur inspirieren. Entdecke, welche Schätze direkt vor deiner Haustür wachsen.

  • Erlebe die Natur hautnah: Eine perfekte Gelegenheit, den Alltagsstress hinter dir zu lassen und die frische Frühlingsluft zu genießen.
  • Lerne und staune: Erhalte spannende Einblicke in die Eigenschaften, Nutzungsmöglichkeiten und Geschichten der Frühjahrsblüher.
  • Für Groß und Klein: Ob Einsteiger oder Pflanzenliebhaber, dieser Spaziergang ist für alle geeignet, die die Natur lieben.

Gemeinsam erleben wir eine Reise, die deine Wahrnehmung der Natur nachhaltig verändern wird. Komm mit und lass uns die kleinen Wunder der Frühlingszeit feiern! Ich freue mich darauf, dieses Erlebnis mit dir zu teilen.

 

Fr, 27.04. – 15 Uhr
„Kräuterspaziergang“
mit Marlies Schneider
Dipl. Kräuterexpertin
Ort: Bildungszentrum Hard, 6971 Hard (Villa Jenny), Landstraße 36

Kosten: 8,00€

Anmeldung: 05574 / 73134 oder
bildungszentrum-hard@gmx.at

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Jahreshauptversammlung 2018 des OGV Doren

Am gestrigen Abend lud der Obst- und Gartenkulturverein Doren zu seiner Jahreshauptversammlung 2018 ein. Ein besonderes Highlight des Abends war mein Vortrag mit dem Titel „Naturerlebnis Vorarlberg“. Ich hatte die Möglichkeit, die Mitglieder für die faszinierende Welt unserer heimischen Kräuter zu begeistern.

Jahreshauptversammlung 2018 des Obst und Gartenkultur Doren Vortrag mit Marlies Schneider

Mit viel Freude und Leidenschaft habe ich die Vielfalt der Kräuter Vorarlbergs präsentiert. Ich habe ihre Bedeutung für Natur, Garten und Küche hervorgehoben. Das Ziel des Vortrags war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein tieferes Verständnis zu vermitteln. Diese Schätze der Natur werden oft übersehen. Außerdem wollte ich sie dazu inspirieren, die Kräuter in ihrer Umgebung mit neuen Augen zu entdecken.

Der Abend fand in der wunderbaren Atmosphäre des Biohofs Lingenhel in Doren statt. Wir haben bei ausgelassener Stimmung und guter Laune gemeinsam den Austausch über Natur und Gartenkultur genossen.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die einmal mehr gezeigt hat, wie bereichernd die Auseinandersetzung mit der heimischen Pflanzenwelt sein kann.

Herzlichen Dank an den OGV Doren für die Einladung und die herzliche Aufnahme!

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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Zirberl hausgemacht

Zirberl selbstgemacht ist denkbar einfach. Ich hatte ja so viele Zapfen und konnte viel Zirbenzapfen-Schnaps ansetzten. Ich habe nun einen Zirberl Vorrat auf längere Zeit.

Für einen Ansatz benötigst du:

5 Zapfen auf

1 L Korn 38-40%

ca. 50g Rohrzucker

2 Tl Waldhonig (optional) er verfeinert das Aroma

Die Zapfen werden in 5 mm dicke Scheiben geschnitten und in ein Glas geschichtet. Die restlichen Zutaten gibst du dazu und übergießt alles mit dem Korn. Ich habe alles mögliche gelesen wie lange der Ansatz stehen sollte. Von 1 Woche bis 5 Wochen war alles dabei. Wie es eben so ist, habe ich einfach selbst experimentiert.

Ich habe meinen Ansatz sicher 8 Wochen stehen lassen (am sonnigen Fenster). Nach der Stehzeit bekommt dein Schnaps eine schöne rote Farbe. Meiner ist recht dunkel geworden da ich nicht an Zapfen gespart habe. Das Aroma ist auch sehr intensiv. Viele benutzen auf 1 L Schnaps nur 2- 3 Zapfen. Damit wird er aber nicht so intensiv. Man könnte also mit meinen 5 Zapfen sogar 2 L Schnaps ansetzen. Mein Zirberl ist absolut spitze geworden.

Es gibt ein wichtiges Detail, dass man noch beachten sollte. Durch das Ausziehen an einem warmen Ort löst sich auch das Harz aus den Zapfen. Dieses setzt sich ganz unten im Glas ab. Man erkennt es sehr gut, es ist etwas trüb. Beim Abfiltern sollte man gut darauf achten diesen Satz nicht mit in die Falschen zu geben. Also bitte nicht schütteln. Denn sonst wäre dein Zirberl recht herb.

Die Zapfen die du für den Ansatz verwenden solltest sind noch unreif und geschlossen. Innen sollten sie schön violett gezeichnet sein. Es ist also wichtig, dass du sie sofort nach Erhalt verarbeitest. Liegen sie noch länger in deiner Küche würden sie reifen und sich öffnen.

Die Zirbe ist ein Nadelbaum, der in Österreich heimisch ist. Sie erreicht eine Höhe von ca. 25 m. Sie blüht erst nach ca. 50 -80 Jahren und erreicht ein alter von 1000 Jahren. Sie wächst eher im rauen Klima auf einer Höhe von 1500 bis 2000 m. Die Blütezeit ist alle 6-10 Jahre zwischen Mai  und Juli. Die Zirbenzapfen oder auch Zirbennüsse genannt sind die Früchte des Nadelbaumes. Verwendet wird das Holz für Möbel, da dieses eine beruhigende Eigenschaft auf uns hat. Das Zirbenbett ist da sehr bekannt. Durch eine wissenschaftliche Studie der Human Research GmbH in Graz konnte ein herzschonender Effekt des Zirbenholzes nachgewiesen werden. Der Duft der Zirbe in Zirbenstuben bleibt über Jahrzehnte erhalten.

Auch in der Volksheilkunde wird die Zirbe verwendet. Ein Zirbenkissen fördert und unterstütz den gesunden  und tiefen Schlaf. So hat natürlich auch das ätherische Öl aus der Zirbe einen beruhigenden, befreienden und reinigenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Ein Zirberl am Tag hält jede Erkältung fern. Dabei leistet auch der Zirbenhonig gute Dienste. Darüber habe ich euch schon berichtet.

Brotdosen aus Zirbenholz sollen die Schimmelbildung, dank dem enthaltenen Pinosylvins, beim Brot vermindern. Zudem ist das Holz antibakteriell. Aber ich muss zugeben, dass sie auch sehr schön in einer Küche ausschauen.

Die Zirbe ist wirklich ein Allroundtalent!

Hier habe ich dir die Quelle der Zapfen schon genannt: Zirbenhonig

Ich habe auch gelesen das man Zirbenzapfen bei Ebay kaufen könnte.

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Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee: Ein Rezept für Gaumenfreuden

Mein Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee ist eine absolut himmlischen Kombination! Dieses Rezept vereint die feine Schärfe und Wärme des Ingwers. Es verbindet sich mit der natürlichen Süße der Banane und der spritzigen Frische der Orange. Ich verwende den Ingwer-Sirup aus dem Kandieren, um dem Gelee einen intensiven, aromatischen Geschmack zu verleihen. So reduziere ich Verschwendung. Es ist eine perfekte Art, Reste kreativ zu nutzen. Es gibt aber auch ein eigenes Rezpt zum

Ingwer Sirup

Kandierter Ingwer

Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee: Ein Rezept für Gaumenfreuden ©Marlies Schneider

Ich habe in der Zeit als ich den Ingwer Sirup hergestellt habe noch ein weiteres Rezept gebastelt.

Ein Ingwer-Bananen-Orangen-Gelee.

Es ist denkbar einfach herzustellen! Du benötigst folgende Zutaten dafür:

550 ml Ingwer Sirup

3 Orangen, Saft frisch gepresst
und die Zesten

1 Banane

250 g 2:1 Gelierzucker
Die Banane schneidest du klein.

Das Fruchtfleisch von der Orange darf ruhig auch mitverwendet werden.

Du gibst nun alles in einen Topf und kochst es zu Gelee ein.

Gelierprobe machen und dann heiß
abfüllen.
Bitte die Zutaten in Bio-Qualität verwendenBitte stell die Gläser nicht auf den Kopf. Sonst wird der Deckel kontaminiert.

Das ist nicht nötig damit die Marmelade haltbar bleibt.

Was das Rezept so besonders macht, ist die Balance zwischen Süße und Schärfe, die für ein überraschendes Geschmackserlebnis sorgt. Dein Gelee ist eine wahre Geschmacksexplosion. Es schmeckt auf frischem Brot, als Topping für Desserts oder einfach pur. Es zeigt, wie vielseitig hausgemachte Kreationen sein können. Einfach fantastisch! 😊

Weiters schmeckt es vorzüglich zu Käse, gegrilltem oder auch Fleischspeisen und selbstverständlich lässt es sich auch mit vegetarischen Gerichten kombinieren. Das Gelee wartet mit einer feinen süß, -scharfen Note auf und gibt einer Speise den gewissen Kick.

© Marlies Schneider, Dipl. Kräuterexpertin FNL
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